Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik GND-Konzept mit PE für 24 V Schaltung in Metallgehäuse


von Chris (Gast)


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Hallo liebe Kollegen,

nach reiflicher Überlegung und einigen Denkanstößen hier im Forum habe 
ich ein Schaltungskonzept für eine mit 24 V versorgte Motorsteuerung 
erstellt, siehe Bild.

Das Gehäuse ist aus Alu. Es besteht die Möglichkeit, es über PE zu 
erden, was auch gemacht werden soll. Zwar ist die Chance sehr gering, 
dass beispielsweise 230 V von außen auf das Gehäuse kommen. Da das Gerät 
jedoch in einer Umgebung mit vielen elektrischen Anlagen eingesetzt 
werden soll, kann ich diesen Fehlerfall nicht ausschließen.

Prinzipiell gibt es aus Gründen der Vermeidung von Masseschleifen 
(mehrere dieser Geräte werden im gleichen 24 V Kreis betrieben und 
kommunizieren über RS485 miteinander) 3x GND innerhalb der Schaltung:

1.) GND1 (Minus) der einspeisenden 24 V Spannungsquelle
2.) GND2 der Mikrocontroller-Baugruppe
3.) GND3 der galvanisch isolierten RS485 Baugruppe

Nach den Anregungen hier im Forum habe ich sowohl die 24 V Einspeisung 
als auch die RS485 Leitungen gegen ESD-Ereignisse mit TVS-Dioden 
geschützt.
Zusätzlich habe ich den RS485 Leitungen 3 kV Kondensatoren gegen Gehäuse 
und damit gegen PE spendiert.
GND1 und GND3 sind mit GND2 jeweils über 3 kV Kondensatoren, direkt am 
DC-DC Wandler verbunden.

Ist das soweit okay?

Nun frage ich mich, ob der am Gehäuse anliegende PE aus Gründen der 
Abschirmung mit dem GND meiner Mikrocontroller-Baugruppe verbunden 
werden sollte? In etlichen Netzteil-versorgten Geräten wird das ja so 
gemacht. Über Meinungen dazu würde ich mich sehr freuen.

Beste Grüße
Chris

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