Gast
#3311599
Hi,ich bin dabei zu verstehen, welchen Einfluss die Ausgangsimpedanz eines gegengekoppelten Opamps auf einen nachgeschalteten A/D-Wandler hat. Mit größer werdenen Ausgangsimpedanz braucht der A/D-Wandler ja länger zum Wandeln. Hab das ganze in Ltspice simuliert. (siehe Schaltung im Anhang) Ich verstehe nicht wieso das tau laut Simulation bei ca. 13µs liegt. Vollständig aufgeladen ist der Kondensator erst bei 20µs. Hab das versucht zu berechnen, komme aber nicht auf das tau aus der Simulation. tau=Ri*Cs Za=Ra Ri=Rs+Ra Eine Formel zur Berechnung der Ausgangsimpedanz Za habe ich gefunden. Quelle: http://bis05.bi.funpic.de/ae/EA_Vorlesung_105_181+Anhang_6.pdf Za=R0/(Ad(R23/R24+R23)+1) R0=Ausgangswiderstand des Opamps ohne Gegenkopplung ca. 20Ohm Ad=Leerlaufverstärkung ca 70.000 Wenn ich die Ausgangsimpedanz berechne, kommt ein kleinerer Wert als das R0 raus.... kann ja irgendwie nicht sein oder? Das tau scheint unabhängig von den Widerständen R23 und R24 zu sein. Wie bestimme ich das Ri um das tau zu erechnen?
