Gast
#3368553
Guten Tag! Bei Polulu gibt es ein Dokument, welches die Gefahr von Spannungsspitzen bei der Verwendung von Low-ESR Kapazitäten und langen Anschlussleitungen (-> "hohe" Induktivität) darstellt. http://www.pololu.com/docs/0J16 Ich habe mir da leider nie besonders große Gedanken drum gemacht. Was bedeutet das z.B. für ein C-L-C Pi-Filter in Einschaltmomenten? Muss ich da immer nachrechnen, dass mein Serienwiderstand hoch genug ist, um die Überschwingung genügend zu bedämpfen? Gut, meist hat man hier wohl einige Ohm, was kein Problem sein sollte. Eventuell aber hat man ja auch nur nen 10µF Keramik-C an einer 15cm langen Leiterbahn. Probleme vorprogrammiert? Beispiel Class-D Verstärker an ner Autobatterie an langen Kabeln: Hier hat man üblicherweise viele µF Low-ESR Elko (so 10 mOhm bei 1000µF) am Eingang. Ist das Problem auch hier relevant? Wie geht ihr beim Schaltungsdesign damit um, einfach nie drüber nachgedacht? Mir ist vermutlich einmal ein Polulu-Motor-Treiber deswegen abgeraucht (Eventuell war er auch DOA - ich weiß es nicht). Der 100µF Standard-Elko als Vorsichtsmaßnahme hat es seitdem verhindert.