Ich mag die Dinger.
RJ45-Dosen in LSA-Technik aufzulegen geht zwar, ist aber meist nen
ziemliches Gewürge. Dazu macht jeder Hersteller das bei jeder Dosenserie
anders. Die Keystone-Kupplungen sind von der Konfektionierung her
bequemer und weniger fummelig. Gerade die Zugentlastung und Abschirmung
ist da sehr bequem.
Verloren hat man in jedem Fall wenn der Erbauer der Wand auf die
glorreiche Idee gekommen ist, doch eine ganze flache Schalterdose für
die Netzwerkanschlüsse vorzusehen. Ich hab schon Leute gesehen die zwar
eine Netzwerkleitung gelegt haben, die dann aber wie eine normale
Stromleitung eingeputzt. Da ist mit Keystone nix zu machen, sondern es
geht nur noch mit "normalen" Netzwerkdosen die man von vorne
konfektioniert.
Man kann mit den Keystone-Modulen abgeschlossene Verlegeleitungen auch
prima auf einer abgehängten Decke enden lassen, z.b. für nen WLAN AP. Da
kommt dann nur noch ein 1/2m Patchkabel zwischen.
Befestigungsmöglichkeiten für eine richtige Netzwerkdose finden sich da
z.T. weit und breit nicht.
Auf dem Patchfeld kannste das halten wie ein Dachdecker. Die lassen sich
ja üblicherweise bequem per LSA konfektionieren. Wenn man das allerdings
erst Stück für Stück ausbaut, ist es ggf. einfacher einfach die nächsten
4 Module einzurasten als das Ding schon wieder los zu schrauben.