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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Schaltplan falsch? P-Fet oder N-Fet?


Autor: Bernhard Egner (Gast)
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Hallo leute,

ich hab grad nen problem und bin etwas verwirrt....

Ich bau mir grad das PWM-Netzteil von ELV nach, jetzt steht in der
Stückliste für den Schalttransistor (oben BUZ272, P-Fet).. Reichelt hat
mir aber einen Infineon SPP15P10P als Ersatztyp geliefert. Die Daten
sind auch ok, aber er hat eine Freilaufdiode integriert. Im Datenblatt
des BUZ steht da nix davon.

Das Problem ist nun: im ELV-Plan ist doch ein N-Fet gezeichnet, oder
sehe ich das falsch!?

Wenn ich den SPP verwende, muss die Freilaufdiode doch nach links
zeigen, also SOURCE nach links im Plan oder? sonst fliesst da ja dauern
strom durch?

Liege ich jetzt falsch oder der ELV-Plan?

Bitte hilft mir mal einer, ich bin noch nicht so weit in der
Ausbildung, das zu verstehen...leider

Danke schonmal
Gruß
Berni

Autor: Bernhard Egner (Gast)
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hier noch ein Ausschnitt aus dem SPPxxx FET Datenblatt

Autor: Bernhard Egner (Gast)
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ach und noch eine kleine Frage zum Plan...

was ist die Diode oder was es ist (D2) ganz rechts im Plan?
Ein Diac? oder zwei Zener?
was tut dieses Teil?

Autor: A.K. (Gast)
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Alle MOSFETs haben so eine Diode drin. Mal wird sie mit eingezeichnet,
mal nicht. Die entsteht als Nebeneffekt der Technik von MOSFETs und ist
mal nützlich, mal sinnlos, mal störend.

Schaltbild ist falsch. Es zeigt das Symbol eines N-Channel MOSFETs, der
BUZ272 ist aber P-Channel und die Schaltung ist auch auf P-Channel
ausgelegt.

Autor: Stephan (Gast)
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D2 ist eine Suppressor-Diode. Im Normalbetrieb kannst Du darauf
verzichten. Kann man auch mit zwei Z-Dioden nachbilden.

Stephan.

Autor: Daniel (Gast)
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Diese Diode kannst du bei ELV auch bestellen... (wenn du nicht drauf
verzichten willst)

Gruß

Autor: Rahul Der trollige (rahul)
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die Diode (links von C7) sieht eher aus wie ein Surpressor- oder
Transorb-Diode, also eine Diode, die das Verhalten von zwei
entgegengesetzt in Serie geschalteten Z-Diode mit sehr steiler
Charakteristik. Diese schein auf 58V zu begrenzen.

Autor: Bernhard Egner (Gast)
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Toll, so ne schnelle Antwort hätte ich nicht erwartet, danke vielmals.

Also muss Source nach links, demnach die Freilaufdiode auch nach links
zeigen?

Ich hab die Diode D2 vergessen zu bestellen, sonst hätte ich sie
stillschweigend einfach mit verbaut!
Ich werd sie im Layout vorsehen und dann nachbestücken

Gruß
Berni

Autor: A.K. (Gast)
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Sorry für meinen Quatsch mit der Diode. Nicht genau genug gelesen.

Ja, Source ist links. Hätte der Zeichner die Diode eingezeichnet, der
Fehler wäre ihm ins Auge gesprungen.

Solche Dioden finden sich bei Reichelt unter
"Überspannungsschutzdiode". Gibt es unipolar (ähnlich Z-Dioden) und
bipolar (ähnlich 2 Z-Dioden antiseriell). Im Schaltbild ist eine
bipolare Diode eingezeichnet, eine unipolare scheint mit da jedoch
besser geeignet, negative Ausgangsspannung gibt es ja keine. Nur hat
Reichelt keinen 58V-Typ. Müsste man sich aber notfalls aus 2 Stück
zusammensetzen können, z.B. 27+30. Welche Spannung liefert das Netzteil
denn?

Autor: Bernhard Egner (Gast)
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Etwa um die 40V / 4A. Mal sehen, wie ich es mit griffbereiten Teilen
(Trafo, etc.) aufbauen kann.

Dienen diese ominösen 58V zum Schutz gegen Überspannungen von innen
oder von aussen an die Klemmen gebracht? Klar, natürlich gegen beides,
aber für was mögen sie wohl gedacht sein?
Der Schaltplan ist natürlich auch nicht dokumentiert - logo!

Ich kenne mich leider den Nullinger mit SNTen aus... was passiert, wenn
die Induktivität von den gegebenen 40uH abweicht? Griffbereit hätte ich
eine fertige Drossel mit 47uH/7A - wäre doch eigentlich ideal oder!?
Was würde passieren, wenn die Elkos C5 und C42 statt 1000u, 3300u
hätten? Die hätte ich auch gerade griffbereit, dazu sogar als edle low
ESR typen.

Gibt's irgendwo eine einfache, verständliche Erklärung, wie sich die
einzelnen Komponenten einer solchen Schaltregelung auf das Ergebnis
auswirken?
Bücher, Links, etc.? Ich weis gar nicht so recht, nach was ich
eigentlich suchen soll...

Ich hab mich irgendwie schon auf die ELV-Schaltung fixiert, da sie
billig und einfach aufzubauen wäre. Hat vielleicht jemand schon
Erfahrung damit sammeln können?

Gruß
Berni

Autor: Rick (Gast)
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Tietze, Schenk; Halbleiterschaltungstechnik

Die Drossel dürfte klar gehen. Bei den Kondensatoren, könnten zu hohe
Ladeströme auftreten, wenn die Kapazität grösser als gefordert ist.

Rick

Autor: Bernhard Egner (Gast)
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und was könnte dann im detail passieren? irgendwas abrauchen?

aber ein dicker elko hält doch die eingestellte spannung, d.h. der ver
braucher kann sie ja in kurzer zeit nur minima absenken, was wiederum
den FET entstresst oder seh ich das falsch?

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