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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Leitwert Messen & Berechnen


Autor: Frank (Gast)
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Hallo.
Wie kann ich die Leitfähigkeit (in siemens) von einer Flüssigkeit
messen ?
Einfach 2 Elektroden ins wasser hängen und den kehrwert vom Wiederstand
nehmen geht ja nicht, da ich dann immer unteschiedliche werte bekomme,
wenn ich die Elektroden unterschidelich weit ins wasser hänge.
Wie kann ich aber nun auf den Spezifischen leitwert kommen ?

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Doch, genauso geht es. Elektroden definierter Größe in definiertem
Abstand ins Wasser hängen und den Widerstand messen. Und den Kehrwert
bilden.

Autor: muhuhuhu (Gast)
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Wechelstrommessung, um Elektrolyse zu vermeiden
(oder evtl. sehr kleine Meßspannungen verwenden, wenn nur geringe
Genauigkeit gefordert ist) und für Präzisionsmessungen Wheatstonesche
Brückenschaltung mit Möglichkeit die Kapazität der Anordnung zu
kompensieren.

Nähere Informationen in einem Lehrbuch über Instumentelle Analytische
Chemie bzw. Elektrochemische Analysenmethoden evtl. auch
Elektrochemie/physikalische Chemie.

Die Kontaktfläche und Form der Elektroden ist natürlich reproduzierbar
zu halten.

Autor: leenders (Gast)
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Bleistiftmienen   als elektroden verwenden.

Astabilen Multivibrator aufbauen  und diesen "Widerstand" in die
Schaltung einfließen lassen.
Frequenz  ist dann indirekt proportional zum Leitwert.
Paul

Autor: Frank (Gast)
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Aber wenn ich das so mache (siehe bild) bilden sich doch sehr viele
wiederstände (parallel), die das Messergebniss verfälschen !?

Autor: Daniel Duckwitz (Gast)
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Hallo,

wenn die Flüssigkeit eine örtlich konstante Leitfähigkeit hat (d.h. gut
gemischt, etc.) und du, wie schon geschrieben wurde, immer die gleichen
Elektroden verwendest, die immer gleich tief eintauchen (und evtl. noch
bei konstantem Füllstand im Messbehältnis?), dann wird der Strom immer
gleich verteilt durch die Flüssigkeit fließen. Was für ein Satz. :-)

Deshalb wird unter den genannten Voraussetzungen der Strom proportional
zur Leitfähigkeit sein.

Was du schreibst mit den parallelgeschalteten Widerständen ist im
Prinzip richtig. Aber die Verhältnisse von den "Widerständen"
zueinander sind konstant.

Viele Grüße

Autor: Daniel Duckwitz (Gast)
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Nachtrag:

Der Abstand der Elektroden zueinander muss natürlich auch konstant
sein.

Um auf die spezifische Leitfähigkeit zu kommen ist es denke ich am
einfachsten, eine Flüssigkeit mit bekannter spez. Leitf. zum
kalibrieren zu verwenden (Temperaturabhängigkeit beachten!).

Autor: Hartmut Gröger (Gast)
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Hi

Mit Gleichstrom(-spannung) lässt sich der Leitwert nicht mit
ausreichender Genauigkeit messen. Das Ohmsche Gesetz gilt in diesem
Fall nicht mehr ,da an den Elektroden Potentionale aufgebaut werden,
die von Stromdichte, Elektrodenmaterial,Konzentration und Art der in
der Flüssigkeit enthaltenen Ionen abhängig ist.Diese Effekte lassen
sich nur mit Wchselspannunsmessung minimieren.

MfG HG

Autor: Frank (Gast)
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hab ein messgerät beim conrad gefunden:
http://www1.conrad.de/scripts/wgate/zcop_b2c/~flN0...

(arikelnr: 127779-22)

Genau so ein teil will ich nachbauen.
(mir gehts nicht um die 100 EUR, ich wills selber machen)

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