Hallo, ich habe eine Frage zu PSPICE und der Möglichkeit eine Fourier Transformation durchzuführen. Es gibt ja einmal die Möglichkeit direkt über das Probewindow eine FFT zu machen und einmal über die Transienteneinstellungen, die eine Liste mit Koeffizienten im Output-File generiert. Wo liegt der Unterschied der beiden Methoden, oder ist es das gleiche? Vielen Dank.
> Probe window FFT Das ist eine DFT/FFT des Signals. > FOURIER Analysis im TRAN settings von PSPICE Das erzeugt letztendlich das SPICE-Kommando .FOUR Hier muss man eine Grundfrequenz f1 angeben. SPICE berechnet dann die Koeffizienten der Fourierreihe, d. h. es gibt Werte für N*f1 in der Ausgabedatei. N=0...number_of_harmonics Zusammenfassung: Wenn man nur Quellen mit der Frequenz N*f1 hat, dann nimmt man .FOUR. In den folgende Fällen versagt .FOUR Wenn man mehrere Quellen mit unterschiedlicher Frequenz hat entstehen Mischprodukte die nicht das N-fache sind. In diesem Fall muss man dann die FFT in Probe nehmen. Ebenso muss man diese FFT in Probe nehmen, wenn man die Grundfrequenz nicht exakt kennt z. B. wenn man einen Oszillator in der Schaltung hat. Das Gesagte gilt für jedes SPICE, also auch für LTspice. In den meisten SPICE-Programmen gibt man direkt das .FOUR Kommando ein. In PSPICE ist es halt "versteckt" durch das Dialogfenster.
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