Es ist bei einer Tetrode bekannt daß der Anodenstrom bei steigender Spannung am Anfang noch einmal absinkt bevor er auf den endgültigen Wert ansteigt. Man erklärt das klassicherweise damit daß Sekundärelektronen von der Anode zum Schirmgitter fliegen. So weit so gut. Interresanterweise habe ich heute genau die gleiche Art von Kennlinie erhalten als ich ein paar Röhren mit Kleinspannung untersucht habe. Im Anhang ist ein Bild von einer 12SK7 mit 12V am Schirmgitter. Der Maßstab ist Horizontal 5V/div und Vertikal 500µA/div und die Gitterspannung in 0,25V-Schritten gestuft. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen daß bei 3V bereits Sekundärelektronen frei werden, nach allem was ich finden konnte geht das erst ab ca. 50V los. Habt ihr irgend eine andere Erklärung dafür warum der Anodenstrom absinken kann wenn die Anodenspannung steigt? (crossposted to Jogis Röhrenbude)
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