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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik EMV und ATTiny


Autor: Winfried (Gast)
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Hallo,

wie sieht es eigentlich mit der Störabstrahlung eines ATTinys aus, bei
dem keine schnell-wechselnden Signale über die Pins nach außen geführt
werden? Ich gehe davon aus, dass ein mit 1.2 MHz interner
Frequenzquelle arbeitender Tiny nichts nennenswert abstrahlen sollte,
weil die Strukturen ja zu klein sind, auf dem dieser Takt wirkt.

Hat jemand Erfahrungen?

Autor: Thomas P (Gast)
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Hi;

nach meinen Erfahrungen wirst Du die Abstrahlungen sicherlich
vernachlässigen können, allerdings solltest, Du Dir je nach Einsatz,
gedanken über die Störfestigkeit machen, sprich - wie geht das
Endprodukt mit einkommenden Strahlungen um...

Ich hatte mit soetwas schon einige Probleme.

Gruß

Autor: Jojo S. (Gast)
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es gibt auch eine AVR Appnote 040 dazu.

Autor: crazy horse (Gast)
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das ist aber der einfacher zu beherrschende Teil der Übung. Lästiger
sind die Abstrahlungen (ich sage nur L/H-Flankenunterstützung beim
klassischen 8051, nette Sache, wenn das ein nenneswerter mit
Latch/RAM/ROM dranhängt).

Autor: Winfried (Gast)
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@Jojos: Danke für den Tipp mit AN 040, hab ich gelesen.

@crazy horse: Du meinst sicherlich Abstrahlungen, wenn digitale Signale
über längere Leitungen nach außen geführt werden. Das wäre ja bei meinen
Bedingungen nicht der Fall.

Interessant wäre allerdings noch, ob digitale Ausgänge, die sich
relativ langsam ändern, z.B. mit 3 Hz eine LED blinken lassen,
emmissionsmäßig schon ein Problem darstellen können wg. der
Flankensteilheit.

@Thomas: Danke für dein Erfahrungsbericht.

Autor: Michael Wilhelm (Gast)
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Ob das LED mit 3 Hz oder 30kHz blinkt ist egal. Die Störungen werden
durch steile Flanken im Umschalten produziert. Insofern gibt es keine
langsamen digitalen Ausgänge.

Ausgenommen sind sogenannte sporadische Störungen. Die werden geduldet.
Sporadische Störung: ein- und ausschalten eines Lichtschalters.

MW

Autor: A.K. (Gast)
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Es gibt sehr wohl schnelle und langsame Digitalausgänge. Ob Du eine
Leitung mit einem SN74AC244 oder mit einem CD4050 treibst, macht bei
bei Signalqualität und Störabstrahlung einen himmelweiten Unterschied.

Man kann dem auch nachhelfen. RC-Glied an den Ausgang und schon
sieht's besser aus.

Autor: Winfried (Gast)
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Bei einer LED könnte man in der Tat mit einem Widerstand direkt am
Portausgang viel erreichen, denke ich. Den Widerstand braucht es ja
eh.

Gilt ebenso, wenn man einen Transistor treibt, wo man den
Basiswiderstand dann auch wieder nahe am Port positionieren sollte.

Wenn 3Hz oder 30 KHz kein Unterschied macht, bedeutet das also, dass
bei der Prüfung/den Vorschriften der Spitzenwert interessiert und kein
irgendwie gearteteter Mittelwert. Ist ja auch sinnvoll.

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