Hallo, weiß vielleicht jemand näheres über den Aufbau und die Beschaltung des HP Druckkopfes HP11. Der Kopf stammt ursprünglich aus dem HP Deskjet 500 Plotter, ist also schon ziemlich alt, wird aber immer noch in allen möglichen Geräten verwendet. Der Kopf hat 304 Düsen in zwei Reihen und 17 Anschlüsse, wobei zwei intern verbunden sind, effektiv also 16. Hier http://spritesmods.com/?art=inker&page=2 hat sich mal jemand die Mühe gemacht das Pinout eines andren HP Kopfes zu ermitteln. Der hat aber nur 136 Düsen (ich glaub es sind eigentlich 112) in zwei Reihen zu je 8 Sektoren - also so eine Art 8x14 Matrix. Das finde ich insgesamt etwas erstaunlich, weil das bedeutet, dass immer nur 14 Düsen wirklich gleichzeitig feuern können. Vielleicht sind die Düsen horizontal versetzt um das zu kompensieren. Mit 304 Düsen und 16 Pins ist aber leider mehr Aufwand nötig. Der ganze Aufbau sieht unter dem Mikroskop symmetrisch aus, also je 8 Pin pro Düsenreihe. Hintergrund meines Interesses ist übrigens einerseits, dass ich gern so einen Kopf mal selber ansteuern würde, aber in erster Linie würde ich gern einen Dummy bauen, der einem Drucker vormacht, ein funktionierender HP11 wäre eingebaut. Das ganze wäre nützlich um einem 3D Drucker abzugewöhnen dauernd Farbdruckköpfe zu verbrauchen, ob wohl er eigentlich nur farblos druckt. Wie bei Plottern und Tintenstrahldrucker üblich verbraucht der blöde Ding nämlich jede Menge Tinte und auch Druckköpfe nur weil er auch die unbenutzten ständig spült. Einen alten verbrauchten Kopf drin lassen geht übrigens auch nicht, weil sich ein defekter Kopf zu stark erwärmt und die Überhitzung erkannt wird. Wenn ich wenigstens wüsste wie die Temperatur gemessen wird, dann wäre es vielleicht schon ausreichend da einzugreifen. Weiß da jemand irgendwas? Grüße Flo
Hi Rufus
> Du meinst DesignJet, nicht DeskJet.
Oh ja, richtig. Die DeskJet Köpfe dürften dem im Link oben besprochenen
ähnlicher sein und wären wahrscheinlich für meine Experimente
zugänglicher, aber es geht um den aus den alten DesignJet und Business
Jet Druckern, die die Tinte über einen Schlauch aus einem großen Tank
bekommen.
Flo
Es gibt "autoresetchips" für die Patronen: http://www.druckerpatronentankstellen.de/de/chip-resetter-fuer-hp-chip-hp-10-11-82-84-85-88/hp-10-hp-11/ Das waren früher kleine Atmel-mcus. Da der Anschluss über vier Leitungen erfolgt, dürfte es irgenwie in Richtung I2c gehen. Das müsste man an den Druckköpfen eigentlich auslesen können. Bei den Chips an den Druckköpen wird wahrscheinlich das gleiche system verwendet wie an den Patronen.
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