Hallo,
ich komme eigendlich aus dem Bereich der Microcontroller. Dort
programmiere ich überwiegend PICs in Assembler und C.
Jetzt möchte ich aber ein kleinews PC Tool unter Windows schreiben um
eine meiner Schaltungen über den PC zu konfiguieren.
Also einfaches Fenster mit Feldern zum ankreuzen und ein paar
Zahleneingaben.
Der ganze Parrametersatz soll dann über Seriell (Com oder USB) oder auch
übers Netz mit TCP/IP ider UDP/IP zu meiner Schaltung übertragen werden.
Vor vielen Jahren hatte ich sowas mal mit Delphi (war wohl Version 3
oder 4) gemacht aber aus der ganzen Pascal Schiene bin ich inzwischen
komplett raus.
Daher suche ich jetzt eine Entwicklungsumgebung unter Windows wo ich
sowas mit C++ machen kann.
Könnt ihr mir da was für den privatgebrauch empfehlen?
Gruß Jochen
der PICprogrammer schrieb:> Könnt ihr mir da was für den privatgebrauch empfehlen?
Visual Studio ist das (mit abstand) beste, was du bekommen kannst, um
unter Windows zu entwickeln. Ich empfehle dir Visual Studio 2012 oder
visual Studio 2013. Aeltere Versionen wurde ich nicht mehr nehmen, wenn
nicht zwingend notwendig. Visual Studio gibt es auch als Visual Studio
2013 Express, fuer gratis.
http://www.microsoft.com/de-de/download/details.aspx?id=40787
Kaj schrieb:> Visual Studio ist das (mit abstand) beste, was du bekommen kannst, um> unter Windows zu entwickeln.
Das ist eine sehr Subjektive Einschätzung, die ich nicht teile. Meine
Empfehlung wäre auch Qt-Creator/MinGW. Ein entscheidender Vorteil von VS
ist allerdings (gerade für kleinere Anwendungen), dass man keine
zusätzlichen dlls benötigt.
Kaj schrieb:> Ich empfehle dir Visual Studio 2012 oder> visual Studio 2013. Aeltere Versionen wurde ich nicht mehr nehmen, wenn> nicht zwingend notwendig.
Naja, ich finde, dass man mit VS2008 noch ganz passabel arbeiten kann.
Von da an wirds mit jeder Version langsamer und häßlicher :-)
dumdi dum schrieb:> Sind die inzwischen im 64-bit Zeitalter angekommen?der PICprogrammer schrieb:> Jetzt möchte ich aber ein kleinews PC Tool unter Windows schreiben um ...
Na ja, auch wenn das für manchen kaum vorstellbar ist, sollte dafür auch
eine 32-Bit-Anwendung so gerade eben noch ausreichen. Wenn man sich
etwas zurückhält, müsste man da doch mit 4GB Speicher auskommen ;)
Oliver
Ich habe mir jetzt mal das Visual Studio Express 2013 installiert und
werde mir das mal anschauen. Auf QT werde ich aber auch mal einen Blick
werfen.
Mal schauen ob ich mit weniger als 4G Ram auskomme :)
vielen Dank schon mal für die Vorschläge
Peter II schrieb:> martin schrieb:>> wie wäre es mit Qt>> ist Qt eine Entwicklungsumgebung?
Der Qt Creator, den man optional kostenlos dazunehmen kann, ist eine.
Philip K. schrieb:> Kaj schrieb:>> Visual Studio ist das (mit abstand) beste, was du bekommen kannst, um>> unter Windows zu entwickeln.> Das ist eine sehr Subjektive Einschätzung, die ich nicht teile. Meine> Empfehlung wäre auch Qt-Creator/MinGW. Ein entscheidender Vorteil von VS> ist allerdings (gerade für kleinere Anwendungen), dass man keine> zusätzlichen dlls benötigt.
Mal abgesehen halt von diesem "redistributable".
Rolf Magnus schrieb:> Mal abgesehen halt von diesem "redistributable".
Braucht man nicht, native C- oder C++-Anwendungen kann man auch statisch
linken, und dann braucht es keine "redistributables".
Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) schrieb:
tester schrieb:
>> warum nicht einfach windows forms> Das ist .Net, und "Managed C++" bzw. "C++/CLI". Das ist trotz des> irreführenden Namens kein C++.
Spielt das denn eine Rolle was das jetzt genau ist? Portabel sind die
Winforms doch sowieso nicht. Also ist es doch reichlich egal ob das
jetzt "reines C++" oder eine C++ MS-Variante ist, die (weil managed
Code) eben nun mal anders erscheinen muss, als bei anderen C++
Frameworks. Ein Win32 C-Programm ist auch kein "reiner C-Code" wenn man
so will, weil nicht portierbar. Aber wen interessiert das, der nur ein
Windows-Programm schreiben möchte?
prg2 schrieb:> Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) schrieb:>> tester schrieb:>>> warum nicht einfach windows forms>>> Das ist .Net, und "Managed C++" bzw. "C++/CLI". Das ist trotz des>> irreführenden Namens kein C++.>> Spielt das denn eine Rolle was das jetzt genau ist? Portabel sind die> Winforms doch sowieso nicht.
So langsam wird langweilig...
WinForms sind seit Ewigkeiten portabel -> Mono
"The easiest way to describe what Mono currently supports is:
Everything in .NET 4.5 except WPF, WWF, and with limited WCF and limited
ASP.NET 4.5 async stack."
Arc Net (arc) schrieb:
> So langsam wird langweilig...> WinForms sind seit Ewigkeiten portabel -> Mono> "The easiest way to describe what Mono currently supports is:> Everything in .NET 4.5 except WPF, WWF, and with limited WCF and limited> ASP.NET 4.5 async stack."
Ich meinte auch nicht C#, sondern MS managed C++, also sowas hier
1
#using <mscorlib.dll>
2
#using <System.dll>
3
#using <System.Windows.Forms.dll>
4
void__stdcallWinMain(HINSTANCEhInstance,
5
HINSTANCEhPrevInstance,
6
longlpCmdLine,
7
intnCmdShow)
8
{
9
System::Windows::Forms::MessageBox::Show("Hello, Windows Forms");
der PICprogrammer schrieb:> Ich habe mir jetzt mal das Visual Studio Express 2013 installiert> und werde mir das mal anschauen. Auf QT werde ich aber auch mal einen> Blick werfen.>> Mal schauen ob ich mit weniger als 4G Ram auskomme :)>> vielen Dank schon mal für die Vorschläge
Probier lieber Qt mitsamt Qt Creator. MS bietet keine C++ GUI
Entwicklung für C++ außer MFC. Und das verwendet man nicht freiwillig.
Und nein, C++ CLI wird selbst von MS nur empfohlen um alten C++ Code ins
.net reinzubekommen. Also fällt auch WinForms weg.
Nimm Qt schrieb:> MS bietet keine C++ GUI Entwicklung für C++ außer MFC.
Doch, für Modern-UI-Anwendungen (und WTL für den Desktop). Nur der
Vollständigkeit halber, es ändert hier natürlich nichts.