Hallo, ich befasse mich gerade mit DSSS -- Direct Sequence Spread Spectrum. Wie ihr ja sicher wisst ist es ein Spreizverfahren, wodurch sich bei einer Datenübertragung das Spektrum verbreitern lässt und damit die Störsicherheit erhöht. Ich habe folgende theoretische Überlegung gemacht: Die Spreizung erreiche ich ja, indem ich mein Sendesignal vor dem Senden mit einer Sequenz aus +1 und -1 multipliziere. Mein Bandpassignal habe vor der Spreizung die Bandbreite B. Wenn ich es jetzt spreize, dann erhalte ich ja nach der Spreizung ein Signal mit der Bandbreite PG*B, wobei PG der Prozessgewinn ist, oder? Und jetzt muss doch die Leistung des Signals vor und nach der Spreizung gleich sein, oder? also
wobei
das Leistungsdichtespektrum vor der Spreizung ist und
das Leistungsdichtespektrum nach der Spreizung. Ist meine Überlegung zu diesen Leistungen richtig? Ergo bedeutet dies, dass die Leistungsdichte um den Faktor PG abnimmt, wenn das Spektrum dafür um den Faktor PG breiter wird. Bin mal gespannt, ob das meine Überlegungen richtig sind! :-) Gruss