Hallo, eine kurze Verständnisfrage zu dieser Aufgabe aus einer Prüfung. Bei Aufgabe A habe ich eine Verstärkung von 1001 ausgerechnet, also Ue ist ca 3,996mV wenn Ua = 4V ist. Jetzt ist aber bei der Aufgabe nach dem Strom In gefragt, ich dachte ein idealer OpV hat einen unendlich großen Innenwiderstand, dann müsste der Strom In doch 0A sein oder nicht? Gruß Manuel
Nur Lehrbuch-OPAMPS haben unendlichen Innenwiderstand ;) Schau dir irgendein Datenblatt an, z.B. 741 oder 4558... ;)
gehen wir mal von einem Lehrbuch OpV aus, dann dürfte der ja trotzdem 0A sein, bzw bei einem nicht-idealen dürfte der Strom ja wahrscheinlich auch nur µA oder fA sein oder? Aber danke erstmal
Durch das Öffnen des Schalters erzeugt der Eingangsstrom eine "virtuelle" EIngngsspannung die dazu führt, dass eben 4V am Ausgang enstehen. Unter der Annahme, dass die Offsetspannung 0V beträgt lässt sich damit der Eingangsstrom ausrechnen. Somit ist die Aufgabe klar gestellt.
Heißt das, dass der Strom der über den rückgekoppelten Widerstand zurückkommt sich am Knotenpunkt aufteilt und ein Teilstrom Richtung invertierenden Eingang und ein anderer Teilstrom Richtung Masse fließt, also an den beiden Widerständen die gleich Spannung abfällt?
4V/1001 sind knapp 4mV. Wieviel Strom erzeugt knapp 4mV an ungefähr 10kOhm? - paar uA. Passt. Auch Teil 2 und 3 der Aufgabe sind realistisch.
Die beiden 10k-Widerstände dienen schon einer einfachen Offset-Kompensation. Wenn die Eingangswiderstände unendlich sind, idealer OP, fällt daran nichts ab. Eingangsströme und Offsetströme stehen im Datenblatt eines realen OP, reichen in der Regel von pA bis µA.
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