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Forum: Offtopic Bundestagswahl


Autor: Lenz (Gast)
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Diese wahl ist so wichtig wie noch nie,denn es geht um zwei richtungen.
sozialabbau oder erhalten.
Wer schwarz - gelb wählt ist für abbau und reich und arm.
Wer rot - grün wählt ist für erhalten und gleichheit.
Wer die links,pds Partei wählt ist für protest und frischen Wind.
Fr. Merkel als Kanzlerin, das geht nicht, das past nicht in die zeit
und in der Außenpolitik für uns nur ein nachteil, und glaubhaft ist sie
auch nicht so ganz, die CDU/CSU sowieso nicht, außerdem lebt diese
Partei noch mit einer Lüge, die wir heute noch bezahlen, wie war das
denn doch noch mit dem Solibeitrag 5 - 7 (9) Jahre, dann weg. Und wo
geht der meiste teil wirklich heute noch hin, für Schuldentilgung,
dunkle Kanäle und das wenigste noch für die eigentliche sache.
Dann bleibe ich doch lieber bei der alten Bundesregierung, der weg von
der SPD/Grüne ist der richtige, nur werden zuviele fehler gemacht. Aber
durch Fehler kann man ja lernen.
Und ganz langsam wird es in Deutschland ja wieder besser, wie  gestern
und heute in den Medien zu sehen ist, durch Experten und auch das
Ausland sagen, in Wirtschaft Bildung usw.. Außerdem muß man der SPD
auch mal zur gute halten, das sie auch ein wenig pech mit der
Weltwirtschaft gehabt hat. Ich bin davon überzeugt das es uns mit der
CDU in der Zeit, noch schlechter (er)gegangen währe. Und schaut man
sich mal die Themen, Gesetz usw. an, die von der CDU blockiert worden
sind im Bundesrat, dann frag ich mich wer soll der CDU noch glauben,
wenn sie diese selber dann durch setzen wollen.
Erstmal muß die Politik wieder glaubhafter werden, frei von Wirtschafts
und Gewerkschaftsinteressen und mehr Bürgernah. Außerdem sollte nicht
die Macht an erster stelle stehen, sondern das wohl, soziale gleichheit
und die freiheit jedem Bürger in Deutschland.
Außerdem sollten die Politiker mal zum ursprung zurück kommen,
Politiker sind für den Bürger da, und nicht der Bürger für Politiker.

Autor: Unknown (Gast)
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> Politiker sind für den Bürger da, und nicht der Bürger für Politiker.

Richtig erkannt, deshalb kommt für mich nur NPD in Frage!

Autor: Marillion (Gast)
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>Wer rot - grün wählt ist für erhalten und gleichheit.

Welche Gleichheit meinst Du? Gleich arm oder gleich reich?
Wen's nach der Wahl das letztere gäbe würde ich seit über 10 Jahren
mal wieder wählen gehen.


Aber so wie ich das deutsche Wahlvolk einschätze, will es lieber in
Kollektivität arm und bescheiden sein, als zuzulassen, das eine
Einkommenselite auch elitär sein darf.

Autor: Sven Johannes (Gast)
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Moin...

Angie als Kanzlerin... schauder... und dann noch Äh..Äh..Ähdmund als
Copilot/Superminister/Haustier? Nebenbei: wer soll den wirklich
glauben, das der Bayer nicht ganz oben mitmischen will?

Also wenn das Duo in der Welt rumreist muss man doch eigentlich ein
Entschuldigungsschreiben mitgeben.

Ich finde die aktuelle Regierung ja auch nicht 100%ig glaubwürdig, aber
sie haben wenigstens mal unpopuläre Themen angepackt. Wer hat den den
Karren VORHER 16 Jahre in den Dreck geschoben und beruft sich jetzt in
irgendwelchen Affären vor Gericht auf sein "Ehrenwort"?
"Die Einheit kostet nichts"?... ich lach mich kaputt.

--
 Sven Johannes

Autor: D. H. (slyd)
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> Wer die links,pds Partei wählt ist für protest und frischen Wind.

Aber total verpeilt, denn die versprechen nur, was sie eh nicht halten
können.
"frischen Wind" lol
Versprechen kann ich euch allen auch viel wenn der Tag lang ist...


Dann lieber seine Stimme einer der großen Parteien geben. Und hoffen
das es nicht doch zu ner großen Koalition kommt und alles noch
schlimmer wird...



Naja, nach der Wahl schlafen die Politiker sowieso erst mal zwei Monate
aus bevor die wieder anfangen zu "arbeiten" - der Wahlkampf war ja
schließlich ganz schön stressig ;)
Und dann schaun se mal wo man denn als nächstes Schulden mach..- äääh
abbauen kann... ;)

Autor: vornüber (Gast)
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@marillion
--Wen's nach der Wahl das letztere gäbe würde ich seit über 10 Jahren
--mal wieder wählen gehen.

bist du stolz drauf?
Wer nicht wählt zeigts "denen da oben" richtig, oder wie soll man
dieses Bekenntnis werten?

Autor: HariboHunter (Gast)
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"frischen Wind" .... Bei Lafontainie aus dem Popoloch, vieleicht.
Entschuldigt meine Ausdrucksweise. Aber das ist irgendwie auch nur
Scheiße, nur rot statt braun.

Autor: Marillion (Gast)
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@vornüber

Hier mein Bekenntniss als Nichtwähler:

Jahrzehnte habe ich CDU gewählt, soll heißen, ich habe meine Stimme zu
100% der CDU gegeben.

Auf Grund unseres korrupten Wahlgesetzes(Verhältnisswahl) konnte die
CDU bei gewonnenen Wahlen meist nur mit einem Ko-Partner regieren.
Dies hatte zur folge, das die CDU von meiner 100%-Stimme, 50% an den
Ko-Partner veruntreut hat.
Dies empfand ich immer als persönliche Beleidigung.

Seit 10 Jahren habe ich mich als Nichtwähler von dieser Art der
öffentlichen Beleidigung verabschiedet.

Ich würde erst dann wieder zur Wahl gehen wenn es, nach
angelsächsischen Vorbild, die Mehrheitswahl gibt.



Marillion

Autor: Asterix-007 (Gast)
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" Hoffe und wähle (uns) ..." sprach der Herr (G. Schröder), denn es
könnte schlimmer kommen!

Ich hoffte und wählte (Schrödi) ... und siehe da, es kamm schlimmer !

Nee, nee 7 Jahre Schauspielerei reicht!!!

Gebt ihm den Friedensnobelpreis und schickt ihn zu seinem Busenfreund
nach Moskau. Dort kann er noch ein paar Kinder adoptieren und nach
Sibirien weiterreisen.....

Ein Schelm wer Böses dabei denkt!!!

Ich bin zwar mit Schwarz-Gelb nicht glücklich, aber alle eigenständigen
und kreativen Menschen wissen, das es so nicht weitergehen kann.

Und das Experiment richtig Rot ist vor 16 Jahren, nach 40 Jahren,
gescheitert....

mfg

Asterix

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Mit einer CDU/FDP-Regierung wird vieles sehr viel schlechter, aber
NICHTS besser.

Es wird nicht mehr Arbeitsplätze geben.

Denn: Regierungen können keine Arbeitsplätze schaffen, es sei denn, im
öffentlichen Dienst. Das aber wird eine CDU/FDP-Regierung ebensowenig
machen, wie es auch die jetzige Regierung nicht machen wird.

Die Mär, daß Arbeitsplätze deshalb verloren gingen, weil die
Wettbewerbsbedingungen hier so schlecht wären, wird auch durch
permanentes Wiederkäuen nicht wahrer.

Auch durch eine vollständige Abschaffung des Kündigungsschutzes und
eine vollständige "Entlastung" der armen geknechteten Arbeitgeber von
Lohnnebenkosten wird hier kein einziger neuer Arbeitsplatz geschaffen.
Keiner.

Das Steuersystem wird nicht einfacher und auch nicht gerechter.
Möglicherweise wird der Spitzensteuersatz weiter gesenkt und die
Unternehmenssteuern werden weiter gesenkt oder gar vollkommen
abgeschafft.
Spekulationsgewinne werden aber nicht besteuert werden und
Steuerschlupflöcher für Leute mit einem Jahresbrutto jenseits der
100kEUR werden nicht abgeschafft werden.

Durch die Erhöhung der Mehrwertsteuer wird die eh' kaum noch
vorhandene Binnennachfrage weiter reduziert.

Ein Subventionsabbau findet nur insofern statt, als daß Subventionen
ins Bildungssystem abgebaut werden. Eine vollständige Liberalisierung,
äh, Privatisierung des Bildungssektors wird zur schon oft gewünschten
Elitenbildung führen. Die Eliten, die sich Bildung leisten können.
Für den unbedeutenden Rest wird ein Wahlziel der APPD umgesetzt: Die
totale Rückverdummung.

Menschenrechte wie Post- und Fernmeldegeheimnis werden vollständig
abgeschafft, um es den Ermittlungsbehörden "einfacher" zu machen.
Verdächtigen muss keine Tat mehr nachgewiesen werden, der Verdacht
allein genügt für eine Inhaftierung/Ausweisung/Bestrafung oder gar
einstweilige Erschießung nach Londoner Vorbild.

In Berlin (Charlottenburg-Wilmersdorf) kann man übrigens auch Merkel
wählen, ohne die CDU zu wählen. Toll!

Autor: Michael Wilhelm (Gast)
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Ja, aber Petra Merkel. Wenn man sich die Redeschlachten vor den Wahlen
anhört, kommt man nicht umhin, daß sich der Bundesschröder messen
lassen wollte an den Arbeitslosenzahlen (1998). War 4 Jahre später
schon kein Thema mehr.

MW

Autor: Rayden (Gast)
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Hehe wer gestern TV Total gesehen?
Das Thema zur Bundestagswahl?

Ich sage nur:
... Vertraut mir. Ich weiß was zu tun ist! ...

lol

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Unbestritten ist, daß die SPD viele Versprechen abgegeben und nicht
gehalten hat. D'accord.

Nur: Die CDU/FDP ist in der Beziehung keinen Deut besser. Sondern
schlimmer, wie nur zu oft schon bewiesen.

Warum also sollte man einen Verein wählen, bei dem man weiß, daß er
einen auch anlügt und noch hemmungsloser Sozialabbau betreibt,
energiewirtschaftlichen Totalwahnsinn betreibt und die Interessen der
Bevölkerung überhaupt nicht vertritt?

Ich find' die SPD auch nicht toll. Aber die Christkorrupten sind
schlimmer. Zwar muss sich Beckstein fast schon Mühe geben, um noch
übler zu sein als Schily, aber er schafft es immer wieder.
Naja, und die Kompetenz, die die CDU beim Geldsparen und Sanieren eines
Staatshaushaltes hat, die müssen wir nicht schon wieder kennenlernen.
Wir haben bereits genug Schulden.

Das spricht übrigens auch gegen eine große Koalition - wohin eine
CDU/SPD-Regierung führen kann, sollten Berliner nur zu gut wissen. Und
daß Diepgen sich traut, zur Bundestagswahl zu kandidieren, definiert
"Dreistigkeit" auf noch nie dagewesenem Niveau.

Nein, die CDU ist 'ne schöne Oppositions-Organisation. Soll sie auch
bleiben. Und die FDP darf von mir aus auch zur APO werden.

Autor: Michael Wilhelm (Gast)
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Nun, die SPD hat vor wenigen Wochen das Handtuch geworfen.

Faktisch ändert sich nichts nach der Wahl, wenn die jetzige Regierung
bestätigt wird. Das Mehrheitsverhältnis im Bundestag wird im Idealfall
so bleiben, der Bundesrat ist eh in fester CDU-Hand.

MW

Autor: Tobias Danz (Gast)
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ich frage mich immer, warum man die Merkel so sehr unterschätzt?
es werden sich viel noch wundern, weil kaum ein poltiker hat sich so
schnell in ein neues system einarbeiten müssen und so schnell gelernt
wie die Merkel. Das ist ihr größter vorteil ,sie kann schnell lernen
und hat webigstens ideen.
Schröder dagegen hat zwar die Probleme angefangen und hatte Auch ideen,
aber mittlerweile weiß er nicht mehr wie er die Probleme lösen soll.
 in allen Interviews macht er nichts anderes, als zu kritisieren und zu
sagen was er bisher "geschafft" hat, ich kenne kein eiziges Intercview
indem er mal gesagt hat wie es weitergehen soll und außerdem, wenn er
einen arsch in der hose hätte dann wäre er nach der Vertrauensfrage
zurückgetretten oder wrum hat er sie überhaupt gestellt?
SPD/GRüne hatten jetzt sieben Jahre Zeit, warum sollen es nicht mal
andere versuchen, die wenigstens ein Programm haben.
Ich wähle übrigens immer die Partei, bei der ich emofinde , die haben
das beste und glaubwürdigste Programm, ich lege mich weder auf Personen
noch auf Parteien fest

Autor: Unbekannter (Gast)
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Wer jetzt wieder Rot-Grün wählt, wählt dann effektiv für 11 Jahre
Rot-Grün. Damit käme Schröder gefährlich Nahe an 16 Jahre Kohl ran.

Ob das gut geht?

Und wenn der Schröder heute, nach 7 Jahren Regierungsarbeit als einzige
"Entschuldigung", warum Deutschland die rote Laterne in der EU hat,
immer noch die Kohl-Regierung und Weltwirtschaftssituation anführt,
dann kann ich nur noch lachen.

11.09.2001 und andere Ereignisse waren nicht auf Deutschland begrenzt,
doch andere EU-Länder sind damit klar gekommen.

Und was hat Schröder 98 gesagt? Er will sich nach vier Jahren an der
Arbeitslosenzahl messen lassen? Wollte er sie nicht halbieren? Und was
hatte er bis 2002 erreicht? Auch damals nur Ausreden warum es in den
vergangen vier Jahren nicht geklappt hat. Alle waren schuld, nur er
nicht...

Und heute? Heute verspricht er wieder das gleiche wie 1998 und 2002 und
wieder sind alle anderen Schuld dass nix geklappt hat.

1 Millionen mehr Arbeitslose in 7 Jahren Rot-Grün. Selbst wenn man die
veränderte Statistik herausrechnet sind das immer noch 700.000 mehr
Arbeitslose.

Und wie rechnet Schröder im Wahlkampf die Arbeitslosenzahlen schön?

Er betrachtet nur die Entwicklung der letzten Monate und stellt die
Frühlings/Sommerbelebung auf dem Arbeitsmarkt als "Wende" da.
Dabei nimmt die Arbeitslosenzahl schon seit rund 50 Jahren im
Frühjar/Sommer zu und im Herbst/Winter ab.

Und was ist mit den Staatsfinanzen? Seit wieviel Jahren überschreitet
die Rot-Grüne-Bundesregierung die Defizitkriterien der EU?

Was ist mit EU-Verordnung? Auf jede EU-Verordnung, die schon
anstrengend genug sind und teilweise unnötig wird anstatt nur das
Mindestmaß umzusetzen immer noch eine extra kompliziertes Sahnehäubchen
drauf gesetzt!

Was ist z.B. mit Elektronikschrottverordnung? Haben sich hier schon
alle Kleinunternehme die ab und zu ein paar elektronische Geräte
verkaufen registriert und die Registrationsgebühren abgedrückt?

Keine Frage: Rot-Grün war 1998 goldrichtig. Nach 16 Jahren Kohl musste
einfach der Wechsel her.

Aber heute, 7 Jahren später, sind wir in einer ähnlichen Situation. 7
Jahre Rot-Grün ist nun genug. Es muss wieder ein Wechsel her.

Ein Wechsel tut einer Demokratie immer gut. Man muss nicht immer 13
oder 16 Jahre damit warten. Auch nach 7 Jahren kann die
Führungsmanschaft ausgewechselt werden. Das hält fit.

Und nun noch ganz kurz zum "Sozialen":

Wir alle wollen einen Sozialstaat, wer will das nicht. Doch so ein
Staat muss finanziert werden.

Doch wie soll das gehen, wenn die Wirtschaft immer mehr den Bach
herunter geht? Woher sollen die Einnahmen des Staates kommen, wenn wir
fast Null-Wachstum haben?

Die Grundvorraussetzung für einen Sozialstaat ist Geld. Und Geld
gibt's nur, wenn der Laden flutscht. Unter Rot-Grün flutscht der Laden
nicht.

Rot-Grün hat die Großkonzerne massiv entlastet, dafür die
Mittelständler an die Wand gedrückt. Dabei weiß jedes Kind, das unsere
Gesellschaft vom Mittelstand getragen wird.

Daher: Wechsel jetzt!

Deutschland wird nicht im Chaos versinken, wenn wir nun mal wieder
Schwarz-Gelb wählen. Deutschland ist auch nicht in Chaos und Anarchie
zerfallen, als 1998 Rot-Grün an die Macht kam.

Aber nun ist einfach Zeit dafür, dass da Pendel wieder in die andere
Richtung ausschlägt.

Und der SED-Lafo ist nun wirklich keine Alternative. Mehr als absolut
unfinanzierbare und unhaltbare Versprechen äussern können die nicht.

Und noch eins: Deutschland existiert nicht in einem Vakuum. Wenn um uns
herum die Konkurenz größer wird und andere Länder auf technologischem
Niveau aufholen, können wir uns nicht einfach unter einem Kissen
verstecken und hoffen dass diese Gefahren für unser Land von alleine
wieder verschwinden.

Es gibt nur eine Möglichkeit: Wir müssen einfach besser werden als
andere Länder. Wir haben weder Gold, Erdöl noch sonstige Resource.
Unsere einzigen Resourcen sind Köpfe.

Und das bringt mich noch kurz zu P.I.S.A.

Welche Bundesländer waren im Länderverglecih an der Spitze? Welche
Regierungsfarben hatten diese Länder? Wie sieht die wirtschaftliche
Situation in diesen Ländern aus?

Autor: Tobias Danz (Gast)
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Ich stimme dir voll zu Unbekannter,

und außerdem meckern zwar alle über Stoiber, aber schaut man sich mal
an, daß Bayern schwarze Zahlen schreibt keine Neuverschuldung hat un
ähnliches, dann hat er bereits bewiesen, daß er wenigstens etwas kann
und ich bin nicht aus Bayern

Autor: Asterix-007 (Gast)
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GENAU !!!

Bildung, Gesundheit, Soziales, Umwelt kann ich mir nur bei einer
florierenden, stabil wachsenden Wirtschaft leisten PUNKT

Wenn genug Geld in der Kasse ist geht das vieles.

Also sind Maßnahmen gefragt, welche die Wirtschaft ankurbeln,
Investitionen und Bedingungen für die Wirtschaft, um diese anzulocken.

Leider haben die "Armen" (wenig Vermögenden) keine Kohle um zu
investieren. Ergo: muß ich die "Reichen" locken und denen sagen: "

...investiere bei uns und du zahlst weniger Steuern."

-Ich weiss, ist nicht ganz so banal aber die "Mechanik" arbeitet so.

Wenn z.B. Leute von der Finanzkraft eines Michael Schumacher, der
sicher gerne in D leben würde, hier die gleichen Steuern zahlen sollten
wie in der Schweiz, bin ich sicher würden einige hierher kommen.

Aber da kommt ja wieder der Rot/Grüne (oder auch gesamtdeutsche) Neid,
welcher diese Leute erst mal zur Kasse bittet.
Getreu nach den sozialistischen Prinzipien: " was Dein ist ist auch
Mein und was Mein ist geht Dich nix an!!"

Schaut euch mal die Steuerreform unter Ronny Reagan in den Staaten in
den 80ern an. Das wäre ein Lehrbeispiel zur Wiederbelebung der
Wirtschaft!

Und wenn die wieder läuft dann haben wir wieder Arbeitsplätze,
Binnenkonsum, Kinder und können Geld für soziales ausgeben!!

Autor: Beobachter (Gast)
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@Michael Wilhelm
Du hast recht, Schröder hatte sich damals zu dieser Aussage verstiegen.
Es sprach und spricht aber nichts dagegen sich so ein Ziel vorzunehmen.
Man stelle sich vor, ein Bundeskanzler würde sein Amt mit dem Satz
antreten:

"Liebe Mitbürger, an der Arbeitslosigkeit kann ich leider nichts
ändern. Das schafft sowieso niemand!"

Niemand will so einen Satz hören. Der gewitzte Politiker (wie Merkel)
hält sich lieber allgemein und spricht z.B. von "Chancen für
Deutschland". Übrigens, auch der VW-Personalvorstand Peter Hartz hatte
sich zu weit aus dem Fenster gelehnt und mal eben die Halbierung der
Arbeitslosigkeit verkündet.

Weil wir gerade bei den Unwahreiten sind, es gibt einen netten
Einspieler (kurze Filmsequenz; wird gerne bei Polit-Talks als Einstieg
verwendet) bei dem DIE GANZE RIEGE DER CDU/CSU/FDP SPITZENPOLITIKER
noch vor wenigen Monaten in die Kamera hinein mit ernster Miene
BETEUERTEN "Steuererhöhungen sind Gift für die Konjunktur - auf keinen
Fall jetzt Verbrauchssteuern erhöhen". Schon gut ein halbes Jahr
danach, nämlich heute, will keiner mehr etwas davon wissen. Wo ist denn
da die Glaubwürdigkeit?!

Schröder rechnet also die Arbeitslosenzahl schön? Aha! Im Anhang ist
die Entwicklung der Arbeitslosenzahl zu sehen. Bitte mal darauf achten,
welche Zahl wir zum Ende der Kohl Regierung 1998 hatten. 4,8 Mio waren
es! Und bereits diese Zahl war manipuliert, hatte doch die CDU kurz
zuvor noch mehrere hunderttausend ABM-Stellen mit ca. halbjährlicher
Dauer genehmigt, die nicht mehr in dieser Statistik auftauchten.

Es ist heuchlerisch von der CDU auf der einen Seite im
Vermittlungsausschuss des Bundestags für die Zusammenlegung zweier
Sozialsysteme zu stimmen, wissend, dass sich damit die
Arbeitslosenzahlen um die Zahl der ehemaligen Sozialhilfeempfänger
deutlich erhöhen wird. Und auf der anderen Seite mit den dann erhöhten
Erwerbslosenzahlen Stimmung gegen Rot-Grün zu schüren und damit die
Leute aufzuhetzen.

Bin mal gespannt, wie viel von den CDU-Versprechungen in NRW sich unter
Jürgen Rüttgers bewahrheiten. In Hessen war Koch auch mit massiven
Versprechungen im Bildungsbereich angetreten. Nichts davon ist bis
jetzt umgesetzt, der hessische Rundfunk brachte diese Woche einen
Bericht. Noch nie gab es mehr Unterrichtsausfall wie gerade derzeit
(siehe Bericht Leibnitz Gymnasium, Landeshauptstadt Wiesbaden).

Wachstum muss her, na klar! Wo aber kann es Wachstum geben? Die
Großunternehmen bauen größtenteils Arbeitsplätze ab (jüngste Beispiele
HP, VW und andere). Im Mittelstand und kleineren Firmen liegt die
Chance. Was aber macht die CDU für den Mittelstand, ausser dessen Namen
ab und zu zu benennen? Wenn selbst die den Unternehmern nahestehende
Frau Professor Ruth Köhler öffentlich eine Mittelstands freundlichere
Politik der Union anmahnt, spricht das doch Bände.

Der Handwerkspräsident Kentzler plädierte am 12.09.2005 öffentlich
dafür, die sog. Ein-Euro-Jobs abzuschaffen, da diese herkömmliche
Handwerksleistungen verdrängen und damit reguläre Arbeitsplätze
zerstören würden. Recht hat er. Das darf aber nicht dazu führen, dass
Handwerksleistungen so extrem teuer bleiben, wie sie heute sind. Wenn
wir schon osteuropäische Billigkonkurrenz ertragen müssen, dann dürfen
Handwerkskammern nicht weiter durch starre Regelungen deutsche
preiswerte Konkurrenz verhindern. Laut EU dürfen Handwerksleistungen
aus Osteuropa bei uns auch nur dann erbracht werden, wenn zuhause auch
ein entsprechendes Gewerbe geführt wird. Genau das ist bei sehr vielen
aber nicht der Fall. Sie bieten ihre Dumping-Handwerksleistung hier
schlicht illegal an.

Statt "Leistung muss sich wieder lohnen" sollten wie lieber fordern
"Handwerksleistungen müssen wieder bezahlbar werden" und zwar ohne
dass der Erbringer des Handwerks Chinesischen Lohn bekommt. Damit
könnte man auch mal wirklich etwas gegen die so hohe Schwarzarbeit
(angeblich > 300 Milliarden Euro pro Jahr) tun. Es kann nicht sein dass
bei einer Reparatur eines alten Röhrenfernsehers Bauteile für 25 Euro
ersetzt werden, die Gesamtrechnung dann aber 190 Euro beträgt.

Das bißchen drehen der CDU an den Lohnnebenkosten ändert da kaum etwas.
Befragte Mittelständler winken bereits reihenweise ab, wenn man sie nach
Einstellungen aufgrund etwas geringerer Lohnnebenkosten fragt. Das ist
nicht der große Wurf, der nötig wäre.

Den großen Unternehmen in Deutschland geht es so gut wie noch nie. Der
DAX hat die 5000er Marke erreicht, auf der IAA werden zweistellige
Unternehmensgewinne verkündet, der Export boomt wie schon lange nicht
mehr. Der Unterschied zu den 80er Jahren ist aber, dass diese
Unternehmensgewinne nicht mehr für zusätzliche Arbeitsplätze verwendet
werden. Im Gegenteil, große Unternehmen bauen trotz steigender Gewinne
Arbeitsplätze ab. Diese Unternehmen noch mehr durch Steuernachlass zu
entlasten, in der Hoffnung auf Personalaufstockung, ist ein
hoffnungsloses Unterfangen. Das genau hat Rot-Grün ja gemacht - keine
der Zusagen der Industrie mehr Jobs zu schaffen wurde eingehalten. Der
alte Norbert Blüm hat sich auch schon mal auf so eine Zusage
eingelassen - auf die Jobs wartet Blüm heute noch. Die
Arbeitgeberverbände wollten nur immer noch mehr und würde am liebsten
sogar die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall abschaffen. Das kann nicht
unser Weg sein.

Wie werden nicht umhin kommen einen Niedriglohnsektor einzuführen.
Niedriglohn - kein Dumpinglohn. Es muss ein Weg gefunden werden
Leistungen in die Legalität zurückzuholen, ohne bestehende
Arbeitsplätze zu gefährden. Das Kombilohnmodell der CDU ist eine
gigantische Subventionsmaschine und birgt die große Gefahr, reguläre
Arbeitsplätze umzuwandeln in Arbeitsplatz + staatliche Subvention
(schon vergessen, es ging doch allen um Subventionsabbau).

Wir müssen auch über einen Mindestlohn wie ihn die USA oder England hat
wenigstens mal nachdenken und menschenwürdige Arbeit definieren, ohne
dabei die Gewerkschafts-Mindesttarif-Forderungen zu erfüllen. Weg mit
den Denkblockaden. Übrigens, es gibt bereits geschützte Bereiche bei
uns, die einen Mindestlohn haben: z.B. RECHTSANWÄLTE HABEN EINEN
MINDESTLOHN. Dieser nennt sich bei uns Gebührenordnung. Mit welchem
Recht eigentlich wird dieser Kaste dieses Privileg zugestanden? Auch an
diese Pfründe der Anwaltskammern müssen wir endlich mal ran. Darüber
wird viel zu wenig geredet!

Und wir müssen viele Vorschriften abschaffen oder mindestens in Frage
stellen. Aber bitte nicht das Kind mit dem Bade ausschütten. Z.B.
Kontrolle in Gaststätten sind auch Vorschriften und vermutlich möchte
jeder auch künftig ohne Ekelfaktor beim Chinesen um die Ecke sein Essen
genießen. Man muss aber bestimmt nicht jeden kleinen Dreck regeln.

Neue Vorschriften z.B. nur noch mit Verfallsdatum (niederländisches
Modell). Genehmigungen automatisch, falls nicht innerhalb einer Frist
Einspruch erhoben wird. Statistisches Material kann auch statistisch
erhoben werden, es genügt die Stichprobe wie es ja auch bei
Wahlumfragen gemacht wird. Es ist auch nicht länger hinnehmbar, dass es
eine Altersdiskriminierung auf dem Arbeitsmarkt gibt. Es wird viel zu
wenig über die Unternehmen gesprochen, die auch gerade aus
betriebswirtschaftlichen Gründen Arbeitnehmer jenseits der 50
einstellen. Eine alternde Gesellschaft darf nicht so mit ihren
Ressourcen umgehen. Wenn Arbeitgeber zurecht das Renteneintrittsalter
raufsetzen wollen, müssen sie auch Menschen die älter als 50 sind
einstellen. Schluss mit der Altersdiskriminierung.

In anbetracht anhaltender steigender Energiekosten liegt unsere Chance
gerade in den erneuerbaren Energieen. Deutschland ist führend im
Bereich erneuerbarer Energieen. Die Solartechnik ist ein absoluter
Exportschlager. BIO-Diesel hat enormes Potenzial und könnte einmal ein
wichtiges Standbein deutscher Landwirte sein, statt sich mit
Milchquoten und co herumzuschlagen. Wenn sogar die Automobilindustrie
selbiges fordert, sollte das jeden konservativen Wähler aufhorchen
lassen. Auf diesem Bereich haben die Grünen große Verdienste. Das muss
unser Weg sein und nicht wieder zurück zur Atomwirtschaft und den
Kartellen der 4 großen Stromversorgern, die jegliche Konkurrenz mit
hohen Durchleitungskosten unterdrücken.

Merke: Strom wird erst dann billiger wenn es wirkliche Konkurenz auf
dem deutschen Strommarkt gibt. Oder glaubt jemand etwa daran, dass
Schwarz-Gelb die Stromsteuer senken wird? :)

Allein nur a' la Ronny Reagen, George Walker Bush oder Magret Thatcher
an "die Wirtschaft" zu denken ist viel zu wenig. Vermögenssteuern für
Reiche zu senken (Bush) dividiert die Gesellschaft auseinander. DIE
LASTEN MÜSSEN WENIGSTENS EINIGERMASSEN GERECHT AUF ALLEN SCHULTERN
VERTEILT WERDEN. Wie müssen Armut überwinden, mindestens aber
bekämpfen. Leistung muss sich lohnen auch ohne dass der "kleine Mann"
dafür die Zeche zu zahlen hat.

Ein Beobachter

Autor: Beobachter (Gast)
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Sorry, hab gerade die angesproche Grafik über die Entwicklung der
Arbeitslosenzahl vergessen.

Ein Beobachter

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Hier mal ein paar Zahlen:

1991  4.186
1992  5.087
1993  5.778
1994  5.828
1995  5.815
1996  6.086
1997  6.424
1998  6.220
1999  5.936
2000  5.384
2001  5.352
2002  5.725
2003  6.274
2004  6.294
2005  6.280 (Hochrechnung)

Summe (in Mio) aus offiziell gemeldeten und nicht gemeldeten
Arbeitslosen "Stille Reserve", Quelle "Institut für Arbeitsmarkt-
und Berufsforschung" laut Zeit Nr. 37 vom 8.9.2005, S. 29

Zitat (ebd.)

"Dabei hat sich die Zahl der Stellensuchenden in den vergangenen zwei
Jahren kaum verändert. Das zeigt sich, wenn man die sogenannte Stille
Reserve mitrechnet. Dazu gehören Menschen, die eine Stelle suchen, aber
nicht als arbeitslos registriert sind. Zählt man diese verdeckte zur
offen ausgewiesenen Arbeitslosigkeit hinzu, dann gibt es heute sogar
weniger Jobsuchende als 1997, im letzten vollen Amtsjahr der Regierung
Kohl."

Den Artikel (allerdings ohne die Graphik, aus der ich eingangs die
Zahlen extrahierte) gibt es hier:
http://www.zeit.de/2005/37/Arbeitsmarktbilanz?page=all


Das bestätigt die Beobachtungen des Beobachters.

Autor: buz11 (Gast)
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Wieso immer wieder das Märchen " wenns der Wirtschaft gut geht ,
gibt es mehr Arbeitsplätze " ?

Eher gilt : wenns der Wirtschaft gut geht ,gibt es mehr Wohlstand .
Nur , für wen ?

Die Firma , bei der ich beschäftigt bin , entlässt in D tausende
Mitarbeiter , weil sie in den letzten 15 Jahren im Ausland viele
Fabriken aufgekauft hat . Dort werden die Leute natürlich nicht
soo gut bezahlt . ( 2004 : Gewinn vor Steuer >500 Mio. Euro )

Das Timing ist für die jetzige Regierung ziemlich schlecht .
Während der Kohl-Regierung wurde dafür gesorgt , dass zur Zeit
in D viele arbeitslos werden . Bei großen (Industrie-)Firmen
dauert es Jahre bis die Standorte im Ausland
so richtig "rund" laufen . Nun braucht man uns nicht mehr .
Sogar die Entwicklung wir ausgelagert !

Autor: Michael Wilhelm (Gast)
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@ Beobachter,

ich wollte nur darauf hinaus, daß wir alle von allen Seiten belogen
werden. Das Privileg, Wahlversprechen zu brechen, haben nicht nur CDU,
CSU und FDP.

Die einzigen, die sich darüber keinen Kopf machen müssen, ist die
Linke, da es wohl nicht zu 51%, und damit zur Regierung, reichen wird.
Alle anderen Parteien haben ja eine Koalition mit ihnen abgelehnt.

Aber zu dem eingangs von mir erwähnten Thema."Ich möchte mich an den
Arbeitslosenzahlen messen lassen". Gedächnisprotokoll, daher nicht
wörtlich, aber inhaltlich genau das, was Bundesschröder 98 gesagt hat.

Inzwischen bin ich auch nicht mehr bereit, mir den ganzen Quatsch im
Fernseher anzuschauen, da spätestens nach 20 min. jede Runde zu
persönlichen Wortgefechten mutiert. Wie weiter oben schon beschrieben:
wir, die Bürger, sind ein notwendiges Übel.

Auch unverständlich, daß Dresden 14 Tage später, mit den aktuellen
Wahlergebnissen vor Augen, wählt. Ich halte das für gefährlich, habe
aber die Begründung noch nicht gehört.

MW

Autor: Maik Geßner (speedi)
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HI. Lenz,

Muß dir Recht geben. Will zwar Jetzt nicht als Nazi da Stehen, aber die
Ausländer klauen jeden Tag unsere Arbeitplätze.
ich sage ganz offen und erlich, wenn die hier leben wollen müßen die
sich unser Gesetzen Beugen ob es Ihnen Gelält oder Nicht!!! ich habe
nich gegen ausländer schließlich esse ich auch Internationale Küche,
welche die Asiaten und Türken nach Deutschland gebracht haben.
Meine Erliche Meinung: Solange die in der gastro abreiten dulde ich
Diese. Sollte aber Einer Meine Frau oder Main Kind dumm Anmachen ist
Polen offen.

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Ähem... hier geht es primär um Arbeitsplätze, nicht darum ob "ein Türke
dein Kind dumm anmacht". Diesen Übergang innerhalb von 2 Sätzen
hinzubekommen zeugt schon von ziemlich brauner Gesinnung.

Autor: Beobachter (Gast)
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@Michael Wilhelm

Was du sagst kann ich auf der einen Seite gut verstehen. Vielen Leuten
geht das politische Geplänkel der Parteien auf den Geist, sie wollen
deswegen nichts von diesen Auseinandersetzungen wissen und ziehen sich
in die Schmollecke zurück, mit Sätzen wie "es ist doch eh egal wen man
wählt - die sind doch alle gleich". Ich halte das aber für einen
Fehler.

Man muss mal folgendes verstehen: Vor allem die Parteien, die nur einen
Fingerbreit von der Macht unser Land zu regieren entfernt sind, wünschen
sich nichts lieber als einen Bürger, der alle 4 Jahre nur sein Kreuz bei
ihnen macht und ansonsten sich ruhig verhält und möglichst keine Fragen
stellt, nach dem Motto "wir entscheiden schon alles für dich, wir
wissen schon was für dich Bürger gut ist". Nichts ist den Parteien
unangenehmer als kritische Fragen zu ihren Vorhaben. Die gleichen
Parteien werden aber systematisch von den  unterschiedlichsten
Interessengruppen (Vereine, Verbände, Lobbyisten usw.) beackert, die
alle nur ihre ureigensten Interessen vertreten. Alle wollen sie ihre
Pfründe sichern, ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden,
wen es trifft und wer welchen Nachteil davon trägt.

Da sind die Apotheker, die es schaffen Mindestpreise dem
Gesundheitssystem abzupressen. Da ist die Pharma, die überteuerte
Medikamente den Krankenkassen in Rechnung stellt. Da ist das
Stromkartell der vier großen Anbieter, das uns stark überhöhte
Strompreise beschert. Das Ölkonzerne nutzen jede erdenkliche
Möglichkeit aus, die Benzinpreise künstlich hochzuhalten. Da sind die
Handwerkskammern, die lange Zeit jeden verklagt haben, der selbst
banale Leistungen ohne Meisterbrief erbringen wollte. Da gibt es eine
kommunale Müllmafia, die Bürger durch sündhaftteure Müllgebühren
abzockt. Diese Beispiele könnte man beliebig fortführen.

Die einzige Chance des sogenannten kleinen Mannes sich gegen diese
Willkür zur Wehr zu setzen ist ÖFFENTLICHKEIT herzustellen. Nur wenn
ein Mißstand öffentlich zur Diskussion kommt besteht die Chance eine
Änderung herbeizuführen. Wer kennt nicht den schönen Satz aus
Verbrauchersendungen:  "erst als wir uns eingeschaltet haben, war man
zu Zugeständnissen bereit".

Die Politiker hören durchaus auf ihre Bürger, nämlich dann, wenn
spürbarer Protest sich formiert. Die CDU hätte nicht Kirchhof vorerst
in die zweite Reihe zurückberufen, hätte es nicht derartig viel Protest
gegen die geplante Einheitssteuer gegeben (völlig vom Tisch ist sie
deswegen aber noch nicht). Das nicht der gleiche Aufschrei gegen die
Einheits-Gesundheits-Prämie alias Kopfpauschale der CDU erfolgt kann
ich mir nur mit mangelnder Aufklärung erklären. Mir fällt jedenfalls
auf, dass selbst einfachste politische Sachverhalte vielen nicht klar
oder völlig unbekannt sind. Politische Umfragen in Fußgängerzonen
bescheren mündigen Zuschauern jedesmal ein Gefühl zwischen Lachkrampf
und blankem Entsetzen.

Wie müssen unseren lieben Volksvertretern egal welcher Couleur auf die
Finger schauen, sonst werden wir zum Spielball mächtiger
Interessengruppen. Nicht "die Partei A ist besser als die Partei B"
ist das Thema und auch keine der Parteien ist immer nur schlecht.
Vielmehr ist die Frage nach den Inhalten von Interesse, also dem
konkreten Sachverhalt und den müssen wir und die Journalisten
öffentlich machen und es ist wichtig zu wissen, wer von wem gesteuert
wird. Wenn ein Politiker im Aufsichtsrat eines großen Energiekonzerns
sitzt und gleichzeitig vorgibt unser aller Interesse wahrzunehmen, dann
hat das zumindest ein "Geschmäckle". Man muß sich schon ein bißchen
mit den Themen und Personen beschäftigen, um auch einigermaßen
einschätzen zu können wie Glaubhaft die jeweilige Äußerung oder das
Vorhaben ist.

Der Streit um die Sache ist erstmal immer gut. Es liegt an den
Moderatoren zu verhindern, dass der jeweilige Politprofi dem Thema
ausweicht oder sich in allgemeinem Gesabbel ergeht. Ein guter Moderator
mit einer guten Sundung ist Frank Plasberg. Das genaue Gegenteil davon
ist Sabine Christiansen. Im Kampf um die öffentliche Meinung wird
täglich versucht die Massen zu manipulieren. Vor allem das Blatt mit
den vier großen Buchstaben hat seit langem systematisch Stimmung gegen
die Bundesregierung gemacht. Keine Zeitung muss sich parteipolitisch
strickt neutral verhalten. Das geht schon deswegen nicht, weil die
jeweiligen Autoren ja auch Wähler sind. Gute Blätter halten sich aber
einigermaßen im Zaun. Wenn der Chef eines großen deutschen
Nachrichtenmagazins, das immer nur Fakten, Fakten, Fakten bringt in
einer Talkrunde sagt, "Gysi wolle in Deutschland Kuba etablieren"
dann hat das mit Fakten nichts zu tun, sondern nur noch mit reiner
Stimmungsmache und Volksverdummung.

Ein Beobachter

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Dank an den Beobachter für seine Darlegung der Tatsachen.

Ich fürchte nur, daß Leute mit einem politisch-gesellschaftlichen
Überblick wie Maik nicht in der Lage sind, so lange Texte a) zu lesen
und b) zu verstehen oder gar c) dazu etwas sinnvolles beizutragen.

Und Leute wie Maik dürfen auch wählen.

Mal sehen, wie das am Sonntag ausgeht.

Autor: Dieter (Gast)
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"Ähem... hier geht es primär um Arbeitsplätze, nicht darum ob "ein
Türke
dein Kind dumm anmacht". Diesen Übergang innerhalb von 2 Sätzen
hinzubekommen zeugt schon von ziemlich brauner Gesinnung."

Von der Sorte sind doch einige hier im Forum aktiv.
Aktuell fällt mir da ein gewisser Jens Dinspel ein...

Autor: Marillion (Gast)
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>Vor allem das Blatt mit den vier großen Buchstaben hat seit langem
systematisch Stimmung gegen die Bundesregierung gemacht.

Beobachter, Du verwechselst da Ursache und Wirkung.

Es ist das Geschäftsprinzip der Bildzeitung immer die Stimmung des
Volkes aufzugreifen.
Wenn das Volk bei 11 Landtagswahlen hintereinander die SPD und Schröder
abwählt, dann kann das der Bildredaktion nicht egal sein, dann muß sie
gegen die SPD polemisieren.
Das gleiche Prinzip hat BILD auch schon beim 'Umfaller' Kohl
praktiziert.

Ein objektiver Beobachter:   Marillion

Autor: Michael Wilhelm (Gast)
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@ Beobachter,

nur die Diskusionen und Redeschlachten gehen mir auf den Keks.

Selbstverständlich ist Wählen mehr eine Pflicht als ein Recht.

Aber folgendes zu Öffentlichkeitsarbeit:

die BRD leistet sich einen Bundesrechnungshof und mehrere
Landesrechnungshöfe. Wenn, wie hier in Berlin passiert, der
Landesrechnungshof einen Missstand aufdeckt, sind viele Menschen
empört; aber es werden keine Konsequenzen gezogen!!!

Weiterhin müsste eigentlich allen klar sein, dass das primäre Ziel
eines Politikers die Machtergreifung (ich weis, das Wort ist negativ
besetzt, ich lass es trotzdem so stehen) ist. Wenn das dann geklappt
hat, ist die Machterhaltung die wichtigste Direktive.

Wir sind Mittel zum Zweck. Irgend ein (deutscher) Kaiser jüngerer
Vergangenheit hat mal gesagt: "Ich möchte der erste Diener meines
Staates sein." Ein bewundernswerter Anspruch an sein Pflichtgefühl.

Nächstes Beispiel: die BRD leistet sich sowohl auf Bundes- und
Landesebene statistische Ämter. Wie kann es sein, daß zu einem
Zeitpunkt X nicht genügend Kindergartenplätze oder Schulplätze zur
Verfügung stehen?

Die Leute haben bei der Grundschule eine Vorlaufzeit von 6 Jahren, bei
dem Kindergartenplatz 3 Jahre. Wie kann es zu solchen Versäumnissen
kommen, wenn alle Daten nur abgerufen und umgesetzt werden müssen?

Bei solch gravierenden Schwächen unserer Politik und Bürokratie kann
man doch schon schwermütig werden.

MW

Autor: Ithamar Garbe (antimon)
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Also ja nicht Grün wählen... sonst bekommen wir Elektroniker ein
Problem. Wenn wir uns um das Recycling der ganzen Spannungs-Abfälle
kümmern müssen, können wir uns gar nicht mehr um unsere normale Arbeit
kümmern...

löl war nur'n Scherz, den ich mir leider nicht verkneifen konnte. Und
das mit Grün war auch ned ernst gemeint, jeder soll das wählen was er
für richtig hält, denn "richtig" gibts eh nicht - man kann immer nur
das kleinere Übel wählen...

Autor: Manfred Glahe (Gast)
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Autor: Rufus T. Firefly (Rufus)
Datum: 15.09.2005 22:04

Dank an den Beobachter für seine Darlegung der Tatsachen.

Ich fürchte nur, daß Leute mit einem politisch-gesellschaftlichen
Überblick wie Maik nicht in der Lage sind, so lange Texte a) zu lesen
und b) zu verstehen oder gar c) dazu etwas sinnvolles beizutragen.

Und Leute wie Maik dürfen auch wählen.

Mal sehen, wie das am Sonntag ausgeht.
______________________________

Und auch so dünkelhafte Typen deiner Provenienz, leider!
Maik hat nur zum Arbeitsplatzproblem ein weiteres genannt und dabei
eine klare Stellung bezogen. Hier sofort mit brauner Gesinnung
zuzuschlagen zeugt nur von einem merkbefreitem Einfalltspinsel. Die
Lebenserfahrung zeigt mir außerdem, daß solche Charaktere leider unter
entsprechenden Systemen zu 150% tiger Mitläuferschaft neigen!

Die größten Kritiker der Elche waren früher selber welche!

MfG Manfred Glahe

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Vielleicht bin ich ja ein "merkbefreiter Einfaltspinsel", aber wenn
ich dieses älteste und primitivste aller Vorurteile höre ("Ausländer
nehmen unsere Arbeitsplätze weg und machen unsere Frauen und Kinder
dumm an"), dann weiß ich woher der Wind weht.

Autor: Manfred Glahe (Gast)
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Dann frag doch einmal die 26000 Fleischerfacharbeiter die im letzten
Jahr ihren Arbeitsplatz an Billiglöhner aus Polen und Ungarn abgeben
mußten woher der Wind weht!

Dann frag doch mal die junge Dame, die von einem Moslem vor die Ubahn
geschubst wurde usw.!

Maik hat vernünftiger Weise eben nicht den ewig Gestrigen raushängen
lassen!

MfG Manfred Glahe

Autor: Marillion (Gast)
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Jedes Vorurteil ist auch immer ein Urteil auf Grund von Erfahrungen.

Die Frage ist wohl, soll man Vorurteile ignorieren oder sich mal
überlegen wie diese Urteile zustande kommen.

Beim obigen Vorurteil kann man leider nicht sagen woher der Wind weht.
Er könnte von Rechts-, oder aber auch von Linksaussen kommen.

Autor: Manfred Glahe (Gast)
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26000 arbeitslose Fleischereifacharbeiter sind kein Vorurteil, sondern
bittere Realität! Sie sind auf Grund, von Rotgrün hereingeholten
ausländischen Billiglöhnern arbeitlos geworden und nicht aus
Vorurteilen heraus! Geht solch einfacher Zusammenhang nicht in einen
Elektronikerkopf?

Autor: Marillion (Gast)
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Sorry, sorry Manfred Glahe,

mein Statement war als Antwort auf Andreas Schwarz gedacht.

Mit Deinen Meinung bin ich ganz einverstanden.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Ach Manfred, Du hast aber noch nicht verstanden, daß es Zusammenhänge
gibt.

Daß die von Dir erwähnten Fleischereifacharbeiter durch Billiglöhner
ersetzt wurden, ist zutreffend.
Vollkommener Schwachsinn aber ist es, das den Billiglöhnern selbst
vorzuwerfen. Die sind ebensowenig Gutmenschen wie ich und (vermutlich)
Du auch nicht, sondern sehen sich nach für sie sinnvollen ökonomischen
Möglichkeiten um. Wenn Dir die Möglichkeit geboten würde, für ein
Vielfaches Deines jetzigen Einkommens in irgendeinem anderen Land zu
arbeiten, würdest Du -wahscheinlich- diese Möglichkeit auch nutzen.
Warum aber war es möglich, daß Fleischereifacharbeiter durch
Billiglöhner ersetzt werden konnten?
Weil a) die gesetzlichen Rahmenbedingungen auf EU-Ebene von
$Interessenverband geschaffen wurden, b) $Interessenverband in
Deutschland dafür gesorgt hat, daß nichts gegen die betreffenden
Rahmenbedingungen unternommen wurde und c) die Betreiber der
Fleischereifachbetriebe die Möglichkeit der Gewinnmaximierung nutzten,
die sich durch das Einstellen von Billiglöhnern boten.

Wer nimmt denn da wem die Arbeit weg?

   "Will zwar Jetzt nicht als Nazi da Stehen, aber
   die Ausländer klauen jeden Tag unsere Arbeitplätze."
   ich sage ganz offen und erlich, wenn die hier leben
   wollen müßen die sich unser Gesetzen Beugen ob es
   Ihnen Gelält oder Nicht!!!"

Maik hat damit nur dumpfbraunes Geröchel von sich gegeben, und und hat
sich so als nichtdenkender Organismus geoutet.
Haben ihm die bösen Ausländer auch den Platz in der Schule weggenommen,
auf dem ihm die Fähigkeit, Sachverhalte zu verstehen vermittelt hätte
werden sollen?

Und die "Aussagen" von Manfred à la

  "Dann frag doch mal die junge Dame, die von einem Moslem
  vor die Ubahn geschubst wurde usw.!"

sind auch keinen Deut reflektierter.

   "Dann frag doch mal die diversen Ausländer, die hier
   arbeiten, Steuern zahlen etc. die von grölenden
   braunen Horden wahlweise beschimpft/verprügelt/ermordet
   werden ..."

Und wenn es sich bei den Ausländern um Asylbewerber handeln sollte,
sollten zwei Aspekte klar sein:
- die sind nicht ohne Grund* hier.
- die nehmen niemandem Arbeit weg, weil sie hier gar nicht arbeiten
dürfen

Ja, denken, schwere Angelegenheit ...


*) Wozu mag es wohl die Funktion des politischen Asyls geben? Und warum
sollte gerade Deutschland so etwas gewähren?

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Nachtrag:
Manfred, Du hast es immerhin geschafft, das Wort Zusammenhang zu
erwähnen; Respekt.
Aber verstanden hast Du es nicht.

Nein, unsere Bundesregierung hat nicht im Alleingang Billiglöhner ins
Land geholt.
Das zu behaupten ist ähnlich schwachsinnig wie Trittin die vermurkste
Dosenpfandregelung vorzuwerfen.

Autor: Yeah (Gast)
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> ähnlich schwachsinnig wie Trittin die vermurkste
> Dosenpfandregelung vorzuwerfen

Ach, er hat das Gesetz aber durchgebracht und wegen dem {xxx} schleppt
man jetzt Müll in der Gegend rum. Das das Dosenpfand schon viel früher
im Gespräch war, ist völlig irrelevant.

Für {xxx} darf jeder einsetzen, was er will.

Autor: Läubi (Gast)
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Tja schade nun kann man doch glatt nicht mehr einfach sein Zeug in den
Straßengraben pfeffern, weil man denkt 25cent haben oder nicht
haben...
Ich kaufe (mal abgesehen von sehr sehr seltenen Ausnahmen) seit Jahren
keine Dosen, weils schlichtwerg die reiste Verschwendung von energie
und recourcen ist, und durch die neue Regelung sind nun auch
Plastikeinwegflaschen zu Pfandflaschen geworden, das finde ich gut,
denn es kann nicht angehen das aus REINER FAULHEIT!! Wertvolle Recource
in der Umwelt/Im Müll landen.
Den jezt können die gesammelten Flaschen wenigstens noch sinnvoll und
kostengünstig dem Recycling zugeführt werden, und landen nicht
größtenteils in der Müllverbrennung.

Autor: Manfred Glahe (Gast)
Datum:

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Sorry, sorry Manfred Glahe,

mein Statement war als Antwort auf Andreas Schwarz gedacht.

Mit Deinen Meinung bin ich ganz einverstanden.
________________________-

Dann habe ich das wohl mißverstanden, tut mir leid. Gut , daß du das
auch so siehst. Man muß doch nicht erst selbst arbeitslos werden, auch
wenn es die Greenkart verursacht hätte, um diese Vorgehensweise unserer
politischen Elitäre zu verurteilen.

MfG Manfred Glahe

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Oh Yeah, Du hast offensichtlich auch nicht viel verstanden.

Autor: Yeah (Gast)
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Ist nur ganz toll für all die Leute, die in Urlaub fahren oder sonst wie
Verpflegung mitnehmen müssen. Die dürfen dann wochenlang Müll durch die
Gegend fahren. Im übrigen habe ich vor dieser beschissenen Regelung
ebenfalls Einwegflaschen gekauft und nach Entleerung der
Wiederverwertung zugeführt. Nichts anderes wird heute auch gemacht. Die
ganze Regelung hat doch nur eins gebracht, nämlich erheblichen
Umsatzrückgang bei der Getränkeindustrie. Es ist einfach nur
lächerlich, denn dieses Gesetz ist völlig inkosequent. Erst nur
kohlensäurehaltige Getränke, dann auch welche ohne Kohlensäure.
Tetrapaks sind noch immer ohne Pfand, ebenso Gurkengläser etc.. Und was
ist mit der einheitlichen Rückgabe? Das alles ist im Prinzip erkannt
aber nicht zu ende gedacht. Typisch Politik...

> Den jezt können die gesammelten Flaschen wenigstens noch sinnvoll
> und kostengünstig dem Recycling zugeführt werden, und landen nicht
> größtenteils in der Müllverbrennung.

Na dann stell dich mal morgens um halbsechs vor den Aldi und schau mal,
wer den Müll abholt. Achte auch besonders darauf, was alles abgeholt
wird: normaler Verpackungsmüll, Bioabfall (nicht verkaufter Salat etc.)
und eben auch die Einwegflaschen. Alles landet in einem einzigen
Müllwagen und glaubst du etwa, daß das später noch getrennt wird? Ich
nicht...

Autor: Yeah (Gast)
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@ Rufus

Statt hochtrabend zu schwallen, kannst es mir ja erklären.

Autor: Manfred Glahe (Gast)
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"Dann frag doch mal die diversen Ausländer, die hier
   arbeiten, Steuern zahlen etc. die von grölenden
   braunen Horden wahlweise beschimpft/verprügelt/ermordet
   werden ..."
___________

Meinst Du die vielen ausländischen Drogendaeler, die ihr Geschäft hier
vor Bahnhöfen betreiben? Zahlen die Steuern? Meinst du die
ausländischen Buden- und Restaurantbesitzer, die die Finanzämter
betrügen und von deutschen Richtern einen Bonus bekommen weil sie aus
einem anderen, archaischen Kulturkreis stammen. Meinst Du die
türkischen Reiseunternehmer, die mit ihren kaputten Todesgleitern ihre
deutsche Kuindschaft vom Himmel holen? Auch die nehmen übrigens einem
möglichen deutschen Unternehmer die Chance auf eine Selbständigkeit mit
einem Reiseunternehmen.
Was meinst du Klugscheißer eigentlich?
____________________________

Und wenn es sich bei den Ausländern um Asylbewerber handeln sollte,
sollten zwei Aspekte klar sein:
- die sind nicht ohne Grund* hier.

Sicher nicht Du Oberschlaumeier, die überwiegende Mehrheit von denen
sind Wirtschaftsflüchtlinge.

- die nehmen niemandem Arbeit weg, weil sie hier gar nicht arbeiten
dürfen

Mein Gott bist Du dumm! Da sie von unseren Arbeitern miternährt werden
müssen belasten sie natürlich unser Sozialsytem welches fast
auschließlich von Lohnempfängern gestützt wird.

Ja, denken, schwere Angelegenheit ...

Für dich allemal, wie du uns hier eindrucksvoll gezeigt hast!
________________________________

*) Wozu mag es wohl die Funktion des politischen Asyls geben?
________________________________

Um Wirtschaftsflüchtlinge, wie du uns hier weismachen wolltest,
durchzufüttern?
________________________________

 Und warum
sollte gerade Deutschland so etwas gewähren?
_________________________________

Die Antwort würdest Du, da du den Unterschied zwischen Asyl und
Wirtschaftsflüchtling eh nich gerafft hast, sowieso nicht kapieren!

MfG Manfred Glahe

Autor: Unbekannter (Gast)
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Ich sehe meine Beobachtungen bezüglich der braunen Soße bestätigt:

Denen geht der Arsch auf Grundeis weil in dieser Bundestagswahl wohl
ziemlich viele Protest-Wähler zum SED-Lafo und Konsorten greifen
werden.

Man muss dabei immer daran denken: Das bedeutet für die braune Brühe
auch ein erheblicher finanzieller Schaden, darum kriechen die momentan
aus allen Löchern.

Autor: XXXXXXX (Gast)
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@Rufus

Lass sie doch mit ihrem beschränkten Geist weiter dahinsiechen.

Die wirtschaftliche Lage speziell die der Fleischerindustrie ist NICHT
das Problem dass die Ausländer böse Untermenschen sind.

Das Problem liegt doch an unserer Regierung, welche den Gastarbeitern
dies erlauben.

Die ausländischen Gastarbeiter ergreifen nur die Chancen, welche sich
ihnen bieten.

Und was hat die Oma damit zu tun (mit den Arbeitsplätzen) die von einem
Moslem vor die Ubahn geworfen wurden.

Ihr habt die Omas und Opas vergessen die von deutschen Vollidioten vor
den Bus geworfen werden. Die von Deutschen ausgeraubt werden.

Idioten und Menschen die sich nicht an die sozialen Umgangsformen
(nicht töten, nicht betrügen, nicht stehlen) gibt es bei den Deutschen,
bei den Türken bei den blauen lilanen rosanen gelben orangen oder was
auch immer.

Ende, ich bin fertig

Autor: Patrick (Gast)
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Hallo zusammen,

was ich hier lesen muß treibt mir das Nackenfell hoch. Es ist zu viel,
um auf alles einzeln einzugehen. Deshalb picke ich mir mal diesen Satz
heraus:
        "Dann frag doch mal die junge Dame, die von einem Moslem
         vor die Ubah geschubst wurde usw.!"

Ein gutes Beispiel für "Dialektik für Anfänger". Habt ihr schon mal
gelesen "Frau von Christ vor die U-Bahn gestossen"? Oder "Deutscher
beginn Rachemord"? Wohl kaum! Das wirkt auf der Schlagzeile der
Bildzeitung ja auch eher langweilig. Aber wenn es schon zur
Stimmungsmache benutzen, müsste es dann nicht auch die primitiven
Lösungsansätze mit einbezogen werden? Habt ihr schon mal überlegt
wieviele Christen oder Atheisten in Deutschland Morde begehen? Sollten
wir sie dann nicht besser alle ausweisen um unser Land sicherer zu
machen?

Autor: pebisoft (Gast)
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1991  4.186
1992  5.087
1993  5.778
1994  5.828
1995  5.815
1996  6.086
1997  6.424
1998  6.220
1999  5.936
2000  5.384
2001  5.352
2002  5.725
2003  6.274
2004  6.294
2005  6.280 (Hochrechnung)

erst waren es die gelben wochenendscheine(krankenmeldung).
wenn man zuviel geld bekommt, dann kommt man nicht auf den gedanken
arbeiten zu gehen.
wir haben nur tatsächlich 3800000 die nichts haben. die anderen werden
verwöhnt. ich arbeite als ehrenamtlicher (bin pensionär) in mehreren
stätten. habe noch nicht erlebt, das sich ein arbeitsloser angeboten
hat zu helfen. die frage war immer "was krieg ich". warum auch, denen
die das so machen geht zu gut.
die schlafen lieber länger.
mfg pebisoft

Autor: ..,- (Gast)
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> Sollten wir sie dann nicht besser alle ausweisen um unser Land
> sicherer zu machen?

Auf jeden Fall! Die kosten eh nur unser Geld und das Land ist
aufgebaut, wir brauchen die daher nicht mehr. Dadurch würden soviele
Arbeitsplätze entstehen!

Autor: Patrick (Gast)
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@..,-
Irgendwie habe ich das Gefühl, du hast meine Aussage nicht verstanden
;-)

Autor: Manfred Glahe (Gast)
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Ein gutes Beispiel für "Dialektik für Anfänger". Habt ihr schon mal
gelesen "Frau von Christ vor die U-Bahn gestossen"? Oder "Deutscher
beginn Rachemord"? Wohl kaum!
________________________________

Dann bist Du wohl Anfänger?
Auf deinen herausgpickten Satz stellst Du schon die richtigen Fragen,
allerdings in der falschen Erwartung eine dir genehme Antwort zu
bekommen.

Nein haben wir noch nicht gelesen, das eine Oma von einem christen vor
die Ubahn gestoßen Wurde. Wohl deshalb nicht, weil es so noch NIE
geschehen ist, gelle?

Hanben wir auch noch nicht gelesen, daß ein Deutscher einen Rachemord
beging weil seine Schwester wie eine Deutsche lebte! Weil auch das noch
nicht passiert ist?

Originalton Türke: *Ich habe sie umgebracht, weil meine Schwester die
Hure, wie eine Deutsche lebte.*
Ist Deine Schwester eine Hure?
Kapierst du eigentlich noch, was derzeit in unserer Gesellschaft vor
sich geht?

MfG Manfred Glahe

Autor: Patrick (Gast)
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Hallo Manfred,

deine Antwort ist angefüllt mit unzulässigen Umkehrschlüssen. Zur
Erklärung ein kleines Beispiel: Nur weil alle Neger Menschen sind, sind
noch nicht alle Menschen Neger. Kapiert was ein Umkehrschluß ist? Gut,
dann lies dir deinen text doch nochmal durch...

Wenn ich das richtig verstanden habe Lebst du in Deutschland... also
auf der Erde. Aber in welcher Galaxy?
Natürlich wird die Totschlagsversion "vor U-Bahn, Bus etc..." stoßen
nicht nur von Moslems benutzt. Zu schreiben "weil es so noch NIE
geschehen ist" weisst doch auf einen vollkommen Realitätsverlust hin.
Es kann dir in Deutschland passieren, dass du getötet wirst, weil du
auf den Gartenzwerg deines Nachbarn gepinkelt hast. Aber Rachemorde
gibt es ja bei uns nicht. Hallo? ist noch jemand zu Hause??

Die Bösen sind immer die anderen und meine Werte sind die Besten.

Wie war das noch gleich mit der NPD Demonstartion in Berlin die nicht
durchgeführt werden konnte, weil der Organisator nicht genug Ordner
stellen konnte? Nunja, Ordner konnten sie schon stellen, aber es muß
eine gewisse Quote von "nicht vorbestraften" Ordnern dabei sein. Es
gibt also auch in dieser erlesenen Gesellschaft personen, die
nachhaltig mit dem gesetz in Konflikt geraten sind.

Versteh mich nicht falsch; ich probiere nicht dich zu überzeugen. Das
Ziel wäre viel zu hoch gesteckt. Ich möchte nur so elementaren
Schwachsinn nicht unkommentiert stehenlassen

Autor: Hubert (Gast)
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Cool, jetzt gehts hier los!

Autor: Patrick (Gast)
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Weisst du Hubert, eigentlich bin ich ein ruhiger, friedliebender Typ.
Aber es gibt Dinge, bei denen platzt mir der Schuh

Autor: Manfred Glahe (Gast)
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Hallo Patrick,
________________

Natürlich wird die Totschlagsversion "vor U-Bahn, Bus etc..." stoßen
nicht nur von Moslems benutzt. Zu schreiben "weil es so noch NIE
geschehen ist" weisst doch auf einen vollkommen Realitätsverlust hin.
________________

Also bitte Patrick, wir sind hier ja immer noch in einem
Elektronikforum, da sollte eine gewisse Genauigkeit in der Wiedegabe
des Textes schon gegeben sein.

Zeig mir also eine seriöse Quelle, in der steht, daß ein Deutscher eine
junge Dame vor die Ubahn gestoßen hat! Bis dahin ist Deine Schreibe hier
allerdings nur Blasfasel!
Von dieser speziellen Form der Gewalt auf den Allgemeinplatz Totschlag
zu wechseln ist wohl ein wirklicher Realitätsverlust von dir!
________________

Es kann dir in Deutschland passieren, dass du getötet wirst, weil du
auf den Gartenzwerg deines Nachbarn gepinkelt hast. Aber Rachemorde
gibt es ja bei uns nicht. Hallo? ist noch jemand zu Hause??
_________________

Auch hier wieder an meiner Aussage vorbei! Mag sein, daß Du in Deinem
Umfeld mit solch verschmierter Logik durchkommst, bei mir jedenfalls
nicht. Es ging hier um eine ganz spezielle Art der Rachemorde die Du
hier mit voller Absicht unterschlägst, weil es sie in Deutschland ohne
die Türken usw. garnicht gäbe. Das ist echt hinterfozig/verlogen und
zeigt welch Geistes Kind Du bist. Typen Deiner Provenienz agieren immer
im Mainstream, auch im diktatorischen, sie können wohl nicht anders. Und
um dort akzeptiert zu werden mutieren sie urplötzlich zu 150%tigen. Das
war bei den Nazis so, nachher bei den DDR Sozialisten und anschließend
wieder in unserer sogenannten Demokratie. sie waren schon immer dafür,
auch wenn sie heute noch nicht wissen wofür eigentlich. Rückgratlose
Gesellen halt, die von niemanden ernst genommen werden, höchstens als
lästig empfunden werden.

MfG Manfrd Glahe

Autor: XXXXXXX (Gast)
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@Patrick

nicht nur dir

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Auf Manfreds "Argumente" einzugehen ist vollkommen sinnlos.

Offensichtlich ist die wissenschaftliche Einrichtung, bei der der zu
arbeiten scheint, ein "equal opportunity employer" nach dem Motto
"Vollidioten werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt
eingestellt"; mit Bildung oder auch nur Spuren davon ist Manfred
jedenfalls nie in Kontakt gekommen, auch wenn er deutlich korrekteres
Deutsch schreiben kann (lässt?) als Maik.

Autor: Maik Geßner (speedi)
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an Alle, die mich Kritisiren, habe genug ärger mit Polen gehabt wie im
folgenden beispiel beschrieben wird.:

ich war vor jahren mit meinen Vater, dem meister und dem Chef in DD
auf´m Bau (Gas, Wasser, Scheiße).
ich Sammle alles Werkzeug und die Gasbudle zusammen.
kaum war alles Raus, kam die Decke runter.

als das Noch nicht reichte lachten oben 10 Polen und Meinten "etwas
weiter nach links und er wäre Weg HäHäHä"

und da soll ich nicht so denken!!!

Autor: Patrick (Gast)
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Hi Manfred,

wir sind tatsächlich im Offtopic Bereich eines Elektronik-Forums. Und
was ändert das?

>Zeig mir also eine seriöse Quelle

Da du die erste Behauptung aufgestellt hast, lass ich dir den
Vortritt.

>Bis dahin ist Deine Schreibe hier allerdings nur Blasfasel!
dito

>Von dieser speziellen Form der Gewalt auf den Allgemeinplatz
>Totschlag zu wechseln ist wohl ein wirklicher Realitätsverlust von
>dir!
Falsch! es ist juristisch genau (und auf Genauigkeit bestehst du ja)

>Es ging hier um eine ganz spezielle Art der Rachemorde
Bei dir vielleicht, mir nicht. Wenn jemand aus primitiven Motiven
umgebracht wird, gibt es da ein "Falsch" und ein "Richtig"? Absolut
nicht!

>Das ist echt hinterfozig/verlogen und zeigt welch Geistes Kind Du
>bist. Typen Deiner Provenienz agieren immer im Mainstream, auch im
>diktatorischen, sie können wohl nicht anders. Und um dort
>akzeptiert zu werden mutieren sie urplötzlich zu 150%tigen. Das
>war bei den Nazis so, nachher bei den DDR Sozialisten und
>anschließend wieder in unserer sogenannten Demokratie.

Gleiches Recht für alle, oder? Dann sei doch bitte so präzise und
genau, wie du es von anderen verlangst.
Ich habe sicherheitshalber kurz Nachgeforscht: Einen Freiheitskämpfer
"Manfred Glahe" hat es nie gegeben. Beschimpf ich dich deshalb als
Drückeberger?
Ich habe kein Problem damit meine Meinung zu äussern und gegen Dinge
die mir gegen den Stricj gehen meine Stimme zu erheben (zum Beispiel in
diesem Moment)
Aber deine Abschlußäusserung passt in das Niveau der Blasen, die du von
dir gibst!

Autor: Hubert (Gast)
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Wow Rufus, du zeigst dich ja wieder mal von deiner schönsten
Müllerzeugerseite. Man könnte grade meinen, du bist der All-In-One
Wissenschaftler der Nation.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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"und da soll ich nicht so denken!!!"

Wenn Du überhaupt denken würdest, wäre Dir schon geholfen.

Autor: XXXXXXX (Gast)
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@MAIK

Was denkst du dir denn wenn sowas mit zwei Türken oder Polen passiert
und du beobachtest das?

Der Kommentar war nicht in Ordnung aber bist du denn da viel anders?

Vollidioten gibts ja bekanntlich überall egal welcher Nationalität er
nun angehören mag.

Dadurch dann die Polen pauschal zu verurteilen finde ich nicht in
Ordnung. Das ist nicht nur mein Empfinden, es sollten hier mehrere
Leute so denken, es tun ja auch ein paar.

Mein Nachbar ist beispielsweise Deutscher (ich auch). Der benimmt sich
wie der Letzte. Hat schon etliche Autos (fremder Leute) demoliert, hat
schon jemand mit dem Messer maltretiert, nur weil der ihn "blöd"
angeglotzt haben soll. Na ja, der ist jetzt mein Ex-Nachbar. War auch
ein riesengroßes ARS*****CH, aber deshalb ist ja auch nicht jeder
Deutsche so ein ARS*****CH. Klingt komisch, is aber so!

Bei manchen Leuten, wird aber auch dieses Beispiel nichts bewirken.

Autor: Daniel Braun (khani)
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So,

egal an was Ihr glaubt (Religionen, den gesunden Menschenverstand oder
Euch selbst), hier bekommt Ihr mal was über das Ihr nachdenken könnt:

"WIR, DIE VÖLKER DER VEREINTEN NATIONEN - FEST ENTSCHLOSSEN,

künftige Geschlechter vor der Geißel des Krieges zu bewahren, die
zweimal zu unseren Lebzeiten unsagbares Leid über die Menschheit
gebracht hat,

unseren Glauben an die Grundrechte des Menschen, an Würde und Wert der
menschlichen Persönlichkeit, an die Gleichberechtigung von Mann und
Frau sowie von allen Nationen, ob groß oder klein, erneut zu
bekräftigen,

Bedingungen zu schaffen, unter denen Gerechtigkeit und die Achtung vor
den Verpflichtungen aus Verträgen und anderen Quellen des Völkerrechts
gewahrt werden können,

den sozialen Fortschritt und einen besseren Lebensstandard in größerer
Freiheit zu fördern,

UND FÜR DIESE ZWECKE

Duldsamkeit zu üben und als gute Nachbarn in Frieden miteinander zu
leben,

unsere Kräfte zu vereinen, um den Weltfrieden und die internationale
Sicherheit zu wahren,

Grundsätze anzunehmen und Verfahren einzuführen, die gewährleisten, daß
Waffengewalt nur noch im gemeinsamen Interesse angewendet wird, und

internationale Einrichtungen in Anspruch zu nehmen, um den
wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt aller Völker zu fördern -

HABEN BESCHLOSSEN, IN UNSEREM BEMÜHEN UM DIE ERREICHUNG DIESER ZIELE
ZUSAMMENZUWIRKEN."

Vielleicht sollte man mal drüber nachdenken, dass man selbst in jedem
Land der Erde eine Minderheit bzw. ein Ausländer ist - nur eben nicht
auf dem kleinen beschissenen Flecken Erde, auf dem man zufällig geboren
ist, bzw. aus irgendwelchen Gründen einen Pass bekommen hat.

Alle die hier die tollen Reden schwingen - habt Ihr schon mal darüber
nachgedacht, wie Ihr in Eurem kleinen Umfeld die Welt ein kleines
bißchen besser machen könnt ?! Nein, habt Ihr nicht ! Ihr könnt nur den
Finger heben und auf andere zeigen.

"Wer von Euch ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein !"

Ich werde ihn nicht schmeißen. Ich kann mich nur wiederholen (habe das
einem anderen Thread schon mal anklingen lassen): Dieses Land wird
nicht und kann nicht von "der Politik" gerettet werden sondern einzig
und allein dadurch, dass die Menschen in diesem Land einmal versuchen
nicht Ihren eigenen Ranzen als Lebenszweck anzuschauen, sondern mal
versuchen Hand in Hand, etwas gemeinsam anzufassen. Das scheint im
Moment in der Politik und in der Bevölkerung nicht so wirklich klar zu
sein. Dazu muss es uns noch viel, viel schlechter gehen. Schade
eigentlich.

MfG, Daniel

Autor: Patrick (Gast)
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Hi Daniel,

gut gebrüllt Löwe!
Oder um es mit den Worten von Kennedy zu sagen: "Frage nicht, was dein
Land für dich tun kann, sondern was du für dein land tun kannst"

>Alle die hier die tollen Reden schwingen - habt Ihr schon mal >darüber
nachgedacht, wie Ihr in Eurem kleinen Umfeld die Welt ein >kleines
bißchen besser machen könnt
Jepp, nicht nur darüber nachgedacht, sondern auch danach gehandelt
(denn das ist es doch, was wirklich zählt)

Autor: Hubert (Gast)
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> wie Ihr in Eurem kleinen Umfeld die Welt ein >kleines
> bißchen besser machen könnt

Yep, nicht die CDU wählen!

Autor: HariboHunter (Gast)
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Ich habe es mir gerade ein kleines bisschen bequemer gemacht und meine
Bürostuhllehne nach hinten geklappt und einen Keks in den heissen
kaffee getaucht. Damit ist die Welt für mich schon wieder ein kleines
bisschen besser! ;-)

Autor: Hubert (Gast)
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Magst du das? Der Keks ist dann immer so wabblisch, schmeckt doch eklig;
wie schonmal gegessen. Na egal, Hauptsache du kotzt deinen Bildschirm
nicht voll :)

Letz fetz!

Autor: Hubert (Gast)
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Hey Leute, schlaft ihr alle? Der letzte Beitrag ist über 40 Minuten her.
Na jetzt aber los! Zeit ist Geld!

Autor: Läubi (Gast)
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Zeit ist relativ!

Autor: Hubert (Gast)
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Da wir uns allerdings alle im gleichen Inertialsystem befinden, spielt
die Relativität keine Rolle.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Da stellt sich die Frage: Wollen wir uns denn alle im gleichen
Inertialsystem befinden? Das klingt so nach "Wir sitzen alle im
gleichen Boot" ...

Autor: Hubert (Gast)
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Eigentlich stellt sich die Frage nicht, da keiner von uns in der Lage
ist, sich mit erträglichem Aufwand in ein anderes System zu begeben.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Naja, wünschen darf man sich auch unmögliches.

Autor: Manfred Glahe (Gast)
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Hallo Patrick,

Hi Manfred,

wir sind tatsächlich im Offtopic Bereich eines Elektronik-Forums. Und
was ändert das?
______

sag mal, willst du absichtlich Mißverstehen oder drücke ich mich so
unklar aus? Ich habe deutlich gemacht, daß sich Teilnehmer an einem
Elektronikforum in der Regel präzise an gemachte Aussagen halten und
eben NICHT rumeiern wie in anderen Foren üblich. Es ändert meine
Erwartungshaltung bezüglich der Substanz zu erwartender Beiträge. Ich
habe dieses Forum als eines mit hohem Niveau, was den Elektronikbereich
angeht seit langem schätzen gelernt. Warum das nicht mit den selben
Menschen auch, ausnahmsweise auch mal mit der aktuellen Wahl geht ist
mir sckleierhaft. Polemik und Demütigung von Anonymlöchern die sich
nicht einmal trauen ihren realen Namen unter den Mist zu setzen, den
sie hier abliefern. D

>Zeig mir also eine seriöse Quelle

Da du die erste Behauptung aufgestellt hast, lass ich dir den
Vortritt.

Na ja, das stand in vielen Zeirungen und lief über viele Sender, reicht
Dir das nicht?

>Bis dahin ist Deine Schreibe hier allerdings nur Blasfasel!
dito

Das ist nun aber kindisch, ich zitierte offene Quellen, Du hingegen
nichts!

>Von dieser speziellen Form der Gewalt auf den Allgemeinplatz
>Totschlag zu wechseln ist wohl ein wirklicher Realitätsverlust von
>dir!
Falsch! es ist juristisch genau (und auf Genauigkeit bestehst du ja)

Du verstehst offensichtlich immer noch nicht, es geht hier
ausschließlich um diese SPEZIELLE Gewalt, die es ohne diese Auslender
bestimmter Ethnie bei uns nicht gäbe. Davor die Augen verschließen oder
auf allgemeine Kriminalität ablenken wollen ist unredlich!

>Es ging hier um eine ganz spezielle Art der Rachemorde
Bei dir vielleicht, mir nicht.

Und du glaubst, du könntest so einfach das Thema wechseln wenn Dein
blatt nicht mehr zieht? Wie als bist Du eigentlich?

Wenn jemand aus primitiven Motiven
umgebracht wird, gibt es da ein "Falsch" und ein "Richtig"?
Absolut
nicht!

Dieses Prinzip gilt auch ohne Ausländer und ist deshalb für diese
spezielle Gewaltform irrelevant! Kannst Du kein Thema halten oder
fehlen Dir einfach vernünftige Argumente?

>Das ist echt hinterfozig/verlogen und zeigt welch Geistes Kind Du
>bist. Typen Deiner Provenienz agieren immer im Mainstream, auch im
>diktatorischen, sie können wohl nicht anders. Und um dort
>akzeptiert zu werden mutieren sie urplötzlich zu 150%tigen. Das
>war bei den Nazis so, nachher bei den DDR Sozialisten und
>anschließend wieder in unserer sogenannten Demokratie.

Gleiches Recht für alle, oder?

NEIN, selbstverständlich nicht! Was denkst Du Dir eigentlich dabei?
Glaubst du wirklich ein Ausländer hätte die gleichen Rechte in meiner
Familie zu beanspruchen wie meine Kinder oder meine Verwandten? Wenn du
diese Frage verneinst, dann solltest Du Dich fragen wieso du auf
breiterer Basis, also auf Bumndesebene, das plötzlich anders siehst.


> Dann sei doch bitte so präzise und
genau, wie du es von anderen verlangst.
Ich habe sicherheitshalber kurz Nachgeforscht: Einen Freiheitskämpfer
"Manfred Glahe" hat es nie gegeben. Beschimpf ich dich deshalb als
Drückeberger?

Was soll denn nun dieser Unsinn? Erstens ist es eine glatte
Übertreibung von _kurz nachgeforscht_ zu schreiben und zweitens
wurden seit 1947 in unserer Republik solche Tugenden nicht mehr nötig,
zum Glück. Wie kann man ein Drückeberger sein, wenn es nichts gab wovor
man sich hätte drücken können? Du solltest vielleicht etwas Dampf
ablassen bevor Du auf einen Beitrag antwortest, dann unterläuft Dir
möglicherweise solch Fauxpas nicht.

Ich habe kein Problem damit meine Meinung zu äussern und gegen Dinge
die mir gegen den Stricj gehen meine Stimme zu erheben (zum Beispiel
in
diesem Moment)

Das respektiere ich doch auch, ansonsten würde ich mich nicht mit Dir
derart auseinandersetzen. Ein Anonymloch kann ich dagegen nur verachten
und betrachte seine Schreibe als wertlos, genau wie er selbst auch, da
er sich ja selbst nicht traut da seinen Realnamen drunter zu setzen!

Aber deine Abschlußäusserung passt in das Niveau der Blasen, die du
von
dir gibst!

Hab mir das noch mal angesehen, ist starker Tobak, ja, aber nicht aus
der Luft gegriffen. Du bist ausgewichen und hast das Thema nicht
bedient. Solltest Du das aus den von mir angenommenen Gründen nicht
getan haben, wäre meine Reaktion sicher übertrieben gewesen. Da kann
ich Dich noch nicht genau einschätzen, schaun mir mal.

MfG Manfred Glahe

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Lerne mal korrektes Zitieren.
Das ist vielleicht weniger anspruchsvoll als Denken, wäre aber immerhin
ein erster Schritt in was-auch-immer für eine Richtung.

Autor: Hubert (Gast)
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@Manfred

Warum lässt du dich auf so einen Klugscheisser ein? Das ist doch völlig
sinnlos, verschwende nicht deine Zeit!

Autor: vornüber (Gast)
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Huiuiui,
der Manne ist mir nicht geheuer...
Gut, dass es auch noch Menschen mit eigenem Verstand (d.h. oberhalb
Bildzeitungsniveau) gibt, sonst wären wir bald wieder da, wo wir vor 60
Jahren aufgehört haben.

Aber das Wirtschaftswunder danach hatte schon was. Vielleicht ist es
das, was sich solche Leute wünschen?

Autor: Hubert (Gast)
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Zum Thema Bildzeitungsniveau: dies ist die am meist gelesene
Tageszeitung in Deutschland. Ich denke, deine Intelligenz reicht nicht
annähernd aus, um Millionen Menschen in Deutschland derart zu
verurteilen.

Autor: Daniel (Gast)
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@ Manfred Glahe
"Du verstehst offensichtlich immer noch nicht, es geht hier
ausschließlich um diese SPEZIELLE Gewalt, die es ohne diese Auslender
bestimmter Ethnie bei uns nicht gäbe. Davor die Augen verschließen
oder
auf allgemeine Kriminalität ablenken wollen ist unredlich!"

Es gab vor kurzem einen Fall, bei dem ein deutscher Einbrecher den
deutschen Hausbesitzer wegen einem Kasten Bier getötet hat.
Nach deiner Logik: "Lass uns das Bier verbieten, weil ohne das hätte
es den Mord nie gegeben!"

Die Beweggründe eines Mordes sind mir eigentlich relativ egal. Das
Schlimme ist das ein Mensch getötet wurde, egal ob Türke, Deutscher,
Kroate oder selbst so eine Spezies wie du.
Du hättest mit deinen primitiven Ansichten besser vor 60 Jahren gelebt
und wärst sicher einer der Ersten gewesen, die den Arm gehoben hätten.

"NEIN, selbstverständlich nicht! Was denkst Du Dir eigentlich dabei?
Glaubst du wirklich ein Ausländer hätte die gleichen Rechte in meiner
Familie zu beanspruchen wie meine Kinder oder meine Verwandten? Wenn
du
diese Frage verneinst, dann solltest Du Dich fragen wieso du auf
breiterer Basis, also auf Bumndesebene, das plötzlich anders siehst."

Was würde passieren, wenn deine Tochter morgen nach Hause kommt und
einen türkischen Freund hätte. Vielleicht würden sie ja irgendwann
heiraten.
Ich wette, wenn du leiden könntest, würdest du ihn früher oder später
in deine Familie aufnehmen.

Also hör auf so nen Mist zu reden und denk endlich mal nach.

MFG
Daniel

Autor: ... (Gast)
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[quote]
Das klingt so nach "Wir sitzen alle im
gleichen Boot" ...
[/quote]

da ist es aber wichtig, dass nicht alle auf der gleichen seite stehen !

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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So weit rechts außen, wie hier einige zu stehen scheinen, kann man in
einem Boot gar nicht stehen ...

Autor: pebisoft (Gast)
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statt zu schimpfen sollt ihr lieber arbeiten gehen für meine pension.
bin schon mit 54 in pension und kriege nur 75% als beamteter und kein
urlaubsgeld und nur 50% weihnachtsgeld, sauerei finde ich das...
mfg pebisoft

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

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Na also, doch noch jemand mit Humor.
Warum bist Du erst mit 54 in Pension gegangen? Hast die Kurve nicht
früher bekommen? Tsk, tsk, tsk.
Dabei ist das so einfach:
Erst in den Ruhestand gehen,
dann vergreisen.

Nicht die Reihenfolge ändern!

Warum sollte ich sonst bis -geschätzt- 75 arbeiten müssen, wenn nicht
irgendwelche alten Säcke davon profitieren könnten? Wozu sollte ich
effektiv über 35% Steuern zahlen, wenn das Geld gar für was sinnvolles
verwendet würde?
Eben.

Ich fordere den geistigen Vorruhestand aller kommenden Eliten. Am
besten schon im Kindergartenalter, da können die dann wenigstens nicht
viel Unfug anstellen, sowas wie 'ne Ausbildung haben wollen etc. -
sowas kost' ja auch nur unser Geld!








wer hier Spuren von Sarkasmus oder Ironie entdeckt, hat hier Spuren von
Sarkasmus oder Ironie entdeckt. Immerhin.

Autor: Beobachter (Gast)
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@Michael Wilhelm
Dein letzter Satz hätte von mir sein können :)
Gerade bei Thema Machterhalt bzw. an die Macht kommen (vom Politiker
gerne als "gestalten wollen" in sprachverschleiernder Absicht ins
Spiel gebracht) sieht man deutlicht, wie Attraktiv trotz großer
Probleme diese Spitzenämter doch sind. Deswegen soll mir mal niemand
was von Schicksalswahl oder so einen Humbug erzählen. Der Fortbestand
D-Lands wird am Sonntag jedenfalls nicht entschieden, viel mehr wird
entschieden welche Richtung künftig vorherschen wird. Wenn Schröder
noch mal gewinnen sollte bliebe jedenfalls paradoxer weise für viele
die Hoffnung bestehen mit Schwarz-Gelb wäre alles besser. Gewinnt aber
Merkel und am Arbeitsmarkt ändert sich wie unter Schröder nichts oder
zu wenig oder zu langsam, dann ist auch die letzte Hoffnung vieler
zerstört, dass die großen Volksparteien das Land erfolgreich führen
können. Und was soll dann kommen ...

@Marillion
Es gibt eine großen Unterschied zwischen polemisieren und einer
Hetzkampagne, nämlich die Art der Wortwahl. Das Blatt mit den vier
großen Buchstaben gehört definitiv zu den Meinungsmachern. Das liegt
zum einen an der Zielgruppe für die dieses Blatt primär schreibt. Zum
anderen liegt es an der Gestaltung der Schlagzeile, der Aufbereitung
des Inhalts usw. und vor allem an der hohen Auflage bedingt durch den
Preis. Es gibt ein paar sehr gute Dokumentationen, die die Marktmacht
bzw. den Einfluss dieser Zeitungen auf große Bevölkerungsteile schon
mal detailiert beleuchtet haben. Dass viele dieses Blatt auf die
Nachfrage, warum sie so einen Schund lesen würden, nur wegen "des
Sportteils" lesen, sagt auch schon einiges aus. Die Kampangne gegen
Lafontaine war derart offensichtlich, dass man schon ziemlich naiv sein
muss, zu glauben, dass der dort behauptete Inhalt wahr sei. So dumm wäre
Oskar Lafontaine nie gewesen von dieser Zeitung einen Privatjet für ein
Interview zu verlangen. In so eine Falle würde nur ein Volltrottel
hinein laufen und nicht ein gestandener Politprofi vom Schlage eines
Lafontaine. Leider kann dieses Blatt schreiben, was es will. Und wie
das mit den eingeklagten  Gegendarstellungen dann ist, ist ja
hinlänglich bekannt.

Das Problem der Billilöhner beschränkt sich leider nicht auf die
Schlachthöfe. Z.B. viele ausländische Fliesenleger dürften nach neuem
EU-Recht laut Entsenderichtlinie eigentlich nur dann ihren Beruf hier
ausüben (soweit mir bekannt), wenn sie in ihrem Heimatland ein
entsprechendes Gewerbe führen. Das geben sie beim Beantragen eines
Gewerbescheines anscheinend einfach an, um dann hier als angeblich
freie Handwerker zu arbeiten. In Wahrheit sind sie dann meist
kolonnenhaft als abhängig beschäftigte zu Dumpingpreisen beschäftigt
und genau das ist illegal und wird von den Zollbehörden verfolgt (so
sie davon Kenntnis erhalten und selbst genug Kräfte zur
Baustellenkontrolle haben). Das Problem dabei ist wohl nachzuweisen
(Kontrolle im Herkunftsland; kann dauern;  schwer überprüfbar), dass
die Angaben des Einzelnen falsch sind und er illegal arbeitet. Die
wirklichen Kriminellen sind aber nicht die armen Schweine, die ihre
Arbeitskraft für 3 oder 4 Euro die Stunde anbieten, sondern die
Auftraggeber die damit wissentlich um die Illegalität diese Leute
beschäftigen und damit den Reibach machen. An dieser Stelle hat dann
Bürokratieabbau nichts zu suchen - hier muss im Gegenteil mehr
Kontrolle und härtere Strafen für die Auftraggeber her.

Ein Beobachter

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Achja, in Bezug auf das täglich erscheinende Druckerzeugnis "mit den
vier Buchstaben" möchte ich auf www.bildblog.de verweisen. Das
dokumentiert sehr schön, mit welchen Mitteln dort Wahrheit ge- bzw.
verunstaltet wird.
Leuten mit einem gewissen gesellschaftlich-kulturellem
Langzeitgedächtnis (ist man damit bereits eine Randgruppe?) ist
vielleicht noch G. Wallraffs "Der Aufmacher" von 1977 ein Begriff.

Noch was:
Der in Berlin mit dem Axel-Springer-Hochhaus anwesende Verlag für
Wahrheit und Aufklärung muss jetzt damit leben, daß der an das
Verlagsgrundstück grenzende Teil der Kochstraße umbenannt wurde ... in
Rudi-Dutschke-Straße.
Rache des Bezirks für die 1996 durchgeführte Umbenennung eines Teils
der Lindenstraße in Axel-Springer-Straße?

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Ach, nochwas:
http://www.tagesspiegel.de/fototouren/tour/index.a...

(auch die anderen Bilder sind reizvoll)

Autor: Beobachter (Gast)
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@Rufus
Wallraff z.B. als Türke Ali im Stahlwerk (war glaube ich bei Thüssen) -
Ein Klassiker mit Unterhaltungswert und ernstem Hintergrund - großes
soziales Engagement. Hatte enorme mediale Aufmerksamkeit, später wurde
es dann still um Wallraff (hatte glaube mal in nachgewiesenermaßen ein
paar Abschnitte in seinem Buch von woanders abgekupfert, was ihm als
stellenweise unglaubwürdig erschienen lies - Kleckerkram, wenn man
bedenkt das heute vereinzelt sogar komplette Dissertationen abgekupfert
werden).

Die Bilder vom Tagesspiegel sind sehenswert (Angela mit schwarzen Augen
- direkt unheimlich. Musste sofort an "die Körperfresser kommen"
denken - gutes altes Werk seiner Zunft mit Donald Sutherland, Leonard
Nimoy und Jeff Goldblum. Vielleicht liegts auch nur daran, dass in dem
Film die Menschen ohne es zu merken unter Fremdeinfluss geraten und
dabei ihre Persönlichkeit verlieren und zu willenlosen Marionetten
mutieren. Hmm .. Angela .. die Wirtschaft .. Nein, das geht jetzt zu
weit :)).

Ein Beobachter

Autor: vornüber (Gast)
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@Helmut
Du hast recht, dass die Bildzeitung die meistgelesene Zeitung in D ist.
Das ändert leider nichts am Niveau. Traurig aber wahr.
Also freu Dich, dass Du "schlau" bist und ich "blöd" und lese
weiter die tollen Überschriften Deiner Bildzeitung und bilde Dir
weiterhin Deine "eigene" vorgekaute Meinung!!

Autor: Beobachter (Gast)
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Wer vorab wissen möchte, wer in seinem Wahlkreis überhaupt als
Direktkandidat zur Wahl steht, der schaue hier:
http://www.bundeswahlleiter.de/bundestagswahl2005/...

Und wer wissen möchte, wie das bei der letzten Bundestagswahl 2002 in
seinem Wahlkreis war, der kann hier kucken:
http://www.bundeswahlleiter.de/bundestagswahl2002/...

Eine Übersicht über die Parteien gibt es hier (weiß nicht, ob die auch
alle auf dem Wahlzettel erscheinen)
http://www.bundeswahlleiter.de/bundestagswahl2005/...

Worüber entscheidet die Erststimme?
Die einzelnen Parteien stellen in den jeweiligen Wahlkreisen sogenannte
 "Direktbewerber" auf (stehen auf dem Wahlzettel in der linken
Spalte). Als gewählt gilt derjenige, welcher die RELATIVE (einfache)
Mehrheit an Erststimmen IM WAHLKREIS erhält - Er oder Sie darf dann in
den Bundestag einziehen. Klappt das nicht (weil der andere blöde
Kandidat einem mal wieder die Mehrheit im Wahlkreis wegeschnappt hat),
so kann der Kandidat dennoch in den Bundestag einziehen, nämlich über
die sog. Landesliste seiner Partei, womit wir bei den Zweitstimmen
wären.

Worüber entscheidet die Zweitstimme?
Die (wichtigere) Zweitstimme entscheidet darüber, wie stark die
jeweilige Partei im Bundestag ist, d.h. wieviel der 598 Sitze die
jeweilige Partei erhält, vorausgesetzt sie schafft die sog. 5 Prozent
Hürde.

Zusätzlich gibt es noch einige Sonderfälle wie Überhangmandate. Ein
Überhangmandat tritt dann auf, wenn eine Partei mehr Direktmandate über
die Erststimme erhält als sie an Zweitstimmen bekommen hat.

Auch ohne die 5 Prozent zu schaffen kann man per Direktmandat über die
Erststimme in den Bundestag gelangen (war bei den beiden PDS
Abgeordneten Petra Pau und Gesine Lötsch 2002 der Fall). Übrigens, eine
"Fraktion" ist man erst, wenn man 5 Abgeordnete zusammen bekommt. Wär
doch mal was, FDP mit nur 4 Abgeordneten :). Guido und seine 3 Getreuen
dürften dann bei vielen Sitzungen bzw. Ausschüssen nicht mitmachen und
bekämen auch kein eigenes Büro (glaube ich). Gemein! :)

Gutes ankreuzen!
Ein Beobachter

Autor: Unbekannter (Gast)
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Und immer daran denken: Wahltag ist Zahltag!

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Wenn bei Dir das Betreten des Wahllokales nur gegen die Zahlung von Geld
möglich ist, solltest Du dich mal mit dem Bundeswahlleiter darüber
unterhalten.

Autor: Yeah (Gast)
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So, die Stimmen für die NPD sind abgegeben.

Autor: Maik Geßner (speedi)
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UND WIEDER 4 JAHRE MIST AM START!!! WARUM BIST ES DEN SO VIELE IDIS, WIE
AUF "ROT/SCHARZ" REINFALLEN. BEIM NÄCHSTEN MAL WANDERE ICH AUS. HAB
DIE SCHNAUZE VOLL VON ROT GRÜN SCHWARZ

Autor: Yeah (Gast)
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Ich verstehe das nicht. Die NPD wären die einzigen gewesen, die einen
Umbruch hätten erreichen können; natürlich nicht mit friedlichen
Mitteln aber die Zeit dafür ist eh vorbei. Naja, wenn das Volk es so
will! Keiner draut sich das zu wählen, was er wirklich denkt. Armes
Deutschland, ich sag nur: lieber ein Kampfschwein als ein korruptes
Schwein.

Autor: (geloescht) (Gast)
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(Dieser Beitrag wurde geloescht)

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Maik: In welches Land wanderst du aus? Was ist, wenn die Leute dort die
gleiche Einstellung zu Ausländern haben wie du?

Autor: vornüber (Gast)
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3 Punkte Andreas!

Autor: Hubert (Gast)
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> Was ist, wenn die Leute dort die gleiche Einstellung zu
> Ausländern haben wie du?

Nun, dies lässt sich im Vorfeld klären.

Autor: (geloescht) (Gast)
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(Dieser Beitrag wurde geloescht)

Autor: Jens (Gast)
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Neuseeland!

Autor: vornüber (Gast)
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oder ins Legoland

Autor: (geloescht) (Gast)
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(Dieser Beitrag wurde geloescht)

Autor: Unbekannter (Gast)
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Brasilien. Da sind sie wenigsten immer gut drauf und es gibt ständig
etwas zu feiern.

Grundstückspreise in Brasilien sind ein Witz, Häuserpreise auch. Wer
handwerklich einigermaßen geschickt ist, kauft sich dort für rund
20.000,- Euro ein Traumgrundstück mit Villa drauf, investiert nochmal
ca. 10.000,- in die Villa um sie auf Weststandard zu bringen, und gut
ist.

Nur mit dem Arbeiten und den Möglichkeiten Geld zu machen, sieht es
nicht so gut aus, weil die Bevölkerung (noch) sehr arm ist. Aber
Brasilien ist auf jeden Fall ein aufstrebendes Land. Da kann man
langfristig fast nur gewinnen.

Wenn die nur DSL im Dschungel hätten, wäre ich schon längst dort...

Autor: Thomas P. (Gast)
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Legoland ist auch zu teuer - dann lieber ins Playmobilland (ok -
funpark).

Passt doch die Wahl...
Wenn die beiden großen sich jetzt noch zusammen reissen und sich
darüber klar werden, dass sie gemeinsam im Boot sitzen (ganz nebenbei
die FDP links stehen bleibt) dann können die schon was gutes draus
machen....haben wir doch schon das letzte Jahr so gehabt...

Gruß

Autor: Unbekannter (Gast)
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Ich staune nicht schlecht, während ich ARD schaue...

Schröder hat doch Paranoia, oder etwa nicht? Oder hat er etwas
getrunken? Das ist ja der Hammer, was der ablässt!?!?

Autor: Thomas P. (Gast)
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Na - ich hab ihn heut gewählt, bin auch sonst sehr begeistert von ihm
und seiner Politik...
Aber ich glaube, der hat die Nase voll oder zutief ins Glas geschaut!
Da stimme ich Dir zu!

Autor: Unbekannter (Gast)
Datum:

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Für jemanden der Bundeskanzler war (so wie die Zahlen sind, wird er es
nicht mehr), finde ich das schon der Hammer, wie der sich aufgeführt
hat.

Mir fehlen fast die Worte. Schröder besoffen in der Berliner Runde?
Alleine das würde begründen, dass er sofort seinen Hut nehmen kann.

Autor: Thomas P. (Gast)
Datum:

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"So wie die Zahlen sind" - in dem Punkt hast Du recht...

Aber das wird nichts werden.
Die FDP schließt schw-ge-gr aus; über die Linke spricht niemand.
Es gibt fast nur die schw-rt möglichkeit; und die Kanzlerfrage stellt
sich meiner Meinung nach bei Merkel/Schröder nicht mehr. Schröder ist
im nüchternen Zustand die bessere Wahl - das weiß auch Merkel ;)

Autor: Unbekannter (Gast)
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Du glaubst doch nicht ernsthaft an eine große Koaliation, in der die CDU
 rund 10 Sitze mehr hat als die SPD, mit einem Kanzler Schröder?

Aber ich sage eins voraus: Das, was da vorher abging, wie Schröder sich
gebärdet und geäussert hat, das wird noch so einige Kreise ziehen...

Wahrscheinlich wollte Fischer deshalb die Runde früher beenden, weil er
bemerkt hat, dass sein Ex-Chef Wahnvorstellungen hat.

Schröder wird sich morgen, wenn er seinen Rausch ausgeschlafen hat oder
seine Endorphine wieder abgeklungen sind, mit kreidebleichem Gesicht mit
seinen Medienberater unterhalten.

Ich würde sogar behaupten, die haben den unmittelbar nach der Sendung
gepackt und in das Kanzleramt oder sonst wohin gefahren, wo blos keine
Kammera ist damit er sich ausschlafen kann.

Autor: Andreas (Gast)
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Vielleicht ist Schröder ja auf Wahlwiederholung aus, so patzig, wie er
sich dort (in der "Berliner Runde") gegeben hat. Unglaublich, der hat
die Wahl verloren und hat ein unfassbares Siegerlächeln im Gesicht. Der
Mann ist cool, ehrlich! Der hat der Merkel so vor den Kopf gespuckt,
daß eine große Koalition reichlich unwahrscheinlich geworden ist.
Andere Konstallationen sind auch kaum denkbar, da sie anscheinend von
keiner Partei gewollt ist. Wenn dann die Koalitionsgespräche als
gescheitert gelten, muß der Bundespräsident, soweit mir bekannt ist,
Neuwahlen ausrufen.
PS: hat Schröder zu einem der Moderatoren tatsächlich gesagt, "Sie
können mich auch Onkel nennen, wenn sie wollen"? Was für'n
merkwürdiger Auftritt!

Autor: (geloescht) (Gast)
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(Dieser Beitrag wurde geloescht)

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Verlass dich drauf. Das war echt peinlich.

Autor: Thomas P. (Gast)
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Der Auftitt war wirklich merkwürdig.

Nochmal @Unbekannt. Es geht mir übrigens auf den Sack, wenn Leute ihren
Namen nicht schreiben können! - Komme mir schon blöd vor, mit solchen
über ernste Themen zu diskutieren. Naja, ich nenne Dich einfach mal
"Edmund Schröder". Also Edmund Schröder. Die CDU/CSU liegt momentan
nur noch 0,8% vorn - das ist nicht viel. Schröder beharrt drauf; für
die Außenpolitik wäre Schröder auch die bessere Wahl.

Es gibt noch die Möglichkeit (glaube ich), das der Bundesrat eine
Mehrheit bestellen kann / muss.

Autor: Beobachter (Gast)
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@Unbekannter

Schröder war sehr forsch in der Elefantenrunde und mir ist
mittelerweile auch klar warum. Laut N-TV haben mitlerweile beide Großen
Parteien 222 Sitze und das nennt man ein Patt. ZDF sieht die CDU nur
noch 0.8 Prozent vorne. Wenn man dann noch die fehlenen Stimmen aus
Dresden berücksichtigt, die bis zu drei Sitze (Überhangmandate)
erbringen könnten, dann kann die SPD doch noch stärkste Kraft werden.
Erinnern wir und an 2002: ca. 19.00 Uhr verkündete Edmund Stoiber "Wir
haben die Wahl gewonnen". Um 24 Uhr war die SPD dann die stärkste
Kraft.

Warten wir mal ab, wer den Führungsanspruch berechtigt für sich
beanspruchen kann. Merkel hat jedenfalls grandios verloren, das hat
mich doch schon sehr überrascht, zumal noch heute nachmittag mehrfach
von einem "Trend für Schwarz-Gelb, die leicht vorne lägen" gesprochen
wurde. Dieser dreiste Manipulationsversuch einiger Medien war
ungeheuerlich. Zu diesem Zeitpunkt MUSSTEN sie bereits wissen, dass es
mit Schwarz-Gelb nichts wird.

Ein Beobachter

Autor: Unbekannter (Gast)
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Wenn dem so ist, nochmals vier Jahre Schröder halte ich nicht mehr
aus...

Autor: Thomas P. (Gast)
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Super - dann haben wir das nächste mal schon eine Gegenstimme weniger ;)

Autor: Andreas (Gast)
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Letzte Hochrechnung: SPD in Führung!!!!

Autor: Dirk Milewski (avr-nix)
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Jungs - ich glaube wenn es nicht die Grosse Koalition gibt und Schröder
Kanzler wird, gibts wieder Neuwahlen.

Da bin ich mal in den nächsten Tagen gespannt.

Autor: Thomas P. (Gast)
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@Andreas - welche Hochrechnung meinst Du?

Autor: Andreas (Gast)
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Thomas, das war eine auf Spiegel Online veröffentlichte und inzwischen
zurückgezogene Meldung des Forsa Institutes bezogen auf die
Sitzverteilung. Da hat Forsa wohl falsch gerechnet, der Spiegel war zu
schnell und ich zu voreilig. Leider ist sogar die Meldung über den
Rückzug der Forsa-Prognose von SPON wieder einkassiert worden.

Autor: Marillion (Gast)
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Kann man eigentlich Strafanzeige gegen dieses ganz
Demoskopengesocks(Forsa, Güllner & Kohorten) stellen?

Autor: Patrick (Gast)
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@Marillion,
wenn sie gegen das Gesetz verstossen, sicher...

Autor: Marillion (Gast)
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@Patrick
ja, das haben die, bei mir jedenfalls, deren Vorherlügen haben sich bei
mir als Körperverletzung bemerkbar gemacht.

Autor: Patrick (Gast)
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Marillion, welche "Vorherlügen"? wenn ich mich recht erinner haben sie
nach den letzten Vorhersagen dazu gesagt, dass immer noch 20% der Wähler
unentschlossen sind. (Anfangs waren es 35%)
Vor dem Hintergrund waren die Prognosen doch mindestens so gut wie die
Wettervorhersage

Autor: Marillion (Gast)
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Das mit den Unentschlossenen Wählern wird doch immer überbewertet. Da
sind alle Nichtwähler drinn und nur ein paar wenige Prozent die
taktisch wählen.
Dafür, das die gesammte Demoskopie eine Niederlage erlitten hat, sollen
die uns mit ihren Befragungen die nächsten 10 Jahre in Ruhe lassen.

Autor: Patrick (Gast)
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Schmunzel Da kennt sich aber einer aus. Die Parameter die mir nicht
gefallen blende ich aus und dann passt das Ergebnis schon. (Die
nichtwähler gehören ubrigends zu den Nichtwählern und nicht zu den
Unentschlossenen). Der Größte Teil der Unentschlossen sind übrigends
die.... die unentschlossen sind (überascht, gell ;-)

Ich hatte eigentlich weniger auf die Umfragen, sondern mehr auf die
Wahlstreet geblickt. Als die Umfrageergebnisse sich der Wahlstreet
immer mehr annäherten, hatte ich sie doch eigentlich für 'recht
zutreffend' gehalten.

Autor: Marillion (Gast)
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@Patrick

kann es sein das Du Dich in der Demoskopie nicht auskennst?

Weißt Du nicht das die Demoskopen keinen Unterschied machen zwischen
Nichtwählern und Unentschlossenen. Ein Nichtwähler wird bei Befragung
immer antworten '..bin noch unentschlossen...'

Patrick, bitte etwas mehr politische Bildung von Dir, nicht herum
schwafeln!

Autor: Marillion (Gast)
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Ach, nochwas, Patrick,

irgendjemand in diesem Thread hat Dir mal den Vorwurf gemacht, Du
könntest bei Deinen Diskussionen nicht beim Thema bleiben.

Das muß ich auch jetzt bei Dir feststellen: Meine letzten Beiträge
bezogen sich auf die Demoskopie, und nur auf die Demoskopie. Du jedoch
schwafelst in rechthaberischer Weise von Wahlstreet.
Was soll das?  Bleib beim Thema!

Autor: Patrick (Gast)
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Nun Marillion,

der letzte der mir vorgeworfen hat, ich würde nicht beim Thema bleiben,
hatte die Schwäche, dass er nicht in der Lage war einen geschriebenen
Text aufzunehmen und zu verstehen. Diese Schwäche kann man bei dir hier
auch erkennen.
Was ich getan habe: Ich habe eine zweite Quelle herangezogen, die auf
grundsätzlich andere Weise, auf das gleiche Ergebnis gekommen ist. Auf
diese Weise müsste das erreichte Ergebins vermutlich aussagekräftiger
sein. (aber wozu erkläre ich es dir, dass weisst du ja sicher alles
selber ;-)
Ich habe also nicht das Thema verlassen, sondern ich habe einen neuen
Aspekt zur bekräftigung dazu genommen

>Weißt Du nicht das die Demoskopen keinen Unterschied machen zwischen
>Nichtwählern und Unentschlossenen.
Jaja, genau So machen es DIE Demoskopen Gelächter
Jeders Meinungsforschungsinstitut hat unterschiedliche Verfahr. Die
Frage, werden sie zur Wahl gehen ist dabei allerdings bei quasi jeden
im fragenumfang enthalten. es ist somit sehr einfach nichtwähler von
unentschlossenen zu unterscheiden.

Deine willkürlcihe Annahme "Ein Nichtwähler wird bei Befragung
immer antworten '..bin noch unentschlossen...'" (und es ist nicht
mehr als eine Annahme deinerseits) hat jedenfalls nichts mit der
Realität zu tun



P.S. darf ich dich Manfred nennen? ;-)

Autor: Unbekannter (Gast)
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Ziemlich still ist es hier geworden...

Das Ergebnis der Wahl ist ein einziges Desaster. Keine vernüftige
Mehrheiten und ein volltrunken Kanzler der nicht gehen will.

Wohin auswandern?

Autor: Michael Wilhelm (Gast)
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33% zu 23% ist doch eine vernünftige Mehrheit. Wieviel mehr muß es denn
deiner meinung nach sein?

MW

Autor: Dalli (Gast)
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Hallo

Lieber ihr mit Schröder als ich.
Der gesunde Menschenverstand ist am austerben.

Autor: D. H. (slyd)
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Hier zum thema "Volltrunkener Kanzler":

http://www.n24.de/php-bin/data/cgalerie/content/n2...

Autor: Yeah (Gast)
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Von dem Geld, daß sein Anzug mit Hemd und Krawatte gekostet hat, kann
sich eine von Hartz IV betroffene dreiköpfige Familie mindestens 2
Monate ernähren.

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Und?

Autor: Dalli (Gast)
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Yeah will nur sagen dass Schrödi Wasser predigt und Wein trinkt.
Ist ja bei den Sozialschmarotzern standart.

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Wäre es dir lieber er würde Wasser trinken und sein Geld auf der Bank
horten? So fließt das Geld in die Wirtschaft zurück.

Autor: Yeah (Gast)
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Das die Steuerzahler im vorher in den Arsch geschoben haben.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Bei welcher Partei soll das denn -Deiner Ansicht nach- anders sein?

Autor: Yeah (Gast)
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Bei keiner, das ist ja das Problem! Wenn die ganzen *** angemessen
bezahlt würden, ergings ihnen wie der dreiköpfigen Familie.

Autor: Visitor (Gast)
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@Yeah

In der Südddeutschen Zeitung habe ich mal gelesen, daß das Gehalt des
Bundeskanzlers egal ob Merkel oder Schröder oder wer auch immer um
200.000 Euro pro Jahr liegt. Für diese Summe steht ein "popeliger"
Abteilungsleiter eines beliebigen Großkonzerns nicht mal morgens auf,
bei gleichzeitig deutlich weniger Verantwortung und Arbeitszeit.
Ackermann bei der Deutschen Bank verdient ca. 10Mio/a!

Welches Gehalt wäre denn Deiner Meinung nach angemessen.

Autor: Beobachter (Gast)
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@Unbekannter
Gemach, gemach, über die Form von Schröders Äusserungen kann man ja
reden. Verglichen mit Steubers Entgleisungen über ostdeutsches
Wählerverhalten war das allemal deutlich erträglicher. Ich kann das
zumindest insoweit nachvollziehen, als dass die gesamte Demoskopie in
der Presse und im Fernsehen noch bis zum Wahltag Schwarz-Gelb mit
Äusserungen wie ".. eine sich abzeichnende Mehrheit für Schwarz-Gelb"
den bevorstehenden Sieg zuschrieb. Wenigstens sind die Berichterstatter
partiell in Sack und Asche gegangen und üben sich inzwischen in
Selbstkritik.

Es mag zwar momentan eine 0,9 prozentige Mehrheit für Schwarz-Gelb
geben (es fehlt ja noch Dresden), mit dem formalen Anspruch den Kanzler
zu stellen. Bedenkt man aber, dass die Mehrzahl der Deutschen in
vielerlei Umfragen über die letzten Monate (diese Umfragen sollten
wenigstens stimmen) immer wieder bekundet haben, Schröder lieber als
Kanzler zu sehen als Merkel, dann ergibt sich ein anderes Bild. Aber
wie schon erwähnt, formal hat die CDU mit ihrem formulierten Anspruch
recht. Dresden könnte das jedoch entweder kippen oder aber den formalen
Anspruch sogar leicht ausbauen.

Denkbar sind auch noch andere Konstellationen wie toleriertes
Minderheitenkabinett, geteilte Kanzlerschaft nach israelischen Vorbild
oder auch der schwierige Weg der Neuwahl (nach dem Motto: es wird so
lange gewählt, bis das Ergebnis passt - grauenhaft!).

Ampel (Rot+Gelb+Grün) oder Schwampel (Schwarz+Gelb+Grün) scheidet wohl
einmal an der Starrheit von Westerwelle. Wolfgang Kubicki (FDP) dagegen
könnte sich das sehr wohl vorstellen. Westerwelle dagegen möchte ja
nicht mal ein Gespräch mit Rot-Grün führen - macht also auf
Totalblockade.

Ein Problem hat die CDU: Kommt erstmal keine Regierung zustande, dann
bleibt Schröder im Amt. Ob das im Sinne der CDU ist?

Übrigens bemerkenswert, wie der noch vor wenigen Tagen wichtigste
Ideengeber für Merkels "Steuer-Revolution" Paul Kirchhof heute
abgeschoben wurde bzw. sich vom Acker gemacht hat. "Danke!", hieß es
kurz und schlicht von Angela. Den Abgang hat Merkel nach eigenen Worten
gar nicht mehr mitbekommen. In der Niederlage sind die gefeierten Helden
einsam.

Und wie geht's jetzt weiter? Für das Modell der großen Koa wäre es
meiner Ansicht nach fast unsinnig sich erstmal über den Namen des
Kanzlers einigen zu wollen. Besser wäre es erstmal zu schauen, ob es
ein für Schwarz-Rot akzeptables Programm geben könnte. Das allein
dürfte schon schwierig genug sein. Vielleicht ließe sich sich dann die
Kanzlerschaft teilen oder beide verzichten und zaubern eine Alternative
aus dem Hut.

Vielleicht besinnen sich die Dresdner Bürger und springen über ihren
ideologischen Schatten, indem sie klug abstimmen, um so für klare
Verhältnisse d.h. eine große Koalition unter Schröder zusammen mit der
CDU zu sorgen. Schliesslich wollen die meisten Wähler genau die
Konstellation und nicht eine vielleicht drohende tolerierte
Minderheitenregierung, bei der die Union dann ständig weiterhin mit
verbalem Dreck um sich schmeißen wird. Für die nötige Oppositionskritik
wird dann schon Westerwelle, Fischer, Gysi und Lafontaine sorgen.

Ein Beobachter

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Welcher Umfrage entnimmst du, dass die Mehrzahl der Deutschen eine große
Koalition unter Schröder möchten?

Autor: Beobachter (Gast)
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@Andreas
Es gab zahlreiche Erhebungen darüber welche Konstellation der Parteien
sich die Wähler am ehesten wünschen. Der Favorit darunter war immer
eine große Koalition (große Probleme -> große Koalition). Die Parteien
(und zwar alle) haben allerdings immer genau das Gegenteil behauptet
und die große Koa als Stillstand verunglimpft. Es gab auch genügend
Befragungen darüber, wen die Deutschen lieber als Kanzler sehen wollen,
Merkel oder Schröder. Diese Befragungen fielen IMMER zu Gunsten für
Schröder aus. Die Leute wollten in der Mehrzahl zwar Schöder, aber
nicht dessen Partei, die SPD. Ich glaube mit einem anderen Kandidaten
(nicht Merkel) wäre die Mehrheit sofort dem CDU-Kandidaten geneigt.
Aber so?! Merkel ist stark angeschlagen. Sie ist von einer hohen
Erwartung ausgehend von rund 43+x Prozent auf rund 35 Prozent gelandet.
Ein Totalabsturz! Hast du Merkels Gesichtszüge gesehen? Sie ist jetzt
eine schwache Kandidatin und ist angeschlagen. Aus der Traum von der
satten herbeigeredeten Mehrheit. Sie möchte jetzt schnellst möglich
innerparteiliche Kritik unterdrücken, deswegen will sie sich auch schon
morgen als Fraktionsvorsitzende neu bestätigen lassen (bevor das laute
Nachdenken beginnt). Nur die derzeitigen 0,9 Prozent hat Sie vorerst
vor einem eigenen Rücktritt gerettet. Das wissen auch ihre
innerparteilichen Konkurrenten Koch, Merz und auch Wulf. Vermutlich
kommt ihnen aber in der Stunde der Not eine schwache Kandidatin ganz
gut zu pass, so dass Merkel morgen erstmal bestätigt wird um etwas Ruhe
einkehren zu lassen.

Ein Beobachter

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Hmm. Als Berliner weiß ich große Koalitionen nicht so recht zu schätzen;
selbst auf lokaler Ebene kann sowas richtig in die Hose gehen.
Dabei hat es allerdings gerade die Berliner CDU geschafft, sich als
ganz besonders ... fähig zu entpuppen.

Daß eine große Koalition auf Bundesebene irgendetwas außer Stagnation
bewirkt, kann ich mir kaum vorstellen. Beide "Partner" werden sich,
wenn auch geschickt unauffällig, gegenseitig blockieren und mit
ebenfalls geschickt plazierten Schuldzuweisungen darauf hinarbeiten,
daß bei den nächsten Wahlen (die womöglich wieder vorgezogen werden)
die Situation noch auswegloser ist, daß die lieben Wähler sich dann für
die "richtigere" Partei entscheiden können, äh, müssen.

Und letzlich ist das ganze nur Wasser auf die Mühlen der
Interessenverbände. Die Wirtschaft -wie beispielsweise Siemens- nutzt
die Gelegenheit, weiter Leute 'rauszuwerfen, weiter Abbau von
Sozialleistungen zu fordern und weiter die LÜGE zu publizieren, daß nur
deshalb keine Arbeitsplätze geschaffen werden könnten, weil die
Lohnkosten in Deutschland so hoch wären.
So wird das Klima geschaffen, um nicht nur in Wahlkampfveranstaltungen
der CDU eine fortschreitende Amerikanisierung stattfinden zu lassen
(Einmarsch der Gladiatoren, äh, Spitzenkandidaten zu Technogestampfe,
kannte man bislang nur von Boxkämpfen), sondern auch auf dem
Arbeitsmarkt. Der einfache Angestellte darf dann munter weiter 35
Stunden die Woche arbeiten - in jedem seiner zwei Jobs. Und das bei 10
Tagen Urlaub im Jahr, und keiner Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, und
ausschließlich von den Arbeitnehmern finanzierte soziale
Sicherungssysteme.
Die Anzahl derer, die sich eine Krankenkasse nicht mehr leisten können,
wird zunehmen, ebenso die Analphabetenrate, weil sich eben auch nicht
mehr jeder die Schule für die Kinder leisten kann, geschweige denn
seine Ausbildung finanzieren können wird.

Aber der "share holder value" stimmt. Und der ROI (return of
investment). Und die Rendite.

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Wenn für die Sozialleistungen auf derzeitigem Niveau kein Geld mehr da
ist, und so sieht es nun mal aus, dann müssen sie eben gekürzt werden.
Populär ist das nicht, deshalb werden weiter Schulden gemacht. Die
kosten Zinsen, zum Zahlen der Zinsen werden neue Schulden aufgenommen.
Tilgung? Was ist das?

Populär sind andere Dinge. Zum Beispiel eine Steuererhöhung für
Spitzenverdiener. Die überhaupt nichts bringt, weil es genügend
Ausnahmen und Schlupflöcher gibt. Und für den Notfall gibt's ja immer
noch die Schweiz und Monaco.

Was wirklich not tut ist Deregulierung und Abbau der Bürokratie, in
allen Bereichen. Neulich mal irgendwo gelesen: in Deutschland dauert
die Gründung einer GmbH anderthalb Monate. In Australien dauert die
Gründung einer vergleichbaren Gesellschaft 2, in Kanada 3, und in den
USA 4 Tage! Kein Wunder dass hier keiner Lust hat irgend was auf die
Beine zu stellen. Verbraucherschutz in allen Ehren, aber man vergleiche
z.B. mal die Geschäftsbedingungen von Webshops in Deutschland mit denen
in USA oder sonstwo. Ich merke es ja schon bei meinem winzigen
Versandhandel, wenn ich z.B. eine UStVA ausfüllen muss in der es 40
verschiedene Typen von Umsätzen, Ausgaben und Vorsteuerabzügen gibt,
oder wenn ich eine Stunde beim Zoll rumhänge und 4 Seiten
Papiere ausfülle, nur um ein lächerliches Paket aus Bulgarien abzuholen.

Dass der Arbeitnehmer in zwei Jobs 35 Stunden arbeiten muss, dafür
besteht im Moment keine Gefahr. Er hat schon Glück wenn er das in einem
kann.

Autor: Beobachter (Gast)
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Unter halbwegs "normalen" Zeiten würde ich die große Koa ähnlich wie
Rufus einschätzen. Die Situation ist aber derzeit eine Andere. Es gibt
einen gewaltigen Druck auf die politisch Verantwortlichen den sog.
Reformprozess weiterzuführen. Soweit mit bekannt, ist z.B. die für
viele so wichtige Pflegeversicherung so nicht weiter finanzierbar. Da
muss man wohl demnächst ran. Die Rentenversicherung wird nur noch per
Staatszuschuss aufrecht erhalten, ist aber aufgrund der veränderten
Auszahlungsmodalitäten noch für 2006 gesichert und erst ab 2007 wird es
auch da schwierig (ob es dann event. zu leichten Rentenkürzungen kommt?
Keine Ahnung, kann ich mir aber eigentlich nicht vorstellen).

Angeblich droht ja bereits ein neues großes Haushaltsloch und nach
mehrmaligem Reißen der Brüsseler Schmerzgrenze könnten Strafen in
Milliardenhöhe fällig werden, was natürlich zu vermeiden ist (Kirchhof
wird nochmal froh sein kein Finanzminister geworden zu sein - ein
Scheiß Job).

Erstaunlicherweise haben die 10 Euro Zuzahlung beim Arzt entgegen allen
Unkenrufen der Union die Schulden der Kassen deutlich schwinden lassen.
Diese Maßnahme war also insgesamt doch relativ erfolgreich. Ob es den
Krankenkassen auch längerfristig so gut relativ geht, weiß wohl derzeit
niemand. Diese kleinen Erfolge auch mal zu benennen ist wichtig, da die
Neokonservativen (vor allem die FPD, auch Teile der CDU jedoch weniger
die CSU) gerne unser Gesundheitssystem kaputtreden möchten, um es
anschliessend zu privatisieren und die Mehrklassenmedizin einzuführen
(Je wohlhabender, desto bessere Behandlung. Arme Schlucker bekommen nur
noch ein Armenrecht in Form einer Grundversorgung).

Es wird spannend werden, welche Vorstellungen sich in einer möglichen
großen Koa durchsetzen. Könnte mir auch ein Pauschalenmodell unter
Beibehaltung der Solidarität im System vorstellen nach dem Modell bzw.
der Idee von Horst Seehofer. Diese Lösung würde die Lohnnebenkosten
begrenzen helfen (Arbeitgeberbetrag wäre eingefroren), wäre für die
Union tragbar und widerspräche auch nicht dem Gedanken der
Bürgerversicherung.

Um die Einführung eines Niedriglohnsektors wird man wohl nicht umhin
kommen. Niedriglohn muss ja nicht bzw. darf nicht Ausbeutung durch
1-Euro-Job heißen. Aber Protektionismus kann auch nicht unser Weg sein
(Beispiel: Haare schneiden darf nur wieder der Friseur mit Meisterbrief
und gerantiertem Gewerkschafts-Tariflohn). Die Zeit, wo Handwerkskammern
jeden verklagt haben, der mit ihnen irgendwo in Konkurrenz tritt, muss
endgültig vorbei sein. Zumal sowieso nur heimische Konkurrenz damit
noch verhindert werden konnte (Diskriminierung der eigenen
Bevölkerung), während der Selbstständige aus der EU bei uns dagegen
munter los legen kann.

Wenn jede Klecker-Handwerksleistung gleich einen dreistelligen
Eurobetrag kostet, dann stimmt was nicht. Ich weiß, dass man schnell
mit den Lebenshaltungskosten argumentieren kann. Wenn das aber dazu
führt, dass kaum einer mehr diese Leistungen nachfragt, dann ist das
der falsche Weg und nutzt niemand.

Warum soll man eigentlich nicht auch Spitzenverdiener mit einem
gewissen Obulus mit an den Lasten beiteiligen? Wenn die politisch
Verantwortlichen das endlich mal ersthaft angehen würden, wäre das
bestimmt möglich. Zum einen könnte man im Guten, mal mit der
patriotischen Pflicht zur Solidaritär seinem Land gegenüber, in
schwierigen Zeiten argumentieren. Ein anderer Weg wäre, auch mal Leuten
die Steuerflucht begehen mit dem Entzug der Staatsbürgerschaft zu
drohen. In Deutschland zu leben ist nach wie vor auch für viele
Höchstverdiener sehr Attraktiv und die Luxusvilla kann auch nicht mal
eben mit ins Ausland genommen werden. Es würde mich brennend
interessieren wie Schumacher und Konsorten sich verhalten würden, wenn
man sie vor die Wahl stellt "Wer weiter Deutscher sein möchte muss
seine Steuern auch in D-Land bezahlen". Nein, das ist kein
nationalistischer Gedanke, sondern nur das, was meiner Kenntnis nach
auch die USA macht.

Überhaupt sollten wir uns in vielen Fragen viel mehr andere Länder zum
Vergleich heran ziehen (geschieht noch viel zu wenig). Welches Land hat
Mindestlöhne in welcher Höhe mit welchem Erfolg? Wie haben andere das
Problem der Bürokratie in den Griff bekommen oder leiden etwa alle
darunter? Wer hat den Staat zu weit heruntergefahren durch übermäßige
Privatisierung mit welchen Auswirkungen?  Wie schaut der Arbeitsmarkt
mit welchem Erfolg bei anderen aus? Wie ist das mit der
Rentenversicherung anderer? Haben andere bessere oder nachhaltigere
Krankenversicherungssysteme? Wer macht welche Familienpolitik? Usw.

Mir ist jedenfalls schleierhaft, wie die Union auf den Trichter kam,
ihre künftige Politik auf eine bestimmte Bevölkerungsgruppe der sog.
"Bürgerlichen Gesellschaft" und ausschliesslich den Interessen der
Industrie auszurichten (statt sich den ehemaligen Siemenschef "von
Pierer" mit ins Kompetenzteam zu berufen hätte die CDU sich lieber mal
den Präsidenten des Handwerks an die Seite holen sollen). Ebenso hätte
die Union lieber auf ihre Sozialpolitiker wie Karl Laumann und Horst
Seehofer, die bestimmt keine Sozialromantiker sind, hören sollen. Dann
wäre ihnen ihr Wahldesaster vielleicht nicht passiert. Aber da waren ja
auch noch andere eklatante Schwächen und so kommt es, wie es kommen
musste.

Ein Beobachter

Autor: Yeah (Gast)
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@Visitor

/*
In der Südddeutschen Zeitung habe ich mal gelesen, daß das Gehalt des
Bundeskanzlers egal ob Merkel oder Schröder oder wer auch immer um
200.000 Euro pro Jahr liegt. Für diese Summe steht ein "popeliger"
Abteilungsleiter eines beliebigen Großkonzerns nicht mal morgens auf,
bei gleichzeitig deutlich weniger Verantwortung und Arbeitszeit.
Ackermann bei der Deutschen Bank verdient ca. 10Mio/a!
*/

Ich kenne zufällig sehr gut einen Abteilungsleiter von Continental
Tevis und glaub mir, der verdient um einiges weniger als deine
erwähnten €200.000. Und Ackermann würde ich nicht gerade als
Abteilungsleiter bezeichnen. Eine angemessene Bezahlung für Politiker?
Schwierige Frage, es muß erstmal geklärt werden, wie man "angemessen"
definiert. Warum soll Schröder mehr verdienen als ein Ingenieur? Leistet
Schröder mehr? Schon, nur geht fast alles in die Hose. Ich denke,
pauschal €100.000 pro Jahr und keine weiteren Vergünstigungen.
Alterssicherung sollte von diesem Betrag bezahlt werden eben so, wie
jeder Arbeiter dies auch tut.

Autor: Patrick (Gast)
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Yeah,

100.000 Euro für einen Kanzler? Wer soll den Job dann machen? Für etwas
mehr als €21 die Stunde kannst du keine Spitzenkräfte erwarten. Unseren
Kanzler mit dem CEO eines Global Players finde ich schon recht valide.

Realistisch betrachtet sind unsere Politiker momentan unterbezahlt und
überversorgt.

Autor: (geloescht) (Gast)
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(Dieser Beitrag wurde geloescht)

Autor: Yeah (Gast)
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> teilweise zwei Monate ohne diese Unterstützung auskommen muß

zwei Monate ohne Unterstützung, zwei Monate kein Essen, zwei Monate
kalt im dunkeln, zwei Monate keine Miete zahlen, -> Obdachlosigkeit ->
fantastisch !!

Aber €500.000.000 für irgendwelche Flutopfer in Asien rauspulvern! Wo
ist da noch die Relation?

Autor: Unbekannter (Gast)
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Die Sozialleistung werden gekürzt werden, egal welche Regierung sich
herauskristalisieren wird. Der Grund? ganz einfach, die aktuelle
Staatsverschuldung:


      1.443.919.522.786,- Euro


Und diese Zahl wächst immer noch rasant weiter! Nicht nur die
unglaublichen Zinsen, sondern es werden immer noch neue Schulden
gemacht. Gerade Rot-Grün hat die letzten drei Jahre ordentlich Schulden
gemacht.

Siehe auch:


      http://www.staatsverschuldung.de/


In der Zeit, in der ich diesen Beitrag geschrieben habe, ist die
Verschuldung schon wieder gestiegen, nämlich auf:


      1.443.921.353.846,- Euro

      (Anstieg der Schulden um ca. 1,8 Millionen Euro...)


Pro Sekunde steigt die Staatsverschuldung um 2.387,- Euro! Das sind
pro Minute 143.220,- Euro neue Schulden, und in der Stunde sind das ca.
8,5 Millionen Euro.

Und diese 8,5 Millionen Euro pro Stunde, ergeben pro Tag 206 Millionen
Euro neue Schulden!

Das sind in einer Woche ca. 1,5 Milliarden Euro neue Schulden!


Nur mal das ihr euch im Klaren seit, was ihr anrichtet, wenn ihr z.B.
"Die Linke" wählt, die bei diesem exorbitanten Schuldenstand im
Wahlkampf eine monatliche "Grundsicherung" von rund 750,- Euro für
jeden Bundesbürger verspricht. Welche abenteuerliche Summe das für die
"nur" 5 Millionen Arbeitslosen pro Jahr ergibt, könnt ihr Euch leicht
selbst ausrechnen.

Kleiner Tip: Diese 750,- Euro an 5 Millionen Arbeitslose wären pro
Sekunde weitere 1.400,- Euro, um die der Schuldenberg wachsen würde.


CDU und FDP waren vor der Wahl ehrlich, das es so nämlich nicht
weiter geht. Alle anderen Parteien haben gelogen und unhaltbare
Versprechen abgegeben. Da wurde ein hochkarätiger Professor, ein
ehmaliger Verfassungsrichter nur aus Machtgründen von der SPD
öffentlich demontiert. Welche Einstellung Schröder zur Macht hat, und
welche Nicht-Verantwortung gegenüber der BRD, hat er ja am Sontag abend
in der Berliner Runde eindeutig gezeigt!

Ihr glaubt doch nicht wirklich, dass die EU nochmals vier Jahre
überschreiten der Defizitkriterien nur zuschaut?!?!

Nochmals vier Jahre Rot-Grün und die BRD wäre am Ende. Die Ratings für
Staatsanleihen werden in der Keller gehen, keiner der noch rechnen kann
wird in der BRD noch etwas investieren. Dieses Land würde ausbluten!

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Lieber Unbekannter, Du weisst aber auch, wer den dickeren Batzen der
Staatsverschuldung hinbekommen hat? Wer in den Jahren von 1991 bis 1998
die Staatsverschudlung von 600 Mrd. auf fast 1200 Mrd. verdoppelt hat?

Naaa, wer war das wohl? Genau, der Verein, der von sich behauptet, über
Kompetenz in Wirtschaftsdingen zu verfügen.

Da sind dann die restlichen knapp 300 Mrd. zwischen 1998 und jetzt eine
deutlich geringere "Leistung".

(Die Zahlen entnehme ich der von Dir zitierten Seite).

Autor: Patrick (Gast)
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Hi Unbekannter,

>Da wurde ein hochkarätiger Professor, ein ehmaliger
>Verfassungsrichter nur aus Machtgründen von der SPD öffentlich
>demontiert.

Dazu war die SPD gar nicht nötitg. Das Thema Steuerpolitik hat die
CDU/CSU doch ohne fremde Hilfe 'zerlegt'. Für mich bezeichnet war,
dass 71% der Wähler die Steuer-Pläne der CDU nicht verstanden haben.

Autor: Yeah (Gast)
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Was glaubt ihr, wie weit die Sozialleistungen noch gekürzt werden?
Soweit, daß viele arme Leute nur noch dahinvegetieren und quasi auf
ihren Tod warten?

Im übrigen waren CDU vor der Wahl nicht ehrlich. Oder haben sie etwa
ihre Streichliste publiziert? Nein, plötzlich gibt es eine solche
nicht. Denn hätten sie diese veröffentlich, wären die auf keine 30%
gekommen. Alles Betrüger!

Autor: (geloescht) (Gast)
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(Dieser Beitrag wurde geloescht)

Autor: Yeah (Gast)
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Meinst du das jetzt wirklich so? Wenn ja, dann bist du ein unglaublich
großes A.......!

Autor: (geloescht) (Gast)
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(Dieser Beitrag wurde geloescht)

Autor: Yeah (Gast)
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Ich drücke dir ganz fest die Daumen, daß du schnell wieder in Hartz IV
zuück fällst. Glaub mir, das kommt von Herzen!

Autor: Asterix-007 (Gast)
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@Yeah
.. große Klasse deine Argumentation! Soviel Inkompetenz auf einen
Haufen hat nur noch unser Volksschauspieler Gerdi am Sonntag getoppt!

Kleiner Tip: -versuch einfach mal ein Gewerbe aufzubauen, ein paar
Leute einzustellen und dich ein paar Jahre über Wasser zu halten!

Ich bin überzeugt, das würde deine Einstellung radikal ändern. Wenn du
z.B. nicht mehr weißt wovon du deine Leute bezahlen sollst, welche du
nicht entlassen kannst (Kündigungsschutz) oder die AOK für dich die
Insolvenz anmeldet (ist es nicht praktisch..) oder oder oder....

Ich habe mich am Wochenende mit einem Bekannten (Chef von 5000
Mitarbeitern eines deutschen Autobauers in UNGARN) unterhalten. Der
sagt klipp und klar: "... die globalen Marktregeln gelten auch in D.
Wir hätten ja in D investiert, aber es ist einfach zu teuer. Ein
teures Auto kann ich nicht verkaufen Punkt
Und wenn 60% der Wähler Rentner und 10% Arbeitslose sind (bitte Rufus,
ich zitiere nur) kann man keinen anderen Wahlausgang erwarten. Wir
erwarten ca. 6 Mio Arbeitslose und weitere Jobverlagerungen (VW,
Siemens....)"
Bin ja mal gespannt wo du das Geld für die Hartz4-Leute hernehmen
willst. Von den Wenigen, welche noch arbeiten?????
Nein Danke! Dann lege ich auch die Beine auf den Tisch und wähle
sozial, vielleicht schon nächstes Jahr.

Fakt ist, von Freizeit hat noch keiner den Aufschwung geschafft.

Ansonsten  gilt das weiter oben gesagte!

Wir sollten aufhören zu lamentieren, die Gewerkschaftsbosse zur Hölle
jagen, die Unternehmer unternehmen lassenn und endlich in die Hände
spucken.

Über sozial reden wir wieder, wenn Kohle da ist!

Vielleicht hilft das ja!

Ich bin dabei!!!


P.S.

Übrigens, ist Hartz4 mir persönlich noch zuviel Geld pro Nase.
Allerdings, und das ist das Kernproblem dieser Geschichte: unsere roten
Brüder haben zwar den "Schmarotzern" Kohle gekürzt und gesagt "
...geh doch bitte arbeiten!", aber vergessen jedem der will einen Job
anzubieten!!!! Und der der sagt,"... mir reicht die Kohle", der der
nicht arbeiten will, soll ruhig mit noch weniger auskommen müssen!!!!

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Ah, Asterix-007 hat es herausgefunden:

Arbeitslose wollen gar nicht arbeiten, sondern müssen dazu gezwungen
werden.

Ach ja.

   Übrigens, ist Hartz4 mir persönlich noch zuviel
   Geld pro Nase.

   Allerdings, und das ist das Kernproblem dieser
   Geschichte: unsere roten Brüder haben zwar den
   "Schmarotzern" Kohle gekürzt und gesagt
   "...geh doch bitte arbeiten!",
   aber vergessen jedem der will einen Job
   anzubieten!!!!

Du hast offensichtlich immer noch nicht kapiert, daß Arbeitsplätze
nicht von einer Regierung, sondern von der Wirtschaft geschaffen (oder
vernichtet) werden.

Die Arschlöcher, die keine Jobs anbieten, sitzen in der Wirtschaft.

  "Und der der sagt,"... mir reicht die Kohle", der
  der nicht arbeiten will, soll ruhig mit noch weniger
  auskommen müssen!!!!"

Sicherlich mag es den einen oder anderen ehemaligen
Sozialhilfeempfänger geben, der das nach wie vor so sieht, aber die
Anzahl derer, die arbeiten wollen, aber von der Scheiss-Wirtschaft
keine Jobs angeboten bekommen, dürfte um einiges größer sein.

Bist Du vollkommen merkbefreit?

Autor: (geloescht) (Gast)
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(Dieser Beitrag wurde geloescht)

Autor: Yeah (Gast)
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Ich höre immer, "geht arbeiten" oder "faules Gesindel". Ihr scheint
aber zu vergessen, daß es viele Millionen Menschen gibt, die körperlich
nicht in der Lage sind zu arbeiten.

Du, ich bin seit 9 Jahren selbstständig, nur habe ich halt nicht den
Fehler gemacht, und wollte gleich zu Beginn meiner Selbstständigkeit
mit den Großen pissen gehen. Statt 10 Leute einzustellen, habe ich nur
2 eingestellt. Außerdem ist noch regelmäßig ein Student zur Aushilfe
da. Was soll ich sagen, mein Geschäft läuft hervorragen, die
Auftragslage ist dank dreier Rahmenverträge mit der Industrie für die
nächsten 3 Jahre gesichert. Meine "Leute" werden pünktlich bezahlt
und ich muß nicht hungern. Kann zwar nicht jeden Auftrag annehmen aber
wozu auch? Ich habe dennoch meine 10 Wochen Urlaub im Jahr.

Ich finde es eine Zumutung, Hartz IV Empfänger so global als Faulenzer
oder Schmarotzer zu bezeichnen.

Autor: Yeah (Gast)
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@Rufus

> Arbeitslose wollen gar nicht arbeiten, sondern müssen dazu
> gezwungen werden.

Genau, und so kommt es, daß ein 60-jähriger Hartz IV Empfänger, der
keine 30 Minuten schmerzfrei laufen kann, zu Gartenarbeiten in
öffentlichen Grünanlagen gezwungen.

Autor: Asterix-007 (Gast)
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ja bin ich gg

anscheinend denkst auch du noch, das sich die Wirtschaft unseren
Spielregeln anpasst, bzw. anpassen lässt!

Solltest du dich irgendwann mit Volkswirtschaft, Geldfluß und
Betriebswirtschaft auseinandersetzen wäre das schön und würde deine
Meinung sicher ändern.

Ich würde gern Arbeitsplätze schaffen, aber nicht zu den Bedingungen
der arbeitslosen Bewerber die zu mir kommen. Und nicht zu den
momentanen Bedingungen welche einem Unternehmer in D vorfindet.

Schade Rufus, deine fachlichen Beiträge sind meist kurz, prägnant und
treffend also einfach gut, aber leider lebst du noch in einer
politischen und wirtschaftlichen Scheinwelt. Ich bin manchmal geneigt
zu glauben, das hier sich einer dein Nick klaut!

Autor: Dalli (Gast)
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Komischerweise geht es in den anderen Ländern ohne den
Roten/Grünen Sozialscharotzern besser.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Ja, zum Beispiel in den USA. Auf dem Weg, ein Dritte-Welt-Land zu sein,
technologisch rückständig, mit einem Gesundheitssystem, das nur den
zahlungskräftigen nach Überprüfung der Kreditkarte hilft und einer
-dank Bush- enormen Staatsverschuldung.

Super.

Autor: Dalli (Gast)
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@ Rufus T. Firefly

Nee ich rede nicht von den USA aber es gibt genug europäische Länder
denes es in jedem Fall besser geht. Namen nenne ich keine.
sollte jeder genug schlau sein welche Länder dazu gehörten.

Du bist so oder so ein hoffnungloser Fall. Von dir habe ich in Sachen
Politik noch echt kein vernünftiges Wort gehört.

Du findest immer und zwar absolut immer ein Haar in der Suppe.
Und machst auch jeder Ameise ein Elefanten.
Du merkst aber nicht dass alles was bist jetzt geschah nur
vorsätzliche Dummheit von Schröder war.

Ich habe bald den Verdacht dass du auch zu denen gehörst die nichts
anders machst als schmarozen. Nur so ist es erklärbar was man den
schwachsinnigen Sozialisten-Mist unterstützen kann.

Mach weiter so. Wenn es jahrelang in die verkehrte Richtung geht und
man dann noch vorsätzlich in die falsche Richtung fährt ist doch
irgendwie eine Frage der Intelligenz wenn man die Dummheit nochmals
unterstüzt.

Autor: Andreas (Gast)
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> Übrigens, ist Hartz4 mir persönlich noch zuviel Geld pro Nase.

Völliger Blödsinn. Mit Harz4 wirst Du wohl am Rande des
Existenzminimuns leben. Weniger geht nicht. Wenn Du das anders siehst,
bist Du einer von den uninformierten, die den absurden
Bedarfsberechnungen der Bundesregierung glauben.
Aber sei's drumm, was mich bei Harz4 wirklich an die Decke gehen
lässt, ist die unverfrohrene Frechheit eines Müntefehring, der unbeirrt
behauptet, Harz4 sei "gut für die Arbeitslosen". Fördern und Fordern?
Was für'n Geschwalle. Deutschland entledigt sich eines großen Teils
seiner Arbeitnehmer, da gibt es nichts zu fördern. Diejenigen, die ihr
trauriges Restleben dann mit Tütensuppen und Andreas Türk verbringen
müssen, haben nur noch sehr schlechte Chancen, je wieder einen
Arbeitsplatz zu finden, der eine zum Leben angemessene Bezahlung
bietet. Zu behaupten, Harz4-Empfänger bekämen zuviel Geld, zeugt
entweder von Zynismus oder Unwissen.

Übrigens, wen wundert es, daß unter solchen Bedingungen immer weniger
Paare bereit sind, Kinder in die Welt zu setzen? Explodierende
Energiekosten, ein Arbeitsmarkt, der keinerlei Sicherheiten mehr
bietet, eine Industrie, dessen Kernbereiche ins Rutschen geraten,
sinkende Realeinkommen, steigende Aufwendungen zur Altersicherung, eine
Politik, die realitätsferner denn jeh zu ein scheint und Wähler, die
Angst vor den erforderlichen Reformen haben.

Ich frage mich ernsthaft, wo es mit Deutschland hingehen wird. Meine
einzige Hoffnung: andere Länder haben es auch geschafft. Aber ich
befürchte, hier wird es länger dauern.

Andreas

Autor: Unbekannter (Gast)
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@Andreas:

Was wäre für Dich denn "eine zum Leben angemessene Bezahlung"
konkret?

Übrigens, ein ganz anderes Thema, das zu Sozialkosten auch passt:
Semestergebühren. Ich wäre in etwa für folgendes Schema:

Die ersten 8 Semester hat jeder Student frei. Egal ob er nach dem
vierten Semester abbricht und 5 Jahre später es nochmals probiert. 8
Semester darf jeder.

Ab den 9. Semester kostet es was. Das 9. Semester ist noch billig. Z.b.
150,- Euro.

Ab dann verdoppelt sich der Semesterbeitrag jedes Jahr, bis zu einer
Obergrenze, vielleicht 1500,- Euro oder so.

Das sähe in der Summe dann so aus:

 Semester  Gebühren/Semester  Gebühren/Studienzeit Gebühren/Schnitt
  1. - 8.           0,-               0,-                 0,-
    9.            150,-             150,-                16,67
   10.            300,-             450,-                45,-
   11.            600,-            1050,-                95,-
   12.           1200,-            2250,-               187,-
   13.           1500,-            3750,-               288,46
   14.           1500,-            5250,-               375,-

Man sieht schön, was passieren würde:

a.) Solange man in der Regelstudienzeit bleibt, keine Gebühren.
b.) Kommt man etwas drüber, ist es bis zum 10. Semester noch zu
schaffen, vor allem wenn man es auf die Gesamtstudienzeit umrechnet.
c.) Ab dem 12. Semester wird es teuer.

Das würde dazu führen, dass absolute jeder die gleiche Chance hat, auf
ein kostenloses Studium. Wer den Stoff packt und die Sache in der
Regelstudienzeit durchzieht, hat eine Menge Geld gesparrt. Wer sich mal
ein oder zwei Semester leistet, wird dran erinnert, dass das Weh tut und
es besser wäre, die Arschbacken zusammen zu kneifen. Wer meint, er müsse
ewig Resourcen der Hochschulen blockieren oder einfach nicht zum Ende
kommt, darf das gerne tun, zahlt dafür aber Miete.

So ähnlich würde ich es auch mit Sozialleistungen machen. Wenn jemand
in Schwierigkeiten kommt, wird im erst mal geholfen. So und soviele
Monate hat er praktisch frei. Und irgendwann fängt es an, ungemütlich
zu werden bis richtig ungemütlich.
Kombinieren würde ich das auch mit Wahlmöglichkeiten. Wer z.B: eine
Übergangszeit hat, zwischen Arbeitgeberwechsel oder sonst aus einem
Grund, soll wählen können, wie hoch seine Unterstüzung ist. Wenn er die
paar Wochen nämlich privat finanzieren kann, muss er dafür belohnt
werden. Z.b. mit anschliessendem Versicherungsrabatt oder durch mehr
Monate "Freischüsse", falls er später doch in Bedrängnis käme.
Dabei würde ich auch berücksichtigen, wieviel jemand schon eingezahlt
hat. Einem 20 Jährigen kann man deutlich engere Fristen setzten anstatt
einem 60 Jährigen.

Ein Problem in unsere Gesellschaft ist nämlich auch: Inzwischen meinen
viele, eine Versicherung ist eine Art Geldanlage. Frei nach dem Motto:
Was ich im Laufe der Jahre eingezahlt habe, hole ich mir mit Zinsen
zurück.

Aber so läuft das eben nicht. Eine Versicherung hat einen ganz anderen
Zweck: Unvorhersehbare Ereignisse auf die Schulter Vieler zu
verteilen, eben sozial zu sein.

Das ganze kann aber nur dann funktionieren, wenn die meisten umsonst in
eine Versicherung einzahlen und die wenigsten die Versicherung
benötigen. Gleichzeitig muss die Versicherung so gestaltet sein, dass
Überschüsse auf die Versicherten wieder ausgezahlt werden.

Eine Versicherung (im klassischem Sinne) ist immer nur für den
Notfall.

Aber von diesem Gedanken haben sich ein Großteil der Bundesbürger schon
lange verabschiedet. Man sieht es doch an den ganzen versuchten
Versicherungsbetrügerein bei der Haftpflicht etc. Da ist überhaupt kein
Unrechtsbewustsein vorhanden.

Oder wie oft hört man die Einstellung: "Ich habe jahrelang in die
Arbeitslosenversicherung eingezahlt, nun steht mir das auch wieder
zu".

Aber man sieht es ja auch am Wahlergebnis: Bei einer Landeswahl nach
der anderen wurde die SPD auf Grund ihrer katastrophalen Politik
rausgeworfen. Doch wenn es drauf ankommt, dann verfällt das deutsche
Wahlvolk wieder in Angst und traut sich nicht mehr. Da muss nur einer
mal ein paar Idee haben und nur 3mm über den Tellerrand in die Zukunft
schauen, dann zuckt das Deutsche Wahlvolk wieder zusammen.

Ja keine Veränderung, weiter wie bisher. Es wird schon gut gehen. Wir
ändern uns nicht, erst soll sich mal die Welt um uns herum ändern.

Autor: linkebazille (Gast)
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Es sieht so aus , als seien einige Forumteilnehmer
(Klein-)Gewerbetreibende .
Ist ja sehr schön .

Falls es euch doch noch interessiert ,
in der deutschen (Groß-)Industrie ist bald alles vorbei .
So richtig fertig , finito , Feierabend ...
Keine Arbeitsplätze mehr , außer für Entwicklung
( eventuell , so ein bisschen noch , vielleicht ) ,
Vertrieb und Marketing .
Und da geht es um zig tausend Leute .

Nicht weil die Firmen kein Gewinn machen , sondern weil im
Ausland die Gewinne noch höher sind .
Und dann ist es egal , wer an der Regierungsmacht ist .

So billig wie die ( im Ausland ) werden wir nie .
Es wird immer billigere geben .
Große Unternehmer haben keine Grenzen .
Die sind nur für uns kleine Wichte da .

Mein Arbeitgeber (Firma X ) hat z.B. schon vor min. 10 Jahren
beschlossen ,
tausende in D zu entlassen , trotzt Helmut ( CDU ) .
Dafür x-tausende im Ausland zu beschäftigen ( Firmenübernahmen ) .

Ein Beispiel  ?
Firma X kauft in Spanien ( ca. 1980 ) ein Werk .
In Mexiko ( ca. 1985 ) ein Werk .
Seit der Wende überall in der Welt .
Natürlich Polen , Slowakei , China .
Ja , in Ossiland auch , aber die will man schon wieder loswerden .
Etwa 600 sind schon gegangen worden .

Alle stellen gleiche Produkte
( aber zum Teil verschiedene Varianten ) her .

Von 35000 Mitarbeitern sind nur noch 40 % in D beschäftigt .
Die Firmenleitung hat überhaupt kein Problem damit ,
die Standorte gegeneinander auszuspielen ( erpressen ) .

Und das ist nur ein Beispiel von vielen .
Den Rest könnt ihr euch ausmalen .

Welche Regierung soll die vielen Ex-Industriearbeiter beschäftigen ?
Womit ?
Bitte nur ernst gemeinte Antworten  ;-)


Übrigends , die Theorie , wenns der Wirtschaft gut geht ,
gehts D auch gut , war mal vielleicht richtig .
Heutzutage ist das Blödsinn .
Die hauen auch so ab , trotzt Gewinn ( > 500 mio. vor Steuer ) .
Am Verlust ( schlechtgerechnet ) darf sich der Staat beteiligen .
Am Gewinn ... na ja ... , nicht soo ...

Autor: Beobachter (Gast)
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Unbekannter, dein letzter Beitrag unterscheidet sich wenigstens
wohltuend von den dummen Sprüchen, die hier einige ablassen. Es ist
prinzipiell erstmal gut, sich etwas ausführlicher mit den Problemen
unserer Gesellschaft zu beschäftigen, denn nur dann merkt man auch wie
schwierig es sein kann, gute Lösungsansätze für Sachfragen zu finden.
Also an dieser Stelle ein kleines Lob von mir mal unabhängig davon,
inwieweit ich mit diesem Inhalt übereinstimme. Bummelei im Studium kann
man aber sicher sanktionieren, nur müssen die Bedingungen in Hörsälen
auch entsprechend ausgestaltet sein.

Wofür ich dir kein Lob erteilen kann, ist die Behauptung, die CDU sei
im Wahlkampf ehrlich gewesen. Merkel war leider nur in einem Punkt
ehrlich und das war die Ankündigung der MwST-Erhöhung. Die gesamte
Darstellung der Steuerpläne war dagegen ein einziges Desaster. Am
besten kam das raus, als Merkel sich in einer Befragung in der
Wahlarena den Bürgern stellte und erboste Opel-Facharbeiter ihr ihren
Verlust vorrechneten. Merkel entgegnete den empörten Leuten dort
sinngemäß "was Ihnen (den Facharbeitern) da verlorengeht, das müssen
Sie sich halt über Lohnverhandlungen wieder reinholen". Während im
Wahlkampf der CDU ständig behauptet wurde kleine Einkommen würden durch
die Steuerpläne nicht höher belastet, wurde von einzelnen Unionsleuten
bei scharfen Nachfragen zunehmend zugegeben, dass man sich eben
mögliche Verluste (vereinzelt bis mehrere hundert Euro) durch
Lohnerhöhungen zurückholen sollte. Alle Beteiligten wissen: Kein
Arbeitgeber wird dieses Spielchen mitmachen. Wenn also Ehrlichkeit zum
Programm erklärt wird, dann bitte auch dran halten  oder besser die
Klappe halten. Besonders dreist war die öffentliche Behauptung der
letzten zwei Tage vor der Wahl, Rot-Grün wolle nach der Wahl laut einer
geheimen Liste die Mehrwertsteuer auf Lebensmittel von 7 auf 16 Prozent
erhöhen. Diese unglaublich dreiste Lüge hat sowohl Merkel als auch
Stoiber als auch der Generalsekretär Volker Kauder auf den Marktplätzen
verbreitet, nur um von ihrem Problem mit Kirchhof abzulenken. Man kann
nicht Ehrlichkeit für sich einfordern und dann derartige Behauptungen
aus nichtsagenden Papierchen mit zweifelhafter Herkunft verbreiten.

Was ebenfalls ganz schlecht bei der Union rüberkommt ist folgendes:
Merkel hatte sich den ehemaligen Chef von Siemens Heinrich von Pierer
mit in das Kompetenzteam geholt. Er sollte beratend in Sachen
Arbeitsplätze der CDU beiseite stehen. Keine 2 Tage nach der Wahl
verkündet Siemens den Arbeitsplatzabbau von tausenden von Stellen. Da
muss sich doch selbst ein konservativ geneigter Wähler wie ein
Vollidiot vorkommenen, wenn derjenige, der Arbeitsplätze schaffen soll
sich als Arbeitsplatzvernichter par excellenz darstellt. Das ist
einfach nur armselig! Inzwischen hat sich von Pierer anscheinend ebenso
wie Kirchhof vom Acker gemacht.

Und Merkels Führungsstärke?
Vor wenigen Monaten noch hat die liebe Frau ihren wichtigsten
Finanzexperten Friedrich Merz aus dem Amt des Fraktionsvorsitzenden
verdrängt um selbst die erste Geige zu spielen, seine Bierdeckelsteuer
torpediert und ihn schliesslich aus der Fraktion geekelt. 3 Tage vor
der Wahlentscheidung wird Merz auf einmal zurückgerufen, weil Kirchhof
zu kompliziert wird. Tandemlösung heißt es auf einmal. Nur kurz vorher
sollte Visionär Kirchhof Finanzminister werden, in den letzten
Wahlkundgebungen wurde der Name dann gar nicht mehr erwähnt - Merkel
hätte ihn am liebsten in einem Erdloch verschwinden lassen. Nein,
Führungsstärke sieht anders aus.

Warum also hat die CDU nicht die vorhergesagte Mehrheit bekommen?
Die Menschen spüren die Annäherung der Union an die FDP. Merkels neue
Ausrichtung der CDU auf Bürgerliche Werte, also der Stärke des
einzelnen und der Zurücknahme des Staates macht vielen Menschen Angst.
Einfache Weisheiten, wie die faktische Abschaffung des
Kündigungsschutzes bereiten vielen Menschen Bauchschmerzen.
Möglicherweise auch zurecht. Vielleicht ergeben sich ein paar neue
Jobs, vielleicht passiert aber auch das, was beim Vorlesen der
DAX-Werte im n-tv von einer Moderatorin flott sinngemäß über die Lippen
kam. Sie sagte: "einige (DAX-)Werte fielen, da sie sich unter einer
CDU-Regierung mit verändertem Kündigungsschutz Hoffnungen machten, sich
von überschüssigen Personalbeständen trennen zu können, um
wettbewerbsfähiger zu sein". Das spüren vermutlich auch viele Bürger
und stellen deswegen solche Schritte in Frage. Das totale Durcheinander
beim Steuerkonzept hat bei vielen ein Gefühl der Verschleierung und
Desorientierung hervorgerufen. Die Unterscheidung zwischen
fraktionellem Beschluss und der Vision des Heidelberger Professors
gelang nicht mehr. Der schlimmste Fehler in Sachen CDU-Steuermodell war
aber, der Öffentlichkeit zu verheimlichen, welche Ausnahmen man
streichen wolle und welche Steuervergünstigungen weiterhin bestehen
bleiben sollten. Auch hier war Merkel nicht ehrlich!

Merkel hat es nicht geschafft den geneigten Wählern das zu geben, was
Kirchhof mit seiner Idee des neuen Steuerkonzeptes prinziepiell
vermitteln wollte: Eine Vision! Wie einfach wäre es gewesen im Wind der
vorhandenen Wechselstimmung den Menschen rechtzeitig eine Vision zu
eröffnen durch:

- Eine schwerpunktmäßig auf den Mittelstand, das Handwerk und
Kleinunternehmen ausgerichtete Arbeitsmarktpolitik.

- einen Niedriglohnsektor für Geringqualifizierte mit gesetzlichen
Mindestlohn nach britischem Vorbild (wurde soweit ich weiß nach
Thatcher-Ära unter Tony Blair eingerichtet; der Mindestlohn soll
Ausbeutung unterbinden und nicht Beschäftigung verhindern; selbst die
USA einen solchen Schutz) um bisher Schwarz entlohnte Arbeit wieder
attraktiv zu machen (angeblich bis 300 Milliarden Euro pro Jahr
Schwarzarbeit).

- Abschaffung bürokratischer Hindernisse (z.B. für jede neue Vorschrift
müssen 2 bestehende Vorschriften gestrischen werden und Vorschriften
bekommen ein Verfallsdatum) ohne jedoch den Verbraucherschutz zu
unterlaufen (keine Ekelfaktor beim Restaurantbesuch wegen fehlender
Kontrollen)

- Forschung und Innovationen zum Staatsziel erklären. Das Erststudium
muss in der Regelstudienzeit kostenfrei bleiben. Orientierung an den
skandinavischen Ländern z.B. wie Finnland. Der hohe Anteil nicht
ausbildungsfähiger Schulabgänger ist ein Riesenproblem. Bildung muss
wieder cool werden und nicht wie heute Klingelton, Klamotten und MP3.
Medienkompetenz ist nach meiner Ansicht mit das Wichtigste was Schule
vermitteln sollte. Ein Ersatz-Lehrer (wegen Lehrermangel ohne
pädagogische Ausbildung mal eben zum Lehrer erklärt) vor kurzem
gesendet meinte Wörtlich "oh, ich wußte ja gar nicht, dass man Schrift
auf einem Bogen ausrichten kann. Da kann ich von meinen Schülern ja noch
was lernen" Der Mann soll in einer Klasse Computerkurse geben. In einer
anderen Schule (Hauptschule, 9. Klasse) malten die Schüler mit
Buntstiften einfache geometrische Figuren aus, damit sie (laut Lehrer)
mit den Grundformen der Geometrie vertraut werden. Deutschlands
Bildungsniveau lässt grüßen.

- erneuerbare Energieen müssen degressiv gefördert werden. Große
mächtige Energiekonzerne dürfen Konkurrenten nicht mit hohen
Durchleitungskosten vom Markt fernhalten. Wir brauchen ein stärkeres
Bewußtsein für die Abhängigkeit und die Endlichkeit des Rohstoffs Öl.
Unsere Automobilindustrie verschläft mit dem Bau von bulligen
Luxuskarossen die Zukunft. China entwickelt gerade billige Kleinwagen
die in wenigen Jahren auch bei uns fahren werden. Seit 20 Jahren wird
das 3-Liter Auto versprochen. Rausgekommen ist ein teurer VW Lupo, den
keiner kauft.

- ein linear progressives Steuersystem mit sehr wenigen Ausnahmen nur
dort, wo es nötig ist z.B. bei Fahrtkosten und der Gemeinnützigkeit
(keine Dienstwagen-, Geschäftsessen-, Werftabschreibungs-,
Eigenheim-Steuernachlässe oder sonstigen Schnickschnack)

- wenn Lebensarbeitszeit schon verlängert werden muss, dann brauchen
wir ein Klima, bei dem mit Stolz auf die Beschäftigung von älteren
qualifizerten Arbeitnehmern hingewiesen wird. Dies muss immer wieder
öffentlich zur Sprache kommen. Firmen müssen damit werben. Wir können
da von Japan lernen, deren Problem der Überalterung bereits jetzt schon
signifikant ist und die sich darauf eingestellt haben. Schluss mit der
Altersdiskriminierung!

- Eine effizientes Gesundheitssystem mit schlanker Verwaltung (keine
270 o.ä. verschiedenen Kassen mit ihren Wasserköpfen), eingefrorene
Arbeitgeberbeiträge event. auch variabel je nach Konjunktur, der
Beibehaltung der Solidarität im System (d.h. KEIN Einheitsbetrag für
alle sondern JEDER trägt ENTSPRECHEND SEINER LEISTUNGSFÄHIGKEIT bei),
keine Geschenke mehr an die Pharmaindustrie (die brauchen das nicht)und
die Apotheker (die auch nicht)

- eine eigenständige Außenpolitik ohne dabei der Büttel eines
Verbündeten zu sein (Entscheidungen von großer Tragweite wie
Kriegseinsätze nur mit 2/3 Mehrheit)

- Volksbefragungen (auf die Erfahrung anderer Länder z.B. der Schweiz
schauen)

Ein Beobachter

Autor: Dirk Milewski (avr-nix)
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Autor: Bri (Gast)
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@Beobachter

Wenn du mit deinem Wahlprogramm zur Wahl gestanden hättest, hätte ich
wohl dich gewählt. :-)

Ich hab da noch eine Ergänzung zur Krankenversicherung. Die privaten
Krankenversicherungen müssen gezwungen werden, genauso wie die
gesetzlichen alle Patienten aufzunehmen. Es ist absolut ungerecht, wenn
die sich die besten Patienten (wenig krank, viel Geld) aussuchen
können.
Vielleicht ist es noch nicht allen Leuten bewusst, wie es bereits jetzt
in Arztpraxen und Krankenhäusern abläuft. Wenn man Kassenpatient ist,
muss man 1/2 Jahr auf eine Untersuchung warten. Wenn man privat
versichert ist, kann man am nächsten Tag kommen. Alternative für
Kassenpatienten: man bezahlt die Untersuchung selbst! (Meine Freundin
ist Röntgenassistentin, ich weiß das also aus sicherer Quelle.) Und das
perverse an der Sache ist, ich als Kassenpatient zahl auch noch höhere
Beiträge!
Besonders toll fand ich auch, als mein Chef mir erzählte, was er beim
Arzt erlebt hat. Er ist als privat Versicherter durch eine andere Tür
in die Arztpraxis und in einen extra Warteraum für privat Versicherte
gegangen.

Aber die Politiker versichern uns ja immer wieder, wir haben keine zwei
Klassen Medizin. Ha ha!

Autor: Unbekannter (Gast)
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Mit den privaten Versicherungen sehe ich das im Prinzip gleich. So wie
die FDP das glaube ich wollte, gesetzliche Versicherung abschaffen und
nur noch private Versicherung, allerdings muss jede Versicherung jeden
Patient nehmen und es gibt einen festgelegten
Mindestversicherungsschutz den jede Versicherung jedem Patienten zu
einem gesetzlich vorgeschriebenen Beitrag anbieten muss.

Autor: Asterix-007 (Gast)
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was ich so lese gefällt mir hier ganz gut.

@Beobachter:

-sind ganz gesunde Gedanken, aber die meisten hier haben das Problem
immer alles nur schwarz oder weiß zu sehen. Dann natürlich kann ich
solche Reaktionen verstehen.

zu meiner Bemerkung bzgl. der Höhe des Hartz4-Geldes:
-Wenn die Politik bzw. der Markt jedem Arbeitslosen einen Job anbieten
kann, kann jeder arbeitswillige Arbeitsfähige arbeiten!
=> wer nicht will soll auch weniger Geld bekommen! Das war der
Kerngedanke dieser Aussage.

Ausnahmen kann man ja gerne machen, wenn Geld zur Verfügung steht!

Bitte in Zukunft zu Ende Lesen!!!

@linke Bazille

das Problem wäre nicht vorhanden, bzw. die deutsche Belegschaft nicht
erpressbar wenn wir in den Wettbewerbsbedingungen weltweit
konkurenzfähig wären und nicht immer nur mit dem "Pfund", dem
einzigen Argument was wir zur Zeit noch haben, unserer Intelligenz
wuchern müßten!
Stell dir einfach mal vor, es wäre so: es würden millionen Jobs
entstehen, weil man ja in D investieren kann und Produkte und Halbzeuge
nicht über tausende km anrollen müßte.

Ich wage gar nicht dran zu denken: D wäre eine wirtschaftliche
Weltmacht gegen die keiner so leicht anstinken kann!!!!!!!

Denkt mal darüber nach!

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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.
   "Wenn die Politik bzw. der Markt jedem Arbeitslosen einen
   Job anbietenkann, kann jeder arbeitswillige Arbeitsfähige
   arbeiten!"

Das kann aber weder die Politik (die müsste dazu die Staatsverschuldung
verzehnfachen und den öffentlichen Dienst aufbohren) noch der
"Markt".

Das ist das anscheinend immer noch nicht von einigen verstandene
Problem:

  Der "Markt" bietet nicht ansatzweise genügend Jobs an.

Stattdessen wirft -beispielsweise- Siemens munter weiter Angestellte
'raus.

Autor: Jens (Gast)
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> Stattdessen wirft -beispielsweise- Siemens munter weiter Angestellte
> 'raus.

Und das gleich zu tausenden in Deutschland. Und nicht nur Siemens,
nahezu alle großen "Betriebe". Das macht mir Angst, ich frage mich
ernsthaft ob ich nach dem Studium überhaupt einen Job im Bereich
Elektrotechnik/Nachrichtentechnik bekomme.

Autor: Andreas (Gast)
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@Jens: als Ing. hast Du immer noch recht gute Karten. Der Trend geht
eindeutig dahin, nur noch sehr hoch qualifizierte Tätigkeiten zu halten
und nach und nach alles andere ins billigere Ausland zu verlagern.
Volkswirtschaftlich gesehen eine Katastrophe, aber soweit denkt in den
Vorstandsetagen vermutlich niemand.

Andreas

Autor: Bri (Gast)
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Ich wollt noch mal was zur Arbeitslosigkeit sagen. Die meisten
Arbeitsplätze gehen nicht durch Veragerung ins Ausland sondern durch
Automatisierung verloren. Wir müssten also billiger als Roboter
arbeiten. Was wohl nur in Rumänien geht. (siehe Renault) Selbst in
China wurden in der Stahlindustrie bei 30% Produktionssteigerung 10%
der Arbeitsplätze abgebaut. (stand mal bei www.n-tv.de)

An sich ist es ja positiv, wenn die Menschen weniger arbeiten müssen
und mehr Freizeit haben. Nur leider kann unsere Gesellschaft im Moment
nicht damit umgehen und die verbleibende Arbeit besser verteilen.

Autor: Asterix-007 (Gast)
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in den Vorstandsetagen regiert das schlichte Gesetz des Marktes:

Fressen oder gefressen werden. Oder auch, produziere ich
wirtschaftlich?

Brutal aber simpel.

Wendet jeder Verbraucher an: siehe => Geiz ist geil! Oder kauft einer
von euch z.B. Siemens-Handys weil die in D hergestellt werden?
Oder Loewe-Fernseher, oder Grundig-Stereo-Anlagen?
Ihr kauft doch meist alle das beste (billigste?), oder?

Wie schon weiter oben von mir ausgeführt: Stückkosten senken,
Rahmenbedingungen ändern, und schon haben wir den Aufschwung! (@Rufus:
ich weiß, ist zwar nicht ganz so simpel, aber es geht mir ums Prinzip!)

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Aus der "Berliner Zeitung" vom 21.9.2005, Seite 13:

Dax-Vorstände verdienen immer mehr
Gehalt im Schnitt um acht Prozent gestiegen

Frankfurt a. M., 20. September.
  Die Einkommensschere in Deutschland geht immer weiter auseinander.
Nach Berechnungen der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz
(DSW) stiegen die Gehälter der Vorstände der 30 größten deutschen
Unternehmen im vergangenen Jahr durchschnittlich um acht Prozent. Im
Vergleich dazu legte der durchscnittliche Bruttojahresverdienst eines
Vollzeitbeschäftigten im Produzierenden Gewerbe 2004 dem Statistischen
Bundesamt zufolge lediglich um 2,4 Prozent auf 39850 Euro zu.
Der Durschnittsverdienst eines Dax-Vorstands sei 2004 um 121000 Euro
auf 1,6 Millionen Euro gestiegen. teilte die Deutsche Schutzvereinigung
für Wertpapierbesitz (DSW) mit. Zum Vergleich: Nach Berechnungen der
Unternehmensberatung Kienbaum legten die Bezüge der Geschäftsführer von
klein- und mittelständischen Unternehmen, die das Gros der deutschen
Wirtschaft ausmachen, gleichzeitig um 3,2 Prozent auf im Schnitt 247000
Euro zu.

Weitere Steigerungen erwartet
  Auch im laufenden Jahr erwartet die DSW weitere Gehaltssteigerungen
in den Vorstandsetagen der führenden deutschen Konzerne. "Ich gehe
davon aus, dass die Vergütungen in die Höhe gehen werden, da es den
Dax-Unternehmen im Schnitt besser geht als noch vor einem Jahr. Das ist
bei variablen Vergütungen so", sagte DSW-Hauptgeschäftsführer Ulrich
Hocker.
Die größten Gehaltssprünge verzeichnete die Chefetage von Adidas mit
einem Plus von 89 [neunundachtzig!] Prozent und ThyssenKrupp mit einem
Zuwachs von 60 Prozent. Das größte Minus mussten mit einem Abschlag von
25 Prozent die Vorstände von Eon hinnehmen, gefolgt von der Deutschen
Bank, die ihren Vorständen durchschnittlich 18 Prozent weniger zahlte
als noch im Vorjahr. Die Chefetage von Deutschlands größter Bank bleibt
dennoch bei einem Durchschnittsgehalt von 3,035 Millionen Euro pro
Vorstand mit Abstand Spitzenreiter im Dax. (Reuters)


Bedarf es eines Kommentares?

Autor: Unbekannter (Gast)
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@Rufus:

Was soll diese "Neid-Debatte"? Du glaubst doch nicht ersthaft daran,
dass die steigenden Gehälter von Vorständen dafür verantwortlich sind,
dass Arbeitnehmer entlassen werden?

Autor: Andreas (Gast)
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@Asterix:
Ich kaufe jedenfalls selten nach dem Motto "Geiz ist geil". Nur,
Siemens Handys werden eben auch zum großen Teil nicht mehr in D
produziert, echte HiFi Anlagen von Grundig gibt es nicht mehr, statt
dessen nur noch so'n Spielkram (war eben sogar auf deren Website, denn
als Du Grundig Stereo-Anlagen erwähnt hast, konnte ich mir nichts
darunter vorstellen ;).
Was die Vorstände angeht: die Frage, ob ein Unternehmen wirtschaftlich
produziert, ist ja legitim. Nur oft ist eben Gewinnmaximierung ohne
Rücksicht auf Verluste oberste Maxime. Das führt eben dazu, daß ein
Unternehmen, das eigentlich gut aufgestellt ist, hunderte oder tausende
von Mitarbeitern entlässt, nur weil die Gewinne nicht ganz den
Erwartungen entsprechen. Man will ja die Aktionäre nicht verärgern,
schliesslich reagieren die Kurse fast reflexartig positiv auf
Personalentlassungen.
Im Gegensatz zu vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen
besitzen die Großkonzerne jedenfalls keinerlei Verantwortung mehr
gegenüber ihren Mitarbeitern. Das mag man bedauern, ändern kann man es
aber nicht, auch wenn jetzt in Frankreich die Regierung sogar die
EU-Kommission einschaltet, um die von HP dort geplanten Entlassungen zu
überprüfen.

@Bri:
Ich glaube, die Sitiation ist ein wenig komplizierter. Arbeitsplätze
gehen verloren, weil die Arbeitsplätze in Ost-EU-Länder ausgelagert
werden. Weil der Grad an automatisierung zunimmt. Weil die
Lohnnebenkosten zu hoch sind und weil die Binnennachfrage schon lange
im Keller ist. Wir haben ein strukturelles, konjunkturelles und
technisch bedingtes Arbeitsmarktproblem hier in Deutschland. Da hilft
es auch wenig, wenn wir Exportweltmeister sind, was ja eigentlich auch
nicht ganz richtig ist.
Ach so, und die Wiedervereinigung frißt natürlich auch 'ne Menge
Ressourcen, sprich Geld, das woanders vielleicht besser angelegt wäre.
Zumindest sollte man es gezielter einsetzen, statt Milliarden im Osten
versickern zu lassen.

Andreas

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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@Unbekannter:
Nein, natürlich nicht. Vorstandsgehälter haben überhaupt nichts mit
Arbeitsplätzen, deren Vernichtung oder der wirtschaftlichen Situation
zu tun.
Da gibt es überhaupt keinen Zusammenhang. Gar keinen. Ehrlich!

Autor: Problemlöser (Gast)
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Lösung:
Soweit möglich, nur noch Produkte kaufen, die in Deutschland
hergestellt wurden. Bei Lebensmitteln wenn möglich nur Regionales.
Und schon

Autor: Steini (Gast)
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Nur das die deutsche Wirtschaft vom Export lebt...
Sägt Euch doch den Ast unterm Arsch ab

Autor: Patrick (Gast)
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Hi Steini,

klassischer Irrglaube. Unsere Aussenhandelsbilanz beträgt genau 2%
Unsere Wirtschaft lebt also von der Binnennachfrage. Der Export ist das
Sahnehäubchen

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Rufus: Richtig. Es ist zwar nicht nett den Arbeitern den Lohn zu kürzen
und gleichzeitig die Vorstandsgehälter anzuheben, aber in Relation zu
den Gesamtpersonalkosten der Firmen ist eine Million mehr oder weniger
völlig irrelevant.

Autor: Steini (Gast)
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Ich bleibe bei deutschen Produkten, solange ich mein Geld hier verdiene,
mache meinen Urlaub in Deutschland, fahre ein deutsches Auto bei dessen
Hersteller ich auch arbeite, allerdings sind dort die Teile nicht alle
aus Deutschland.
Versteurt doch endlich mal die sinnlosen Flugreisen oder
Pauschalurlaube, schafft den Billigtourismus ab, ich hätte schon ein
paar Ideen...

Autor: linkebazille (Gast)
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"Wir müssten also billiger als Roboter
 arbeiten. Was wohl nur in Rumänien geht. (siehe Renault) Selbst in
 China wurden in der Stahlindustrie bei 30% Produktionssteigerung 10%
 der Arbeitsplätze abgebaut. "

Genau das denke ich auch .
Als ich 1980 bei Firma X angefangen habe ,
wimmelte es in den Hallen nur so von Beschäftigten .
Heute machen wir die doppelte Stückzahl bei einem drittel der MA .

Der Grad der Automatisierung ist bei uns eher durchnittlich .
Mann könnte ihn steigern ( z.B. mit Roboter ),
aber noch sind die Chinesen und Rumänen billiger !

Irgendwann , in ferner Zukunft , wenn der letzte Chinese , Rumäne ,
Inder und Afrikaner sich nicht mehr für einsfünfzig bückt ,
kommen die Roboter .
Bis dahin funktionien die Verwaltung , Vertrieb u.s.w. effektiver
durch bessere Computerprogramme .
Und die Büroangestellten können zu Hause bleiben .
Viel Spass , Jungs !
Lasst euch was einfallen .

Autor: Patrick (Gast)
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linkebazille,

und jetzt bau bitte noch den Wachstum in dein Wirtschaftsmodel ein

Autor: Steini (Gast)
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Das mit den Robotern ist auch so ein Trugschluß...

die Produktivität wird höher, aber der verbleibende Arbeiter bekommt
nicht den doppelten Lohn (vom dem mit, der entlassen wurde) sondern der
Gewinn fließt in die Mäuler der gefräßigen Aktionäre. Das Schlimme ist
doch, daß der Betrieb nicht mehr seinen Angestellten verpflichtet ist,
sondern seinen Aktionären. En kluger Onkel mit Rauschebart hat das
schon vor 120 Jahren erkannt, und er meinte das ist eine
Gesetzmäßigkeit. Und Naturgesetze können weder Scheinchristen noch
Sozialliberale aufhalten, den Begriff Soziale Marktwirtschaft (der
diese Gesetzmäßigeit begriffen hatte und dem engegen gewirkt hat,
scheint vergessen, seit es keine konkurierenden Systeme mehr gibt)

Autor: Andreas (Gast)
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@Patrick

> klassischer Irrglaube. Unsere Aussenhandelsbilanz beträgt genau 2%
> Unsere Wirtschaft lebt also von der Binnennachfrage. Der Export ist
> dasSahnehäubchen

Die Aussenhandelsbilanz sagt doch nichts darüber aus, welchen Anteil
die Exporte am gesammten Wirtschaftsvolumen haben, sondern stellt nur
die Importe den Exporten gegenüber. 2% Aussenhandelbilanz sagt also nur
aus, daß der Warenwert der Exporte um 2% höher ist als der Warenwert der
Importe. Also ist dieser Wert irrelevant, wenn man beurteilen möchte,
welchen Stellenwert die Exporte im gesammtwirtschaftlichen Kontext
haben. Oder irre ich mich?


Andreas

Autor: Dirk Milewski (avr-nix)
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Wieso nicht alles 50% billiger machen, 50% Lohn runter, 50% Miete
runter, 50% alles runter ( Prinzip ) und schon sind wir
Konkorenzfähiger geworden. Dadurch können wir wieder Kohle abbauen und
Arbeitsplätze z.B schaffen.
Da der Mensch billiger wird und damit kokurenzfähiger wird.

Dadurch werden die Waren billiger (Weltmarkt) andere teurer (ÖL).

Eine gute Idee ?

Autor: HariboHunter (Gast)
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haben wir doch gemacht mit der € Einführung...
hat auch net geklappt ;-)

Autor: Patrick (Gast)
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Hi Andreas,
das kommt davon, wenn man in Eile den Text eintippt. Ich meinte den
Außenbeitrag, also die Exportüberschüsse in Prozent des BIP.

Autor: Patrick (Gast)
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Hallo Steini,

dein Mohr war nicht der Einzige, der das Begriffen hatte. Das waren
auch vetreter einer völlig anderen Zunft, die auf ähnliche Ergebnisse
gekommen sind wie z.B. Henry Ford. Ja sicher werdet ihr jetzt sagen,
dass war doch der mit dem Fliesband. Nunja, unter anderem. Aber er
gehörte auch zu denijenigen die begriffen haben, das man die
Produktivität steigen kann, in dem man die besten Kräfte an das
Unternehmen bindet.

Der rest deines Beitrags erinnert mich allerdings ein wenig an die
Heuschreckendebatte

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