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Forum: Offtopic IC-Bezeichnung lesen -> Datenblatt finden(oder auch nicht..)


Autor: Jemand (Gast)
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Hallo,
Also ich hab hier grad n paar Häufchen ICs rumliegen und, da ich gerade
aufräume, wollen die jetzt alle sortiert werden und ein Datenblatt
haben. Ums genauer zu sagen: Ich will einfach mal sehen, ob da
eventuell noch brauchbares dabei ist und brauche somit die Datenblätter
für die ICs.
Dazu wäre es praktisch zu wissen wie man am besten bei der
Datenblattsuche vorgeht.
Ich bin bis jetzt immer so vorgegangen:
-  Bei üblichen Verdächtigen schauen(http://www.datasheetcatalog.com,
http://www.alldatasheet.com, http://www.datasheetarchive.com )
-  Wenn nichts gefunden bei Google mal sehen(IC-Bezeichnung +
datasheet)
-  Wenn da auch nichts: Anhand des Logos auf dem IC den Hersteller
ausfindig machen und auf dessen Homepage suchen.

So kommen einige Fragen auf:
Was tun wenn...
1. ... man nicht weiß was genau die IC-Bezeichnung eigentlich sein
soll? Manche Hersteller schreiben auch Produktionsort/-datum  usw. mit
drauf.
2. ... man kein Logo findet?
3. ... man selbst mit der Suchfunktion des Herstellers nichts findet.
(Kann es sein, dass auch ICs speziell für ein bestimmtes Gerät
hergestellt werden und dazu keine (öffentlich zugänglichen)
Datenblätter vorhanden sind?)

Und eine spezielle Frage, da diese ICs teilweise sehr russisch
aussehen...
4. Gibt es Datenblattsammlungen zum Suchen von Datenblättern russischer
ICs?

Ein Beispiel zu 1, falls Leute meinen, es gäbe so etwas nicht(und damit
mir jemand sagen kann, was das für EEProms(oder doch nicht?) sind, was
ich sehr zu schätzen wüsste, denn wer will schon 20 EEProms
wechschmeißen):

Cermate-      93281 A
Logo             9S(oder 5?)23 45
310 B 3443
© A. Teves 87

Danke im voraus

Jemand

Autor: Ratber (Gast)
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Tja,das hat jeder mal und da gibt es nicht "Die Methode" oder "Die
Seite".

Man muß wie überall im Leben kombinieren.

Ich fange zb. im allgemeinen erstmal bei Google an.
Da spiele ich einwenig mit den Aufdrucken rum.
Sind zuviele Ergebnisse da dann auch mal ein "filetype:pdf"
dahinter.

Findest sich was dann habe ich ein Datenblatt.

Kommt da nix bei raus dann natürlich die bekannten Datenblattbanken.
Is da auch nix zu ernten dann geht das Teil gleich in die Tonne.


Nebenbei sollte man sich aber auch mal Gedanken darüber machen ob die
Verwendung einse Teils ,das man vermutlich nicht mehr bekommen kann
weil es nicht mehr Produziert wird bzw. eine Sonderfertigung ist,noch
Sinn macht da es sich ja dann um ein einzelgerät handelt.

Autor: Sebastian Eckert (Gast)
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Ist das Logo auf dem Chip wirklich von Cermate? Ich hätte eher auf
Eurosil getippt. Übrigens muß es eindeutig "9328.1 9532 45..."
heißen. Ich vermute, daß der Chip offiziell E9328.1 geheißen hat, aber
das ist mehr oder weniger eine Hypothese. Leider ist über Eurosil nicht
mehr viel herauszufinden. Nach dem, was ich im Netz gelesen habe, war
die Firma wohl einst in Eching bei München beheimatet und gehörte unter
Umständen zu Temic. Sind wohl aufgekauft worden, die heute unter diesem
Namen zu findende Firma in Taiwan hat, soweit ich weiß, damit nichts zu
tun. Eine interessante Frage wäre übrigend, ob A.Teves der Name des
Chipentwicklers ist oder eine Firma so geheißen hat. Das Netz sagt
allerdings hierzu nichts wirklich eindeutiges. Ist halt zu lange her.
Alles, was aus "Vor-Internet-Zeit" stammt, ist wahrscheinlich, wenn
überhaupt, nur auf Papier dokumentiert.

Autor: dds5 (Gast)
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A.Teves könnte auf den früheren Automobilteile Zulieferer Alfred Teves
hindeuten.
Mir ist leider nicht bekannt unter welchem Namen heute eventuell ein
Nachfolger am Markt ist.

Dieter

Autor: dds5 (Gast)
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sorry, vergessen:
es handelt sich somit offenbar um Bauteile, die kundenspezifisch für
Teves gefertigt wurden.
In Steuerungen für LKW Luftfederungen z.B. sind ICs mit dem Bosch
Symbol und dem Fimennamen WABCO.

Dieter

Autor: Jemand (Gast)
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Also ich bin mir nicht sicher ob es wirklich das cermate-logo ist, wenn
nicht siehts dem aber auf jeden Fall sehr ähnlich. Ich habs mal schnell
auf n Scanner gelegt.
Danke euch allen.

Achja für alle die ne gescheite Datenblattsuchmaschiene suchen:
http://www.datasheet4u.com/search.php
Absolut klasse das ding

Autor: Black Friday (Gast)
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Hallo "Jemand",
hast du eigentlich inzwischen etwas über die Chips herrausbekommen?
Ich habe jetzt auch welche in meiner Sortimentstüte gefunden.
Siehe hier:
http://www.mikrocontroller.net/forum/read-1-269833.html#new

Autor: Jemand (Gast)
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Hallo,
ich konnte leider keine weitern Informationen über diese Chips finden.

Allgemein findet man fast keine Datenblätter zu den ICs aus der
PollinTüte.
=> Also: Finger davon lassen, wahrscheinlich wandert nämlich sowieso
mehr als die Hälfte davon in die Tonne.

Jemand

Autor: freubie (Gast)
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Hallo!
Suche Vergleichstyp für russisches IC  K500 IE 137 .
MfG
freubie

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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freubie wrote:

> Suche Vergleichstyp für russisches IC  K500 IE 137 .

Und dafür musst du unbedingt einen x Jahre alten Thread kapern, statt
einen neuen anzufangen?  kopfschüttel 

Laut:

http://www.qrz.ru/reference/kozak/adv/advh30.shtml

sollte der MC10137 als Vergleichstyp taugen.  Als Beschreibung steht
dort, dass es sich um einen 4-stufigen Dezimalzähler handelt.

Wenn du die kyrillische Bezeichnung von der Webseite nach
http://www.google.ru/ kopierst, findest du offenbar noch massenhaft
Leute, die sowas dort verhökern.  Keine Ahnung, ob und zu welchen
Konditionen da jemand was in die BRD liefern möchte, aber vorstellen
kann ich es mir.

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Der K500IE137 ist das Äquvivalent vom MC10137 vom Onkel Motorola.

Das ist ein richtiges "Goldstück". Da kannst Du schnelle Teiler 
aufbauen.

MfG Paul

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