Gast
#3782009
Hallo, im Anhang findet sich mein Entwurf einer einfachen Class A Endstufe mit der ich kurze Sounds (<3s), die mir ein AVR per PWM generiert, verstärken möchte. In der Spice-Simulation funktioniert das ganze prächtig, aber es gibt einige Fragen, die ich dazu habe: 1. Wenn ich ein PWM Signal DC=20% anlege benötigt der Butterworth-Filter 10ms bis das Signal stabil ist. Ist der Filter überhaupt schnell genug für meine sich schnell ändernden Signale der PWM? Oder liegt hier ein Verständnisfehler meinerseits vor? 2. Normalerweise wird das Ausgangssignal einer Endstufe in SingleSupply Aufbau durch einen Kondensator ausgekoppelt, um den Gleichspannungsanteil zu blocken. Durch die Verbindung des nicht-invertierenden Eingangs des OPs mit der Spannung über meinem Lautsprecher erreiche ich allerdings, gemäß der Simulation, dass ich bereits nur Wechselanteil habe und auf einen Koppelkondensator verzichten kann. Ist meine Überlegung richtig? Und handelt es sich bei der Kopplung zwischen OP und Spannung über LS um Mit- oder Gegenkopplung? 3. Die Simulation dieser Schaltung scheint gute Ergebnisse zu liefern und durch die nur kurze Nutzung des Verstärkers kann ich die mieserable Effizienz der Schaltung verschmerzen. Hat sie Aussicht auf zufriedenstellenden Betrieb? Im Anhang befinden sich Bilder der Schaltung und der angesprochene PWM-Fall. Zusätzlich die LTSpice Datei zur eigenen Simulation. Danke. Beste Grüße Daniel

