Gast
#233894
Hallo, Nach eingehender Beschäftigung mit den verschiedenen Programmiergeräten für AVR habe ich jetzt noch ein paar offene Fragen. Vorher aber mal kurz das was ich (glaube) zu wissen: - AVRs können i.A. über einen seriellen und einen parallelen Modus programmiert werden. Das (rück)setzen bestimmter Fusebits ist nur im HV-Modus möglich, bei dem die Resetspannung 12V beträgt. - STK500 ist das AVR-Entwicklungsboard, auf dem als Programmer ein AT90xxxx mit STK500-Protokoll eingesetzt wird. Die Firmware des chips ist im AVR-Studio enthalten und kann vom AVR-Studio über einen zweiten auf dem Programmierer enthaltenen chip (mit AN910 Firmware) geupdated werden. Das STK500 unterstützt alle Programmiermodi (seriell, parallel, jeweils auch HV) - AN910 ist ein Protokoll mit einer 'Hardwareempfehlung'. Die Firmware muss selbst erstellt werden (siehe zahlreiche Nachbauten). - AVR-ISP ist ein abgespeckter STK500 Programmierer, der keinen HV und keinen parallelen Modus unterstützt. Firmware kann über AVR-Studio geupdated werden. - es gibt Nachbauten, die das STK500 Protokoll emulieren, ohne original STK500-Hardware zu haben. Update über AVR-Studio ist nicht möglich. - Das STK500 und das AN910 Protokoll werden von den meisten großen Programmieranwendungen unterstützt. Hier fangen jetzt auch schon meine Fragen an: - Wonach genau richtet sich die Unterstützung verschiedener Devices? Hängt das an der Firmware des Programmierers? An den Protokollen? Oder nur an den Programmieranwendungen? - Welche Versionen von STK500 und AN910 gibt es? (insbesondere in Hinsicht auf blocktransfers). Wo genau unterscheiden sich die Protokolle STK500 und AN910? - Ist ein STK500 besser als der AN910? (Hinsichtlich: besserer Update der Firmware, schneller, etc) - Ist es möglich, ein STK500 ohne den internen "updateProgrammierer" zu bauen und immer von Hand zu updaten, z.B. mit ISP über STK200 ? Das binary ist ja soweit ich weis in einem Verzeichnis des AVR-Studios ciao, Georg