Konstantstromquelle mit LM317 funktioniert nicht..

Gast #3711999
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.. oder ich hab es falsch verstanden:

eigentlich will ich nur einen Akku mit konstantem Strom entladen, siehe

Beitrag "Akku mit konstantem Strom entladen"

da wiederum ist eine Schaltung mit LM317 als Konstantstromquelle 
verlinkt:

http://www.netzmafia.de/skripten/hardware/lm317/lm317.html

Das habe ich mal so aufgebaut mit R=1,35 Ohm, und ein regelbares 
Netzteil (links plus, rechts Masse) angeschlossen. Ich habe gedacht, es 
müssten so konstant gut 1A fließen - tut es aber nicht, der Strom 
wandert mit der Spannung..

Was hab ich falsch verstanden?
Gast #3712013
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Arno schrieb:
> Ich habe gedacht, es
> müssten so konstant gut 1A fließen - tut es aber nicht, der Strom
> wandert mit der Spannung.

Ja, es wird ein weitgehend konstanter Strom fließen.
Voraussetzung:
- Die Spannung ist größer als etwa 4V
- der LM317 ist ordentlich gekühlt
- der Widerstand hält die 1,x Watt aus bzw. ist auch gekühlt.
Gast #3712075
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HildeK schrieb:
> Voraussetzung:
> - Die Spannung ist größer als etwa 4V

Ist sie nicht, der Akku liefert später nur 3,7V, und ich will ihn bis 
auf 3,2V entladen (Spannung beobachte ich am Messgerät, kein 
Schaltungsanteil dafür nötig)

Ich dachte halt der LM317 braucht weniger Spannung. Was kann ich 
alternativ bauen?
Gast #3712112
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Arno schrieb:
> HildeK schrieb:
>> Voraussetzung:
>> - Die Spannung ist größer als etwa 4V
>
> Ist sie nicht, der Akku liefert später nur 3,7V, und ich will ihn bis
> auf 3,2V entladen (Spannung beobachte ich am Messgerät, kein
> Schaltungsanteil dafür nötig)
>
> Ich dachte halt der LM317 braucht weniger Spannung. Was kann ich
> alternativ bauen?

Ist es wirklich so wichtig, dass der Strom bei exakt 1 A liegt? Denn 
eigentlich würde doch ein geeigneter Widerstand reichen. Der Unterschied 
zwischen 3,7 V und 3,2 V ist gerade mal 16%. Mit Bauteiletoleranzen und 
zwischenzeitlicher Erwärmung bist bei einfachen Stromsenken auch nicht 
so viel besser.

Ansonsten schau mal ins Datenblatt vom TL431 von TexasInstrument Bild 
28.
R1 müßte aber an eine Hilfspannung angeschlossen weden, dein regelbares
Netzteil, weil sonst wird es bei 3,2 V wieder knapp.

Gruß
Gast #3712131
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Also gut, dann kann ich auch einen Heizwiderstand oder eine KFZ-Lampe 
nehmen..

Ich wollte halt den voll geladenen Akku (LiPo) mit einem definierten 
Strom entladen, damit ich aus der Zeit einen Rückschluss auf die 
Kapazität habe.

Mit nur dem Widerstand ändert sich ja der entnommene Strom über dei Zeit 
und die Rechnung wird kompliziert..
Gast #3712291
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Arno schrieb:
> Stephan schrieb:
>> eine möglichst präzise Spannungsüberwachung für
>> den Akku, die dann die Entladung stoppt.
>
> siehe oben: Ich guck aufs Messgerät und schalte dann ab.

Nutze doch diese sinnlose Wartezeit um einen richtigen Lader zu bauen, 
statt vor dem Ding zu sitzen und die Spannung zu beobachten.
Fertige IC gibt´s dafür wie Sand am Meer.
Schade um die Zeit.

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