sachse88 schrieb: > aber wohin das führt hat man ja in den USA gesehen. Dürfte kaum vergleichbar sein. Hier sind Jobs relativ sicher durch den Kündigungschutz. Selbst wenn jemand keinen Job hat werden angemessene Mieten hier von der Solidargemeinschft übernommen, also für Vermieter eine sichere Einnahmequelle. In den USA gilt bei Jobs Hire and/or Fire ohne Kündigungsschutz (es sei denn, man ist da in einer mächtigen Gewerkschaft, was aber vermutlich überschaubar ist) und da werden wohl auch keine Mieten vom Sozialstaat ;-))übernommen. Da fallen dann Mieteinnahmen weg und ruckzuck crashen dann auch Hausfinanzierungen.
> Autor: sachse88 (Gast) > Datum: 26.07.2013 07:53 > Zocker_12 schrieb: > > > Mathe eine 6 gehabt ? > 400h/Monat x 12 Monate x 3 Jahre = 14400h x 75DM/h = 1.080.000 DM Mensch, du hast ja recht ! Hab mich auch schon gewundert wo die ganze Kohle herkommt. Dafür gibt es eine " 1 ". > Autor: Ich (Gast) > Datum: 25.07.2013 21:06 > Sich als Frischling bei einem IBN-Unternehmen mit 150k€/a zu bewerben > geht auch schief. Stimmt ! Geht auch nur mit dem entsprechenden Leumund BE und als IBN-Leiter. Und Überstunden ! > > es sei denn im eigenen Jet? Da fällt mir ein, habe einen guten Kollegen der macht das, Anreise zum Vorstellungsgespräch mit Flugzeug, Chafeur mit Jaguar holt ihn dann am Flughafen ab. Nun ja, wenn die Frau zu einer Brauerei-Dynastie gehört durchaus angemessen für ihn. Solche Leute lernt man auf der Jagd kennen. In der Hartzer-Selbsthilfe- gruppe sind solche Kontakte nicht möglich.
Zocker_12 schrieb: > Solche Leute lernt man auf der Jagd kennen. Und wenn man den los werden will, eine günstige Gelegenheit ;-b Muss nur nach Unfall aussehen. (Nicht zur Nachahmung empfohlen).
>keine Vorstellungsgespräche
JA, das ist normal. Ich konnte jetzt gerade vergangene Woche wieder aus
nächster Nähe beobachten, warum das so ist. Seit Monaten sind in der
Abteilung meines Kunden Stellen ausgeschrieben und der Berg an
Überstunden bei den Ingenieuren wächst und wächst. Was eigentlich in 2-3
Wochen fertig sein müsste, weil es eilt, um Produktionsstillstand zu
vermeiden, kann erst in 2 Monaten angefangen werden, weil die Abteilung
fast 2000 Mannstunden Planungsdefizit hat, d.h. wenn man alles, was
derzeit über die Zeit ist, zusammenrechnet, kommen 15 Mannmonate an
Arbeit raus. Es fehlte also im verg. Jahr mindestens ein Mann.
Der wurde nicht eingestellt, obwohl die Stelle schon seit Monaten zu
besetzen gewesen wäre. Bewerber gibt es genug, aber die waren bisher zu
teuer und weil bei denen immer mehr Anfragen eintrudeln, werden sie auch
immer teurer.
Weil jetzt in der ersten Jahreshälfte die Umsätze aufgrund einiger
Absatzprobleme mit den defektanfälligen Geräten zurückgegangen sind und
der Konzern die Notbremse gezogen hat, herrscht totaler
Einstellungsstop.
Auf der anderen Seite hat die Abteilung noch gewaltig Geld über, das bis
zum Geschäftsjahresende verballert werden muss. Also werden externe
Leistungen zugekauft, die keiner braucht.
Manchmal frage ich mich, wohin das noch führen soll.
Uli schrieb: > In FR schreibt man eine Tel Nummer nicht wie in DE 1234/54689123 sondern > nach jeder zweiten Ziffer kommt ein Leerzeichen, was hier die > Rechtschreibcholeriker als "ekliges geplenke" bezeichnen würden, aber > was eine Nummer viel lesbarer macht. Mag sein, dann kann man die Nummer aber schlecht per CopyPaste benutzen.
Oliver Stellebaum schrieb: > Mag sein, dann kann man die Nummer aber schlecht per CopyPaste benutzen. Die sollen die auch nicht kopieren, sondern anrufen. Wobei, wieso kann man ++49 123 / 45 67 89 nicht copypasten?
Ich schrieb: > Wobei, wieso kann man ++49 123 / 45 67 89 nicht copypasten? Wegen den Leerzeichen da drin, ist das denn so schwer... Sind hier alle lernverzögert?!
Franz schrieb: > Ich schrieb: >> Wobei, wieso kann man ++49 123 / 45 67 89 nicht copypasten? > > Wegen den Leerzeichen da drin, ist das denn so schwer... Sind hier alle > lernverzögert?! Ich habe mit Leerzeichen keine Probleme mit, Du? linke Maustaste ... rechte Maustaste - kopieren - ... Wo liegt das Problem?
Ich schrieb: > Franz schrieb: >> Ich schrieb: >>> Wobei, wieso kann man ++49 123 / 45 67 89 nicht copypasten? >> >> Wegen den Leerzeichen da drin, ist das denn so schwer... Sind hier alle >> lernverzögert?! > > Ich habe mit Leerzeichen keine Probleme mit, Du? Ich frage mich eher, wohin man kopieren und einfügen will? Ins Telefon? Abgesehen davon, dass da ein Plus zuviel in der Telefon-Nummer ist.
petar schrieb: > Abgesehen davon, dass da ein Plus zuviel in der Telefon-Nummer ist. Das kann man für das Kopieren ins Telefon ja beim Markieren weglassen...
Mädels, ich hoffe, die Sonne hat heute nicht zu heiß geschienen. In meiner Zeit bei Post/Telekom wurden in allen internen Unterlagen Rufnummern immer paarweise und rechtsbündig notiert. Linksbündig ist ja noch falscher, als wenn man sie gar nicht gruppiert. Egal ob bei Schaltstelle, Störungsstelle, Kartenstelle oder Rechnungsstelle, oder Bauaufträgen. Es verbessert die Lesbarkeit ein wenig. Ich hoffe, daß es da wirklich keinen Idioten irgendwo gibt, der eine Norm daraus machte. Das Wort Norm fiel übrigens während meiner ganzen Zeit bei diesem Betrieb auch nie. Man machte es so, wie es schon immer war. Auch bei telefonischer Kommunikation im Kundendienst half das. Für eine angenommene Zahl 1234567 schrieb man 1 23 45 67, und sagte am Telefon einem Mitarbeiter am anderen Ende, wenn man Leitungsdaten zu einem Kunden brauchte: Eins Dreiundzwanzig Fünfundvierzig Siebenundsechzig. Das verbessert auch die Silbenverständlichkeit bei der Sprachübertragung. 12 34 56 7 wäre völlig verwirrend gewesen. Aber es gibt nichts auf der Welt, woraus man nicht noch eine Norm machen könnte.
Dr. Who schrieb: > Zocker_12 schrieb: >> Solche Leute lernt man auf der Jagd kennen. > > Und wenn man den los werden will, eine günstige Gelegenheit ;-b > Muss nur nach Unfall aussehen. (Nicht zur Nachahmung empfohlen). Das ist noch nicht mal so sehr weit her geholt: In den 1980-ern gab es einen Derrick oder Tatort dazu. Ich glaube, der Titel hieß "Waidmannsheil". Was von beiden Serien, weiß ich jetzt wegen der lange zurück liegenden Zeit nicht mehr so. Das Handlungskonstrukt war natürlich auch schon etwas komplexer, sonst wäre so ein Serienteil ja nach drei Minuten um.
Markus Wagner schrieb: > JA, das ist normal. Ich konnte jetzt gerade vergangene Woche wieder aus > nächster Nähe beobachten, warum das so ist. Seit Monaten sind in der > Abteilung meines Kunden Stellen ausgeschrieben und der Berg an > Überstunden bei den Ingenieuren wächst und wächst. Was eigentlich in 2-3 > Wochen fertig sein müsste, weil es eilt, um Produktionsstillstand zu > vermeiden, kann erst in 2 Monaten angefangen werden, weil die Abteilung > fast 2000 Mannstunden Planungsdefizit hat, d.h. wenn man alles, was > derzeit über die Zeit ist, zusammenrechnet, kommen 15 Mannmonate an > Arbeit raus. Es fehlte also im verg. Jahr mindestens ein Mann. > > Der wurde nicht eingestellt, obwohl die Stelle schon seit Monaten zu > besetzen gewesen wäre. Bewerber gibt es genug, aber die waren bisher zu > teuer und weil bei denen immer mehr Anfragen eintrudeln, werden sie auch > immer teurer. Ähnliche Story hab ich letzt auch erzählt bekommen, der Wahnsinn hat offenbar Methode. Was ich mich frage: Wandern da die (guten) Leute nicht ab?
Willijam erzählt wieder vom Russlandfeldzug, einige von Lehrzeichen, im großen und Ganzen ein Haufen Mist der nichts mit dem Thema zu tun hat.
Wilhelm F. schrieb: > Das ist noch nicht mal so sehr weit her geholt: In den 1980-ern gab es > einen Derrick oder Tatort dazu. Ich glaube, der Titel hieß > "Waidmannsheil". Was von beiden Serien, weiß ich jetzt wegen der lange > zurück liegenden Zeit nicht mehr so. Ein sicher uraltes Konzept. In James Bonds "Moonraker" hat der Held doch auch einen Attentäter auf die Art vom Baum geholt. JB-Kommentar: "Was für ein süßer Sport" ;-)
Der Hauptgrund für fehlende Resonanz ist oft ganz einfach eine Bewerbung die schon erkennen lässt welchen Anspruch der Bewerber an sich selbst stellt. Viele geben sich einfach keine Mühe. Ein paar Punkte die zur Nichteinladung führen (können): (Ich schreibe mal in etwa die Mehrheitsmeinung von einem Lehrgang für Personaler, wo man natürlich über solche Themen spricht.) Das sind alles Punkte nichtfachlicher Natur. *Form grob mangelhaft (ein paar Rechtschreibfehler sind normal kein Problem) - erwünscht sind übersichtlich strukturierte PDF's mit Standardschrift ohne viel Schnickschnack *(relativ) aktuelles Datum * der Stelle angemessener Umfang der Anhänge und des Anschreibens Weniger ist Mehr - bedenkt immer: Irgendwer muss das lesen. * Bewerbung ohne Bild (ist jetzt nicht meine Meinung, aber ca. 70% der Leute auf dem Lehrgang waren Frauen) * Anschreiben mit StandardBLABLA (viele Personaler lesen keine Anschreiben, weil 98% der Leute das gleiche schreiben) * viele kurze Anstellungen unter 3 Jahren * > 18 Monate arbeitslos Jetzt noch ein paar die auch ein Problem sein können: * starkes Übergewicht - BMI > 35 oder so * Raucher * Kein Führerschein * kleine Kinder im Vorschulalter * irgendwelche Abweichungen von der Norm * keine Berufserfahrung * zu alt (z.B. bei jungem Team) * falsches Geschlecht (verschiedene Gründe) * den/die Personaler mit Anrufen oder Bestätigungsemails nerven (besser anrufen, es kommt schon vor das mal eine Bewerbung untergeht z.B. bei Namensgleichheit) * Papierbewerbung (fliegt bei vielen gleich in den Papierkorb) Der häufigste Grund ist aber die Auswahl. Wenn du eben nicht unter den ersten 5..10 bist - Pech gehabt.
Teilzeit-Personaler schrieb: > Viele geben sich einfach keine Mühe. Aber ihr mit euren Jobbeschreibungen schon? Ohne Anreiz wird das ja auch nichts. Ihr werbt letztendlich nicht für euer Unternehmen sondern nur um Bewerber die Jobs suchen. Dann bekommt ihr auch genau das was ihr verdient. > Ein paar Punkte die zur Nichteinladung führen (können): > (Ich schreibe mal in etwa die Mehrheitsmeinung von einem Lehrgang für > Personaler, wo man natürlich über solche Themen spricht.) Das Nest sollte man mal ausräuchern. ;-) > Das sind alles Punkte nichtfachlicher Natur. Seit wann haben Personaler vom Fachlichem Ahnung? Wäre ja ganz was neues. > *Form grob mangelhaft Nach welcher Norm? Scheinst du wohl selber nicht zu wissen. > (ein paar Rechtschreibfehler sind normal kein Problem) Alte oder neue Rechtschreibung? > - erwünscht sind übersichtlich strukturierte PDF's mit Standardschrift > ohne viel Schnickschnack Wenn das in der Stellenbeschreibung ausdrücklich erwünscht wird dürfte das wohl leicht zu erfüllen sein. Wenn man natürlich gar nichts verlangt, muss man sich nicht beschweren. > *(relativ) aktuelles Datum Welches Datum? In einer Bewerbung (Anschreiben) können neben dem Bewerbungsdatum noch in der Mappe das Datum in Zeugnissen gemeint sein, die man aber nicht ändern kann. ;-) Also eine unsinnige Forderung. > * der Stelle angemessener Umfang der Anhänge und des Anschreibens > Weniger ist Mehr - bedenkt immer: Irgendwer muss das lesen. Wer nicht konkret sagt was er haben will und was er akzeptiert, soll mal die Kirche im Dorf lassen. So fängt Größenwahn an. > * Bewerbung ohne Bild (ist jetzt nicht meine Meinung, aber ca. 70% > der Leute auf dem Lehrgang waren Frauen) Und ein Großteil hässlich wie die Nacht? Zum Glück gibts ja Handtücher oder einen Lichtschalter im Schlafzimmer.;-)) Nicht alle Männer können sich als Schönheiten gleichermaßen outen. > * Anschreiben mit StandardBLABLA > (viele Personaler lesen keine Anschreiben, weil 98% der Leute das > gleiche schreiben) Wer nach Normen schreit soll doch mal die Füße still halten. Man kann nicht alles haben. Entweder man steht auf Norm oder Individualität. Wer soll das riechen? > * viele kurze Anstellungen unter 3 Jahren Dann nimm einen Langzeitarbeitslosen. Da hast du dann Kontinuität. > * > 18 Monate arbeitslos Soll der Bewerber sein oder darf er nicht sein? Schade das man so eine dämliche Ansicht nicht ins AGG mit aufgenommen hat. Da dann zu zahlen bis ihr schwarz werdet wäre dann auch verdient. > Jetzt noch ein paar die auch ein Problem sein können: > > * starkes Übergewicht - BMI > 35 oder so Halten das eure Bürositzmöbel nicht aus? Es gibt auch Steharbeitsplätze. > * Raucher Raucherpausen und Raucherbereiche und Nikotinpflaster sollte heute kaum noch einen Arbeitgeber Probleme bereiten. > * Kein Führerschein Wenn der Job eine Reisetätigkeit enthält sollte das auch eine ordentliche Vergütung zur Grundlage haben. Für den Lappen kann man ja die Kosten vorstrecken und später abstottern. Bei mir wäre der Lappen kein Problem, aber warum soll ich einem Arbeitgeber hieraus einen Nutzen ziehen lassen ohne Gegenleistung bei vollem Risiko des Verlustes? Lappen weg - Job weg. Von einem Risikozuschlag will ja kein Arbeitgeber was wissen, aber Risiken abwälzen, das können die. > * kleine Kinder im Vorschulalter Würde ich mal dem Staat überlassen. Mittlerweile ist das nämlich einklagbar. Für euch aus den Augen, aus dem Sinn, glückliche MA, zufriedene Firma. > * irgendwelche Abweichungen von der Norm Je älter du wirst je mehr wirst du auch von der Norm abweichen, ganz sicher. Was du nicht willst das man dir tut... ;-) > * keine Berufserfahrung Wer nicht ausbildet, aber trotzdem fachliche Ansprüche erhebt, hat auch keine Profis verdient. Gesetz der Marktwirtschaft: Nur wer investiert, darf auch profitieren. > * zu alt (z.B. bei jungem Team) Ne, gefühlt zu teuer, aber wer billig kauft, kauft oft zweimal. Ältere sind dann auf Dauer billiger weil deutlich kompetenter. > * falsches Geschlecht (verschiedene Gründe) Wer Beruf und Vergnügen nicht trennen kann, wird schnell ein Problem bekommen, vor allem wenn er zur Unzeit erwischt wird. ;-b > * den/die Personaler mit Anrufen oder Bestätigungsemails nerven Wer es richtig macht, behält auch später noch die Übersicht. > (besser anrufen, es kommt schon vor das mal eine Bewerbung untergeht Würde ich mal den Sauladen besser organisieren und weniger bei der Arbeit saufen oder an Titten denken. > z.B. bei Namensgleichheit) Was ist so schwer eine Datenbank zu Hilfe zu nehmen? Damit kann man sogar Telefonbücher verwalten. > * Papierbewerbung (fliegt bei vielen gleich in den Papierkorb) Wenn ihr die Persönlichkeitsrechte der Bewerber so mit Füßen tretet werdet ihr irgendwann merken das man Geld nicht essen kann. > Der häufigste Grund ist aber die Auswahl. Ne, die fehlende Verantwortung warum ihr euch so entschieden habt. Wenn jeder wüsste, wer ihr seit, dürftet ihr euch nie wieder auf die Straße wagen, weil euch jeder Abgelehnte gern ans Leder wollte oder schlimmeres. > Wenn du eben nicht unter den ersten 5..10 bist - Pech gehabt. Ein Schuss ins eigene Knie wäre vermutlich weniger schmerzhaft. Die Abgelehnten stehen euch bei einem Stellencrash nach einigen Monaten oft nicht mehr in der Auswahl zur Verfügung und bis neue nachwachsen dauert das immer länger. Durchschnittlich 4-6 Monate sollen Stellenbesetzungen mitterweile dauern und das wird noch schlimmer. Ich stelle mir gerade einen Personaler in einer Fussgängerzone vor, mit einem Schild "Fachkraft gesucht" ;-)) Wer den Markt ausdrückt wie eine Zitrone wird irgendwann mal ins Leere drücken und dann? Wo nix mehr drin ist, kann man auch nichts mehr heraus holen (Gesetz der Physik). Wenn du auch nur entfernt Personaler bist, fresse ich nen Besen ohne Ketchup oder Senf. So doof sind die nämlich auch nicht.
Dr. Who schrieb: > Wenn du auch nur entfernt Personaler bist, fresse ich nen Besen > ohne Ketchup oder Senf. Heute Abend kommt bestimmt wieder die Auflösung, daß er nur gespielt hat. Wie erst kürzlich mit einem HR-Spezialisten. Sorry, ich merkte mir den Nick noch nicht mal, so wichtig ist das!
Teilzeit-Personaler schrieb: > * viele kurze Anstellungen unter 3 Jahren > > * > 18 Monate arbeitslos > > Jetzt noch ein paar die auch ein Problem sein können: > > * starkes Übergewicht - BMI > 35 oder so > > * Raucher > > * Kein Führerschein > > * kleine Kinder im Vorschulalter > > * irgendwelche Abweichungen von der Norm > > * keine Berufserfahrung > > * zu alt (z.B. bei jungem Team) > > * falsches Geschlecht (verschiedene Gründe) Raucher? Sieht man das auf dem Bewerbungsbild? Bin Nichtraucher, muss ich das angeben? Kein Führerschein, OK - Ist ein Auto Pflicht? falsches Geschlecht, kannte mal eine Bea, die hieß früher mal Bernd. Ich breche ein Vorstellungsgespräch auch mal wenn der Personaler raucht, zu jung oder deutlich zu alt ist, etwas gegen kleine Kinder hat, zu starkes Übergewicht oder zu dürr ist, auf Dingen im Lebenslauf rumreitet, die älter als 5 Jahre sind, keine vernünftigen Antworten zu Aufgabengebiet, Einsatzort etc. machen will/kann, den Betrieb über alles lobt, das sich einem die Fußnägel kräuseln, Aber egal, solange man noch jemand findet, der auf die Anforderungen passt, darf man seine Ansprüche gerne nach oben treiben. 3 Monate zur Probe für lau arbeiten oder dafür noch zahlen, ...
Rick McGlenn schrieb: > Ich breche ein Vorstellungsgespräch auch mal wenn Das darfst du natürlich gerne machen, wenn du es dir leisten kannst. Dummerweise kann das nicht jeder. Ansonsten klingen die Gründe schon realistisch und teilweise auch durchaus nachvollziehbar. Wenn man Bedenken hat, dass eine Frau in einem reinen Männerteam für Aufregung sorgt, wird vielleicht doch lieber eher einen Mann einstellen. Gleiches gilt für das Alter. Dass starkes Übergewicht fast zwangsläufig zu vielen Krankheitstagen oder längeren Ausfällen durch Folgeerkrankungen (physisch und psychisch) führt, ist auch bekannt. Ein Führerschein ist für einen Ingenieur doch absolut selbstverständlich. Schließlich muss man auch mal zu einem Kunden, Lieferanten oder auf eine Fortbildung fahren. Das geht nicht immer mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Langzeitarbeitslosigkeit muss kein Ausschlusskriterium sein, aber dann muss man als interessierter Ingenieur doch irgendetwas anderes vorweisen können (eigene Projekte, Mitarbeit an Open-Source-Projekten, Weiterbildung, etc.). Eine vernünftige Form ist doch wohl kein Problem. Keiner hat von Norm gesprochen; ein Ingenieur sollte fähig sein, auch ohne Norm eine vernünftig strukturierte Bewerbung abzuliefern. Und ein Anschreiben kann man sehr wohl ohne großen Aufwand individuell gestalten. Mehr als 5-10 Sätze sind doch gar nicht nötig und wenn man wirklich Interesse an der Stelle hat, dann wird man es wohl schaffen, sich ein wenig über den zukünftigen Arbeitgeber informieren. Und auch der Lebenslauf muss unter Umständen auf die Stelle angepasst werden.
Dr. Who schrieb: > Autor: > > Dr. Who > (hiwi) > Datum: 30.07.2013 17:20 Was ist denn nun mit deinem alten Michael S.-Account passiert?
Billy Bacon schrieb: > Das darfst du natürlich gerne machen, wenn du es dir leisten kannst. > Dummerweise kann das nicht jeder. Das ist richtig, es ist einfach klasse "Nein" sagen zu können. Ich habe einen Führerschein, sogar ein Auto. :-) Langzeitarbeitslosigkeit, ich war über 12 Monate ohne Job. Habe miese Angebote abgelehnt, weil es mir aus diesen Jobs nicht möglich gewesen wäre mich vernünftig weiter zu bewerben (Miese Bezahlung, ständig europaweit unterwegs). Alter/Geschlecht: An beiden Dingen kann man nichts ändern (Ausnahme Bea vorher Bernd). Dummerweise gibt es da das AGG, d.h. weder in der Stellenanzeige, noch in der Ablehnung dürfen diese Punkte auftauchen. "für unser JUNGES Team suchen wir..." Übergewicht sieht man nicht immer auf dem Bewerbungsbild. Zu dürr ist auch ungesund, Mangelerscheinungen, unkonzentriert, launisch, nervös (medizinisches Laienwissen). OK Bewerbungsbild, ein Mann wie George Clooney wird sicher auch eingeladen, wenn er etwas älter als gewünscht ist. Individuelle Ausschlusskriterien gibt es viele, viele seltsame. Ein Personaler soll in einem Bewerbungstraining gesagt haben (zuverlässige Quelle), das wenn ein Bewerber in der gleiche Krawatte zu einem Vorstellungsgespräch auftaucht, wie er auf dem Bewerbungsfoto trägt, ist er durchgefallen. Schmutzige Finger, ein Ingenieur kommt zu spät mit schmutzigen Fingern zum Vorstellungsgespräch und wir eingestellt. Das Auto ging kaputt und er hat es wieder in Gang gesetzt ohne die Pannenhilfe geholt zu haben. Der Mann weiß sich zu helfen, kann anpacken und hat keine Angst sich auch mal die Hände schmutzig zu machen. Die Krawatte war da wohl nebensächlich. So kann es gehen. Sowie man es sich als Bewerber leisten kann, Vorstellungsgespräche abzubrechen, so können es sich Personaler leisten ihre Kriterien hochzuschrauben. Aber bitte nicht zu sehr klagen, "ich finde keinen Job" oder "Hilfe, Fachkräftemangel!".
Ulrich S. schrieb: > Dr. Who schrieb: >> Autor: >> >> Dr. Who >> (hiwi) >> Datum: 30.07.2013 17:20 > > Was ist denn nun mit deinem alten Michael S.-Account passiert? Das ist doch egal. Hauptsache das Ferkel bleibt sein einziger Freund, egal unter welchen Nicks er unterwegs ist...
Finger in die offene Wunde schrieb: > Das ist doch egal. Hauptsache das Ferkel bleibt sein einziger Freund, > egal unter welchen Nicks er unterwegs ist... Aber warum jetzt als einfacher, langzeitarbeitsloser Techniker plötzlich mit Doktor-Titel (Dr. Who), Michael ist wohl ein kleiner Hochstapler?!
Billy Bacon schrieb: > Ein Führerschein ist für einen Ingenieur doch absolut > selbstverständlich. Ja, als protziges Statussymbol. > Schließlich muss man auch mal zu einem Kunden, > Lieferanten oder auf eine Fortbildung fahren. Das geht nicht immer mit > den öffentlichen Verkehrsmitteln. Das geht besser als du denkst. Einen dicken Schlitten vorzuführen kann einem Kunden auch zu denken geben. > Langzeitarbeitslosigkeit muss kein Ausschlusskriterium sein, aber dann > muss man als interessierter Ingenieur doch irgendetwas anderes vorweisen > können (eigene Projekte, Mitarbeit an Open-Source-Projekten, > Weiterbildung, etc.). Dann wäre er ja nicht arbeitslos gewesen. Eigene Projekte durchzuziehen hat zwar Prestige, aber die Firmen bevorzugen halt Beweise von Dritten. ;-b > Eine vernünftige Form ist doch wohl kein Problem. Definiere "vernünftig". Zehn verschiedene Leute haben zehn verschiedene Meinungen und würden auf ein zu lösendes Problem wahrscheinlich auch zehn unterschiedliche Lösungen bieten. > Keiner hat von Norm > gesprochen; Doch ich, weil eine Norm für jeden gleich ist, dass ist ja der Witz daran.
KT schrieb: > Aber warum jetzt als einfacher, langzeitarbeitsloser Techniker plötzlich > mit Doktor-Titel (Dr. Who), Michael ist wohl ein kleiner Hochstapler?! ja das ist Michael S. Ich sagte ihm schon mal, er solle doch bitte eine Leerzeile unter ein Zitat hinzufügen ( bzw. macht die Forensoftware von alleine ) einfach weil es viel übersichtlicher ist. Mit diesem Schriftbild verrät er sich regelmäßig. er braucht es wohl für sein Ego sich Dr nennen zu können. Oder aber er ist ein echter Doktor. Es gibt da einen gewissen Dr der Chemie, der jammert ähnlich wie Michael. Wer sich aber mal die persönliche Website dieses Dr anschaut, weiß wieso der nie einen Job finden wird. Ich glaub der Mann hat auch mal hier gepostet. Vielleicht ist es ja Michael. Er hat dann vielleicht zum Techniker "downgegradet" und nennt sich nun wieder Dr.
> Autor: Teilzeit-Personaler (Gast) > Datum: 30.07.2013 16:13 ganz interessante Einlassungen, Problem für den Personaler dürfte aber sein, daß sich die Leute mit makellosen Lebenslauf, etc. erst gar nicht bewerben werden. Warum? Bewerbung ist Aufwand - wenn mir in der Stellenbeschreibung was negativ auffällt und ich die Wahl habe, dann überlege ich exakt wieviel Zeit ich investiere ... sollen die doch einen Arbeitslosen einstellen. Absolute No Gos: * Gehalt wird nicht genannt oder es wird nach Gehältswünschen des Bewerbers gefragt - das sind dann meist Firmen, die nichts offerieren können und die gibt es wie Sand am Meer, nur was für Arbeitslose oder Pokerspieler. * Wunsch nach Reisebereitschaft - okay, aber das kostet auch extra und nicht zu wenig. * BE erwünscht - das heißt Bewerbung als Quereinsteiger ist zwecklos, hier nicht bewerben, ist nur Zeitverlust und Zeit ist Geld. usw., usw. ... wenn ich die Vorgaben nicht zu 90% erfülle, lohnt sich eher Lotto spielen bzw. ich bleib in meinen alten Job. Lohnt doch nicht wegen ein paar Euro mehr die Welle zu machen. Leider gibt es in Deutschland zwar massig Dienstleister, aber keine Headhunter im US-Sinn, die für mich die Arbeitssuche übernehmen und dafür auf reiner Erfolgsbasis kassieren. Außerdem stimmt die Arbeitskultur hier nicht (Arbeitslosigkeit und häufiger Jobwechsel wird als negativ angesehen?!) ... hier herrscht Beamtenmentalität und darauf stellt man sich ein sowohl als Arbeitnehmer wie auch als Arbeitgeber.
A&B Dilemma schrieb: > Leider gibt es in Deutschland zwar massig Dienstleister, aber keine > Headhunter im US-Sinn, die für mich die Arbeitssuche übernehmen und > dafür auf reiner Erfolgsbasis kassieren. doch natürlich gibt es diese. Bezahlen tut die sogar der Arbeitgeber, 20-40% eines Jahresgehaltes sind dafür üblich. Allerdings wollen die keine Arbeitslosen, sondern die wollen gute Leute von anderen Firmen abwerben.
> doch natürlich gibt es diese. Bezahlen tut die sogar der Arbeitgeber, > 20-40% eines Jahresgehaltes sind dafür üblich. in USA zahlt das meines Wissens der Arbeitnehmer - was im Prinzip auch richtig ist. > Allerdings wollen die keine Arbeitslosen, sondern die wollen gute Leute > von anderen Firmen abwerben. natürlich geht es um Abwerbung ... aber selbst die scheint hier nicht mehr zu funktionieren, sonst würde man das ewige Gejammer der Firmen ja nicht hören.
A&B Dilemma schrieb: > Absolute No Gos: > * Gehalt wird nicht genannt oder es wird nach Gehältswünschen des > Bewerbers gefragt - das sind dann meist Firmen, die nichts offerieren > können und die gibt es wie Sand am Meer, nur was für Arbeitslose oder > Pokerspieler. In Deutschland ist es doch völlig normal, dass kein Gehalt genannt wird. Ab und zu wird mal die Tarifeinstufung erwähnt, wenn eine da ist. Ansonsten steht da vielleicht leistungsgerechtes Gehalt, was oft in mittelständischen Butzen bedeutet: Mies ohne Ende, besonders normiert auf den Stundenlohn. A&B Dilemma schrieb: > natürlich geht es um Abwerbung ... aber selbst die scheint hier nicht > mehr zu funktionieren, sonst würde man das ewige Gejammer der Firmen ja > nicht hören. Naja, wenn einer abgeworben wird, dann ensteht zwangsläufig woanders ne Lücke. Was die Unternehmen gerne hätten, wäre ein großer Pool arbeitsuchender Ingenieure, die ständig durch Weiterbildungen aktualisiert werden und soviel kosten wie ein Absolvent.
A&B Dilemma schrieb: >> Autor: Teilzeit-Personaler (Gast) >> Datum: 30.07.2013 16:13 > > ganz interessante Einlassungen, Problem für den Personaler dürfte aber > sein, daß sich die Leute mit makellosen Lebenslauf, etc. erst gar nicht > bewerben werden. Warum? > Bewerbung ist Aufwand - wenn mir in der Stellenbeschreibung was negativ > auffällt und ich die Wahl habe, dann überlege ich exakt wieviel Zeit ich > investiere ... sollen die doch einen Arbeitslosen einstellen. Ich habe einen Job und schaue mir weiterhin Stellenanzeigen an. Einige passen fachlich prima, nur manche Firmen machen selbst keine Werbung für sich. Wir suchen, Wir FORDERN! Wir bieten ... nichts - gar nichts. Warum soll ich mich bewerben? > Absolute No Gos: > * Gehalt wird nicht genannt oder es wird nach Gehältswünschen des > Bewerbers gefragt - das sind dann meist Firmen, die nichts offerieren > können und die gibt es wie Sand am Meer, nur was für Arbeitslose oder > Pokerspieler. Das ist halt so üblich, Firmen, die in Deutschland den Gehaltsrahmen angeben sind die Ausnahme. > * Wunsch nach Reisebereitschaft - okay, aber das kostet auch extra und > nicht zu wenig. Oft steht da nur Reisebereitschaft, OK - 10% oder eher 100% der Arbeitszeit? > * BE erwünscht - das heißt Bewerbung als Quereinsteiger ist zwecklos, > hier nicht bewerben, ist nur Zeitverlust und Zeit ist Geld. BE erwünscht heist ja nicht, genau auf diesem gebiet > usw., usw. ... wenn ich die Vorgaben nicht zu 90% erfülle, lohnt sich > eher Lotto spielen bzw. ich bleib in meinen alten Job. Lohnt doch nicht > wegen ein paar Euro mehr die Welle zu machen. Das setzt voraus, du hast einen Job. Selbst bei 70% würde ich mich bewerben, wenn es passt. > Leider gibt es in Deutschland zwar massig Dienstleister, aber keine > Headhunter im US-Sinn, die für mich die Arbeitssuche übernehmen und > dafür auf reiner Erfolgsbasis kassieren. > Außerdem stimmt die Arbeitskultur hier nicht (Arbeitslosigkeit und > häufiger Jobwechsel wird als negativ angesehen?!) ... hier herrscht > Beamtenmentalität und darauf stellt man sich ein sowohl als Arbeitnehmer > wie auch als Arbeitgeber. Wechselst Du zu häufig stimmt was nicht, wechselst du zu selten bist du zu unflexibel.
Es fehlt für die Angaben auf Arbeitgeberseite eine Norm oder Vorschrift wie ausführlich ein Jobangebot auszusehen hat. Eine ausführliche Firmenbeschreibung vermisse ich da schon mal in dem meisten Fällen. Und natürlich Verantwortung, so das jeder Arbeitnehmer auf gleicher Augenhöhe Teil des Arbeitsmarktes ist und nicht nur ein unmündiges Objekt ohne Rechte. Geht zur Wahl und ändert das, aber richtig. Wer nur wieder die gleichen Idioten und Idiotinnen wählt darf sich dann nicht beschweren.
Dr. Who schrieb: > Geht zur Wahl und ändert das, aber richtig. Wer nur wieder die gleichen > Idioten und Idiotinnen wählt darf sich dann nicht beschweren. bei welcher Partei denkst Du den, dass deine Vorschläge am ehesten umgesetzt werden? Dr. Who schrieb: > Eine ausführliche > Firmenbeschreibung vermisse ich da schon mal in dem meisten Fällen. google ist dein Freund, aber auch der Bundesanzeiger, wo man zumindest von Kap. Gesellschaften alle wichtigen Informationen kostenlos her bekommt.
Vilmos schrieb: > google ist dein Freund, aber auch der Bundesanzeiger, wo man zumindest > von Kap. Gesellschaften alle wichtigen Informationen kostenlos her > bekommt. Ich möchte ein paar mehr Infos in der Stellenanzeige, nicht unbedingt Umsatz, Gewinn etc., sondern das was die Firma ausmacht. Eben Werbung und nicht nur nackte Fakten.
Ich schrieb: > Ich möchte ein paar mehr Infos in der Stellenanzeige, nicht unbedingt > Umsatz, Gewinn etc., sondern das was die Firma ausmacht. > Eben Werbung und nicht nur nackte Fakten. Website mit Werbematerial? sowas hat doch fast jede Firma. Das Einzige was ich im Ausland oft besser finde ist, dass zumindest eine mögliche Gehaltsspanne angegeben wird. Da herrscht in der Tat oft etwas Informationsdefizit. Aber auch da kann man sich mit etwas Erfahrung schlau machen, was man mit welcher Quali, mit welcher BE und in welcher Region so in etwa wert ist.
Dr. Who schrieb: > Geht zur Wahl und ändert das, aber richtig. Wer nur wieder die gleichen > Idioten und Idiotinnen wählt darf sich dann nicht beschweren. Michael, Du bist einer der wenigen, die die DDR wieder herbeiwünschen. Deine verzweifelten hochfrequenten Appelle unter diversen Nicks hier ändern daran auch nichts. Geh einer Arbeit nach und Dein Geist wird Ruhe finden!
Vilmos schrieb: > Ich schrieb: >> Ich möchte ein paar mehr Infos in der Stellenanzeige, nicht unbedingt >> Umsatz, Gewinn etc., sondern das was die Firma ausmacht. >> Eben Werbung und nicht nur nackte Fakten. > > Website mit Werbematerial? sowas hat doch fast jede Firma. Ich will nicht auf der HP suchen. Ein paar Sätze in der Stellenanzeige reichen, viele haben nur das "Wir suchen", "Wir fordern" Wir bieten, betriebliche Altersvorsorge, flexible Arbeitszeiten, arbeiten in einem sympatischen Team, leckeren Kaffee > Das Einzige was ich im Ausland oft besser finde ist, dass zumindest eine > mögliche Gehaltsspanne angegeben wird. Da herrscht in der Tat oft etwas > Informationsdefizit. In UK ist das üblich, das weiß man, wo man dran ist. 22k£-27k£/anno Raum London. Hier in D heisst oft: Gehaltsvorstellung angeben - Einsatz bundesweit. > Aber auch da kann man sich mit etwas Erfahrung > schlau machen, was man mit welcher Quali, mit welcher BE und in welcher > Region so in etwa wert ist. Das ist selbst innerhalb einer Region von Firma zu Firma unterschiedlich.
Ich schrieb: > Ich will nicht auf der HP suchen. > Ein paar Sätze in der Stellenanzeige reichen, viele haben nur das "Wir > suchen", "Wir fordern" also kurz eine Vorstellung des Unternehmens haben die meisten drin. Und mal kurz ein UN googlen ist doch keine Kunst, also wer so unflexibel ist ... das klingt eher wie eine Aussage eines gefrusteten, langzeitarbeitslosen, der es leid ist sich in Bewerbungen vorzustellen und nie eingeladen zu werden. Ich schrieb: > In UK ist das üblich, das weiß man, wo man dran ist. > 22k£-27k£/anno Raum London. ja finde das auch gut, wenn eine Range angegeben wird. Wobei dieses Angebot für den Raum London extremst wenig wäre. Da lebt ja mancher Hartzer je nach Stadt besser. Ich schrieb: > Wir bieten, betriebliche Altersvorsorge, flexible Arbeitszeiten, > arbeiten in einem sympatischen Team, leckeren Kaffee liest man echt häufig. Ich weiss ja nicht in welchem Bereich Du suchst.
Vilmos schrieb: > das klingt eher wie eine Aussage eines gefrusteten, > langzeitarbeitslosen, der es leid ist sich in Bewerbungen vorzustellen > und nie eingeladen zu werden. Ich habe einen Job. Mir fällt nur auf, das selbst gute Firmen in ihren Stellenanzeigen nicht mal etwas Werbung für sich machen. Muss ja nicht der "leckere Kaffee sein", habe diesen Hinweis mal bei einem Job gefunden, für den man kein Studium braucht. > Ich schrieb: >> In UK ist das üblich, das weiß man, wo man dran ist. >> 22k£-27k£/anno Raum London. > > ja finde das auch gut, wenn eine Range angegeben wird. Wobei dieses > Angebot für den Raum London extremst wenig wäre. Da lebt ja mancher > Hartzer je nach Stadt besser. Habe mir schon lange nicht mehr Stellenanzeigen dort angeschaut. Aber den Gehaltsrahmen in Stellenanzeigen politisch/gesetzlich verpflichtend zu machen, wäre auch nicht unbedingt positiv.
@Moderator Wieso werden Beiträge gelöscht, andere wie folgender aber nicht? >Autor: Zong (Gast) <Datum: 28.06.2013 16:18 >@Zocker du bist ein idiot
Dr. Who schrieb: >> * > 18 Monate arbeitslos > Soll der Bewerber sein oder darf er nicht sein? > Schade das man so eine dämliche Ansicht nicht ins AGG mit aufgenommen > hat. Da dann zu zahlen bis ihr schwarz werdet wäre dann auch verdient. Nochmal: Ich habe versucht die Mehrheitsmeinung zu beschreiben, nicht meine persönliche! Zu diesem Punkt: Das ist keine "dämliche" Ansicht - was an sich schon ein diskriminierender Ausdruck ist - im Sinne einer "dümmlichen" Ansicht, sondern eine klinische Erfahrung. Bei depressiven Patienten findet sich als Mittelwert vom Jobverlust bis zum Ausbruch einer Depression eine Zeitspanne von 18 Monaten. Die Ablehnung der sozialen Gruppe führt bei jedem Menschen zu einer depressiven Persönlichkeitsveränderung und nur wenige Menschen sind dagegen immun. Die Wahrscheinlichkeit unter solchen Umständen eine Depression zu entwickeln ist viel "menschlicher" als die meisten hier annehmen. Ist eine Depression aber manifestiert, liegt die Heilungsaussicht selbst nach jahrelanger Therapie bei ca. 40%. Das ist dann in dem Sinne vergleichbar als würde man einen Alkoholiker einstellen - die Probleme sind vorprogrammiert. Nur nebenbei gesagt, therapieren viele Alkoholiker ihre Depression mit Alkohol, weil die Anderen (Medikamentösen Therapien) auch nicht viel besser funktionieren.
allo schrieb: > Wieso werden Beiträge gelöscht, andere wie folgender aber nicht? Forumspolitik vielleicht? Teilzeit-Personaler schrieb: > Nochmal: Ich habe versucht die Mehrheitsmeinung zu beschreiben, nicht > meine persönliche! Wer hat dich gewählt und beauftragt? Du schreibst nur deine Meinung. Du kannst dich aber einer verbreiteten Meinung anschließen. > Zu diesem Punkt: Das ist keine "dämliche" Ansicht - was an sich schon > ein diskriminierender Ausdruck ist - im Sinne einer "dümmlichen" Diskriminierend ist was anderes und zwar die Negation von Gleichbehandeln. Nimm es wie ein Mann und spiele nicht die beleidigte Leberwurst. > Ansicht, sondern eine klinische Erfahrung. Bei depressiven Patienten > findet sich als Mittelwert vom Jobverlust bis zum Ausbruch einer > Depression eine Zeitspanne von 18 Monaten. Erstaunlich wie wenig sozialmotivierte Morde oder andere zuordnenbare Katastrophen es bisher gab. Allerdings weiß man nicht wie hoch die Dunkelziffer ist. > Die Ablehnung der sozialen Gruppe führt bei jedem Menschen zu einer > depressiven Persönlichkeitsveränderung und nur wenige Menschen sind > dagegen immun. Widersprüchlich: jedem Menschen, wenige Menschen Korrekt wäre : meisten Menschen, wenigsten Menschen oder : jedem Menschen, keinem Menschen > Die Wahrscheinlichkeit unter solchen Umständen eine Depression zu > entwickeln ist viel "menschlicher" als die meisten hier annehmen. Denkbar ist vieles, möglich ist einiges, passieren tut wenig. > Ist eine Depression aber manifestiert, liegt die Heilungsaussicht selbst > nach jahrelanger Therapie bei ca. 40%. Sind wir jetzt auch noch Neurologe? > Das ist dann in dem Sinne vergleichbar als würde man einen Alkoholiker > einstellen - die Probleme sind vorprogrammiert. Nicht wenn er trocken ist, Alkoholiker ist er dann trotzdem noch, denn auch Rückfallgefährdete gehören dazu. > Nur nebenbei gesagt, therapieren viele Alkoholiker ihre Depression mit > Alkohol, weil die Anderen (Medikamentösen Therapien) auch nicht viel > besser funktionieren. Die medikamentösen Therapien sind aber billiger, weil das gewöhnlich von der Krankenkasse bezahlt wird. Den Schnaps muss man selbst kaufen.
Dr. Who schrieb: > Die medikamentösen Therapien sind aber billiger, weil das gewöhnlich > von der Krankenkasse bezahlt wird. Den Schnaps muss man selbst kaufen. Wo kämen wir auch hin, wenn der notleidenden Pharmamafia eine Einnahmequelle weggenommen würde?
Dr. Who schrieb: > Das geht besser als du denkst. Einen dicken Schlitten vorzuführen > kann einem Kunden auch zu denken geben. Es funktioniert aber nicht immer. Selbst wenn man 80% aller Dienstreisen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln abdecken kann, bleiben eben noch 20% übrig. Soll die Firma in diesen 20% der Fälle dem Ingenieur einen Führerschein bestellen? Ein Führerschein ist heutzutage eine absolute Selbstverständlichkeit. Dr. Who schrieb: >> Langzeitarbeitslosigkeit muss kein Ausschlusskriterium sein, aber dann >> muss man als interessierter Ingenieur doch irgendetwas anderes vorweisen >> können (eigene Projekte, Mitarbeit an Open-Source-Projekten, >> Weiterbildung, etc.). > Dann wäre er ja nicht arbeitslos gewesen. Eigene Projekte durchzuziehen > hat zwar Prestige, aber die Firmen bevorzugen halt Beweise von Dritten. > ;-b Genau, er ist nichts arbeitslos. Das ist ja Sinn der Sache. Man kann dann argumentieren: "Ich hatte keinen Job, aber ich habe trotzdem ingenieurmäßig gearbeitet und deshalb voll im Geschäft". Beweise existieren dann ja normalerweise auch, in Form von Dokumentation und Arbeitsergebnissen. Dr. Who schrieb: > Definiere "vernünftig". Zehn verschiedene Leute haben zehn verschiedene > Meinungen und würden auf ein zu lösendes Problem wahrscheinlich auch > zehn unterschiedliche Lösungen bieten. >> Keiner hat von Norm >> gesprochen; > Doch ich, weil eine Norm für jeden gleich ist, dass ist ja der > Witz daran. Nein, der Witz daran ist, dass ein Ingenieur auch ohne Norm ein vernünftiges Ergebnis liefern muss. Es gibt natürlich tausend richtige Varianten, aber viel viel mehr falsche. Dr. Who schrieb: > Es fehlt für die Angaben auf Arbeitgeberseite eine Norm oder Vorschrift > wie ausführlich ein Jobangebot auszusehen hat. Eine ausführliche > Firmenbeschreibung vermisse ich da schon mal in dem meisten Fällen. > Und natürlich Verantwortung, so das jeder Arbeitnehmer auf gleicher > Augenhöhe Teil des Arbeitsmarktes ist und nicht nur ein unmündiges > Objekt ohne Rechte. Wenn man nicht mal in der Lage ist, sich diese Informationen selbst zu beschaffen, taugt man doch eh nichts. Leute, denen man alles schön mundgerecht aufbereiten muss, wollen die Arbeitgeber selbstverständlich und völlig zurecht nicht haben. Wer sein Fach beherrscht und sozial kompetent ist, kann durchaus auf Augenhöhe agieren oder sogar über dem Arbeitgeber stehen. Was glaubst du wie die manche Leute anbetteln, weil sie ganz genau wissen, dass derjenige sich die Firma beliebig aussuchen kann? Wer auf Augenhöhe agieren will, muss auch etwas zu bieten haben. Wieso sollte man auch mit Pfeifen auf Augenhöhe reden?
Billy Bacon schrieb: > Soll die Firma in diesen 20% der Fälle dem Ingenieur einen > Führerschein bestellen? Kleiner Freudscher Verschreiber. Das sollte natürlich nicht "Führerschein", sondern "Chaffeur" heißen.
Michael S. führt wieder seinen aussichtlosen Kampf gegen die Arbeitswelt. Da is unser Ferkes schon weiter, der hat längst den Kopf in den Sand gesteckt. Aber dahin wird Michi auch noch kommen.
Teilzeit-Personaler schrieb: > "...therapieren viele Alkoholiker ihre Depression mit Alkohol" Alkoholiker therapiert mit Alkohol .. das ist lustig! :-)) Denke mal, daß Depressive zu Säufern werden. Hatte 2 Exkollegen .. fingen zu saufen an und wurden dann gefeuert. Alter: Mitte 35 Grund: Scheidung, Schulden, Geldprobleme Einer fing sich nach 1 J. wieder und arbeitete dann als BE-Prüfer zum Facharbeiterlohn + Zulage. Der andere ist völlig abgesoffen: Alki und Sozialfall Chefsekretärin, 27, sehr attraktiv, begehrt, Freundin meines Freundes und Schreibtischnachbarn, hat sich erhängt, Ursache: Depression, Freund war dann auch längere Zeit schwer depressiv Merke: Frauen können Männer krank machen! ;) :-))
Dr. Who schrieb: > > Erstaunlich wie wenig sozialmotivierte Morde oder andere zuordnenbare > Katastrophen es bisher gab. Allerdings weiß man nicht wie hoch die > Dunkelziffer ist. > Ich hoffe inständig, du bist nicht gewillt, diese Quote anzupassen...
Falscher Michael S. schrob: > Da is unser Ferkes schon weiter, der hat längst den Kopf in den Sand > gesteckt. Wunschdenken, träum weiter. ;-) Dr. Who schrieb: > Erstaunlich wie wenig sozialmotivierte Morde oder andere zuordnenbare > Katastrophen es bisher gab. Allerdings weiß man nicht wie hoch die > Dunkelziffer ist. Vergangene Woche wurde jedenfalls mal wieder ein Manager eines Schweizer Konzerns mit nur 49 Jahren tot aufgefunden. Auf der täglich aktuellen Wikipedia-Seite stehen immer drei Sterbefälle jeden Tag, und ich klicke die dann auch mal an. Man kann die auch nachträglich nach lesen, wenn sie am Tag nicht mehr da stehen. Suizid wurde vermutet, nicht bestätigt. Ich befürchte, daß es sich nicht um einen Hartzer handelt, und es um Geld- oder Jobmangel ging, bzw. Wohlstandsfragen. ;-)
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