>Wenn ich mit 5V am eingang anfange und dann plötzlich an
>einen 20V-Kontakt komme ist der AVR hin!
Das lässt sich durch eine ganze Reihe von Möglichkeiten verhindern.
a) schnell genug den überschrittenen Meßbereich abschalten. Ein Tiefpass
am Eingang machts möglich.
b) notfalls externe Komparatoren für die Bereichsumschaltung verwenden
c) eine S&H-Schaltung trennt Messobjekt vom Eingang
d) eine Schaltung, die bei <0V; >5V den AVR trennt.
U-Messung: Die Angabe 'ein Meßgerät mit PC-Anschluss' lässt nicht auf
deinen Anwendungsfall schließen. Die Wahl der Methode hängt beträchtlich
von der gewünschten Auflösung ab. 10-bit liefern auch schon 100mV
Auflösung bei 0..40V. Mit Dioden o.ä. kann der Messbereich noch
kompandiert werden. Wenn bei dir " ... einige alte [Batterien]rumliegen
und von denen würde es mich interessieren, ob [es 9V oder 1.5V-Typen
sind] ..." reicht Lösung d) ganz bestimmt.
C-Messung: Der FET-Ansatz ist sehr fundamental :), wird aber in dieser
Form nur wirklich grobe Schätzwerte liefern. Grund: der Kondensator wird
weder mit einigermaßen definiertem Strom geladen, noch entladen. FETs
sind keine Schalter. Wenn du aber dieses Prinzip realisieren willst,
solltest du dir mal den 555-Timer-IC ansehen (die CMOS-Variante). Damit
lassen sich ohne weiteres Kapazitäten über Periodendauermessung genauer
als 1% messen. Schaltungen dazu gibts überall.
L-Messung: Da fallen mir jetzt nur vollautomatische Brückenschaltungen
ein. So lösen es jedenfalls die Präzisionsgeräte. Ein
Schaltungsvorschlag dazu würde mich auch mal interessieren.
Soviel dazu ... ;)
Gruss, Sebastian