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Forum: Offtopic W lan über kleinen Hügel?


Autor: Thorsten Stoß (Gast)
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Hallo!
Ich möchte eine W lan verbindung aufbauen.Ich hab leider keine direkte
Sichtverbindung.Es ist ein kleiner Hügel dazwischen(ca50meter
hoch).Geht das?Welche Geräte brauche ich?
Danke im vorraus.

Autor: Jens D. (jens) Benutzerseite
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entfernung??

Aber in der Regel spielt sin solch kleiner Hügel kaum eine Rolle, kommt
darauf an, wie breit dieser ist..
Wenn es doch nicht klappt (weil keine sichtverbindung) hast du 2
Möglichkeiten
Andere / Bessere Antennen diese dann an einem 55m hohem Mast befestigen
=)
oder auf den Hügel einen WLAN Repeater setzen (zB. mit einer 12V
Autobatterie und gut verstecken) =)

Das ist das Problem bei WLAN man kann nie genau sageb ja oder nein man
muss es ausprobieren..

Viel Glück Jens

Autor: Unbekannter (der echte) (Gast)
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Du musst die Antenne in Form des Hügels biegen.

Autor: Stefan R. (Gast)
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Falls es direkt nicht klappt: Evtl. tut es bei kurzer Entfernung auch
ein passiv-Repeater auf dem Hügel, d.h. einfach zwei Richtantennen, die
direkt miteinander (über ein kurzes Koaxkabel) verbunden sind.
Wenn du die Antennen selber bastelst (Dosenantenne o.ä, Anleitungen
gibt es ja genug) sollten sich die Kosten für einen Versuch in Grenzen
halten. Und du brauchst keine Stromversorgung auf dem Hügel.

Gruß,
Stefan

Autor: Jens D. (jens) Benutzerseite
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Schon getestet das mit dem passivem repeater??

Man lernt nie aus Danke für diese Info von meiner Seite

Gruss

Autor: Lai (Gast)
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Du kannst ja auf dem Hügel einen Passiven Repeater Aufstellen:

http://www.valmont.com/asp/communication/specialty...

sollte auch mit 2 Verbundenen Yagi Antennen gehn aber da bin ich mal
skeptisch

http://wireless.pollaknet.at/viewtopic.php?p=1324
http://www.pbs.org/cringely/pulpit/pulpit20020207.html

73

Autor: Unbekannter (Gast)
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Keine Sorge, ein "passiver Repeater", also zwei Antennen nur per Kabel
zusammengeschaltet, funktioniert garantiert nicht.

a.) Einfach mal überlegen: Wenn eine Antenne etwas empfängt, kommt auf
dem Kabel eine Leistung im Mikrowatt-Bereich an.

b.) Wenn eine Antenne etwas sendet, wird eine Leistung von Watt (Nix
Milliwatt oder Mikrowatt) über das Kabel in die Antenne gepustet.

D.h. wenn Du zwei Antennen per Kabel verbindest, wird zwar in der Tat
etwas Leistung von der Empfangsantenne zur Sendeantenne transportiert.
Allerdings hat dieser Transport ein so schlechten Wirkungsgrad, so um
den Faktor 0,00000001.

Fazit: "passiver Repeater" ist eine Urband-Legend.

Wenn das wirklich funktioniern würde, hätten z.B. Mobilnetzbetreiber
von diesen "passiven Repeatern" schon tausende Aufgestellt, nur um
möglichst jedes Funkloch auf dieser Erde zu erschließen damit darin
Handy-Telefonate möglich wären.

Autor: Lai (Gast)
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@Unbekannter
> Fazit: "passiver Repeater" ist eine Urband-Legend.

so ganz ist dem nicht,
hast meinen ersten Link wohl nicht angeschaut ;-)

klar gibts passive Repeater die funktionieren,
und zwar sind das große Reflektoren (so in der
Kategorie Hauswand oder Bergmasiv ...)

also mit 10m² Blechplatten könnte da durchaus
was möglich sein ...

73

Autor: Stefan R. (Gast)
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Also nach dem o.g. Link
http://www.pbs.org/cringely/pulpit/pulpit20020207.html
scheint es doch in der Realität zu funktionieren. Allerdings verwendet
der Mensch auf der Sendeseite eine Parabolschüssel und der Repeater
besteht aus zwei Yagis.

Rechnen wir mal kurz nach: Annahme: Entfernung Passiver Repeater <->
WLAN-"Stationen" jeweils 100m. Bei 100m Entfernung (und 2,4GHz)
haben wir eine Freiraumdämpfung von ca. 80dB.
Wir nehmen an beiden Stationen eine selbstgebastelte Richtantenne mit
einer alten Sat-Schüssel (sagen wir mal ca. 20dB Gewinn).
Der Repeater besteht aus zwei Yagis o.ä. (ca. 10dB Gewinn jeweils).
Sendeleistung: 100mW=20dBm + 20dB (Schüsselgewinn) = 40dBm
-> 40dBm-80dB=-40dBm (das kommt am Repeater an)
-40dBm+10dB+10dB=-20dBm (Gewinn der Antennen am Repeater)
-20dBm-80dB+20dB=-80dBm (80dB: Freiraumdämpfung der zweiten Strecke, +
20dB: Gewinn der Schüssel am Empfänger)
nach
http://rnvs.informatik.tu-chemnitz.de/wlan/air.htm
schafft z.B. eine "Orinoco Silver Card" bei -82dBm am
Empfängereingang noch 11MBit/s. Also sollte es so klappen. Rechnet man
noch diverse Verluste (Kabel usw.) mit rein, gehen realistisch
vielleicht nur 1MBit/s, aber z.B. für ne drahtlose dsl-Anbindung sollte
es reichen.
Fazit: Es kann klappen, allerdings nur mit starken Richtantennen. Bei
2,4GHz lassen die sich aber trotz hohem Gewinn relativ klein bauen. Was
garantiert nicht klappt, ist das Ganze mit Rundstrahlantennen oder
schwach bündelnden Antennen (z.B. die Sektorantennen aus dem
GSM-Bereich) zu machen, um so ein ganzes Gebiet, das im Funkschatten
liegt, zu versorgen -> Deshalb gibt es auch keine Passivrepeater im
Handynetz als "Wunderlösung".

Gruß,
Stefan

Autor: Stefan R. (Gast)
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Noch eine Anmerkung:
Um an den beiden Stationen sich noch die Kabelverluste zu schenken,
könnte mal evtl. nach
http://www.usbwifi.orcon.net.nz/
einfache usb-Wlan-Sticks direkt in die Schüsseln bauen (vorher evtl.
noch die Dipolantenne im Stick umbauen zu einer kurzen Helix oder einem
Dosenstrahler, um weiter zu optimieren).

Stefan

Autor: Wegstabenverbuchsler (Gast)
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Also anstelle solch einer "Autokino-Leinwand" (diese passive
Geschichte) sollte doch eine aktvie Lösung incl. SOlarpanel wesentlich
kleiner, kostengünstiger, unauffälliger etc. sein, oder nicht?

Autor: Unbekannter (Gast)
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@Stefan R.:

Uaahh....

> -> 40dBm-80dB=-40dBm (das kommt am Repeater an)
> -40dBm+10dB+10dB=-20dBm (Gewinn der Antennen am Repeater)

...Wäre es dann nicht klüger, wenn man mehrere solcher "passiver
Repeater" in kurzen Abständen, z.B. einem Meter, hintereinander
stellt?

Schließlich zaubert so ein "passiver Repeater" bei Dir aus dem Nichts
20dB her....

Da könnte man doch vier solcher "passiver Repeater" hintereinander
schalten und hätte dann einen Gewinn von 4 * 20dB = 80dB...

Da könnte man doch alle 100 Meter so ein Vierer-Gespann aus "passiven
Repeatern" hinstellen und könnte so beliebige Strecken überbrücken.
Schließlich würde jedes Vierer-Gespann die Dämpfung der 100m-Strecke
neutralisieren...

Uaahh.... schauder

Fazit: "Passiver Repeater" ist Müll, gibt es nicht, funktioniert
nicht.

Wenn doch: Schleunigst patentieren lassen und reich werden, beim
Vermarkten dieses wundersamen "Funkwellenverstärkers"...

P.S.: Selten so gelacht...

Autor: Stefan R. (Gast)
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@Unbekannter:

>> -> 40dBm-80dB=-40dBm (das kommt am Repeater an)
>> -40dBm+10dB+10dB=-20dBm (Gewinn der Antennen am Repeater)

>...Wäre es dann nicht klüger, wenn man mehrere solcher "passiver
>Repeater" in kurzen Abständen, z.B. einem Meter, hintereinander
>stellt?

>Schließlich zaubert so ein "passiver Repeater" bei Dir aus dem
>Nichts
>20dB her....

>Uaahh.... *schauder*

Ok, bei mir tut es nach einigem Nachdenken auch weh ;-). Ich frage mich
allerdings, wie man das sonst berechnen kann, bzw. wo der Fehler liegt.
Kannst du helfen?

Gruß,
Stefan

Autor: Stefan R. (Gast)
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Also das lässt mich jetzt nicht los... Wie ist denn nun die korrekte
Berechnung? Ich habe unter anderem diesen Thread aus dem Usenet
gefunden:

http://tinyurl.com/9oqj8

wobei aber genauso gerechnet wird wie ich oben. Das es keine
Verstärkung aus dem Nichts geben kann leuchtet ja schon ein. Doch wie
wird das nun genau berechnet? Kannst du, Unbekannter, bzw. jemand, der
sich mit der Materie auskennt, das genauer erklären?

Gruß,
Stefan

Autor: Don Hendi (Gast)
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Lasst mich mal anregen...

(trommelwirbel...)
also, hier wird nirgends verstärkt (trommelwirbel off)(Kopfweh off).

Der Gewinn von einer Antenne gegenüber einer Referenzantenne besteht
darin, daß die Antenne mit Gewinn die Sendeleistung einfach in einen
kleineren Raumabschnitt steckt, d.h. den Winkel wo sich das gesendete
quasi verteilt, verkleinert. Das ist dann eine Erhöhung der
Leistungsdichte oder Energiedichte in diesem Bereich (Physiker mögen
das genauer ausführen).

Passive Repeater existier(t)en, in Karl Rothammels Antennenbuch (Kleine
Antennenbibel, Militärverlag der DDR / DARC-Verlag) wurden meineswissens
Beispiele benannt, leider liegt die dicke Schwarte hier nicht vor
(Kaufidee).

Es ist also nicht die wundersame dB-irgendwoherholung das Prinzip, was
ich auch in den Bereich Esoterik stecken würde, sondern das "bündeln"
vorhandener dB.

Grüße,

Hendrik.

Autor: Stefan R. (Gast)
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@Hendrik: Jau, genau das mit der erhöhten Leistungsdichte hab ich mir
auch gedacht, und mit dieser Vorstellung betrachtet sieht die Rechnung
ja auch ok aus, wir rechnen ja genaugenommen erstmal nur das Verhältnis
der Übertragungsstreckendämpfung von Richt- gegenüber Isotropen- oder
Dipolantennten aus, und erst durch das Einsetzen der Sendeleistung
bekommen wir einen Leistungswert heraus - aber nach dieser Rechnung
würde halt auch die Sache mit mehreren direkt hintereinander
aufgestellten Repeatern gehen, um die Freiraumdämfpung komplett zu
kompensieren, wie schon Unbekannter schrieb. Warum ist dem nicht so?
Ist meine Berechnung denn nun korrekt, dies aber ein unzulässiger
Spezialfall, der nicht funktioniert, weil...? Das einzige Beispiel zum
Berechnen passiver Repeater, dass ich ich gefunden hab, war o.g. Link,
und der rechnet halt auch genau so...

Gruß,
Stefan

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