Hallo, ich möchte die Phasenverschiebung zwischen 2 Rechtecksignalen im
100 kHz Bereich messen und möglichst genau an einem µC einlesen. Es
handelt sich um die Ausgangsspannung und -strom eines Wechselrichters,
welche über Komparatoren aufbereitet sind.
Der µC kann nur über Simulink-Blöcke programmiert werden, weshalb eine
Hardwarenahe Programmierung entfällt. Es kann jedoch die Frequenz und
Pulsweite eines PWM-Signales ermittelt werden.
Das Problem daran ist, dass es eine positive ODER negative
Phasenverschiebung sein kann, deshalb entfällt zB. der Vergleich mittels
AND-Logik.
Ich möchte also ein PWM-Signal erzeugen, welches vom Beginn des
Spannungspulses bis zum Beginn des Strompulses geht. Aus dem
Tastverhältnis kann ich dann erkennen, ob es eine induktive (<50%) oder
kapazitive (>50%) Phasenverschiebung ist.
Zur Realisierung hatte ich mir beispielsweise vorgestellt die Flanken
der 2 Signale mittels monostabiler Kippstufe (74HCT221) in kurze
Spannungspulse zu wandeln, mit denen ich dann ein RS FlipFlop setzen
(Spannungsnulldurchgang) und Rücksetzen (Stromnulldurchgang) kann.
Jedoch finde ich diese Lösung recht ungünstig, da bei sehr geringer
Phasenverschiebung die S- und R-Signale gleichzeitig am FlipFlop
anliegen und mit jedem Schaltglied (Komparator, Kippstufe, FlipFlop)
weitere Verzögerungen auftreten...
Hat jemand eine bessere Idee die Phasenverschiebung zu ermitteln? (ohne
FPGA...)