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Forum: Offtopic Funktion dig. Messschieber


Autor: Willi (Gast)
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Hallo,
weiss jemand konkret wie ein digitaler Messchieber
funktioniert.
So einer, wie es z.Z preiswert z.B. bei LIDL gibt

Mfg Willi

Autor: Ratber (Gast)
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Kommt drauf an nach welchem Messprinzip der Funktioniert.

Neuere Arbeiten nach einem "Non-Zero" Prinzip bei dem der Schieber
immer  weiß wo er ist.
Dort ist die Strecke Hardcodiert.


Ältere Arbeiten Incremental (Muß also beim Einschalten nulliert
werden).

Das Messprinzip ist aber im Grunde Induktiv.(Es gibt auch noch welche
mit Optischem Verfahren aber die sind vor den 80ern entstanden und
haben die Serienreife nie richtig erreicht)

In der Schiene sind kleine Feritperlen angeordnet die mit kleinen
Hallsensoren abgetastet werden.

Die Anordnung ist dann meist in form von Diagonalen um die Auflösung zu
erhöhen.
Also im Grunde das gleiche Prinzip wie beim Mechanischen Meßschieber wo
man die Teilstriche um 1.05 mm (Ein und einzwanzigstel Millimeter)
auseinandersetzt um die Abstände so groß zu bekommen das man auch noch
ablesen kann bzw. damit die Werkzeugmaschine in der Lage ist es
anzulegen.

Vom Kopf mit den Sensoren kann ich dir gerne noch ein Foto machen wenn
du willst.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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"Also im Grunde das gleiche Prinzip wie beim Mechanischen Meßschieber
wo
man die Teilstriche um 1.05 mm (Ein und einzwanzigstel Millimeter)
auseinandersetzt um die Abstände so groß zu bekommen das man auch noch
ablesen kann bzw. damit die Werkzeugmaschine in der Lage ist es
anzulegen."

Willst Du damit sagen, daß bei einem mechanischen Messschieber die
Teilstriche einen Abstand von 1.05 mm haben? Ernsthaft?

Autor: Ingo H. (putzlowitsch)
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Bei meinem Meßschiebr sinds 1,95 mm.
Ist einfach zu ermiteln, die rechte 0 liegt unter 39 mm, bei 20 Teilen
also 39 / 20. Ergibt eine Ablesegenauigkeit von 0,05 mm.

Gruß
Ingo

Autor: Jadeclaw (Gast)
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""Willst Du damit sagen, daß bei einem mechanischen Messschieber die
Teilstriche einen Abstand von 1.05 mm haben? Ernsthaft?""
Die Teilstriche auf dem festen Teil sind exakt 1.00 mm voneinander
entfernt.
Auf dem Schiebeteil ist an einer Seite eine Extraskala und auf dieser
sind die Teilstriche tatsächlich mit 1.05 mm aufgebracht.
Der Teilstrich, der exakt mit einen Teilstrich auf der Hauptskala
übereinstimmt zeigt dann an, um wieviel 0.xx mm man oberhalb des
Millimeters man tatsächlich ist.

Gruss
Jadeclaw

Autor: Ithamar Garbe (antimon)
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g Rufus dachte wohl an einen Meßschieber für Gauner: "Sehen Sie, der
Durchmesser Ihres Diamanten ist soooo groß..."

Ok ich weiss dass die nach Karat berechnet werden, aber mir is grad nix
besseres eingefallen ;)

Autor: Wirus! (Gast)
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Huhu ...

das Ding heisst Nonius ... mehr bei
http://de.wikipedia.org/wiki/Nonius

Grüße, der Wirus!

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Du meintest den Nonius. Dann ist's ja gut.
Ich hatte befürchtet, daß Du die eigentlichen Teilstriche auf dem
Körper des Messschiebers meinen könntest. Und die Theorie bestätigt
mein Mauser* nicht.


*) ja, die bauen nicht nur Dinger zum Abknallen von Leuten

Autor: Ratber (Gast)
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Ts,da werd ich langsam Wuschig um die Nase.


Ich dachte ich rede hier mit Leuten die mit Meßschiebern umgehen können
und folglich Wissen was gemeint ist.

Natürlich meinte ich die Teilstriche des Nonius.

Jedenfalls nutzt man diese Methode auch bei den Digitalen um eine
entsprechende Auflösung zu realisieren.


wie gesagt gilt das erstmal nur für die Incrementalen (Die Alten und
Heute preisgünstigeren Modelle).

Autor: Zoo Loo (zooloo)
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Bei sog. "zollstöcken" sind abweichungen im millimeterbereich gar
nicht mal so selten.

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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Nachdem das Zoll ja "abgeschafft" wurde, und Zentimeter-Stöcke sich
nicht so recht durchgesetzt hat, heißen de Dinger denn nicht
"Gliedermaßstab" ?

Autor: Zoo Loo (zooloo)
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>> ... heißen de Dinger denn nicht "Gliedermaßstab" ? <<

Offiziell ja, aber wer sagt das schon?

Autor: Ratber (Gast)
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Ja,zb. Ausbilder.

Mein Meister hat sich damals auch immer aufgeregt wenn wir
"Schraubenzieher" sagten.


Dann kam immer "Das heißt Schreibendreher".


"Jaaa jaaa" '-)

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Wat heet hier "ja, ja"?
"Ja, ja" heet klei mi an Mors!


Wer "Gliedermaßstab" sagt, sagt sicherlich auch
Telekommunikationsendeinrichtung*.



*) Na, was isses?

Autor: Ingo H. (putzlowitsch)
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Vielleicht ein Modem?

Autor: Ithamar Garbe (antimon)
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Hmm weil wir grad beim "Thema" sind... wisst Ihr für was die Abkürzung
"NTBBA" steht?

Wenn das stimmt, was mir gesagt wurde, steht das für "Network
Termination Breitbandanschluss" ... tolles Denglisch!

Also nicht alle "Fachbegriffe" sind auch sinnvoll auszusprechen.
Genauso sag ich lieber "Plus-" und
"Minus-Schrauben(zieher|dreher)", als Kreuzschlitz, etc...

Autor: Ingo H. (putzlowitsch)
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Hmmm,
Plus- und Minus-Schraubenzieher hab ich noch nie gehört. Ich hatte im
ersten Moment gedacht, die sind speziell für Plus- oder Minusklemmen
gedacht :-)
Für Kreuzschlitzschraubenzieher kenn ich da eher noch die Kurzform
"Kreuzer".

Gruß
Ingo

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Einfach nur "Kreuzschlitzschrauben{dreher|zieher}" (KSS{D|Z}) ist für
die verwendeten Schrauben nicht wirklich gut; man sollte zwischen
Philips(sp?)- und Pozidrive unterscheiden und die dafür passenden auch
in der richtigen Größe verwenden, sonst sehen die KSS{D|Z} nach
kürzester Zeit so aus, wie sie es leider nur zu oft tun ... wie die
Spitzen gebrauchter Heringe (Zelt-).

"Gib mir mal 'nen Zweier Philips"

Ist Euch auch schon mal aufgefallen, daß die meisten Leute dazu neigen,
zu kleine KSS{D|Z} zu verwenden?

@Ingo: Nein, ein Telephon.

Autor: Ingo H. (putzlowitsch)
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"@Ingo: Nein, ein Telephon."
Schade, aber es ab ja eh nichts zu gewinnen.

Wo genau liegt den der Unterschied zwischen Phillips- und Pozidrive?
Was sind denn die üblichen im Computerbereich für welche (siehe Bild)?

Gruß
Ingo

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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@Ingo:
Das sind alles Phillips*-Schrauben:
http://de.wikipedia.org/wiki/Phillips_%28Schraube%29

Pozidriv** hat ein zweites überlagertes Kreuz:
http://de.wikipedia.org/wiki/Pozidriv

Vorteil: verbesserter Kraftschluss.

*) mit Doppel-l. Ich kann mich 'rausreden, schrob ich doch (sp?).

**) ich musste beim Suchen eines Bildes feststellen, daß das ohne 'e'
geschrieben wird.

Autor: Ratber (Gast)
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>Ist Euch auch schon mal aufgefallen, daß die meisten Leute dazu
neigen,
>zu kleine KSS{D|Z} zu verwenden?


Hypothese 1:

Die passenden werden meist von egositischen Leuten einkassiert so das
die Anderen sich mit nem kleineren begnügen müssen.




Hypothese 2:

Die häufigst verwendeten Größen sind auch als erste kaputt und da der
Nachkauf anscheinend ein unüberwindbares Hindernis darstellt nimmt man
erstmal den nächst kleineren.
Erst wenn auch dieser hin ist wird panisch der nächste Satz
Billigschrauber gekauft.



Hypothese 3:

Man nimmt immer einen kleinen den der passt ja auf alle Schrauben '-)

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Hypothese 1 schlägt bei Besitzern von KSS{D|Z} fehl und wäre nur in
einem Umfeld mit mehreren Nutzern denkbar.

Hypothese 2 klingt zwar realistisch, andererseits: würden immer die zur
Schraube passenden KSS{D|Z} verwendet, wäre deren Lebensdauer
signifikant höher.

Hypothese 3 ist die realistischste, denn, frei nach Heiner Müller:
"Zehn Schrauber sind dümmer als fünf Schrauber."


Die Entropie nimmt zu.

Autor: Ithamar Garbe (antimon)
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Ich hab mich schon immer gefragt was die Sternlinien bei Pozidriv
bringen - zur Momentaufnahme sicher nicht viel ;)
Also ist es quasi eine Markierung dass man bei Pozidriv-Schrauben
möglichst den passenden Schraubendreher verwenden soll...?!

Kleinere werden vermutlich oft verwendet, weil das Wechseln des
Werkzeuges Arbeit ist, die man ja vermeiden kann ;)

Autor: Ratber (Gast)
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@Rufus


Die drei Thesen sind für die unterschiedlichen Szenarios gedacht


@Antimon


Ich kenn das Spielchen von der Arbeit.

Die häufigsten Gehäuseverschraubungen sind bei uns Torx-15 und egal wie
oft wir für unsere Abteilung passende Schrauber bestellen,die Dinger
verschwinden in Windeseile sobald sie im Werkzeugschrank liegen
(Nein,nur Facharbeiter haben den Schlüssel dazu).
Theoretisch müßte jeder schon ein gutes halbes Dutzend haben aber
immernoch haben einige garkeinen und müssen beim Kollegen
"Schnorren".

Das ist wie mit den Socken '-))

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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@Ratber: Das Phänomen des verschwindenden Werkzeugs kenne ich leider nur
zu gut. Entweder man versteckt es so gut, daß man es selbst nicht mehr
findet, oder aber es "tunnelt".
Ich hab's mittlerweile aufgegeben, Dinge wie Schrauben{dreher|zieher}
als etwas anderes als Verbrauchsmaterial zu betrachten.
In solch einer Situation sind natürlich auch sämtliche Überlegungen
über die Standzeit ziemlich irrelevant; warum soll ich das Werkzeug
schonen, das ich nächste Woche eh' neu anschaffen muss?

Immerhin gibt es ja die berühmten "Bits", und die gibt es
mittlerweile sogar im Baumarkt im Zehnerpack. Dauert nicht mehr lang,
und es gibt die Teile gegurtet, so daß man mit einer Art
"Maschinengewehrgurt" durch die Gegend läuft. Sieht martialisch aus
...

Autor: Ratber (Gast)
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>Entweder man versteckt es so gut, daß man es selbst nicht mehr
>findet,

Ack

>oder aber es "tunnelt".

Full Ack


>Dauert nicht mehr lang,
>und es gibt die Teile gegurtet, so daß man mit einer Art
>"Maschinengewehrgurt" durch die Gegend läuft. Sieht martialisch aus

Ja,ich hab nen gutes Set inner brauchbaren Dose (Steinel) das nur für
mich ist (Weißt schon,. Die Gollum Nummer)
Ansonsten kauf ich auch im Säckchen.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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My preciousss ... where isss my preciousss ... my preciousss
ssscrewdriver ... gollum will kill the bloody thievesss ... here isss
my phillipsss ... thievesss

Wenn Du so brubbelnd und zischelnd durch die Gegend ziehst und leicht
blutverschmierte Mundwinkel hast, überlegen die Werzeugexpropriierer
vielleicht etwas länger ...

Autor: Ratber (Gast)
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Yo,mal probieren

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