Hallo.
kann mir jemand bei der Fehlersuche helfen?
Habe mir eine steckplatine, den avr90s4433, eine 4mhz quarz und die
anbindung an den parallell-port gekauft und zusammengesteckt/gelötet.
das ganze hab ich über die pc-stromversorgung laufen lassen.
als ersten test hab ich den tut bei microcontroller.net benutzt.
(http://www.mikrocontroller.net/tutorial2.htm)
so: am Anfang gingen die Beispiele. Was mir aufgefallen ist, dass der
controller nur träge reagiert hat (fast ne sekunde), bzw. dass die led
nur träge angegangen ist, wenn ich den schalter (siehe tut) betätigte.
so nun zum kern: irgendwann ging die led nichtmehr an, egal, was ich
prgrammierte (-> später habe ich auch nachgemessen, auf den pin's war
weder low noch high)
laut software (ponyprog, yaap) funktioniert der controller. ich kann
lesen, schreiben, resetten. die Fuses werden manchmal alle aktiviert....
besonderst dann, wenn ich über yaap diese schreiben will! dann muss ich
kurz den controller vom strom nehmen und danach kann ich die fuses
wieder abschalten.
zwischen-Frage: was hat es mit diesen Fuses denn genau auf sich?
ok, weiter: irgendwann habe ich gesehen, dass der 10kOhm Widerstand von
dem Reset-Pin zum VCC fehlte... dieser hatte mein Kumpel wohl
ausversehen rausgezogen...
nun lese ich auf dieser Seite unter
http://mikrocontroller.cco-ev.de/de/isp.htm
"Don't forget to:....connect a resistor from RESET to VCC"
FRAGE: Was ist passiert? was soll ich machen? habe schon einen 2ten
controller gekauft und angeschlossen, aber leider erst das Fehlen des
Widerstandes nach dem ersten Versuch entdeckt.
freund denkt, dass es die Quarz ist, welche kaputt ist. aber da man den
controller nicht mehr programmieren kann, wenn man die verbindung von
quarz zum controller unterbricht, denke ich, dass diese ok ist.
danke an alle, die sich meinem "kleinen" Problem annehmen
Hallo,
ich bin jetzt kein Profi auf dem Gebiet.
Aber ich würde als erstes mal den Widerstand einbauen.
Einen Schaden dürfte das Fehlen des Widerstandes allerdings nicht
angerichtet haben.
gruß,
Nico
Wie schon richtig von Dir vermutet: Das Quarz funktioniert, da ohne das
Quarz eine Programmierung über die ISP nicht möglich ist.
Wenn Du ein Programm in den Atmel schreibst, wird dann nach dem Verify
ein "OK" gegeben?
Sehr seltsam ist dieses "träge" Verhalten, von dem Du schreibst. So
etwas habe ich bislang noch nicht beobachtet.
Was ist, wenn Du ein Mini-Programm schreibst, das nur die Ausgänge setzt
(ohne irgendwelche Abfragen)?
Wenn ich ein Mini-Programm schreibe, welches nur die Ausgänge setzt,
dann passiert eigentlich genausoviel, als wenn ich kein Programm geladen
hätte.
Der Pin hat irgendwie kein Zustand.
Das Mini-Programm kann ich aber wieder per Software aus dem
MicroController auslesen, was ja bedeutet, dass der Code beim
MicroController angekommen ist.
wer hat noch ne Idee? Prefect
Man sollte allerdings auch beachten, dass die AVRs leider sehr
empfindlich gegen statische Elektrizität haben (ESD)! Ich hatte mir auch
schon einen AVR derart gekillt, dass nur bestimmte Ausgänge plötzlich
tot waren, der Rest jedoch war noch intakt, d.h. der AVR liess sich noch
programmieren und gewisse Reaktionen an manchen Ausgängen waren auch
noch da.
Bei solchen Schäden gibt es zwischen ganz und kaputt auch noch alle
möglichen Zwischenstadien, die manchmal nur durch eine genaue
Überprüfung zu entdecken sind :-(
Beim Arbeiten mit AVRs (besonders mit diesen Experimentierboards und
Steckbrettern!) kann ich nur empfehlen, entweder auf eine korrekte
Erdung (d.h. Armband mit Erdungsleitung und spezielle geerdete
ESD-Unterlage) zu achten, oder alternativ, was ich immer mache, auf
entsprechende Kleidung und Schuhe zu achten, d.h. keine
Kunstfaser-Klamotten (nur Wolle u. Baumwolle) und keine
Schuhe/Hausschuhe mit isolierenden Gummisohlen sondern solche mit
anderem, leitfähigem Sohlenmaterial zu tragen (z.B. Leder, Kork usw.).
Dann kann der Körper auch keine statische Spannung mehr aufbauen, das
ist nach meiner Erfahrung als Alternative auch ok.
Notker