Gleichstrommaschine, Remanenz, Magnetisierungskennlinie

OP #3630310
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Hi.

Ich habe 2 Fragen bzgl der Gleichstrommaschine.


Kurz die Beschreibung:
Bestimmung der Magnetisierungskennlinie des Erregerkreises
Bei konstanter Drehzahl (n = 1000 min -1) ist der qualitative Verlauf 
der Magnetisierungskennlinie des Erregerkreises für Ie = 1,5 In ... Ie 
min zu ermitteln. Ie min ist der minimal erreichbare Strom, bei welchem 
noch eine Drehzahl von n = 1000 min -1 erreicht werden kann. Die 
Maschine wird hier fremderregt als Motor betrieben.

Angehängt habe ich die ausgewertete Kennlinie, was auch Teil der Aufgabe 
war.
Es gibt 2 weitere Aufgaben zu diesem Versuchsteil. Und somit kommen wir 
auch gleich zu meinen Fragen:

1 - Hat die Maschine eine magnetische Remanenz?
Keine Ahnung wie man das an Hand der Kennlinie oder der Messdaten 
bestimmen kann :/

2 - Nennen Sie ein weiteres Verfahren zur Ermittlung der 
Magnetisierungskennlinie der Maschine.
Bin soweit, dass ich weiß, dass man die Maschine generatorisch betreiben 
kann, aber da hört es dann auch schon auf. Und google ist da bisher 
wenig hilfreich. Also keine Ahnung, wie das ganze genau läuft.

Wäre ganz cool, wenn mir hier jemand helfen könnte bzw in die richtige 
Richtung schubst ;)



Beste!
gutsch
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Gast #3630526
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zu 1.: Generatorspannung bei z.B. 1000/min OHNE Erregerstrom messen:
Je höher, desto stärker ist die Remanenz.

zu 2.: Bei unterschiedlicher Erregung und konstant gehaltenem 
Ankerstrom könnte man das erzeugte Drehmoment messen.
OP #3630715
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Ich habe mal die Messdaten angehangen.

Ui berechne so:
Ui = Ua - Ra *Ia
Wobei ich Ra aus einer vorangegangenen Messung habe.
Das trage ich dann über Ie auf.

zu 1: OHNE Erregerstrom wird nun schwierig.

zu 2: Und über das Drehmoment kann man dann...? Das hat sich mir noch 
nicht erschlossen.

Aber besten Dank schonmal!
Angehängte Dateien:
Gast #3631136
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Also nochmal:

Die Maschine ist fremderregt.

zu 1: Bei Generatorbetrieb ist die erzeugte Leerlaufspannung 
proportional zur Magnetisierung und zur Drehzahl.
Ist der Erregerstrom null und die Remanenz gering, kommt auch bei 
grosser Drehzahl wenig heraus.

zu 2: Hält man den Anker fest (z.B. mit einem Drehmomentaufnehmer, 
notfalls mit einem Drehmomentschlüssel) und schickt Strom durch Anker 
UND Erregerwicklung, ist das Drehmoment ca. proportional zum Ankerstrom.

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