Suche Spannungsregler mit 1,2V

Gast #255890
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Hallo,

kennt jemand einen SMD-Spannungsregler für 1,2V? Es soll damit ein
Spartan-III (XC3S200) versorgt werden. Im Datenblatt hab ich nichts
konkretes gefunden, was den Stromverbrauch angeht. Ich denke mal 0,5A
bis 1A sollten locker reichen. Der Spartan hat eine Spannungstoleranz
von +/- 60mA - deshalb wollte ich eigentlich nichts einstellbares ...

Wäre auch super, wenn mir dann noch jemand mitteilen könnte, wo er den
Spannungsregler herbekommen hat.

Im Voraus vielen Dank

Mfg
Thomas Pototschnig
Gast #255894
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LM317 ... hmmm ...
Eins versteh ich ja nicht ... wieso sagt das Datenblatt, dass ich 1,2V
kriegen kann? Die Formel ist VOut = 1,25V * (1+R2/R1) + 60µA*R2

1,25 sind ja schon wirklich ziemlich nahe an der maximalen Obergrenze
dran ... eigentlich hätte ich lieber irgendwas mit 1,20V gehabt :-)

Mfg
Thomas Pototschnig
Gast #255897
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Jo super - danke für die Tipps. Der TPS79601 sieht recht
vielversprechend aus und den gibt es bei Farnell.

Der zweite Link von Unbekannter hat auch ein paar Beispiele für die
Dimensionierung gebracht.

Mfg
Thomas Pottoschnig
Gast #255898
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Je nach dem, wie lang deine Zuleitung ist, gehen 50mV von 1.25 V auch
schnell verloren. Deshalb liefern z.B. viele PC-Netzteile höhere
Spannungen, z.B. 12.7V anstatt 12V. Ein gewissen Spannungsfall sollte
man auf jeden Fall berücksichtigen.
Gast #255905
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@Thomas Pototschnig

Wofür gibst du eigentlich Toleranzen vor ??
>Natürlich sind +/- 60mV gemeint :-)

Also 1,14 Volt bis 1,26 Volt

>1,25 sind ja schon wirklich ziemlich nahe an der maximalen Obergrenze
>dran ... eigentlich hätte ich lieber irgendwas mit 1,20V gehabt :-)

Also 1,25 V liegt eindeutig innerhalb, ist somit also ok.
Ansonsten sage doch 1,2 V +/- 0, dann ist das Thema erledigt.

MfG cdg
Gast #255909
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@Benedikt

>Aber: Im Leerlauf kommen beim LM317 noch mehr raus !

Wie Leerlauf ??
Wo liegt der Sinn ??
Ich baue kein Netzteil für den Leerlauf,
da hängt immer eine Schaltung dran die Strom zieht.
Wenn dann die Schaltung ab oder kuputt ist, spielt Leerlauf auch keine
Rolle.
Eine Schaltung nehme ich nicht durch Netz ein, Schaltung anschließen
in Betrieb, sondern Schaltung anschließen und dann Power ein.

Aber man kann sich an auch daran hochziehen, was eine Schaltung macht,
wenn sie verkehrt betrieben/geschaltet/beschaltet wird.
Sehr schön in diesem Zusammenhang sind:
großer Elko am Ausgang des LMxx (da hat die Reglung im Leerlauf ganz
schön zu schaffen um die Spannung ggf. runter zu bringen)
und beim Ausschalten rafft es dann den Regler.
Oder ... die 100nF Kondensatoren weglassen und sich ggf. wundern welche
Werte ein dig. Multimeter anzeigt.
Ok, ein Oszi würde anzeigen ob die Schaltung schwingt.

Also ich messe meine Netzteile im Betrieb und unter Last,
ansonsten würde ich für den Leerlauffall immer Batterien nehmen.
Klein, handlich, preiswert usw. denn es fliesst ja kein strom.

MfG cdg
Gast #255910
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Wo der Sinn liegt, keine Ahnung.

Die Aussage, dass ein LM317 ohne die im Datenblatt vorgeschriebene
Mindestlast von 5-10mA mehr liefert stimmt. Mehr wollte ich auch
garnicht sagen...

Ich habe keine Ahnung, was so ein FPGA im Leerlauf braucht.
Aber da CMOS ICs ohne Takt eine Stromaufnahme von nahezu 0 haben, kann
diese Situation in einigen Schaltungen doch schonmal auftreten.
Gast #255911
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> großer Elko am Ausgang des LMxx (da hat die Reglung im Leerlauf
> ganz schön zu schaffen um die Spannung ggf. runter zu bringen)
> und beim Ausschalten rafft es dann den Regler.

LOL, ich erinnere mich an einen Thread hier, wo jemand am Ausgang von
so einem LM-Regler (7805 oder war's sogar ein LM317) 10000µF (10mF)
dranhängen wollte. Der war irgendwie nur schwer davon abzubringen.

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