Spielfigurenerkennung

OP #3626512
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Hallo.
Ich weiss nicht genau wo das am besten hin passt, also schreib ich mal 
im OT.
Ich suche etwas womit ich Spielfiguren auf eine Spielfeld elektronisch 
erfassen kann, um die Position auf dem Raster bestimmen zu können.
Es ist ein 28 x 22 Raster. Feldgrösse ca 3x3cm
RFID oder so was in der Art wird sich bei so kleinen Felder sicher 
stören.
Schön wäre wenn man zusätzlich unterscheiden könnte um welche Spielfigur 
es sich handelt.
Grüsse
#3626522
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RFID währe schon machbar. Die Antennen im Spielfeld müssen halt klein 
genug sein um nicht auch Figuren auf den Nachbarfeldern zu erkennen.
Ich würde da was mit 125 KHz machen. Da kann man Transponder und 
Antennen mit Ferritkernen versehen und damit die Leserichtung gut 
beeinflussen.

Ausserdem würde ich nur ein Leser verwenden der über ein 
Antennenmultiplexer die Spielfelder nacheinander abfragt.
(Firma: Q3) #3626584
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Es gibt da ein Projekt, einen AtTiny als RFID zu verwenden. Wenn du 
statt der ausladenden Luftspule einen kleinen Ferritkeren (Topfkern?) 
nimmst, sollte sich die Reichweite stark einschränken bzw. bündeln 
lassen ...

http://hackaday.com/2011/05/20/using-an-avr-as-an-rfid-tag/

Und für das Spielbrett nimmst du gleich "gedruckte" Spulen aus 
Leiterbahn-Spiralen!
Moderator #3626821
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Bei Schachcomputern erfolgt üblicherweise die Feststellung, ob ein Feld
besetzt ist oder nicht, mit Magneten in den Figuren und Reedkontakten in
den Feldern.

Sollen die einzelnen Figuren auch unterschieden werden können, enthält
jede Figur einen Schwingkreis bestehend aus Spule und Kondensator mit
einer für die Figur charakteristischen Resonanzfrequenz. Eine weitere
Spule in jedem Feld regt diesen Schwingkreis an.

Bei 616 Feldern wird das natürlich ziemlich aufwendig. In Erwägung zu
ziehen wäre deswegen vielleicht eine Bildverarbeitungslösung, bei dem
eine Kamera das gesamte Brett von oben erfasst. Um Probleme durch
Verdeckung auszuschließen, könnte die Kamera die Figuren auch von unten
durch eine halbtransparente Spielfläche betrachten. Die Figuren könnten
hierzu mit einem leicht zu erkennenden Muster auf ihrer Standfläche
versehen werden.
(Firma: matzetronics) #3629801
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Mein altes Tektronix Tablett benutzt ein trickiges induktives System. Es 
wird in die Spalten unter dem Tablett über einen Multiplexer HF 
eingespeist und an den Zeilen gemessen, wieviel davon ankommt, unter der 
aktiven Fläche befindet sich also eine doppelseitige Platine mit 
horizontalen und auf der anderen Seite vertikalen Streifen.
Der Pointer enthält einen absorbierenden Schwingkreis und senkt damit 
den Pegel auf der entsprechenden Koordinate.
Gut, hier ist es nur ein Schwingkreis, aber mit unterschiedlichen 
HF-Frequenzen könntest du unterschiedliche Schwingkreise anregen und zum 
Absorbieren bringen (die HF-Werkler nennen das auch 'andippen').
Jede Sorte Figur hätte also einen Schwingkreis mit einer bestimmten 
Kennfrequenz im Sockel. Ähnlich, wie Yalu schon beschrieben hat, nur das 
es im Feld keine Schwingkreise, sodern nur die Streifen gibt.

Wieviele unterschiedliche Figuren gibt es denn?

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