Frage zum Tetrodenknick bei Kleinspannung

Gast #3229379
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Es ist bei einer Tetrode bekannt daß der Anodenstrom bei steigender 
Spannung am Anfang noch einmal absinkt bevor er auf den endgültigen Wert 
ansteigt. Man erklärt das klassicherweise damit daß Sekundärelektronen 
von der Anode zum Schirmgitter fliegen. So weit so gut.

Interresanterweise habe ich heute genau die gleiche Art von Kennlinie 
erhalten als ich ein paar Röhren mit Kleinspannung untersucht habe. Im 
Anhang ist ein Bild von einer 12SK7 mit 12V am Schirmgitter. Der Maßstab 
ist Horizontal 5V/div und Vertikal 500µA/div und die Gitterspannung in 
0,25V-Schritten gestuft.

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen daß bei 3V bereits 
Sekundärelektronen frei werden, nach allem was ich finden konnte geht 
das erst ab ca. 50V los.

Habt ihr irgend eine andere Erklärung dafür warum der Anodenstrom 
absinken kann wenn die Anodenspannung steigt?

(crossposted to Jogis Röhrenbude)
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