Ich habs genauso gemacht. Beides probiert. Zuerst mit Target. Das geht
ziemlich zügig, die Bibliotheken sind gut zu bedienen und vor allem
umfangreich. Dafür hat man als Testversion nur 100 Pins zur verfügung,
die verdammt schnell alle werden. Ansonsten ist das eine Top-Wahl. Auch
erzeugt Eagle die Masseflächen auch ohne Massebezug, d.h. in genügend
großen (auch abgeschotteten) Flächen wird dann auch noch Kupfer stehen
gelassen. Eagle ist sehr nett im Routen und Schaltplanzeichnen. Geht ne
ganze Ecke schneller, vorrausgesetzt man sucht sich bei den Bauteilen
nicht tot, da die Bibilotheksverwaltung unübersichtlich und die
Suchfunktion der (sprichwörtlich, nicht bös gemeint) letzte Dreck ist.
Dafür hat man bei Eagle unbegrenzt Pins zur Verfügung, nur halt eben
eine maximale Fläche von 1/2 Euro (80x100). Ich persönlich nutze
momentan Eagle, da ich viele Projekte mit vielen Tausendfüßlern mache
und dafür die Kostenlosversion von Eagle zum Routen besser geeignet
ist. Unschlagbarer vorteil von Target ist aber auch noch, dass ein
kompletter Simulator eingebaut ist, der dir deine Schaltungen
simulieren kann (unglaublich nützlich, das Teil) und dass du deine
Layouts auf EMV, usw. usf. sofort prüfen lassen kannst. Außerdem kannst
du in Target mit mehreren Schaltplanseiten arbeiten, anstatt sich mit
einer herumschlagen zu müssen. Alles hat seine Vor- und Nachteile. Am
besten, du installierst beides und verwendest dann die Stärken beider.