DirectMapped L2 für 68030

Gast #3605697
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Servus,

habe heute mal eine Grundlagenfrage.
Ich bin ein bisserl in der Atari (68000er) Szene unterwegs und der ein 
oder andere Atari/Amiga/Mac User kennt vielleicht noch die PAK68/3 von 
Holger Zimmermann, die als Projekt in der c't veröffentlicht wurde.
Performancebooster war je gegenüber der PAK68/2 der L2 Cache - 4Stk 8KB 
x8 SRAMs und zwei IDT71S74 TagRAMs.
Diese TagRAMs besitzen einen internen Komparator und sind nur schwer 
aufzutreiben. Somit sind sie nicht vergleichbar mit den TagRAMs auf 
486/P5 Platinen.
Es gab noch einige andere Turbokarten - soweit ich es sehen konnte, 
kamen wohl für TagRAMs diese IDT (oder baugleiche MK48S74 etc.) zum 
Einsatz. Von der Firma Wacker/ProVME gab es eine 68030 Karte, die ich 
hier habe, mit 8Stk. MCM6168P55 SRAMs, 11 GALs, 10 74HCT573 Latches, 
einem 7407, einem 7400 und einem Quarz.
Dazu noch vier Steckplätze für das OS im ROM. Jetzt frage ich mich, wie 
die das mit dem TagRAM gelöst haben.
Wie speichern die die Information, welches Datenwort im SRAM steht. Es 
ist höchstwahrscheinlich ein DirectMapped L2 Cache, alles andere wäre 
wohl zu aufwendig. Und wie läuft das mit dem Komparator - wo ist er?
Irgendjemand eine Idee, wie ProVME das bewerkstelligt hat? Die Firma 
gibt es sicher nicht mehr - die Platine ist von 1990.

Gruß, Arne

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