http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/verfassungsgericht-ueberprueft-ihk-zwangsmitliedschaft-a-961528.html Ich bin ja mal gespannt, ob dieser Zopf vielleicht doch endlich mal abgeschnitten wird. Für mich persönlich zu absolut nichts Nütze. Ich bekomme regelmässig ein dümmliches Papierchen zugesandt und muss dafür erkleckliche Beiträge abdrücken. Zu Beginn meiner Selbständigkeit vor 20 Jahren habe ich mich noch einfältigerweise mit dringlichen Fragen an diesen eigenartigen Verein gewandt - die waren nie für irgendwas zuständig. Und reden viel von Wettbewerb und wie wichtig der sei. Lässt sich ja auch schön schwafeln, wenn man auf einem nie versiegendem Berg von zwangserpresstem Geld sitzt... Falls da mal was passiert, werden die sie sich vielleicht auch mal dem Wettbewerb stellen müssen. Und erstmal völlig verwundert zur Kenntnis nehmen müssen, dass >90% der Beitragszahler von heute auf morgen weg sind.
Die Hoffnung stirbt zuletzt. Der IHK-Zwang wird nicht abgeschafft, nicht in diesem Lande und mit dieser Regierung.
Daraus ergibt sich wohl folgende Reihenfolge: 1. EU abschaffen 2. Euro abschaffen 3. Der Regierung einen Laternenorden verpassen 4. kleine (lokale) Fürstentümer errichten Damit ist die IHK & das Glühlampenverbot sowie die grüne Plakette automatisch gestorben.
IHK abschaffen ist ja immer leicht gesagt, aber wie immer ist nicht alles schlecht. Manche Sachen (bspw. Berufsausbildung) sollte man dann schon klären, bevor man die abschafft.
Es geht ja nicht darum die IHK abzuschaffen, sondern die Zwangsmitgliedschaft. Und die, die in irgendeiner Art und Weise von der Kammer profitieren, werden auch dabei bleiben. Bzw. die IHK wird sich dahingehend ändern (müssen), dass sie sich tatsächlich für die Belange ihrer Mitglieder stark und kompetent macht. Und nicht in erster Linie sich selbst verwaltet und als Abklingbecken für abgehalfterte Politiker dient.
Von der IHK sehe ich meine Interessen nur äußerst schlecht vertreten. Es beginnt damit dass man kaum Vertreten kleinerer Firmen in die Gremien bekommt, dort herrscht ein seit Jahren etablierter Filz. Die Positionierung zu wichtigen Themen sieht entsprechend aus. Ich habe z.B. kein Verständnis dafür, dass sie sich auch in meinem Namen für die Subventionierung der größten Energieverbraucher oder das Freihandelsabkommen mit den USA stark macht. Dann geht es über die saftigen Mindestbeiträge von z.Zt. 180EUR ohne wirkliche Gegenleistung. Gegen Überbordenden Verwaltungsaufwand und -Kosten werden sie nicht tätig. "Sie müssen da halt durch und etwas Geld müssen sie für den Start schon auf die Hand nehmen." Mehr wusste die Dame nicht zu sagen, als ich wegen der hohen finanziellen Starthürden und den Gegenmaßnahmen der IHK nachfragte. Gerade wird das Elektroschrott-Gesetz angepasst. Dazu gab es überhaupt keine Stellungnahme oder Information der Mitglieder. Für große Unternehmen geht die zusätzliche Belastung im Rauschen unter, einem Kleinunternehmer können diese Kosten, die ohne einen Pfennig Umsatz, geschweige denn Gewinn, anfallen wirtschaftlich das Wasser abgraben. Das passt irgendwie nicht zum Bekenntnis der Nachwuchsförderung. Deshalb wäre eine Wahlmöglichkeit nicht schlecht. Von einem Teil der eingesparten Beiträgen könnte man eine wirkliche Interessenvertretung für unsere kleinen Firmen aufbauen, ohne Wasserkopf, sündhaft teure Empfänge und protzige Geschäftsstelle.
Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.