Vorwiderstand am Mosfet?

Gast #3234761
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Hallo,

ich sehe in euren Schaltungen immer wieder Vorwiderstände an 
Transistoren und Mosfets.

Ich nehme an, dass das getan wird um einen 
Potentialunterschied/Angleichung zu erreichen, verstehe es aber wohl 
noch nicht ganz. Denn: Ich verwende keine und alles läuft bei mir 
Reibungslos.

Könnt ihr mich bitte aufklären? :-)

Danke!
#3234778
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led schrieb:
> Könnt ihr mich bitte aufklären? :-)

An der Basis eines Bipolaren Transistors kommt immer ein Widerstand (in 
der Regel 1k bis 100k) da er den Strom in die Basis begrenzt. Der Strom 
der durch die Basis zum Emitter fließt hat ein bestimmtes Verhältnis 
(Faktor 20 bis 600) zum Collektor-Emitter-Strom, es ist nicht ganz 
linear, wenn der Strom nicht zu groß oder zu klein wird kann man es aber 
annehmen.

An das Gate eines Unipolaren Transistors kommt immer ein Widerstand 
(meist einfach 20 Ohm) da er das schwingen beim einschalten dämpfen 
soll.
In das Gate fließt nur ein Strom rein um die Gate-Kapazität bis zu einer 
gewissen Spannung zu füllen, danach fließt kein Strom mehr rein.
Gast #3234812
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Hans Jelt schrieb:
> led schrieb:
>> Könnt ihr mich bitte aufklären? :-)
>
> An der Basis eines Bipolaren Transistors kommt immer ein Widerstand (in
> der Regel 1k bis 100k) da er den Strom in die Basis begrenzt. Der Strom
> der durch die Basis zum Emitter fließt hat ein bestimmtes Verhältnis
> (Faktor 20 bis 600) zum Collektor-Emitter-Strom, es ist nicht ganz
> linear, wenn der Strom nicht zu groß oder zu klein wird kann man es aber
> annehmen.
>
> An das Gate eines Unipolaren Transistors kommt immer ein Widerstand
> (meist einfach 20 Ohm) da er das schwingen beim einschalten dämpfen
> soll.
> In das Gate fließt nur ein Strom rein um die Gate-Kapazität bis zu einer
> gewissen Spannung zu füllen, danach fließt kein Strom mehr rein.

Wow, endlich sind meine immer wieder auftauchenden Designprobleme 
gelöst.
#3234820
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Hans Jelt schrieb:
> An der Basis eines Bipolaren Transistors kommt immer ein Widerstand (in
> der Regel 1k bis 100k) da er den Strom in die Basis begrenzt. Der Strom
> der durch die Basis zum Emitter fließt hat ein bestimmtes Verhältnis
> (Faktor 20 bis 600) zum Collektor-Emitter-Strom, es ist nicht ganz
> linear, wenn der Strom nicht zu groß oder zu klein wird kann man es aber
> annehmen.
>
> An das Gate eines Unipolaren Transistors kommt immer ein Widerstand
> (meist einfach 20 Ohm) da er das schwingen beim einschalten dämpfen
> soll.
> In das Gate fließt nur ein Strom rein um die Gate-Kapazität bis zu einer
> gewissen Spannung zu füllen, danach fließt kein Strom mehr rein.

Alles sehr pauschal und nur zum Teil für 0815 Schaltanwendungen richtig.
Besser ist es man versteht wann und warum ein Widerstand wo 
notwendig/sinnvoll ist.
Aber vieleicht reicht es ja dem TO.
#3234875
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Udo Schmitt schrieb:
> Alles sehr pauschal
Es war ja auch eine allgemeine Frage, da sind Details nach denen er 
nicht gefragt hat sinnlos.

> Besser ist es man versteht wann und warum ein Widerstand wo
> notwendig/sinnvoll ist.
Dazu gibt es hier ja einen Artikel mit Beispielen den er sich anschauen 
kann und "das Elko" erklärt es auch.

Artikel: Transistor

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