Reihen-/Parallschaltung von Netzgeräte

Gast #235616
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NEIN, eigendlich überhaupt nicht, weil

1) Parallel geschaltet liefert der eine Alles und die anderen womöglich
nichts.
2) Die Netztgeräte vertragen oft keinen Strom von Hinten also an der
Ausgangsseite
3) Unerwüchte Schwingneigung.

Ich habe mit dieser Sache mal ein schönes Netzgerät gekillt,  darin ist
ein Spannungsregler MC1466   nicht zu verwechseln mit dem Analogschalter
CD 4066
Dieser Spannungsregler ist nicht mehr zu bekommen.  Das Netzgerät daher
unbrauchbar.

Motorola ist n schrott.  Keine Ersatztype nix
Also besser nicht.
Paul
Gast #235617
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Hallo

Wenn du Netzteile parallel schaltest, wirst du nie bei beiden genau die
gleiche Ausgangsspannung einstellen können. Folglich fließen immer
Ausgleichsströme, die deine Netzteile zusätzlich zu der angeschlossenen
Last belasten. Ich denke, auch die Regelung könnte im ungünstigsten Fall
anfangen zu schwingen.

Eine Reihenschaltung ist sicherlich unproblematischer, solange keiner
der Ausgänge der Netzteile intern mit PE verbunden ist (sonst
Kurzschluß).

Für was für eine Anwendung brauchst du das (in welchem
Leistungsbereich)?

Gruß

Thomas
Gast #235618
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Danke für Eure Meinung.

Ich bräuchte 100V DC/0,5A, einstellbar von 0-100V. Bisher habe ich
folgende Netzgeräte: 1x Hameg-Einschub 8040-3 mit 2x20V und 1xELV7330
mit 30V. Für eine Reihenschaltung fehlen mir noch 1x30V.
Die Reihenschaltung ist wohl unkritisch, alle Spannungen sind Erdfrei.
Die Frage zur Parallschaltung habe ich ergänzungshalber gestellt, eine
aktuelle Anwendung dazu habe ich nicht.

Im Elektorheft Januar/2005? war ein großer Netzgerätetest. Einige
Modelle sind für Reihen-und Parallelschaltung geeignet. Aber die liegen
preislich über der 1.000,-EUR Marke.

Gruß   Brillitsch
Gast #235619
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@Brillitsch


Brauchst du die öfters oder ist das nur eine einmalige Sache ?


Da dir ja eh noch ein Netzteil fehl wäre es zu überlegen ob du dir
nicht ein eigenes Baust sofern du halbwegs sicher mit Netzspannung
umgehen kannst.

100V/0.5A sind 50W

Einen Netztrenntrafo 230/2x115V 65VA bekommst du zb. bei Conrad für 20€
(514829)

Die Gleichrichtung und glättung erfolgt wie üblich.
Ja und die Regelung muß nur mit den 100V (etwas mehr) klarkommen.
Dh. pasende Bauteile und besonderes Augenmerkt auf Sicherheit.

Also Kostenpunkt rechne ich mal ohne Kühler,Gehäuse und Instrumente  so
gob um die 50€

Ich hab mir so mal ein Netzteil für 0-300V/1A mit Strombegrenzung
gebastelt weil ab und an höhere Gleichspannungen gebraucht werden (zb.
Endstufen oder auch zum Röhrentest)
Ist kein Technologisches Meisterstück aber funktioniert und hat auch
nicht viel gekostet (Ok,den Kühlkörper hab ich dann doch selbergemacht
weil mir die fertigen damals zu kostspielig waren).



Is wie gesagt nen Vorschlag.
Gast #235620
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Nachtrag:

Hab eben nen bischen was gesucht und nochwas zum Thema gefunden.

Für die die es ganz ohne Bastelei haben wollen gibt es bei Conrad das
PPS 12008 (bis 120V bis 0-8A) sofern man ca. 230€ übrig hat.

Das wars schon
Gast #235622
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Wie kommst du darauf daß das Netzteil dort 150V liefern kann ?
Es werden ja keierlei Angaben gemnacht.

Kennst du das Modell ?

Bei Zentro Elektrik isses nicht mehr zu finden.
nur ein ähnliches Modell (Verm. Nachfolger).

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