Wicklungskapazität und reals Ersatzschaltbild Spule

Gast #234666
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Eine zylindrische Luftspule aus Kupfer besitzt eine gewissen
Eigenkapazität=Wicklungskaüazität. Diese wird hervorgerufen durch die
Abstände der Wicklungen zueinander.
Wie kann man denn die Wicklungskapazität aus den Baugroessen einer
Spule berechnen?

Das Ersatzschaltbild einer realen Spule ist doch Ein Widerstand in
Reihe zu einer Induktivität. Dazu parallel ist ein Kondensator mit
einem parallenen Leitwert?


thanks
Gast #234667
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Schau doch mal bei den Tesla-Coilern vorbei.
Deren secundary coil ist nur eine Luftspule, evtl. mit Topload als
kleinen zusätzlichem C.
Um die Resonanzfrequenz zu bestimmen, müssen sie auch die interne
Kapazität der Spule berechnen.

guter Anlaufpunkt:
www.stefan-kluge.de
Gast #3387580
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Am besten, man macht zwei Messungen:

1. Resonanz mit einem zur Spule parallel geschalteten, genau bekanntem 
Referenz-Kondensator messen.

2. Erneut Resonanz mit einem anderen zur Spule parallel geschalteten, 
ebenfalls genau bekanntem Referenz-Kondensator messen.

Für beide Fälle mit der Thomsonschen Schwingungsgleichung das Gesamt-C 
bestimmen. Aus diesen beiden Gleichungen lässt sich der Wert der 
Wicklungskapazität (gedacht als Parallelkapazität) einfach bestimmen, 
weil die ja ebenfalls nicht genau bekannte Induktivität in beiden 
Gleichungen identisch ist und daher durch Vergleich aus dem 
Gleichungspaar heraus fällt.

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