Forum: Offtopic IHK - man soll ja die Hoffnung nie aufgeben.


von H.Joachim S. (crazyhorse)


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http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/verfassungsgericht-ueberprueft-ihk-zwangsmitliedschaft-a-961528.html

Ich bin ja mal gespannt, ob dieser Zopf vielleicht doch endlich mal 
abgeschnitten wird.

Für mich persönlich zu absolut nichts Nütze. Ich bekomme regelmässig ein 
dümmliches Papierchen zugesandt und muss dafür erkleckliche Beiträge 
abdrücken. Zu Beginn meiner Selbständigkeit vor 20 Jahren habe ich mich 
noch einfältigerweise mit dringlichen Fragen an diesen eigenartigen 
Verein gewandt - die waren nie für irgendwas zuständig. Und reden viel 
von Wettbewerb und wie wichtig der sei. Lässt sich ja auch schön 
schwafeln, wenn man auf einem nie versiegendem Berg von zwangserpresstem 
Geld sitzt...
Falls da mal was passiert, werden die sie sich vielleicht auch mal dem 
Wettbewerb stellen müssen. Und erstmal völlig verwundert zur Kenntnis 
nehmen müssen, dass >90% der Beitragszahler von heute auf morgen weg 
sind.

von Icke ®. (49636b65)


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Die Hoffnung stirbt zuletzt. Der IHK-Zwang wird nicht abgeschafft, nicht 
in diesem Lande und mit dieser Regierung.

von Markus M. (Firma: EleLa - www.elela.de) (mmvisual)


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Daraus ergibt sich wohl folgende Reihenfolge:

1. EU abschaffen
2. Euro abschaffen
3. Der Regierung einen Laternenorden verpassen
4. kleine (lokale) Fürstentümer errichten

Damit ist die IHK & das Glühlampenverbot sowie die grüne Plakette 
automatisch gestorben.

von Anja Zoe C. (zoe)


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Groß Fenwick?

von Reinhard S. (rezz)


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IHK abschaffen ist ja immer leicht gesagt, aber wie immer ist nicht 
alles schlecht. Manche Sachen (bspw. Berufsausbildung) sollte man dann 
schon klären, bevor man die abschafft.

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Es geht ja nicht darum die IHK abzuschaffen, sondern die 
Zwangsmitgliedschaft. Und die, die in irgendeiner Art und Weise von der 
Kammer profitieren, werden auch dabei bleiben. Bzw. die IHK wird sich 
dahingehend ändern (müssen), dass sie sich tatsächlich für die Belange 
ihrer Mitglieder stark und kompetent macht. Und nicht in erster Linie 
sich selbst verwaltet und als Abklingbecken für abgehalfterte Politiker 
dient.

von Georg W. (gaestle)


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Von der IHK sehe ich meine Interessen nur äußerst schlecht vertreten. Es 
beginnt damit dass man kaum Vertreten kleinerer Firmen in die Gremien 
bekommt, dort herrscht ein seit Jahren etablierter Filz. Die 
Positionierung zu wichtigen Themen sieht entsprechend aus. Ich habe z.B. 
kein Verständnis dafür, dass sie sich auch in meinem Namen für die 
Subventionierung der größten Energieverbraucher oder das 
Freihandelsabkommen mit den USA stark macht.

Dann geht es über die saftigen Mindestbeiträge von z.Zt. 180EUR ohne 
wirkliche Gegenleistung. Gegen Überbordenden Verwaltungsaufwand und 
-Kosten werden sie nicht tätig. "Sie müssen da halt durch und etwas Geld 
müssen sie für den Start schon auf die Hand nehmen." Mehr wusste die 
Dame nicht zu sagen, als ich wegen der hohen finanziellen Starthürden 
und den Gegenmaßnahmen der IHK nachfragte.
Gerade wird das Elektroschrott-Gesetz angepasst. Dazu gab es überhaupt 
keine Stellungnahme oder Information der Mitglieder. Für große 
Unternehmen geht die zusätzliche Belastung im Rauschen unter, einem 
Kleinunternehmer können diese Kosten, die ohne einen Pfennig Umsatz, 
geschweige denn Gewinn, anfallen wirtschaftlich das Wasser abgraben. Das 
passt irgendwie nicht zum Bekenntnis der Nachwuchsförderung.

Deshalb wäre eine Wahlmöglichkeit nicht schlecht. Von einem Teil der 
eingesparten Beiträgen könnte man eine wirkliche Interessenvertretung 
für unsere kleinen Firmen aufbauen, ohne Wasserkopf, sündhaft teure 
Empfänge und protzige Geschäftsstelle.

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