Hi
Eigentlich ist die Frage ja beantwortet, aber trotzdem verwirrt mich
diese Aussage:
>Die Frage basiert sich auf einem Gespräch zwischen den Studenten.
Hier muss ich erst mal tief Luft holen, denn: Wenn die Befehle in einem
µC nur ein Byte belegen, würde es automatisch den Befehlsumfang auf 256
verschiedene Befehle eingrenzen. Das mag ja bei einigen speziellen
Bausteinen auch der Fall sein.. im letzten Jahrtausend vielleicht, aber
nur mal so als Beispiel:
Befehl: Lade, vergleiche, speichere, addiere ... gut das sind vier, die
kann man mit 2 Bit auflösen. Aber was? .. und nun weiter
Register mit Register und da Register letztlich auch über Adressen
erreicht werden, sollte hier spätestens klar sein, wenn 8Bit Befehle,
dann höchstens 4 verschiedene Arten und höchstens 8 verschiedene Quellen
und Ziele. (2*3 Bit)
Ein ziemlich lausiger µC. Das sollte jedem Studenten klar sein, auch
wenn er noch im ersten Semester ist.
Es gab zur Zeit der Z80 die Datenbreite von 8 Bit, und das war ein
Engpass auch für Befehle. So konnte nur der erste Teil eines Befehls in
einem Byte aus dem Speicher geladen werden. Die Codierung ließ dann den
2. 3. oder 4. Teil folgen. Bis alles intern in den Registern verstaut
und zur Bearbeitung vorlag. Vielleicht haben sich die Studenten darüber
unterhalten, das ergäbe noch etwas Sinn.
gruß oldmax