Led Spannung und Strom

Gast #3655728
Lesenswert?
• ▲
▼
Hi,
es heißt ja immer bei leds, man benötigt eine Konstantstromquelle oder 
eine Konstantspannungsquelle mit Widerstand.

z.B. Vf led 3,3V, High Power, an 5V Spannungsquelle mit max 2A.

Ohne Widerstand bei der Spannungsquelle würde sich ja der Strom immer 
weiter erhöhen bis die led durchbrennt.
Aber sie geht kaputt weil die Temperatur zu hoch ist?

Was passiert wenn man nun die HP Led auf einen 400W Kühlkörper schnallt?
Oder wird dabei von alleine irgendwann die LED Chip so hoch, dass die 
Wärme nicht schnell genug an den KK abgegeben werden kann?

Gruß
Gast #3655734
Lesenswert?
• ▲
▼
DangoDan schrieb:
> Was passiert wenn man nun die HP Led auf einen 400W Kühlkörper schnallt?

Der Anschnallriemen brennt durch. Ist doch logisch.

Immer diese Versuche, auf Teufelkommraus eine Diode zur Lampe zu 
machen...

Und immer dieses Pech für die LED, fließenden Strom optisch zu 
signalisieren.
Gast #3655797
Lesenswert?
• ▲
▼
Naja mich interessiert da ehr der für mich praktisch relevante Bezug ;-)
Außerdem fehlt mir nötiges Hintergrundwissen :-)

Ich wollte es einem Bekannten ausreden es ohne KSQ oder mit Spannung 
ohne Widerstand zu machen.
Die Led trifft vermeintlich mit ihrer Flussspannung genau die 
Ausgangsspannung des 5A NT. Falls die Flussspannung dann doch noch ein 
paar V unter der Konstantspannung liegt, dann würde der Kühlkörper 
trotzdem alles im Rahmen halten, so die Argumentation in etwa.

Deswegen meine Vermutung, dass die Led trotz super zwangskühltem KK die 
Wärmeübertragung von der LED zum KK zum Flaschenhals wird.
Gast #3655807
Lesenswert?
• ▲
▼
DangoDan schrieb:
> Naja mich interessiert da ehr der für mich praktisch relevante Bezug ;-)

Die 1N4007 fängt auch irgendwann mit leuchten an, wenn man es geschickt 
anstellt.

DangoDan schrieb:
> Außerdem fehlt mir nötiges Hintergrundwissen :-)

Lampe -> Spannung -> Strom stellt sich ein
LED (Diode) -> Strom -> Flussspannung stellt sich ein

Eine Flussspannung ist keine Betriebsspannung, so gern das mancher auch 
hätte.
Gast #3655840
Lesenswert?
• ▲
▼
Led in flüssigen Stickstoff oder in Helium ist so eine Sache ... ohne 
Konstantstromquelle wird das ganze nichts!
"Zündspannung" der KSQ sollte schon bis 30V betragen - bei einigenen 
(alles rote LEDs) habe ich die max. Spannung bis auf 180V erhöhen 
müssen...

Frank S. schrieb:
> Nun lasst doch ein für alle Male gesagt sein:
>
> Kühlung der LED mit flüssigem Stickstoff spart den Vorwiderstand  :)
>
> MfG von der Spree
Gast #3656325
Lesenswert?
• ▲
▼
DangoDan schrieb:
> Die Led trifft vermeintlich mit ihrer Flussspannung genau die
> Ausgangsspannung des 5A NT

Das ist sachlich falsch.
Vermeintlich heißt "man meint". In der Elektronik "meint" man nicht, man 
recherchiert genau, weiß, berechnet (in dieser Reihenfolge). Wenn Du 
"meinen" möchtest dann geh zur Bild, die bilden Dir Deine Meinung.

Also Recherchiere: Schau in's Datenblatt.
Dort steht etwas von IF max, der wird durch verschiedene Kriterien des 
Bauteils begrenzt - z.B. auch den Bonddraht.
Dort steht auch etwas von Vf min und max. Wie kan diese Spannung 
"vermeintlich" getroffen werden? Was passiert wenn diese nicht getroffen 
wird?

Überlege: Was passiert wenn ich eine Heatbulb (aka: Glühbirne) für 110V 
an 230V anschließe aber sie hervorragend kühle? Brennt dann der 
Glühfaden trotzdem durch? Recherchiere: Thermischer Widerstand.

rgds
#3656489
Lesenswert?
• ▲
▼
wenn sich die LED erwärmt läßt sie mehr Strom durch deswegen wird der 
Strom immer höher bis die LED zerstört wird. Es sei den die Quelle kommt 
an ihre Grenzen und kann nicht mehr Strom liefern.

Falls du dir den Tod einer 0815 20mA LED leisten kannst probier es aus. 
Versuch macht Klug

                Regelb. Spannungsversorgung
+ --- + Multimeter(100-200mA Messbereich/Anschluß) - --- + LED - --- -

Jetzt drehst du mal die Spannungsquelle von 0V hoch bis du vielleicht 2 
mA am Multimeter angezeigt bekommst, das wird in der regel gut laufen, 
dann erhöhst du mal den Strom vielleicht auf 10-15mA und wartest dann 
mal etwas, mit der Zeit wird der Strom anfangen zu steigen und die LED 
hops gehen der Widerstand würde genau das verhindern wenn die LED also 
mehr Strom durchläßt fällt am Widerstand die Spannung ab wodurch wieder 
weniger Strom fließt. Es stellt sich also ein Gleichgewicht ein.

Anbei mal ein Diagramm dort siehst du welcher Strom sich bei welcher 
Spannung einstellt. Man sieht aber das eine kleine Spannungsänderung 
einen hohe Stromänderung zur folge hat.
Angehängte Dateien:
Gast #3657390
Lesenswert?
• ▲
▼
6A66 (Gast):
>Das ist sachlich falsch.
>Vermeintlich heißt "man meint". In der Elektronik "meint" man nicht, [...]
>"meinen" möchtest dann geh zur Bild, die bilden Dir Deine Meinung.


Vermeintlich heißt "irrtümlich angenommen"...
Zusätzlich indirekte Rede, in dem Absatz.

...guter "Diss" ;-)

Ich schrieb im aller ersten Post:
>Ohne Widerstand bei der Spannungsquelle würde sich ja der Strom immer
>weiter erhöhen bis die led durchbrennt

und vermutet:
>Oder wird dabei von alleine irgendwann die LED Chip so hoch, dass die
>Wärme nicht schnell genug an den KK abgegeben werden kann? (trotz 400W KK)

Das wurde mir bestätigt.

Also wozu die Sprüche?
#3658129
Lesenswert?
• ▲
▼
Servus,

Ich möchte mir ein LED Cube bauen (Schaltplan in der Datei angehangen; 
Quelle: 
http://www.ledstyles.de/ftopic5912.html?highlight=led+cube+3x3x3).

Allerdings möchte ich statt  ATTiny2313 ein Arduino uno 
(http://arduino.cc/de/Main/ArduinoBoardUno) verwenden, welcher mit 5V 40 
mA auf den entsprechenden Pins arbeitet.

Wenn ich dafür blaue LED's 3V 20mA verwende benötige ich somit einen 
Widerstand mit 100 Ohm nach meiner Rechnung.
1. Frage stimmt das?

2. Frage woher weiß ich, was für ein was für einen Transistor ich 
benötige und was für ein Widerstand der Widerstand haben muss(links 
neben Transitor auf der Zeichnung)?

Danke für die Antworten.
Angehängte Dateien:
Gast #3658170
Lesenswert?
• ▲
▼
Thomas O. schrieb:
> wenn sich die LED erwärmt läßt sie mehr Strom durch deswegen wird
> der Strom immer höher bis die LED zerstört wird. Es sei den die Quelle
> kommt an ihre Grenzen und kann nicht mehr Strom liefern.
>
> Falls du dir den Tod einer 0815 20mA LED leisten kannst probier es aus.


Hättest du es probiert...wüsstest du, dass das nicht passiert.
Gast #3658172
Lesenswert?
• ▲
▼
Willi J. schrieb:
> Allerdings möchte ich statt  ATTiny2313 ein Arduino uno
> (http://arduino.cc/de/Main/ArduinoBoardUno) verwenden, welcher mit 5V 40
> mA auf den entsprechenden Pins arbeitet.

Der arbeitet nicht mit 40mA, sondern wenn du an einem Einzelpin mehr als 
40mA versuchst fließen zu lassen, überschreitest du die vom Hersteller 
garantierten Grenzen für einen Betrieb innerhalb der 
Datenblattspezifikationen.

Mit dem Thread hier hat deine Frage aber nun wirklich nicht viel zu tun, 
außer dass es sich um LEDs handelt.

Antwort schreiben

Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt. Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten, für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Formatierung
  • [c]C-Code[/c]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] – Link zu einem Artikel
  • Verweis auf einen anderen Beitrag: Rechtsklick auf dessen Beitrags-ID (#8078628), „Adresse kopieren“, in den Text einfügen

Mehr zur Formatierung

Längeren Sourcecode als Anhang, nicht in den Text. JPG nur für Fotos und Scans; Zeichnungen und Screenshots als PNG oder GIF. Siehe Bildformate.

Schon registriert? Anmelden

Wird nicht angezeigt. Wir schicken dir einen Link; sobald du damit bestätigst, erscheint dein Beitrag.

Mit dem Abschicken legst du einen kostenlosen Account an und erkennst die Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung an.