Gast
#236633
Hallo Leute! Da ich in die Welt der µC langsam aber sicher immer mehr hineinwachse, habe ich begonnen wichtige Funktionen, wie z.B. Ansteuerung eines Temperaturbausteines oder Treiber für serielle Kommunikation, als Bibliotheksfunktionen anzulegen. Und genau aus diesem Grund hoffe ich auf eure Erfahrungen, im Umgang mit diesen Bibliotheken. Es ist nämlich so, dass die Bibliotheken in einem eigenen Verzeichnis abgelegt sind. Die einzelnen Bibliotheken bestehen aus einem *.c-File, in welchem sich die Funktionen befinden und einem *.h-File, in welchem sich bestimmte #Defines befinden, die auf das jeweilige Programm angepasst werden können. Aus diesem Grund muss das H-File in das jeweilige Programmverzeichnis kopiert werden. Das C-File jedoch bleibt im Bibliotheksordner. Der Compiler holt sich das File beim Compilieren einfach. Was haltet ihr von meiner Architektur? Ist sie zu empfehlen oder nicht? Sollte man nicht alle Bibliotheken, die ein Programm verwendet in das Programmverzeichnis kopieren? 1: Der Vorteil bei meiner Methode ist, dass wenn ich im Bibliotheksverzeichnis das C-File verändere, habe ich die aktuelle Version im Programm, wenn ich es compiliere. Der Nachteil ist, dass man das Programm nicht so einfach weitergeben kann, da ja entsprechende Programmteile im Bibliotheksordner stecken. 2: Wenn ich es jetzt so machen würde, dass ich alle benötigten Bibliotheken eines Programms direkt in das Programmverzeichnis kopieren würde, dann hätte eine Veränderung der Bibliotheksfunktion im Biblhiotheksordner keine Auswirkung auf das Programm, da sich dieses ja die Bibliotheksfunktion aus dem eigenen Programmverzeichnis holt. Welche von diesen beiden Methoden wird in der Praxis häufiger angewandt und wo liegen hier weitere Vor- oder Nachteile? Oder gibt es vielleicht noch eine dritte, viel bessere Möglichkeit für die Verwaltung der Bibliotheken? Danke für eure Antworten. Tschüss, Martin