Ich vermute Du meinst bei den Abmessungen die des Netzteils und nicht
die des Plasmabildschirms. ;-)
Aber egal - aus den Abmessungen läßt sich nicht zwangsläufig auf die
Leistungsfähigkeit schliessen und schon gar nicht in den verschiedenen
Zweigen der bereitgestellten Ausgangsspannungen.
Ein wenig mehr Info würde das Typenschild des Plasmabildschirms liefern,
wo evtl. die max. Gesamtleistungsaufnahme stehe würde.
Aber wie dem auch sei, zum testweisen Betrieb ist es eher interessant zu
wissen, welche Mindestlast an der geregelten Ausgangsspannung
anzuschliessen ist. Bei den PC-Netzteilen waren dies bisher immer die
+5V, was mittlerweile durch die +3,3V ersetzt wurde. Welche der drei
Spannungen nun bei Deinem Netzteil geregelt wird wird Dir vermutlich
niemand sagen können, denn unsere Glaskugeln geben das i.d.R. nicht her.
Du könntest jedoch versuchen herauszufinden welche Spannung das ist,
indem Du die Ausgangsspannungen über die Bauteile und Leiterbahnen
zurückverfolgst bist Du irgendwo (hoffentlich) bei einer auf einen
Optokoppler triffst. Diese Spannung ist dann die geregelte und die
anderen ergeben sich durch die Windungsverhältnisse im Übertrager
(vorausgesetzt es gibt nur einen). Die meisten dieser Netzteile bedürfen
z.B. nur eines recht geringen Mindeststromes, der so in der
Größenordnung von einigen mA bis ein paar zig-mA benötigen. Welchem
Widerstand das bei gegebener Ausgangsspannung dann entspräche solltest
Du dann in der Lage sein zu berechnen.
Ohne Reverse-Engineering bleibt Dir evtl. nichts anderes übrig als den
Hersteller des Netzteils oder den des Plasmamonitors zu kontaktieren
oder gar einen der Schaltungsdienste (Lange, ELV, ...) anzuschreiben, um
zumindest an einen Schaltplan und/oder Service-Unterlagen zu gelangen.