Hallo, zuerst mal: Super Forum, hat mir in vielen Dingen schon weitergeholfen! Jetzt habe ich selbst eine Frage an die Experten. Ich entwickle eine µC-basierte Regelung für einen Aufwärtswandler. Ich habe mir verschiedene Artikel zur Regelungstechnik durchgelesen, aber die Auslegung des Reglers ist mir noch nicht ganz klar. Um eine Grundeinstellung für den Regler zu erhalten, würde ich nach Chien/Hrones/Reswick die Sprungantwort der Strecke messen und den Regler danach einstellen (wie hier beschrieben: http://www.rn-wissen.de/index.php/Regelungstechnik#Dimensionierung_nach_Einstellregeln, Abschnitt „Einstellung nach der Sprungantwort“) Die Sprungantwort würde beim Aufwärtswandler ja dem Verlauf der erzeugten Ausgangsspannung entsprechen. Nur wie sieht das Signal aus, mit dem die Strecke angeregt wird? Bei den Beispielen, die ich bisher fand, wird das Eingangssignal immer von 0 sprunghaft auf 1 gesetzt. Das funktioniert hier aber nicht. Was man verändern kann, ist die Pulsbreite des PWM-Signals. Die Veränderung des Eingangssignals (Stellgrößenänderung, im Artikel oben delta y) ist bei den Beispielen ja immer 1 - 0 = 1. Wie ist das beim Aufwärtswandler? Kann ich zum Beispiel mit einer Pulsbreite von 0,1 starten und sie sprunghaft auf 0,7 ändern? Wie groß wäre dann delta y? 0,7 - 0,1 = 0,6? Ist das einfach zur Normierung gedacht? Ist das ganze eine sinnvolle Vorgehensweise zur Reglereinstellung? Feintuning müsste man dann manuell machen.
das stellglied gehoert natuerlich zur Strecke. Auch dann gibt es nichts vergleichbares zu einem Dirac. dann vielleicht die schrittantwort...
probiers mal mit einem P-Regler. Dann mit einem I-Regler.
Hallo Horst, die gleiche Frage habe ich mir auch schon gestellt (Sperrwandler). Anscheinend kann man die Reglerparameter empirisch ermitteln (PI_Regler) und wenn das "Ding" mal stabil läuft mit einem Lastsprung die Regelung weiter verfeinern.
Ein Lastsprung ist ein Parameter, ein Speisungssprung der Andere.
Werde einen PI- oder PID-Regler verwenden. Nur wie kommt man zu den Einstellparametern ohne bloß dran herum zu drehen? Habe gelesen, dass das System im Ruhezustand sein muss, wenn man den Sprung drauf gibt. Kann ich also im Ruhezustand ein PWM-Signal für Spannung x drauf geben und untersuchen, wie dieser Wert erreicht wird?
- anderer Lösungsansatz Auch in deinem Aufwärtswandler sollte die Formel: Duty cycle = 1 - (Ue gemessen / Ua Sollwert) gelten. Damit sollte dein Wandler erstmal laufen. Vorausetzung ist, dass am Ausgang eine Minimallast vorhanden ist, sonst steigt Ua in die Höhe. Den lastlosen Fall kannst du beherrschen, wenn die PWM zeitweise einfach ausgeschaltet wird, solange Ua über dem Grenzwert liegt. Wenn das alles so geht, kannst du dich um den Regler kümmern, der Ua genau ausregelt. P und I durch Probieren zu ermitteln sollte möglich sein.
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