Royer hat schlechten Wirkungsgrad

Gast #3429946
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Hallo,
mein Royer hat einen Wirkungsgrad von ca. 50 % bei einem Abstand von 
6mm.
Der Kopplungsfaktor liegt bei 0,41, dabei hatte ich mir eigentlich einen 
höheren Wirkungsgrad erhofft, denn ich habe eigentlich alle Dinge aus 
der Beschreibung Royer Converter beachtet.
Kann mir vielleicht jemand sagen, woran das liegen kann?


Gruß
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Gast #3430011
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Wenn du gebaut hast, was du gezeichnet hast (Sekundärseite) würde mich 
wundern, wenn du wirklich was aus der Schaltung bekommst. Ich vermute, 
dass du das nicht gebaut hast. Ich vermute allerdings, dass du dich in 
deinen Gleichrichteraufbau vertan hast, wenn du so eine Zeichnung 
postest.
Gast #3430020
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pst69de schrieb:
> Wenn du gebaut hast, was du gezeichnet hast (Sekundärseite) würde mich
> wundern, wenn du wirklich was aus der Schaltung bekommst. Ich vermute,
> dass du das nicht gebaut hast. Ich vermute allerdings, dass du dich in
> deinen Gleichrichteraufbau vertan hast, wenn du so eine Zeichnung
> postest.

Oh ja, da ist mir eine Leitung verrückt.
Danke
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#3430286
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Wenn dort WIRKLICH 1N4007 Dioden drin sind, verheizen die ORDENTLICH 
Leistung, denn das sind langsame Dioden. Für sowas braucht man schnelle 
Dioden, am besten Schottky.

R1 und R2 sind ARG niederohmig, 1K reicht. Wenn man es besser machen 
will, nimmt man einen Treiber, im Artikel gibt es ein paar Links dazu.

Die Spule ist schon OK, ist ja ein professionelles Teil ;-)
Gast #3431020
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Guten Morgen,

entschuldigt bitte meine gestrigen Posts, war etwas überarbeitet.
Habe nochmal meine Schaltung des Sekundärkreises angehängt, sollte jetzt 
wirklich stimmen ;-)
Als SCHOTTKY-Dioden habe ich IN5818 verbaut.

Primärseite:
Im Datenblatt der Spulen war die Frequenz, bei der die Induktivität 
gemessen wurde f=200kHz und lag bei 9,7µH. Damit errechnet sich ein 
Kondensator mit ca. C=66nF (es ergibt sich f0 = 198,912kHz bei 66nF und 
9,7µH).

Sekundärseite:
Es errechnet sich  aus f0~=200kHz und Lsek=9,7µH (zwei gleiche Spulen) 
und einem Koppelfaktor von 0,4 ein Csek von 71,2nF. Gewählt habe ich 
hier auch 66nF.
Ropt ergibt 10,1 Ohm und Pmax 5,3 Watt.

Erreicht habe ich mit RLast = 10 Ohm:
Paus = 0,68A * 6,8V = 4,624W
Pein = 0,89A * 12V  = 10,68W
ergibt: n = 43%

Finde ich ein bissl wenig bei k=0,4. Kann es evtl. an den Abweichungen 
der Bauteile liegen?

Gruß
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#3431038
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Miss mal deine Eingangsleistung ohne Sekundärteil, da wird schon 
ordentlich was weggehen. Probier einfach mal, den Widerstand zu erhöhen 
bzw. zu verringern. Möglicherweise liegt die Leistungsanpassung ne ganze 
Ecke woanders, denn die Formel ist eher auf den unkompensierten Fall mit 
einigen Vereinfachungen bezogen. Schau dir auch mal die Signale an, ob 
was komisch aussieht.
#3431158
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@ WirelessPower (Gast)

>Die Eingangsleistung ohne Sekundärteil liegt bei 3,72 W, ist schon recht
>hoch.

Das sind 310mA, davon gehen allein 120mA auf das Konto von R1/R2, denn 
einer sieht immer die volle Betriebsspannung.

Sind deine Kondensatoren wirklich MKP oder FKP Typen?
#3431255
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@ WirelessPower (Gast)

>Imax = 10 W / 12 V = 0,8333A

Kann schon sein-

>Ip = Uein  pi  wurzel ( C / L )
>Ip = 12 V  pi  wurzel (66nF / 9,7 µH) = 3,11 A

>3,11A > 0,833A,

Die 3,1A sind der (Blind)Strom im Schwingkreis (Maximalwert, Ampliude). 
Effektiv sind es ca. 2,2A. Wäre die Spule ideal (kein phmscher 
Widerstand), würde im Leerlauf keine Leistung benötigt. Die 
Leerlaufleistung geht zum Großteil in die Verluste der Spule. Wenn wir 
mal 100mA am Eingang als reine Spulenverluste annehmen, sind das 1,2W.

P = I^2 * R
-> R = 250mOhm

Im Datenblatt stehen 200mOhm bei DC, passt also grob.

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