Gast
#3636293
Hallo, zuerst mal: Super Forum, hat mir in vielen Dingen schon weitergeholfen! Jetzt habe ich selbst eine Frage an die Experten. Ich entwickle eine µC-basierte Regelung für einen Aufwärtswandler. Ich habe mir verschiedene Artikel zur Regelungstechnik durchgelesen, aber die Auslegung des Reglers ist mir noch nicht ganz klar. Um eine Grundeinstellung für den Regler zu erhalten, würde ich nach Chien/Hrones/Reswick die Sprungantwort der Strecke messen und den Regler danach einstellen (wie hier beschrieben: http://www.rn-wissen.de/index.php/Regelungstechnik#Dimensionierung_nach_Einstellregeln, Abschnitt „Einstellung nach der Sprungantwort“) Die Sprungantwort würde beim Aufwärtswandler ja dem Verlauf der erzeugten Ausgangsspannung entsprechen. Nur wie sieht das Signal aus, mit dem die Strecke angeregt wird? Bei den Beispielen, die ich bisher fand, wird das Eingangssignal immer von 0 sprunghaft auf 1 gesetzt. Das funktioniert hier aber nicht. Was man verändern kann, ist die Pulsbreite des PWM-Signals. Die Veränderung des Eingangssignals (Stellgrößenänderung, im Artikel oben delta y) ist bei den Beispielen ja immer 1 - 0 = 1. Wie ist das beim Aufwärtswandler? Kann ich zum Beispiel mit einer Pulsbreite von 0,1 starten und sie sprunghaft auf 0,7 ändern? Wie groß wäre dann delta y? 0,7 - 0,1 = 0,6? Ist das einfach zur Normierung gedacht? Ist das ganze eine sinnvolle Vorgehensweise zur Reglereinstellung? Feintuning müsste man dann manuell machen.