Gleichstrommaschine: drei Pole?

Gast #3444334
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Hallo zusammen,

ich habe hier einen Scheibenwischermotor auseinandergenommen.

Am Rotor greifen drei Kohlebürsten an: zwei davon gehen an die beiden 
Anschlüsse (12V und GND?), eine andere ist über ein Schräubchen (Lötauge 
an Befestigungsloch der Platine) mit dem Gehäuse verbunden.

Problem: da ja alles mit allem verbunden ist, kann ich leider kein 
"Durchgangsprüfer-Debugging" machen, optisch sehe ich gerade nicht, wie 
das Gehäuse jetzt mit dem Rest verbunden sein soll, außer indirekt über 
Antriebswelle und so weiter. Ich möchte den Motor gerne elektrisch vom 
Gehäuse trennen (damit ich ihn umpolen kann und nicht plötzlich mein 
Gehäuse zur Spannungsquelle wird) ich weiß nicht, mit welcher Stelle des 
Motors ich dieses jetzt ins Leere laufende Bürstchen verbinden soll.

Dieses Bild hier habe ich gefunden:
http://www.energie.ch/wicklungsarten-von-gleichstrommaschinen

Kann es sein, dass ich jetz 2x Plus oder Minus habe, mir mehr oder 
weniger aussuchen kann, mit welchem der beiden Anschlüsse ich die dritte 
Bürste verbinden kann?

Gruß & danke,
Philipp
Gast #3444377
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Nein, nicht beide auf Plus! Eine für schnell oder eine für langsam. Die 
schnelle Bürste ist -glaube ich- die nicht gegenüber der Minus-Bürste 
sitzt (ausprobieren). Ich würde alles so lassen und das Gehäuse isoliert 
aushängen. Bei den alten Motoren, die ich kenne, sind im Getriebe sind 
noch diverse Schleifbahnen, die den Motor nach Ausschalten in 
Nullposition bringen und den Anker zum Stoppen kurzschließen (gegen 
Gehäuse). Diese Kontakte müssen beim normalen Motorbetrieb alle weg, 
sonst gibt es Kurzschlüsse.

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