Hallo zusammen, da mein MAG-Schweißgerät den Geist aufgegeben hat, wollte ich es reparieren. Der Fehler lag eigentlich nur beim defekten Steuertransformator. Allerdings erinnerte ich mich auch an ein Relais, dass öfter mal kleben blieb. Dabei handelt es sich um ein kleines 2-Poliges 10A Relais, dass den Schweißtransformator sowie das Magnetventil usw. schaltet. Geschaltet werden L und N. Wie bei einer solchen "Konstuktion" nicht anders zu erwarten, sind die Kontakte total verbrannt (Der Störlichbogen bei schalten ist fast größer als der beim Schweißen, hehe). Nun aber zur eigentlichen Frage: Ich habe noch ein Schütz rumliegen, dass ich eigentlich nutzen möchte, aber nicht weiß ob es ausreicht. Die Daten des Schweißgeräts: 230V, 4kVA Die Daten des Schützes: Typ: ABB A16-60-10 Ue = 230V (4,0 kW AC-3) Ue = 400V (7,5 kW AC-3) Ie AC-1 = 30A Ith = 30A Ui = 1 kV Reichen die 4 kW Schaltleistung bei 230V in der Gebrauchskategorie AC-3 aus? Normalerweise dürfte das doch ausreichend sein: cos Phi = 0,9 (Geschätzt) S = 4 kVA I = 17,39 A P = 3,6 kW Iwirk = 15,65 A Das Schweißgerät wird allerdings nicht im Leerlauf eingeschaltet, sondern auch wenn der Schweißdraht das Werkstück schon berührt. Beim ausschalten ja umgekehrt. Daher meine unsicherheit... Im übrigen würde ich Phase über 2 Kontakte in Reihe und N über einen einzelnen Kontakt schalten. Sorry für die Frage, aber ich bin mir da grade echt unsicher. Schöne Grüße, Sebastian
In meinem Schweißgerät schalte ich den Haupttrafo mit einem Finder-Relais, siehe Bild. Das Schweißgerät ist ebenfalls ein 1-Phasen Gerät mit 120A Strom. Das funktioniert jetzt seit zwei Jahren. Allerdings habe ich eine Einschaltstrombegrenzung mittels Widerstand und einen Snubber für den Haupttrafo verbaut. Ohne den Snubber hatte ich auch ordentliche Lichtbögen beim Abfallen des Relais. Der Schweißstrom bei klebenden Draht wird m.E. nicht das Problem für das Schütz werden, sondern der Einschaltstromstoß und der Lichtbogen beim Abnschalten. Ich würde das Schütz verwenden.
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