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Forum: Offtopic Schwarzes Loch II


Autor: Kurt (Gast)
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Hallo Leute,

nachdem nun die Tage wieder kürzer werden hier ein neuer Anlauf.

Mir will es nicht in den Verstand wieso ein Atom "stabil" bleibt.

Wenn das mit dem Urknall stimmt dann sind die Atome (die meissten) seit
14 milliarden Jahren stabil!

Wo nehmen die die Energie her ?
Haben Sie sie mit dem Urknall mitbekommen?
Wenn ja, wo wird sie gespeichert und verwaltet.
Wenn nein, wer liefert sie.

Kurt

Autor: buz11 (Gast)
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Das mikrocontroller.net-Forum-Niveau ist zwar recht passabel ,
aber für solche Fragen müsste man wohl woanders hin ?

Autor: Chris (Gast)
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> woanders hin ?

Bingo, de.sci.physik wäre bei dem Thema erste Wahl.
Stell deine Frage ruhig mal dort, du wirst mit Sicherheit kompetentere
Antworten bekommen als hier (nichts gegen das hier herrschende Niveau,
aber buz11 hat Recht).

> Wenn das mit dem Urknall stimmt dann sind die Atome (die
> meissten) seit 14 milliarden Jahren stabil!

Hierzu kann ich nur sagen: "Kurz" nach dem Urknall sind nur die
leichten Elemente entstanden, wie Wasserstoff und Helium. Erst bei der
Kernfusion in den Sonnen und bei Sternexplosionen (Supernovae) können
schwerere Elemente entstehen.

Aber frag das wirklich besser mal in de.sci.physik. Ich könnte mir
vorstellen, dass einige Physiker oder Physik-Interessierte, die in
diesem Forum gelegentlich posten, genausogut in de.sci.physik
anzutreffen sind.

Autor: harry (Gast)
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hi,
man kann die fragen auch andersrum stellen, warum sollte ein atom
instabil werden? das/die elektronen sausen um den atomkern, der eine
positive ladung aufweist. die ladung bewirkt, dass sich das/die
elektronen in ihrer(n) bahn halten, instabil wird's dann, wenn
kernladung und elektronen im extemen mass nicht zusammenpassen.
leichte ladungsdifferenzen zwischen atomkern und elektronen bestehen
durchaus, also einem atom fehlt ein elektron oder es hat eines zuviel.
diese teile sind dann nach aussen nicht mehr elektrisch neutral wie ein
atom, sondern haben eine ladung. dann heissen sie aber nicht mehr atom,
sondern ion, die sich wiederum in kationen (pos ladung) und anionen
(neg. ladung) unterteilen.
immerhin bleibt die frage: woher hat der kern oder besser, die protonen
des atomkerns, seine ladung bekommen?
grüssens & fröhlichen sonntag noch, harry

Autor: Ratber (Gast)
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>Mir will es nicht in den Verstand wieso ein Atom "stabil" bleibt.

Nimm eine Hand voll magnete und füge sie zusammen.

Da hast du deine Antwot im Modell '-)

Autor: Kurt (Gast)
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"Nimm eine Hand voll magnete und füge sie zusammen."


hab ich gemacht (bringt aber nichts).


Das hab ich gefunden.

"Magnetfeld
Magnetische Kräfte werden durch die Bewegung elektrischer Ladungen
erzeugt. Die Geschwindigkeit sowie die Grösse der bewegten Ladungen
bestimmen die Stärke und Richtung vom Magnetfeld."


Stimmt das so?
Wer bewegt die el. Ladungen?








habe mhrere Magnete in der Hand,

Autor: Kurt (Gast)
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Editierfunktion wäre nicht schlecht

Autor: Läubi (Gast)
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Also... niemand bewegt irgendetwas in der Physik, es herschen nur
Kräfte.

Bei einem Atom wirken zwei unterschiedliche Kräfte (mal einfach
ausgedrückt) einmal das sich Entgegeesezte Ladungen (Postiver Atomkern
und Negatives Elektron) anziehen.
Der Effekt sit mit einem Magneten gut Vorstellbar... Nord und Südpol
ziehen sich an, gleiche Pole stoßen sich ab.
Andererseits Kreist das Elektron um den Kern.
Das Elektron wird scheinbar nach Aussen gedrückt  (Das was wir immer
als Zetrifugalkraft bezeichnen, in Wirklichkeit wirk jedoch die
Zentrepetalkraft)

Diese Beiden Kräfte (nenen wir sie nun F1 und F2) sind nach dem
Bohrschen Atommodel gleich groß wirken aber in Unterschiedliche
Richtungen, d.h. es wirkt eine gewisses Gleichgewicht.

Stell dir das wie ein Tausziehen vor: Auf jeder Seite zieht jemand
gleichstark, für eine Unbeteiligten sieht es aus als Würde das Tau
"stehen".

Gut das ist jezt vereinfacht dargestellt aber sollte dne Sachverhalt
klar machen

Autor: Kurt (Gast)
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"Auf jeder Seite zieht jemand"

und warum werden Die nicht müde?

Hallo @Läubi,
so ähnlich sehe ich es auch.
Es herrscht ein Gleichgewichtszustand.
Aber woher wird die Energie genommen.
Es kann wohl nicht sein, dass das vom "Urknall" noch herrürt.

"Nord und Südpol ziehen sich an, gleiche Pole stoßen sich ab"

Ein Magnet verliert ja auch seinen Zustand und das dauert nicht so
lange.

Bei einem Sauerstoffmolekül streiten sich doch zwei Sauerstoffatome um
2 fehlende Elektronen,
hierbei gibt es doch sicherlich auch Verluste.
Das müsste ja doch zum Auseinanderfallen oder Zerfallen führen.
Bitte die etwas "eigenartige" Sichtweise zu entschuldigen.
Ich muss es in meiner "Sprache" darstellen.
Kurt

Autor: Chris (Gast)
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Nach newtonscher Mechanik kann bereits das reine Kreisen der Elektronen
um den Kern nicht funktionieren. Die Elektronen verlieren durch die
ständigen Richtungsänderungen Energie (Stichwort Synchrotonstrahlung,
Bremsstrahlung), wodurch ihr Bahnradius sinkt und sie schließlich mit
dem Kern kollidieren.

Wenn dich Physik so sehr interessiert, geh doch mal in die
Uni-Bibliothek in deiner Nähe und schau dir ein paar Physik-Bücher an.

Autor: Läubi (Gast)
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Wer sich das ganze als rein Mechanisches Gebilde Vorstellt mag auf einen
Wiederspruch stoßen, aber das ist hier nicht der Fall.
Die Elektronen bewegen sich auf festen Bahnen welche sie Verlustfrei
bereisen können sozusagen.
Da wird niemand Müde oder es geht die Energie aus.
Es kann aber nun Vorkpmmen (kennt man ja von Neonröhren) das einem Atom
energie zugeführt wird, ein Elektron wird aus seiner Schale
"hochgehoben" durch die zugeführte Energie. Da dieser Zustand aber
nicht stabil ist, fällt es auf seine Ursprungsschale zurück die Energie
wird in Form von Leuchten abgegeben.

Auch ein Magnet verleirt nicht seine Magnetkraft! Er verliert (z.B
durch stöße oder Wärmeeinwirkung) seine Ausrichtung.

Wir erliegen immer solchen Irrtümern weil wir das ganze "von aussen"
betrachten, stell dir einfach eine Gruppe von Leuten Vor jeder hat
einen Staubsauger, so nun richten alle das Saugrohr in die GLeiche
Richtung. Für einen aussenstehenden Betrachter Sieht es aus als wäre
ein riesiger Kräftiger Staubsauger am Werk.
Jezt richtet jeder dieser Leute seine Saugrohr in irgneine Richtung
(oben unten rechts links ... )
Für den Außenstehenden Beobachter sieht es nun aus als sei die eben
noch Vorhanden Saugkraft "verloren"... ABER! Haben die einzel
Staubsauger deswegen ihre Kraft verloren? Nein natürlich nicht.
So ist das auch bei einem Magneten es gibt (so neent sie die Physik)
Elemntarmagnete. z.B. ein Nagel kanste dir Vorstellen als Wirre
anornung von Elementarmagneten, wenn du jezt mit einem Magneten
drüberstreichst werden die Elemntarmagnete Ausgerichtet und der Nagel
selber wird zum Magnet.
Dabei hat aber Niemand dem Nagel jezt auf Gehimnisvolle Art Energie
zugefügt!

Und so ist es auch bei einem Atom, die Massenanziehung ist immer
Vorhanden (z.B. verleirt ja die Erde auch keine "Anziehungskraft")
Diese ist einfach von der Maße des Objektes abhängig.
Gleiches Gilt für Elektrische Kräfte diese Sind halt von der Ladung des
Objektes abhängig.
Diese Kräfte existieren aber aufgrund der Naturgesetze die Unser
Universum geschaffen haben, das hat nix damit zu tun das irgenwann mal
Energie zugeführt wurde sondern dies sind Kräfte! Energie wird nur
benötigt, wenn du dieses System verändern willst (z.B. bei einer Fusion
von zwei Wasserstoffkernen oder bei der Spaltung bei einer A-Bombe)

Naja die Sache mit dem Sauerstoff das ist natürlich nicht so das sich
da jemand streitet. Vielmehr könnte man sagen das Sauerstoff Atom ist
unausgeglichen. Je mehr Elektronen "fehlen" desto Reaktionsfreudiger
ist ein Element (Stoffe wie Helium oder Xeon die Volle
Elektronenschalen haben nennt man Raktionsträge).
Das heisst einfach nur das das Element sich leichter mit anderen
Elementen Verbindet/Reagiert, z.B. mit Eisen zu Eisenoxid.

Autor: Kurt (Gast)
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Hallo @Chris
Hallo @Läubi

eigentlich stehen sich beide Aussagen gegenüber.

"Die Elektronen verlieren durch die
ständigen Richtungsänderungen Energie"

und

"Die Elektronen bewegen sich auf festen Bahnen welche sie Verlustfrei
bereisen können"


Die Erste Sichtweise ist mir leichter verständlich.

Hier nun eine Sichtweise um eine eigene "Antwort" zu haben.

Annamen:
Materie (Atome usw.) braucht Energienachschub um sich zu halten.
Der Raum ist nicht "leer"  (es ist etwas da, was Energie liefert und
auch als Transportmedium funkzioniert (für Licht usw.)

Dieses "Etwas"  ( kein "Äther" )   befindet sich in einem
Schwingungszustand.

Kann mir vorstellen, dass die Atomkerne, Neutronen, Elektronen usw.
(bestehen sicherlich aus noch kleineren Einheiten) sich "Ihre"
Energie
durch Schwingungsankopplung holen.
Die Nachlieferung von Energie zu den Orten wo Verbrauch stattfindet
(Verbraucher ist Materie) könnte durch eine stehende Welle geschehen.
Diese stehende Welle wäre ja überall präsent.

Dieser "Verbrauch" bzw. "Nachschub" könnte auch zur
Gravitationserklärung verwendet werden.
Dadurch ist keine "Anziehungskraft" mehr nötig, es lässt sich alles
durch "Drücken" erklären.

Das mit dem "Drücken" hab ich schon mal geschrieben, bin aber gleich

"hart" gelandet.

Nochwas: Es gibt sicherlich irgendwo ein "Zentrales Gedächtniss"
hier kann jeder "eintragen" und "auslesen".
Diesen Riesenspeicher vermute ich auch auf dieser Ebene.
Es könnte sich in "schwingenden Speicherzellen" befinden.
Diese Zellen sind nicht auf 0/1 begrenzt, sondern durch "Modulation"
ihres (sagen wir mal Oberfläche oder Oberwellen) Zustandes sehr
Breitbandig sein.


Kurt

Autor: Chris (Gast)
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> Die Elektronen bewegen sich auf festen Bahnen welche sie Verlustfrei
> bereisen können sozusagen.

Das habe ich nie bestritten. Ich wollte nur darauf aufmerksam machen,
dass man mit gängigen Vorstellungen auf Teilchenebene eben gerade
nicht sehr weit kommt. Daher ist Kurts Theorie (der ebenfalls auf
eher praktischen Beobachtungen/Erfahrungen basiert) ebenfalls nicht so
ohne weiteres auf (sub)-atomare Skalen übertragbar, wo die Dinge völlig
ungewohnt und ganz anders, teilweise paradox, ablaufen.

Da zumindest ich davon allerdings (noch) nicht so viel
Hintergrundwissen besitze (und die meisten Forenteilnehmer eher in
elektronischen Themen bewandert sind), ist auch hier wieder der Verweis
auf de.sci.physik angebracht; siehe der "Gravitation"-Thread für eine
genauere Erklärung, was es mit Newsgroups auf sich hat.

Autor: Chris (Gast)
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Nachtrag: Zumindest vermute ich es den Erfahrungen in den anderen
Physik-Threads zu Folge, dass die meisten Teilnehmer eher in Elektronik
als in (Quanten-)Physik bewandert sind.

Autor: Kurt (Gast)
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hallo @Chris

guten Morgen.

Ich versuche schon auf das "andere" Forum umzusteigen.
Es ist mir aber noch nicht gelungen die "Verbindung" einzurichten.

M f G  Kurt

Autor: nemon (Gast)
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ich werfe mal die "yukawa-kraft" in den raum um o.g. frage zu
beantworten. googeln müsst ihr aber schon selbst.
kurz: die yukawakraft wirkt nur in atomaren dimensionen und ist der
gegenspieler der coulombabstoßung der protonen im kern. auch, wenn die
elementarteilchen in eimem atomkern immens nahe beieinander liegen,
spielt die anziehung durch gravitation keine rolle, verglichen mit der
culombabstoßung, ist sie viele zehnerpotenzen kleiner. nur duech die
yukawakraft ist es möglich, dass die protonen sich nicht abstoßen und
jeder atomkern sofort auseinanderfliegt.

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