Markus: Warum denn mit Kanonen auf Spatzen schießen? Es gab vor Bill
Gates Programmierer, die nicht mehrere MB für ein Betriebssystem
verschwendeten.
Es kommt darauf an, was der Computer hinterher können soll. Würde man
später auf native-Code verzichten, könnte auch ein Mega8 durchaus in der
Lage sein, die Aufgaben zu erfüllen. Mein allererster Computer war ein
ZX-81, ein Z-80 basierter Computer, der immmerhin einen Fernseh-Anschluß
und eine Tastatur hatte, seine Programme per Kassetten-Rekorder
speicherte und den wahnwitzigen Speicher von 1KB RAM hatte. Das
Betriebssystem mit Basic-Interpreter brauchte 8 KB(!) Dieser war
immerhin in der Lage, mit Float-Zahlen umzugehen.
Man könnte beispielsweise die Basic-Programme in einem seriellen Ram /
EEprom speichern - nach dem gleichen Verfahren arbeitet auch die
C-Control.
Vorteil wäre natürlich: nur wenige externe Komponenten. Nachteil: Der
Computer wäre nicht in Assembler programmierbar.
Eine andere Methode wäre die Verwendung eines MCS-51 Derivats. Da reicht
eigentlich schon ein Minimal-Betriebssystem, ich habe in meinem
80535-Board nur einen Hex-Monitor und ein paar Display-Routinen. Die
Programme werden in Assembler geschrieben und per serieller
Schnittstelle rübergesendet. "Betriebssystem"-Größe ca. 700 Bytes.