Bei nachgefüllten Tonerpatronen für Laserdrucker gibt allerdings
Qualitätsunterschiede.
Einerseits kann das Tonerpulver eine unterschiedliche Konsistenz
aufweisen, was zu Problemen in der Druckqualität führen kann
- ist das Pulver zu grobkörnig, wird eine Haarlinie (1 Pixel breit)
unregelmäßig gedruckt, auch gerasterte Grauflächen können "unsauber"
aussehen
- ist das Pulver zu feinkörnig, kann die Druckmechanik verschmutzen; zu
viel Tonerpulver wird im Innern des Druckers verteilt ...
- die bei vielen Druckern zur Tonerpatrone gehörende Phototrommel ist
verschlissen, was für ungleichmäßige Ausdrucke sorgt
(sollte Dich nicht treffen, da das bei Kyocera anders gelöst ist)
Das sind alles _kann_-Aussagen; ich wäre bei einem Feld-, Wald- und
Wiesendrucker mit 600 dpi, der schon seit langem auf dem Markt ist,
weniger vorsichtig als bei einem neueren Drucker mit 1200 dpi.
Vor ziemlich langer Zeit wurden in meiner Firma mal nachgefüllte
Tonerpatronen für einen einfachen HP LaserJet 4P angeschafft, mit denen
die Druckqualität deutlich sichtbar abnahm.
Das muss aber nicht so sein, mittlerweile wird der gleiche Drucker mit
Nachfüllpatronen betrieben und druckt anständig.
Was die Patronenkapazität betrifft - HP verkauft für einige Drucker
Patronen, die sich nur im letzten Zeichen der Typenbezeichnung
unterscheiden. Endet die mit einem "A", wird der Kunde verarscht,
endet die Bezeichnung mit einem "X", ist die Patrone normal gefüllt.
HP sieht das natürlich anders und nennt das dann "high capacity".
Also:
Die Chance, daß Du den Drucker mit dem Toner ruinieren kannst, ist wohl
vernachlässigbar, anders, als das bei Tintenstrahldruckern mit nicht
austauschbaren Druckköpfen der Fall ist.
Vergleiche den Preis des Ersatztoners mit dem Original, vergleiche die
erzielbare Seitenmenge.
Ist dann der Ersatztoner deutlich günstiger: Ausprobieren!
Viel Erfolg