Hallo liebe Kollegen, nach reiflicher Überlegung und einigen Denkanstößen hier im Forum habe ich ein Schaltungskonzept für eine mit 24 V versorgte Motorsteuerung erstellt, siehe Bild. Das Gehäuse ist aus Alu. Es besteht die Möglichkeit, es über PE zu erden, was auch gemacht werden soll. Zwar ist die Chance sehr gering, dass beispielsweise 230 V von außen auf das Gehäuse kommen. Da das Gerät jedoch in einer Umgebung mit vielen elektrischen Anlagen eingesetzt werden soll, kann ich diesen Fehlerfall nicht ausschließen. Prinzipiell gibt es aus Gründen der Vermeidung von Masseschleifen (mehrere dieser Geräte werden im gleichen 24 V Kreis betrieben und kommunizieren über RS485 miteinander) 3x GND innerhalb der Schaltung: 1.) GND1 (Minus) der einspeisenden 24 V Spannungsquelle 2.) GND2 der Mikrocontroller-Baugruppe 3.) GND3 der galvanisch isolierten RS485 Baugruppe Nach den Anregungen hier im Forum habe ich sowohl die 24 V Einspeisung als auch die RS485 Leitungen gegen ESD-Ereignisse mit TVS-Dioden geschützt. Zusätzlich habe ich den RS485 Leitungen 3 kV Kondensatoren gegen Gehäuse und damit gegen PE spendiert. GND1 und GND3 sind mit GND2 jeweils über 3 kV Kondensatoren, direkt am DC-DC Wandler verbunden. Ist das soweit okay? Nun frage ich mich, ob der am Gehäuse anliegende PE aus Gründen der Abschirmung mit dem GND meiner Mikrocontroller-Baugruppe verbunden werden sollte? In etlichen Netzteil-versorgten Geräten wird das ja so gemacht. Über Meinungen dazu würde ich mich sehr freuen. Beste Grüße Chris
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