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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Pumpe für Flüssigkeitsdosierung


Autor: Matthias Grünwald (matz)
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Hallo,

mit einem µc-projekt möchte ich mit zwei Pumpen Flüssigkeiten niederer
Viskosität mischen.
Eine Förderleistung unter einem Liter pro Minute währe ausreichend,
muss auch nicht sehr präziese sein.  Mein Problem ist, dass
Dosierpumpen die ich gefunden habe alle um die 150€ kosten. Hatte eher
an 15€ gedacht. Die Flüssigkeiten würde ich gerne aus Mehrwegflaschen
entnehmen, eine Ansaugung über einen Schlauch währe daher ganz gut.

Also:
Wer hat eine Idee welche Pumpe dafür geeignet währe.

Bin für alle Antworten dankbar.

Autor: Fasti (Gast)
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Hi!

Ich weiss nicht was du da genau Pumpen willst aber vielleicht mal im
Modellbaugeschäft nachfragen, da gibts elektrische Spritpumpen. Wenn
die zuviel fördern, dann eine Handpumpe nehmen und mit einem
Getriebemotor mit Untersetzung versehen, dann sollte man da was machen
können. Die mir bekannten Handpumpen sind Zahnradpumpen, welche auch
aus einer Flasche ansaugen können.

mfg

Fasti

Autor: Nikias Klohr (Gast)
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Hallo,
Geh mal auf
http://www.mccoi.de/
Da geht es um einen µC-gesteuerten Kettenöler fürs Motorrad.
Die benutzten eine Pumpe aus der Medizintechnik um einzelene Tropfen Öl
zu dosieren. Ist mir nur grad so eingefallen, das Teil hab ich seit 2
Jahren an meiner Maschine :-)

Gruß,
Nikias

Autor: Sven W. (svenw)
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Schon mal bei ebay reingeschaut? Einfach mal nach Dosierpumpe oder
Schlauchpumpe suchen. Die Schlauchpumpen werden gerne in der Aquaristik
genommen, wirst mühe haben, beide für 15 Eur zu bekommen.

Autor: Matthias Grünwald (matz)
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Hi,
erstmal danke für die schnellen Antworten.

So, jetzt ne bischen Präzisere Beschreibung:
ich will mit einer EURO_535 Platine und den beiden Pumpen quasi einen
Mixautomat für z.B. Wodka&Bull etc. baun.
Tröpfchen sind also n bischen zu wenig. Pro Pumpe sollt also schon so
ca. 0,2 Liter/min drin sein.
Werd mir mal die Modelbaupumpen anschaun,...

Falls jemand noch ne gute Idee hat, bitte...

Autor: Jojo S. (Gast)
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diese Frage mit den gleichen Absichten hatte ich hier auch schonmal
gestellt. Die besten Pumpen die ich gesehen hatte lagen bei ca. 50€,
waren Schlauchpumpen für U-Boot Modelle. Die Spritpumpen aus dem
Modellbau arbeiten mit 2 Zahnrädern die gefettet sind, sind also nicht
wirklich für Lebensmittel tauglich. Von Conrad gibts eine kleine
Tauchpumpe, die macht aber mehrere Liter pro Minute und die Flüssigkeit
läuft wieder zurück, feine Dosierung nicht möglich. Andere Vorschläge
waren mit Magnetventilen, aber das gefällt mir auch nicht. Also wenn du
eine günstige brauchbare Pumpe findest dann schreibe es.

Autor: don hendi (dg3hda) (Gast)
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Schlauchpumpe nachbauen:
Im Grillzubehörhandel gibt es langsamlaufende Getriebemotoren zum
Spießdrehen für wenig Geld. Dazu kaufst du dir ein Stück flexiblen
Silikonschlauch und sowas wie eine Scheibe Rohr als Außenwand.
Auf den Motor packst du eine Walze mit zwei bis drei Aussparungen und
da rollen (am besten beweglich) drin. Das ist entweder teuer oder etwas
arbeitsintensiver, aber du kannst sie genau für deine Anwendung
dimensionieren, zum Beispiel daß du für ein Glas genau ein
Schlauchsegment zwischen den Rollen ausquetschst und genau die richtige
Menge erhälst. Wenn du das zweimal baust und als Wodkafördereinheit oder
so in ebay setzt, holste es vielleicht wieder rein :-)
Schau mal in den nächsten Dialyseladen, die Geräte enthalten nicht
selten Schlauchpumpen.

Kolben- oder Membranpumpe nachbauen:
Müsste prinzipiell auch gehen, im Medizinbereich gibt es geeignete
Rückschlagventile (eins auf Saugseite, eins auf Druckseite, beide in
die gleiche Richtung "leitend") und als Kolben gibts da Spritzen für
wenig Geld. Eventuell kann man die über Servos bewegen ?

Grüße,
Hendrik.

Autor: Unbekannter (Gast)
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Für Lebensmittel sind Schlauchpumpen ideal. Alles andere ist (zumindest
im Hobbybereich) extrem unhygienisch...

Autor: Eik (Gast)
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Membranpumpen für flüssigkeiten und gase gibt es in allen möglichen
größen von der fa. asf rietschle. die kleinsten kosten so um die 7 €.
Die hygiene hängt von der regelmäßigen "desinfektion" abhängig.
Wasserstoffperoxid halten die ohne probleme aus.

Autor: Reinhold Bill (ebill)
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Ich habe mich beruflich mit der Förderung von flüssigen, viskosen und
hochviskosen Lebensmitteln beschäftigt. Es kommen einzig und allein
Schlauchpumpen in Frage! Außerdem müssen die Schläuche eine
Lebensmittelzulassung (FDA-Zertifizierung) haben. Alle sonstigen
Elemente, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen, müssen ebenfalls
Lebensmittelzulassung haben und leicht abbaubar und waschbar sein.
Mechanische Elemente mit unzugänglichen Stellen, Ecken, Spalten, Ritzen
usw. sind unzulässig (wegen Keimbildungsgefahr).

Silikonschläuche wurden schon erwähnt und sind prinzipiell
lebensmitteltauglich. Silikonschläuche sind aber definitiv nicht für
Schlauchpumpen geeignet, da die Standzeit extrem gering ist.

Schläuche zur Förderung von Flüssigkeiten oder (hoch-) viskosen
Substanzen müssen sehr dickwandig sein, da auf der Ansugseite nur durch
das RÜCKSTELLVERMÖGEN des Schlauches (-> Unterdruck) neues Material
angesaugt wird.

Unterm Strich kannst Du das Projekt nicht nur aus Kostengründen
vergessen ...


eBill

Autor: ??? (Gast)
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...Magnetventile und NICHT pumpen sondern Die Flaschen Überkopf oben
montieren...

Autor: don hendi (Gast)
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Hi eBill,

ich darf mit den Medizinischen Schlauchpumpen rummachen, aber bei mir
geht es eher darum daß der geförderten Flüsssigkeit kein Leid getan
wird. Bei seiner Anwendung ist das Thema KBE aber eher zweitrangig, es
geht doch um Förderung von Alkoholhaltigen Lösungen, da sollte das
verkeimen nicht auftreten, und mein Geschirr spüle ich auch regelmäßig,
da gibt es auch nicht nur wisch/waschfreundliche Oberflächen und es gibt
sogar fise 90° Innenwinkel.
Schlauchmaterial ist immer eine genauere Betrachtung wert, solange es
kein Polyurethan ist wo Isocyanate rausdiffundieren oder derartiges.
Gibt es was im "Jedermanns-Lebensmittelbereich" was er nehmen könnte
?  So aus der Zapfanlagentechnik oder so, du bist doch Spezialist...
in der Medizintechnik gibt es schon Schlauchsorten mit besonderer
Schlauchpumpeneignung. Zulassung durch US Food&Drug Administration
interessiert nur bei Intl. Kundschaft, im Privatbereich für eigene
Anwendung eher weniger.
Oder entsprechen alle deine Hobbyelektronikprojekte allen anwendbaren
Sicherheits- und EMV-Normen ? :-)

Grüße,
Hendrik.

Autor: don hendi (Gast)
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Yeah, Schwerkraftbetankung - aber bitte hygienisch brauchbare
Magnetventile ! (Schlauchquetscher auf Zugmagnetbasis :-))

Autor: Unbekannter (Gast)
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@don hendi:

Dein Geschirr trocknet auch an der Luft und Du kommst bei abwaschen mit
dem Lappen/Schwamm bis in die Ecken rein.

Das ist bei einer Pumpe nicht der Fall. Oder willst Du sie nach jedem
Gebrauch in die Einzelteile zerlegen? Und was ist mit Schmierstoffen
wie Fette und Öle an den Pumpen?

Und von wegen, alkoholische Getränke keimen nicht... Mach mal ein
Mix-Getränk aus einem Fruchtsaft und irgendeinem Branntwein/Likör, und
lass das ein paar Tage in feucht/warmer Umgebung stehen.

Es ist immer wieder erstaunlich, was alles so schimmeln kann...

Autor: Manuel Olbrich (dschie)
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die idee mit der "schwerkraftbetankung" gefällt mir. könnte man nicht
anstelle der getränke einfach die luft abstellen, die in die flasche
reinblubbert?

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Hehe gute Idee eigentlich. Da hätte man keine Klebereste in den Ventilen
oder ähnliches. Luft geht ja durch jedes handelsübliche Ventil.

Aber ob das nicht zu Träge ist ? Und bei kleinen Restmengen
funktionierts nicht richtig.

Autor: Reinhold Bill (ebill)
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An Schlauchquetschventile hatte ich gar nicht gedacht ... das dürfte die
einfachste und billigste Möglichkeit sein. Allerdings weiß ich nicht, wo
man solche Ventile privat herbekommt. Da diese Ventile in der Medizin-
und Labortechnik eingesetzt werden, dürften die Preise trotzdem sehr
hoch sein.

Eigentlich sollte ein Selbstbau mit Zugmagneten, einem U-Zughaken und
einem passenden Gegenlager möglich sein.

Bei dieser Anordnung muß man nur dafür sorgen, daß die Schwerkraft
wirkt und Luft in das Spendergefäß nachströmen kann.

Hier sieht man solche Quetschventile aus dem Laborbereich:
http://www.bio-chemvalve.com/Pinch_Valves.pdf


eBill

Autor: madget (Gast)
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mal so als Idee:
wie wäre es denn mit Modellbauservos als Quetschventil? Da müsst sich
doch einfach und kostengünstig was selber bauen lassen, oder?

Autor: ??? (Gast)
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...Da gibbet doch für die Gastronomie so Dosierer für Große Flaschen.
Die werden durch hochdrücken entleert. Das widerum kann ja ein
Modellbauservo erledigen. Damit ist die alkoholische Seite kein
Problem. Beim R*d Bull ist aber zu klären ob der "Gummibärsaft" auch
schnellgenug
nachläuft...

Autor: ralf (Gast)
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oder die flüssigkeiten mit zwei kolben (spritzen) definiert aufziehen.
damit ist man recht flexibel in der dosierung.

Autor: Mike (Gast)
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Ansonten besteht noch die Möglichkeit Druck in den Flaschen aufzubauen
und den Auslauf übereinen zweiten Schaluc hund ein Ventil zu regeln.

Oder gleich Injectomatspritzen füllen und gezielt entleeren.

Autor: don hendi (dg3hda) (Gast)
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... wie hat kevorkian das eigentlich bei seinem
lowcost-tödliche-injektion-gerät gelöst ? der musste doch auch
definiert die brühe laufen lassen...

Autor: macchiato (Gast)
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Was sagt das Untersetzungsverhältnis einer Membrankolben-Pumpe aus??

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