Hi,
es heißt ja immer bei leds, man benötigt eine Konstantstromquelle oder
eine Konstantspannungsquelle mit Widerstand.
z.B. Vf led 3,3V, High Power, an 5V Spannungsquelle mit max 2A.
Ohne Widerstand bei der Spannungsquelle würde sich ja der Strom immer
weiter erhöhen bis die led durchbrennt.
Aber sie geht kaputt weil die Temperatur zu hoch ist?
Was passiert wenn man nun die HP Led auf einen 400W Kühlkörper schnallt?
Oder wird dabei von alleine irgendwann die LED Chip so hoch, dass die
Wärme nicht schnell genug an den KK abgegeben werden kann?
Gruß
DangoDan schrieb:> Was passiert wenn man nun die HP Led auf einen 400W Kühlkörper schnallt?
Der Anschnallriemen brennt durch. Ist doch logisch.
Immer diese Versuche, auf Teufelkommraus eine Diode zur Lampe zu
machen...
Und immer dieses Pech für die LED, fließenden Strom optisch zu
signalisieren.
DangoDan schrieb:> Oder wird dabei von alleine irgendwann die LED Chip so hoch, dass die> Wärme nicht schnell genug an den KK abgegeben werden kann?
Jepp, Wärmewiderstand Junction/Case (RthJ/C) ist hier dein Parameter.
DangoDan schrieb:> Es ist nur theoretisches Interesse.
Dann sinniere über "wieviel Spannung kann ich an eine 1N4007 in
Flussrichtung ohne Strombegrenzung anlegen, wenn ich sie auf einen 400
Watt Kühlkörper schnalle?". Das ergibt dann eine erträgliche
Diskussionsrunde.
:)
Naja mich interessiert da ehr der für mich praktisch relevante Bezug ;-)
Außerdem fehlt mir nötiges Hintergrundwissen :-)
Ich wollte es einem Bekannten ausreden es ohne KSQ oder mit Spannung
ohne Widerstand zu machen.
Die Led trifft vermeintlich mit ihrer Flussspannung genau die
Ausgangsspannung des 5A NT. Falls die Flussspannung dann doch noch ein
paar V unter der Konstantspannung liegt, dann würde der Kühlkörper
trotzdem alles im Rahmen halten, so die Argumentation in etwa.
Deswegen meine Vermutung, dass die Led trotz super zwangskühltem KK die
Wärmeübertragung von der LED zum KK zum Flaschenhals wird.
DangoDan schrieb:> Naja mich interessiert da ehr der für mich praktisch relevante Bezug ;-)
Die 1N4007 fängt auch irgendwann mit leuchten an, wenn man es geschickt
anstellt.
DangoDan schrieb:> Außerdem fehlt mir nötiges Hintergrundwissen :-)
Lampe -> Spannung -> Strom stellt sich ein
LED (Diode) -> Strom -> Flussspannung stellt sich ein
Eine Flussspannung ist keine Betriebsspannung, so gern das mancher auch
hätte.
Led in flüssigen Stickstoff oder in Helium ist so eine Sache ... ohne
Konstantstromquelle wird das ganze nichts!
"Zündspannung" der KSQ sollte schon bis 30V betragen - bei einigenen
(alles rote LEDs) habe ich die max. Spannung bis auf 180V erhöhen
müssen...
Frank S. schrieb:> Nun lasst doch ein für alle Male gesagt sein:>> Kühlung der LED mit flüssigem Stickstoff spart den Vorwiderstand :)>> MfG von der Spree
SkyperHH schrieb:> Led in flüssigen Stickstoff oder in Helium ist so eine Sache
HCLED
hyper cold light emitting diode
Die Effiziens ist allerdings im A...Eimer.
:)
Ich hab das mit "normalen" LEDs gemacht :-).
Ich mußte auch nur dafür sorgen, das ein paar Photonen von der LED auf
den Halbleiter kommen... Effiziens war zum Glück nicht gefragt. :-)
DangoDan schrieb:> Die Led trifft vermeintlich mit ihrer Flussspannung genau die> Ausgangsspannung des 5A NT
Das ist sachlich falsch.
Vermeintlich heißt "man meint". In der Elektronik "meint" man nicht, man
recherchiert genau, weiß, berechnet (in dieser Reihenfolge). Wenn Du
"meinen" möchtest dann geh zur Bild, die bilden Dir Deine Meinung.
Also Recherchiere: Schau in's Datenblatt.
Dort steht etwas von IF max, der wird durch verschiedene Kriterien des
Bauteils begrenzt - z.B. auch den Bonddraht.
Dort steht auch etwas von Vf min und max. Wie kan diese Spannung
"vermeintlich" getroffen werden? Was passiert wenn diese nicht getroffen
wird?
Überlege: Was passiert wenn ich eine Heatbulb (aka: Glühbirne) für 110V
an 230V anschließe aber sie hervorragend kühle? Brennt dann der
Glühfaden trotzdem durch? Recherchiere: Thermischer Widerstand.
rgds
wenn sich die LED erwärmt läßt sie mehr Strom durch deswegen wird der
Strom immer höher bis die LED zerstört wird. Es sei den die Quelle kommt
an ihre Grenzen und kann nicht mehr Strom liefern.
Falls du dir den Tod einer 0815 20mA LED leisten kannst probier es aus.
Versuch macht Klug
Regelb. Spannungsversorgung
+ --- + Multimeter(100-200mA Messbereich/Anschluß) - --- + LED - --- -
Jetzt drehst du mal die Spannungsquelle von 0V hoch bis du vielleicht 2
mA am Multimeter angezeigt bekommst, das wird in der regel gut laufen,
dann erhöhst du mal den Strom vielleicht auf 10-15mA und wartest dann
mal etwas, mit der Zeit wird der Strom anfangen zu steigen und die LED
hops gehen der Widerstand würde genau das verhindern wenn die LED also
mehr Strom durchläßt fällt am Widerstand die Spannung ab wodurch wieder
weniger Strom fließt. Es stellt sich also ein Gleichgewicht ein.
Anbei mal ein Diagramm dort siehst du welcher Strom sich bei welcher
Spannung einstellt. Man sieht aber das eine kleine Spannungsänderung
einen hohe Stromänderung zur folge hat.
6A66 (Gast):
>Das ist sachlich falsch.>Vermeintlich heißt "man meint". In der Elektronik "meint" man nicht, [...]>"meinen" möchtest dann geh zur Bild, die bilden Dir Deine Meinung.
Vermeintlich heißt "irrtümlich angenommen"...
Zusätzlich indirekte Rede, in dem Absatz.
...guter "Diss" ;-)
Ich schrieb im aller ersten Post:
>Ohne Widerstand bei der Spannungsquelle würde sich ja der Strom immer>weiter erhöhen bis die led durchbrennt
und vermutet:
>Oder wird dabei von alleine irgendwann die LED Chip so hoch, dass die>Wärme nicht schnell genug an den KK abgegeben werden kann? (trotz 400W KK)
Das wurde mir bestätigt.
Also wozu die Sprüche?
Servus,
Ich möchte mir ein LED Cube bauen (Schaltplan in der Datei angehangen;
Quelle:
http://www.ledstyles.de/ftopic5912.html?highlight=led+cube+3x3x3).
Allerdings möchte ich statt ATTiny2313 ein Arduino uno
(http://arduino.cc/de/Main/ArduinoBoardUno) verwenden, welcher mit 5V 40
mA auf den entsprechenden Pins arbeitet.
Wenn ich dafür blaue LED's 3V 20mA verwende benötige ich somit einen
Widerstand mit 100 Ohm nach meiner Rechnung.
1. Frage stimmt das?
2. Frage woher weiß ich, was für ein was für einen Transistor ich
benötige und was für ein Widerstand der Widerstand haben muss(links
neben Transitor auf der Zeichnung)?
Danke für die Antworten.
DangoDan schrieb:> Ich wollte es einem Bekannten ausreden es ohne KSQ oder mit Spannung> ohne Widerstand zu machen.
Warum denn? Lass ihn doch seine Erfahrungen machen...
Thomas O. schrieb:> wenn sich die LED erwärmt läßt sie mehr Strom durch deswegen wird> der Strom immer höher bis die LED zerstört wird. Es sei den die Quelle> kommt an ihre Grenzen und kann nicht mehr Strom liefern.>> Falls du dir den Tod einer 0815 20mA LED leisten kannst probier es aus.
Hättest du es probiert...wüsstest du, dass das nicht passiert.
Willi J. schrieb:> Allerdings möchte ich statt ATTiny2313 ein Arduino uno> (http://arduino.cc/de/Main/ArduinoBoardUno) verwenden, welcher mit 5V 40> mA auf den entsprechenden Pins arbeitet.
Der arbeitet nicht mit 40mA, sondern wenn du an einem Einzelpin mehr als
40mA versuchst fließen zu lassen, überschreitest du die vom Hersteller
garantierten Grenzen für einen Betrieb innerhalb der
Datenblattspezifikationen.
Mit dem Thread hier hat deine Frage aber nun wirklich nicht viel zu tun,
außer dass es sich um LEDs handelt.