Hi, ich habe ein Problem mit dem Signal was der in den Atmega329 integrierte LCD-Controller an mein LCD-Display rausgibt. Irgendwas stimmt da nicht, und ich komme einfach nicht darauf. Das grundlegende Problem ist, dass mir der Kontrast des LCD nicht ausreicht. Die Segmente sind mir nicht schwarz genug sondern leicht gräulich, in dem Zustand sind sie außerdem auch noch extrem blickwinkelabhängig, von leicht schräg sieht man schon gar nichts mehr. Siehe auf das Foto vom Aufbau auf dem Breadboard, ich habe dort mal alle Segmente angemacht. Als LCD verwende ich ein ausgebautes LCD aus diesem (http://www.amazon.de/Heizzentrale-Thermostat-Raumthermostat-Fu%C3%9Fbodenheizung-programmierbar/dp/B00E0HY6SQ/) Raumthermostat und habe die COM/SEG-Matrix durch rausprobieren ermittelt. Es handelt sich um ein Display mit 4 Backplanes (COM0-4) und insgesamt 22 Segmenten(SEG1-22). Meine Schaltung sieht so aus, dass ich derzeit nur den Atmega329 an der Spannungsversorgung habe, keinen externen Quarz(nutze den internen Oszillator), nur einen 470nF-Kondensator über Pin1(=LCDCAP) an Masse und die COM- und SEG-Pins direkt mit dem Atmega verbunden sind. Zusätzlich natürlich Spannung über wahlweise externe Spannung 5V oder USB 5V. Es gibt nun leider kein Datenblatt zu dem LCD, das scheint mir hier aber eher weniger das Problem zu sein - ich weiß aufgrund von Messungen mit einem Oszilloskop an der Originalschaltung, wie das Signal aussehen muß. Ich bekomme es aber einfach nicht hin, aus dem Atmega329 ein Signal auf den COM-Pins rauszubekommen was auch nur annähernd so aussieht wie das, was auf dem Original anliegt. Die abfallenden Flanken sind extrem ausgefranst (kann das an meinem Breadboard oder den Kabeln zum LCD liegen ?), insbesondere kriege ich aber keine Kombination der verschiedenen Parameter hin, die auch nur annähernd ein ähnliches Signal ausgibt. Folgendes wurde schon ausprobiert: - Verschiedene Kondensatoren >= 470nF - 2uF am LCDCAP -> keine Änderung, bei größeren Werten wird der Kontrast schlechter. - Spannung des LCD ändern (steht schon auf Max = 3,3V) - bei geringeren Werten wird es nur kontrastärmer - Prescaler-Werte, Divisor, Drive Time, Bias, Duty Cycle, Low Power Mode: egal welche Kombination, es wird immer nur kontrastärmer. Ich komme auch nie auf ein Signal was auch nur annhähernd so aussieht wie im Original. Immer diese Einbrüche der Spannung nach ein paar ms. Anbei zwei Fotos vom Oszi - das "saubere" Signal mit 32Hz ist das aus der Originalschaltung. Das unsaubere mit 246Hz ist das, was bei mir aus dem Atmega rauskommt und nach vielem Ausprobieren noch den besten Kontrast liefert. Wenn ich die Werte auf 32hz bringe, sehe ich gar nichts mehr auf dem LCD und das Signal sieht auch nicht so aus wie im Original. Hat jemand Erfahrungen mit sowas ? Woran kann das liegen ? Vielleicht am Breadboard oder meinen Kabellängen ? Brauche ich vielleicht einen externen Quarz für das LCD ? Es muß doch möglich sein, aus dem Atmega ein sauberes Signal rauszukriegen.
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