Induktivitäten Ringspule mit Holzstab, Messung plausibel?

Gast #3648664
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Hallo,

ich studiere gerade Elektrotechnik.
Wir mussten über Messungen am Oszilloskop ein paar Induktivitäten von 
Ringspulen einmal mit Luft, mit nem Holz und Ferritstab bestimmen.

Für die Spule ohne irgendwas kam eine Induktivität von 3mH heraus, mit 
Holzstab waren es um die 3,6mH und mit dem Ferritstab um die 15mH.

Jetzt hat Holz ja eine Permeabilität von etwa 3 bis 10 und Ferrit ja bis 
etwa 10000.

Daher wollte ich mal fragen, ob die Messungen plausibel klingen, da so 
ein Stab ja nie wirklich komplett richtig "abschließt" und nie korrekt 
sitzt.

Wenn man die Permeabilität aus den Messungen bestimmt, komm ich für Holz 
auf 1,2 und für Ferrit auf 5.

Grüße

Marco
#3648855
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Holz ist magnetisch weitgehend unwirksam. Da sollte sich also an der 
Induktivität nichts merklich (weniger als 0,1%) ändern. Damit da 20% 
Änderung raus kommen, müsste da schon ein Nagel drin sein.
Die Werte von 3-10 für Holz sind etwa die Dielektrische permeabilität, 
nicht die magnetische.


Das mit dem Ferritestab klingt plausibel. Der Faktor 5 wird vor allem 
vom Entmagnetisierungsfaktor, also der Form des Stabes bestimmt, und 
weniger von der Permeabilität. Demnach sollte der Ferritestab gut 5 mal 
länger als der Durchmessers sein.
Gast #3649033
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Bei solchen Versuchen is immer noch ein Luftspalt und ähnliches
Als ich studiert hab, hatten wir nen lausigen Holzstab den wir durch ne 
Ringkernspule gesteckt haben, wir ham mit 250 Hz gemessen
Die Kapazitive Kopplung dürfte bei 500 oder 1kHz eigentlich keine so 
große Rolle spielen.

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