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Forum: Platinen eagle 3d


Autor: thomas (Gast)
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hallo
einige von euch kennen sicher eagle 3d. Ist es einfache eine 3d
Darstellung zu erstellen? Ich habe mal die Dokumentation gelesen und da
schaut es aus als ob man einige Programmierkenntnisse braucht.
Liege ich da richtig?

Autor: Hubert.G (Gast)
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Du solltest hier im Forum unter Platinen nachsehen, da gab es schon
einiges darüber.

Hubert

Autor: Simon (Gast)
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Quatsch !
Eagle 3d, Eagle und PovRay laden & installieren

dann der anleitung folgen.
is kinderleicht !

Autor: Klaus (Gast)
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Hallo!

Wo her bekommt dieses Tool eagle 3d?

Gruß Klaus

Autor: Markus K. (markus-)
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@Klaus:

Man fragt Google nach "eagle 3d" und bekommst als ersten Link
http://www.matwei.de/doku.php?id=en:eagle3d:eagle3d

Das ist die englische Seite, die deutsche gibts dann hier:
http://www.matwei.de/doku.php?id=de:eagle3d:eagle3d

Markus

Autor: Klaus (Gast)
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Hallo Leute!

Ich habe mir die benötigten Programme und Scripte herunter geladen und
installiert und mal ausprobiert.

Kann mir jemand ganz einfach mitteilen wie man PovRay anweisen kann,
das sich die Platine Drehen soll und automatisch Frames erzeugt die man
als MPEG abspielen kann.

Schön wäre es wenn man mit PovRay, wenn schon Gerendert, die Platine
mit der Maus frei bewegen liese.


Mfg Klaus

Autor: Netbandit (Gast)
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>Schön wäre es wenn man mit PovRay, wenn schon Gerendert, die Platine
>mit der Maus frei bewegen liese.
PovRay ist ein Renderprogramm und keine 3D Spieleengine :)
Das ist nicht möhlich, da dann jedes Frame ebenso lange rendern würde
wie das Bild was du da siehst. Also gäbe es keine flüssige Bewegung.

Autor: Malte Jahn (maltejahn)
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Hallo,

das geht schon. Allerdings habe ich das zuletzt vor ein paar Jahren
gemacht. Ist hier alles erklärt:
http://www.f-lohmueller.de/pov_tut/pov__ger.htm#ani
Man erzeugt sich die entsprechenden Bilder und fügt diese dann zu einer
avi zusammen. Aber automatisch geht das sicherlich nicht!


Gruß
Malte

Autor: Thomas (Gast)
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Hallo,
also ein einfacher Film in dem sich die Platine beispielsweise um X, Y
Z oder gleichzeitig um mehrere Achsen dreht, ist recht schnell
gemacht.
In der Pov-Ray-Datei die die Eagle3D-Ulp generiert einfach die Zeile:

#local pcb_rotate_x = 360*clock;

wie oben abändern. Dann wird sich die Platine um die X-Achse drehen.

Dann noch eine zugehörige ini-Datei im gleichen Verzeichnis erstellen,
die nach folgendem Muster aufgebaut ist (Pfade und Namen natürlich
anpassen):


Library_Path=C:\Programme\Eagle3D\ulp\Eagle3D\povray

Antialias=Off
Antialias_Threshold=0.1
Antialias_Depth=2

Input_File_Name=Labornetzteil_ani.pov

Initial_Frame=1
Final_Frame=300
Initial_Clock=0
Final_Clock=1

Cyclic_Animation=on
Pause_when_Done=off


In diesem Fall würden 300 einzelne Bilder erstellt (bei meinem Rechner
dauert das dann schon eine Weile).
Ein Film im avi-Format lässt sich daraus dann mit der Freeware
"VirtualDub" erzeugen.

Thomas

Autor: Juergen (Gast)
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Hallo,

mit einem Renderer wie PovRay geht das mit dem Bewegen in Echtzeit noch
nicht. Da sind heutige PC doch noch etwas zu langsam. Warte aber mal
5-10 Jahre.

Ansonsten einfach alle Bilder fuer eine Filmsequenz als *.bmp rendern
lassen und dann mit Hilfe von z.B. pjBmp2Avi ein AVI-Movie erstellen.

Juergen

Autor: (geloescht) (Gast)
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(Dieser Beitrag wurde geloescht)

Autor: Jürgen Schuhmacher (Gast)
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Fotorealisitsche Animationen funktionieren unter 3DX nicht, da erste mit
Strahlverfolgung arbeiten (muessen). Die game engines die 3D-Bewegungen
in Echtzeit ermöglichen, arbeiten mit festen image maps und einfachen
Beleuchtungsmodellen.

Einen Eindruck bekommst Du, wenn Du in 3D-Programmen ein einfaches
Objekt oder ein Szene im shading mode drehst: Das geht i.d.R. recht
gut. Die Darstellung hat aber nichts mit der Realität zu tun und das
finale Bild rendert z.B. im Minutenzeitrahmen.

Im Prinzip könnte man die POV-Daten in 3D-Daten verwandeln und in
3DSMAX oder C4D verarbeiten. Dort kann man dann drehen. Es scheitert
aber an fehlender Kompatibiliät. Ich habe aber selber schon Platinen
importiert und in C4D gerendert:

http://home.arcor.de/jusuihe/platinen3d.html

Man kann aööe features der PRogramme auf die Platinen anwenden. Was
aber das Drehen in rt angeht, so ist die Koplexität aufgrund der vielen
Bauteile zu hoch. Das Packen normale Rechner auch im shading mode nicht.

Autor: Markus K. (markus-)
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Ich denke, für so eine 3D-Platine braucht man gar kein
Beleuchtungsmodell. Ich fand die Schatten von Eagle3D eigentlich eher
störend. Ohne Schatten bzw. mit einem einfachen Beleuchtungsmodell
können OpenGL/DirectX aber natürlich umgehen und die Szene in Echtzeit
berechnen.

Markus

Autor: Vorname Nachname (zoltan)
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@thomas

Es gibt anscheinend die Möglichkeit aus dem POV-Ray 3D-Model eine VRML
Objekt zu generieren, den du dann auch in Realtime mit der Maus
rotieren kannst. Mit POV-Ray habe ich jedoch noch keine VRML Objekte
erstellt, daher weiss ich nicht wie man dort genau vorgeht. Du kannst
aber auf jeden Fall anschliessend den VRML Datei auch ins Internet
stellen. Das sieht dann so aus wie auf folgender Sietegezeigt wird:
  http://www.t-kita.net/gnuplot_povrml/
Ich benutze zum Dartsellen der der VRML Dateien diesen Viewer:
  http://www.parallelgraphics.com/products/cortona/.

Gruss
Zoltan

Autor: Μαtthias W. (matthias) Benutzerseite
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Hi

das geht so simpel nicht. Zur Echtzeitdarstellung muß eine Modell
trianguliert sein. POVRay arbeitet aber nicht nur mit triangulierten
Modellen sondern mit mathematisch exakten Beschreibungen geometrischer
Körper die sich mittels CSG (boolsche Algebra mit Körpern) bearbeiten
lassen. Die Triangulation eben dieser Körper ist aber eine
nichttriviale Aufgabe.

Dazu kommt noch die enorme Geometriemenge. Das in Eagle3D mitgelieferte
Beispiel (modsmega.pov) besteht aus etwa 70k POVRay Objekten. Wenn man
mal einen Durchschnitt von 20 Dreiecken pro Objekt ansetzt und
weiterhin davon ausgeht das die Objekte aus einem einzigen Triangle
Strip bestehen so sind also pro einmaliger Szenenberechnung 70k * 22 =
1,5M Vertices zu transformieren. Das ist selbst für ne moderne
Grafikkarte schon ne Menge. Da muß man die Daten dann schon sehr
effektiv in die Grafikpipeline schieben um noch halbwegs ordentliche
Frameraten zu erhalten. Zumindest das Leiterbild müßte man vorher als
Textur berechnen, sonst wird das nichts.

Matthias

Autor: Jürgen S. (engineer) Benutzerseite
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@Markus: Beleuchtungsmodell heisst nicht zwangsweise, daß man Schatten
berechnen lasen muss, wobei es gerde die (korrekt gerechneten!!)
Schatten und überlagerten Lichtmengen sind, die Kontraste zeichnen,
partielle Helligkeiten im Bild sinnvoll wiedergeben, und eine Grafik
realistisch aussehen lassen.

@Matthias: Ich hatte mal eine Diplomarbeit gefunden, in der POV auf DXF
konverteirt wurde. Leider bin ich da noch nicht drangekommen. Wäre aber
mal interessant, was der kann. Im Prinzip ist es immer möglich ein
POV-Modell so zu analysieren, daß man es in Einzellemente zerlegen
kann, die Frage ist, ob es Sinn macht.

@all: Generell muss man fragen wozu das dient: Aus sicht des
Entwicklers kommt es mir darauf an, Elemente 3-Dimensional in realer
BEmassung zu sehen, um sie platzieren zu können. Dies ist wichtig bei
3D-Objekten wenn mehrere Platinen sandwichartig verbunden werden oder
im Zusammenspiel mit Mechanik in eine Gehäuse müssen. Dazu reicht eine
grobe Falschfarbendarstellung. VRML wäre da genau das Richtige.

Als PM wäre ich daneben interessiert, eine im Layout befindliche
Platine - quasi als Vorausschau - mit allen Bauteilen im Endzustand
sehen zu können und sie dem Kunden anbieten zu können. Es gibt in der
Tat Anwendungsfälle für solche "Vorablieferungen" - wenn diese
beworben werden sollen. Hierzu müsste man schon eine Qualität haben die
mindestens dem aktuellen EAGLE-3D-Stand entspricht. Zu drehen braucht
man da in rt nichts.

Für reine Layoutaufgaben wäre es dazu interessant,
3D-Leiterbahnverläufe in der Platine zu sehen, wie ich es in diesem
Bild mal dargestellt habe, um z.B. in 8-lagigen Platinen leichter die
Übersicht behalten zu können.

Autor: Μαtthias W. (matthias) Benutzerseite
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Hi

ich habe nicht behauptet das es nicht möglich ist. Natürlich kann jede
mathematisch beschreibbare Oberfläche auch trianguliert werden. Das ist
aber eben keine triviale Aufgabe die man mal schnell an einem Wochenende
implementiert.

Matthias

Autor: Markus K. (markus-)
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@Matthias:
Wenn man ein povray2opengl schreiben wollte, dann bräuchte man
natürlich Triangulation - aber das halte ich für den falschen Ansatz.
Ich würde eher eigene OpenGL-Modelle verwenden. Ich halte auch die 70k
Objekte für  extrem viel. Ich glaube Dir die Zahl natürlich schon, aber
das sollte doch eigentlich auch mit sehr viel weniger Objekten gehen.

Vielleicht gehe ich von anderen Voraussetzungen aus, aber ich denke
halt, daß man die Platine im Wesentlichen in der Vollansicht betrachtet
und nicht auf ein einzelnes IC-Pin ranzoomen wird.

Markus

Autor: Zoltan (Gast)
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Gibt es überhaupt einen Konverter für Pov-Ray in irgend ein anderes
Format?

Autor: Jürgen S. (engineer) Benutzerseite
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Ja, es gibt einige kommerzielle Anbieter von FormatInterchangeTools und
ich meinte, mal einen gefunden zu haben, der u.a. auch POV als Input
hat - getestet habe ich das aber noch nicht. Auf der POV-RAY-Seite
findet man nur allerlei links (unter anderem auch den EAGLE-3D-link)
die Programme benennen, welche auf POV hinführen, aber umekehrt ... ?

Das müsste doch aber hinzubekommen sein. Die Anzahl der Triangles wäre
mir dabei ehrlich gesagt Wurscht, denn wie ich schon sagte, benötigt
man im professionellen Bereich ein hochaufgelöstetes Bild in
Prinitqualität nur zu Präsentationszwecken auf Plakaten o.ä. und damit
als still image. Da ist mir die Rechenzeit egal: Da ein
durchschnittlich großes Design auch im jetzigen "EGALE-3D - flow"
schon nicht in typischer Wartezeit am Rechner erzeugt werden kann, und
ein später gewisser Setup-Aufwand für Beleuchtung her muss, darf das
ruhig eine Weile rechen. Grafiker, die sowas machen, haben eh zwei
Workstations mit denen sie arbeiten, oder sie schicken die
Rechenaufgabe ins Netz. Ich bin immer in die Mittagspause gegangen und
wenn ich heute noch irgendwas mache, dann lege ich das setup am Abend
fest und lasse das Ding über Nacht rechen. Das Bild oben rechnet im
Original (DIN A1-quer, 1200 dpi) knapp 10h - eine komplexe
Elektronikplatine mit sehr vielene vielen Details käme in DIN A4 /
300dpi auch auf nicht viel mehr als das Doppelte. Wenn Du also abends
2h Setup und Konstruktion machst, kann ein flotter PC das bis zum
nächsten Abend fertigrechnen, wenn Du von der Arbeit daheim bist. :-)

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