Es gibt so viele verschiedene Tinten, Drucker, Papiere und Folien, da
hilft praktisch nur probieren.
Was meisten gar nicht probiert werden muss, weil es garantiert Probleme
macht, sind Risse, helle Flecken (gerne bei Laser) und dergleichen auf
der Folie. Durch diese Stellen geht das UV-Licht garantiert durch und
das gibt dann Haarrisse in den Leiterbahnen.
Natürlich ist es besser, wenn eine Vorlage absolut blickdicht ist, also
ein sehr hohes Kontrastverhältnis hat. Aber das braucht es eigentlich
fast nie. Die Vorlage muss nur ausreiched blickdicht sein. Was nun
"ausreichend blickdicht" genau ist, kommt immer auf das Gesammtpaket
an. Also Drucker, Tinte, Folie, Belichtungslampe, Belichtungsabstand,
Belichtungsdauer, Entwicklerdosierung und Entwicklertemperatur.
Du kommst nicht drum herum, Versuchsreihen zu machen um zu sehen, wo
für Deine Materialen das Optimum liegt.
Das wichtigste an diesen Versuchsreihen ist, dass Du systematisch
vorgehst und alles dokumentierst, so wie Wissenschaftler ein
Laborbuch schreiben. Blindes rumversuchen ohne konkretes Ziel bringt
gar nichts.
Also immer eine Reihe machen in der ein Parameter, z.B. Belichtungszeit
variert wird. Diese Reihe komplett, vom geplanten Anfang bis Ende
durchziehen. Wenn die Reihe komplett ist, entspannen, zurücklehen und
die Ergebnisse nebeneinander auf den Tisch legen und genau studieren.
Dann sieht man schnell, ob sich etwas ändert und was sich wie ändert.
Dann z.B. aus dieser Belichtungsreihe die beste Belichtungszeit
notieren. Wenn mehrere Zeiten gut sind, die Mitte davon nehmen.
Danach überlegt man sich, ob man vielleicht mit verschiednen
Drucker-Treiber-Einstellungen experimentiert. Oder mit verschiedenen
Entwicklungszeiten. Oder verschiedenn Entwicklerkonzentrationen.
Usw....
Das wichtigste dabei: Geduld, systematik, und alles aufschreiben und
keine Testplatinen wegwerfen oder doppelt benutzen. Jedes Ergebnis
beschriften, z.B. nummerieren und in einer Tabelle alle Werte
festhalten.
Dann klappt es auch mit der optimalen Platinen-Entwicklung.