Belichten mit Quecksilberdampflampe

Gast #242864
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Hallo zusammen,

ich habe jetzt einige Zeit immer mit einem Gesichtsbräuner meine
Platinen belichtet. Das hat immer super geklappt. Leider ist mir der
Gesichtsbräuner nun kaputt gegangen.
Über meinen Terrarien habe ich aber Quecksilberdampf Lampen für die
Tiere. Würde so eine Lampe auch gehen? Die haben 125W. Ich habe schon
einen Versuch gemacht, aber der ist leider misslungen. Ich habe ca 5
Min belichtet. Nach dem Entwickeln konnte man die Leiterbahnen gut
sehen. Leider ist im ätzbad aber überhaupt garnichts passiert.
Ist mir da ein Fehler beim ansetzten unterlaufen ?
oder habe ich zu lange belichtet ?
hat jemand erfahrungen mit diesen Lampen ?

Für tips und hinweise wäre ich sehr dankbar, denn ich will mir keinen
neuen Bräuner kaufen.

viel Dank soweit

Gruß ALautner
Gast #242865
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Hallo ALautner

Ich belichte meine Platinen auch mit HQI's; allerdings mit 80 W. Der
Abstand beträgt geschätzte 25 cm und Bungard-Platinen belichte ich so
ca. 9 Minuten. Funktioniert super. Der von Dir beschriebene Efekt
deutet auf Unterbelichtung hin. Einch mal Belichtungszeit verlängern
und eventl. beim entwickeln ganz vorsichtig mit einem Wattebausch
nachhelfen ( Handschuhe nicht vergessen !!!).

Thorsten II
Gast #242866
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Hallo,
wenn im Ätzbad nix passiert ist der Positiv-Lack nicht komplett weg.
Ich helf das immer mit ner alten zahnbürste nach, ich glaub sie hatte
ursprünglich mal den Grad mittel. Ich hab nie kratzer von der
Zahnbürste in der Platine gehabt, auch nicht wenn man fester drückt.
Ich mach das immer wenn ich leiterbahnen hab die eng aneiander liegen.
Das löst den Fotolack dann komplett. Anschließend gründlich mit kaltem
Wasser abspühlen, eventuell sogar dabei noch mit nem lappen nachhelfen.
Das ganze mach ich seit ca 1 Jahr immer so. Das hat die Ätzzeit fast
halbiert, von ner halben stunde auf ne viertelstunde. Es hat
anscheinend vorher immer so lange gedauert weil der positiv-Lack nicht
komplett weg war.

mfg
Stefan
Gast #242867
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Hallo,
Quecksilberhochdruckdampflampen (HQL) haben im Inneren einen
Quarzbrenner und senden eine hohe UV-Strahlung ab. Diese UV-Strahlung
trifft auf die Innenseite des äußeren Glaskolbens, der mit einer
Leuchtschicht beschlämmt ist. Hier wird die unsichtbare UV-Strahlung in
sichtbares Licht umgewandelt und die Lampe erstrahlt in bläulich/weißem
Licht. Das Gleiche passiert in den gewöhnlichen Leuchtstofflampen.
Wenn man nun den äußeren Glaskolben zerschlägt (unter einer alten
Wolldecke und mit Handschuhen und Schutzbrille und nicht zu doll
draufhauen), so erhält man einen leistungsstarken!!!, allerdings fast
punktförmigen, UV-Strahler (nicht hineinsehen, kann die Netzhaut
schädigen). Der Rest ist Versuch mit einer Belichtungsreihe. Ich habe
früher damit erfolgreich meine EPROMS gelöscht.
Viel Erfolg
Manfred

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